Moringa und Brokkoli gleich gesund

Es ist bei uns Menschen «IN» Nahrungsergänzungen zu kaufen. Wild lebende Tiere brauchen das nicht. Wenn möglich etwas exotisches. Dazu gehört Moringa. Moringa wird zu den Superfoods gezählt, wie auch Brokkoli.

Moringa hat viele ähnliche Vorteile wie Brokkoli und ist wahrscheinlich genauso wirksam. Nahezu alle Teile des Moringa-Baumes können verzehrt werden. Die Blätter weisen ein wünschenswertes Nährstoffgleichgewicht aus Aminosäuren, Fettsäuren, Mineralstoffen und Vitaminen aufweisen.

Moringa ist eine ausgezeichnete Quelle für Protein, Fettsäuren, Beta-Carotin, Phenol, Zeatin, Quercetin, Beta-Sitosterin, Kaempferol, Flavonoide und Isothiocyanate

Moringa-Blätter, Wurzeln, Samen, Rinde, Früchte und Blüten wirken gegen Tumore, Antiepileptika, Entzündungshemmer, Geschwüre, krampflösend, harntreibend, blutdrucksenkend, cholesterinsenkend, antioxidativ, antidiabetisch, hepatoprotektiv, antibakteriell und antiviral

Wie Brokkoli besitzt Moringa eine starke antibiotische Wirkung gegen eine Vielzahl von Krankheitserregern, darunter Escherichia coli, Salmonella typhimurium, Candida und Helicobacter pylori.

Der Vorteil von Bio-Brokkoli bei uns: Sie können ihn frisch essen, durchaus auch roh, z.B. in einem Salat, damit die Nährstoffe noch vorhanden sind und der Körper sie verwerten kann. Brokkoli ist keine Nahrungsergänzung, sondern Ernährung.

Bio-Moringa bekommen Sie bei uns nur in getrockneter Form als Nahrungsergänzungs-Pulver. Da müssen wir uns fragen, wo sind die guten Nährstoffe? Kann der Körper noch etwas mit einem toten Pulver anfangen? Meine Meinung, und da bin ich durchaus Exot, natürlich bin ich auch kein Moringa-Verkäufer, nützt das Pulver nichts mehr. In frischer Form können Sie den ganzen Baum essen. Das wäre richtig gesund.

Die wichtigste Anmerkung:

Wenn Sie sich nicht grundsätzlich korrekt gesund ernähren bringt Brokkoli, Moringa und alle anderen Superfoods auch keine gesundheitlichen Vorteile.

Ich lese immer wieder von meinen lieben Konkurrenten, pardon Mitbewerbern, im Internet und in Büchern Ernährungslisten und Rezepte, die gesunde Lebensmittel neben ungesunden Totenmittel aufstellen. Hinzu kommen unzählige Nahrungsergänzungen. Was soll das z.B. bei einer Autoimmunerkrankung oder bei Diabetes bringen? Nichts. Doch die Leute finden das toll, sie können weiterhin richtig ungesunde Ernährung nach diesen Angaben essen. Bis es «klick» macht vergehen viele Monate mit weiterem Leiden vorbei.