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Kokosnusswasser reduziert Blutzucker und Übergewicht

«Medizin» aus der Natur ergänzt unsere Living Nature® Schmerzfrei- und Gesundheitskonzepte ideal. Diese können jedoch nur unterstützend wirken, wenn Sie nach diesen Konzepten leben. Klienten halten sich an unser E-Book, das Sie bei der Onlineberatung erhalten haben. «Medizin» aus der Natur kann nicht einzeln wirken, wenn man ansonsten ungesund lebt. Betrachten Sie Ihr Leben und Ihre Gesundheit immer ganzheitlich.

Kokosnusswasser / Kokoswasser

Coconut Water Reduces Body Weight and Blood Sugar

“© [24. Juni 2020] GreenMedInfo LLC. Diese Arbeit wird mit Genehmigung von GreenMedInfo LLC reproduziert und verbreitet. Möchten Sie mehr von GreenMedInfo erfahren ? Melden Sie sich hier für den Newsletter an //www.greenmedinfo.com/greenmed/newsletter.”

Kurze Zusammenfassung: Die Vorteile von Kokosnusswasser:

– Anti-Ulkus-Aktivität gegen Chemikalien
– Lipidsenkende Wirkung
– Schutz vor Alzheimererkrankung
– Verbesserung bei Wechseljahrbeschwerden
– Verbesserung der Spermienproduktion
– Antibakterielle Vorteile
– Lindert Nierensteinkrämpfe, verringert Kristalle an den Nieren und im Harnweg
– Senkt den Blutzucker
– Hilft beim abnehmen

Die Verweise:

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Ernährungsdaten https://nutritiondata.self.com/facts/nut-and-seed-products/3115/2

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Therapeutische Wirkungen von zartem Kokoswasser auf oxidativen Stress bei mit Fructose gefütterten insulinresistenten hypertensiven Ratten. Akt Quelle:  Asian Pac J Trop Med . 2012 Apr; 5 (4): 270–6.

Nurul Elyani et al. “Diätetischer Kokosnusswasseressig zur Verbesserung der mit Fettleibigkeit verbundenen Entzündung bei Mäusen, die mit fettreicher Diät behandelt wurden”  Food Nutr Res. 2017; 61 (1): 1368322. Epub 2017 21. September.

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Nisaudah R et al. “Junger Kokosnusssaft, ein potenzielles therapeutisches Mittel, das einige mit der Alzheimer-Krankheit verbundene Pathologien signifikant reduzieren könnte: neue Erkenntnisse”  Br J Nutr . 2011 Mar; 105 (5): 738 & ndash; 46. Epub 2010 30. November.

MA Silva et al “Kryokonservierung von Halsbandpekaris (Tayassu tajacu) Sperma eines pulverisiertes Kokosnusswasser (ACP-116c) auf der Basis Extender plus verschiedene Konzentrationen von Eigelb und Glycerin unter Verwendung von “ Theriogenology . 2012 Apr 24. Epub 2012 Apr 24.

Santi M et al. “Identifizierung und strukturelle Erkenntnisse von drei neuen antimikrobiellen Peptiden, die aus grünem Kokoswasser isoliert wurden”  Peptide . 2009 Apr; 30 (4): 633 & ndash; 7. Epub 2008 6. Dezember.

Gandhi M et al. “Prophylaktische Wirkung von Kokoswasser (Cocos nucifera L.) auf die durch Ethylenglykol induzierte Nephrokalzinose bei männlichen Wistar-Ratten” Int Braz J Urol . 2013 Jan-Feb; 39 (1): 108–17.

Vorsicht vor Kollagen-Produkten

Kollagen ist ein Strukturprotein (ein Kleber), das Zellen und Gewebe zusammenhält und ihnen hilft, ihre Form zu erhalten.

Kollagen macht 80 Prozent unserer Haut aus. Mit zunehmendem Alter produziert der Körper immer weniger Kollagen, was zu Anzeichen von Hautalterung und Gelenkschmerzen führt. Tatsächlich verlieren wir ab unseren 20ern jedes Jahr 1 Prozent unseres Kollagens.

Um die Uhr zurückzudrehen und eine schöne Haut aufrechtzuerhalten, kaufen wir Kollagenpräparate. Chinesische Frauen betrachten Kollagen seit Jahrhunderten als Jungbrunnen und konsumieren routinemässig Schweinefüsse und Haiflossen. Heute ist das Zeugs überall erhältlich.

Während Bilder von grasenden Kühen, offenen Weiden und käfigfreien Hühnern häufig die Verpackung von Kollagenpräparaten zieren, gefolgt von Etiketten, die behaupten, sie seien „rein“ und „ganz natürlich“, sind die meisten Kollagenpräparate weder rein noch ganz natürlich.

Die Organic Consumers Association und das Clean Label Project haben kürzlich 28 der meistverkauften Kollagenpräparate von Amazon getestet. 

Die Ergebnisse sehen wie folgt aus:

64% positiv auf messbare Arsenwerte
getestet 37% positiv auf messbare Bleigehalte
getestet 34% positiv auf Quecksilberspuren
getestet 17% positiv auf messbare Cadmiumwerte getestet

Wie gefährlich sind Schwermetalle? Einige Schwermetalle werden von der US Environmental Protection Agency (EPA) als bekannte oder wahrscheinliche Karzinogene eingestuft. Schwermetalle können bereits in geringen Mengen Organschäden verursachen.

Verzichten Sie auf Kollagen-Produkte, die Sie nicht verjüngen sondern krank machen. Wer sich richtig gesund ernährt und einen gesunden Lebensstil pflegt bracht das vergiftete Zeugs nicht.

Quelle: http://organicconsumers.org/blog/consumer-beware-these-popular-collagen-supplements-contain-heavy-metals#gsc.tab=0

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Dosentomaten und gekochte Tomaten schützen vor Prostatakrebs

Laut einer im Fachmagazin Cancer Causes & Control veröffentlichten Studie kann der Konsum von Tomaten das Risiko für Prostatakrebs verringern.

Die Wissenschaftler untersuchten und überwachten mehr als 27.000 Adventisten ohne Krebs und kontrollierten die Aufnahme von Tomaten und die Häufigkeit von Krebserkrankungen. Diejenigen, die viermal oder öfter pro Woche Tomatenkonserven oder gekochte Tomaten konsumierten, reduzierten ihr Risiko für Prostatakrebs im Vergleich zu denen, die niemals Tomaten konsumierten. Die Autoren führen das geringere Risiko auf eine erhöhte Bioverfügbarkeit von Lycopin in verarbeiteten und gekochten Tomatenprodukten zurück. Diese Ergebnisse, die besonders bei schwarzen männlichen Teilnehmern stark ausgeprägt sind, bestätigen die Ernährung als praktikable Präventionsmassnahme für gefährdete Bevölkerungsgruppen.

Referenz: Fraser GE, Jacobsen BK, Knutsen SF, Mashchak A, Lloren JI. Tomato consumption and intake of lycopene as predictors of the incidence of prostate cancer: the Adventist Health Study‑2. Cancer Causes & Control. 2020;31:341-351.

Anmerkung: Unsere Klienten mit Autoimmunerkrankungen sollten sich zu Beginn an unser E-Book halten.

Es ist nie zu spät gesünder zu essen und Bewegung zu suchen

Bereits vor 100 Jahren berichtete die New York Times über eine Studie mit 4’600 Menschen, die an Krebs erkrankt waren. Vor allem konnte zu dieser Zeit eine Zeitung noch offen und ehrlich schreiben. Der Hauptgrund für die Krebserkrankungen war die ungesunde Ernährung. Und das ist auch heute noch so. Nur schreibt das keine Zeitung mehr.

Bild: pixabay.com | Wären wir als Kinder auch nur so gut betreut. Viel Leid könnten wir uns ersparen.

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Bei unseren Klienten, die mit Autoimmunerkrankungen (also eine Vorerkrankungen von Krebs), Diabetes und allen Magen-Darmerkrankungen zu uns kommen, ist das genau gleich. In erster Linie ernähren sich die Betroffenen ungesund bis katastrophal.

Essen sie dann nach unserer Empfehlung klingt die Krankheit in wenigen Tagen ab. Sobald unsere Klienten der Meinung sind, juhui, jetzt kann ich wieder wie vorher essen, kommt die Krankheit innert Stunden zurück. Viele begreifen erst dann, dass sie sich ein Leben lang mit einer schlechten Ernährung krank gegessen haben.

Das ist bei Krebs, wie oben beschrieben, auch der Fall. Alle Krankheiten essen wir uns zu fast 100 % an. Ein schlecht ernährter Körper spürt Stress wesentlich schneller. So können wir dem Stress keine Schuld zuweisen, wie wir das so gerne und bequem tun. Es ist sogar bekannt, dass Schizophrenie bei einer gesunden Ernährung zurückgeht und Medikamente abgesetzt werden können.

Bei der Ernährung müssen Sie sich die Frage stellen, «was ist eine optimale Ernährung für uns Menschen?» Diese Frage beantworten wir in unseren E-Books ausführlich.

Eines ist sicher: Ein Körper vergisst nie eine schlechte, ungesunde Ernährung. Er spricht laufend mit Ihnen. In Form von Entzündungen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, Kopfschmerzen, Migräne, hohe Blutzuckerwerte, hoher Blutdruck, hoher Cholesterinwert, Zahnschmerzen, usw.

Und was machen Sie, wenn der Körper mit Ihnen spricht? Sie schlucken Medikamente und vergiften dadurch Ihren Körper. Ändern Sie das blitzartig und es wird Ihnen auch gut gehen.

Protein / Eiweiss: Sinn und beste Quellen

Protein unterstützt die Erhaltung und das Wachstum von Körpergewebe.

Bild: pixabay.com

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Die Aminosäuren, aus denen Proteine ​​bestehen, werden zur Synthese von Nukleinsäuren, Zellmembranen, Hormonen, Neurotransmittern und Plasmaproteinen verwendet, die Transportfunktionen erfüllen und den kolloidosmotischen Druck ausüben, der zur Aufrechterhaltung der Flüssigkeit im Gefäßraum erforderlich ist. Protein ist auch der zweitgrösste Energiespeicher nach Fettgewebe, da eine grosse Menge an Muskelgewebe eine labile Quelle für Aminosäuren für die Glukoneogenese darstellt, obwohl Kohlenhydrate (in Form von Glykogen) zwischen den Mahlzeiten als primäre Quelle verwendet werden .

Das Food and Nutrition Board des Institute of Medicine hat festgestellt, dass 9 Aminosäuren für alle Altersgruppen unverzichtbar sind. (1) Sie müssen über die Nahrung aufgenommen werden, um die zur Erhaltung der Gesundheit erforderlichen Mengen bereitzustellen, obwohl der Körper sowohl essentielle als auch nicht essentielle Aminosäuren in unterschiedlichem Masse synthetisiert. Die essentiellen Aminosäuren sind:

• Isoleucin

• Leucin

• Lysin

• Methionin

• Phenylalanin

• Threonin

• Tryptophan

• Valin

• Histidin

Während des Wachstums und bei verschiedenen Krankheitszuständen werden mehrere andere Aminosäuren (Arginin, Cystein, Glutamin, Glycin, Prolin, Tyrosin) als bedingt unverzichtbar angesehen. (2) Dieser Begriff gilt, wenn die endogene Synthese den Stoffwechselbedarf nicht decken kann (z. B. unter besonderen pathophysiologischen Umständen, einschliesslich Frühgeburtlichkeit bei Säuglingen und schwerem katabolen Stress bei Erwachsenen). (2)

Die Auswirkungen bestimmter bedingt unverzichtbarer Aminosäuren können für Ärzte von Interesse sein, die an der Versorgung kritisch kranker Patienten beteiligt sind. Eines davon ist Glutamin, ein Vorläufer sowohl von Adenosintriphosphat (ATP) als auch von Nukleinsäuren. (3) Der Abbau von Glutamin durch eine hyperkatabolische / hypermetabolische Erkrankung kann zu einem Mangel an Enterozyten und Immunozyten führen. (4) Eine Glutaminanreicherung der enteralen oder parenteralen Ernährung begrenzt den Stickstoffverlust und verbessert das Ergebnis (signifikante Reduzierung von Bakteriämie, Sepsis und Krankenhausaufenthalt) bei kritisch Kranken Patienten, die sich nach der Operation oder auf der Intensivstation befinden. (5) und (6) Darüber hinaus erhöht Glutamin die Plasmakonzentration von Taurin signifikant, (7) eine Aminosäure mit blutdrucksenkenden, antiarrhythmischen und positiven inotropen Wirkungen. (5) Dies kann für Patienten mit chronischer Nierenerkrankung wichtig sein, bei denen niedrige intrazelluläre Taurinkonzentrationen häufig sind und bei denen ein hohes Risiko für Herzereignisse besteht.

Cystein ist eine bedingt unverzichtbare Aminosäure bei Säuglingen, die insbesondere bei unreifen Säuglingen die Stickstoffretention fördern kann. (8) Als Vorstufe von Glutathion spielt Cystein auch eine wichtige Rolle bei der antioxidativen Abwehr und Regulation zellulärer Ereignisse (einschliesslich Genexpression, DNA- und Proteinsynthese, Zellproliferation und Apoptose, Signaltransduktion, Zytokinproduktion und Immunantwort). (9) Patienten mit Lebererkrankungen können ihren Cysteinbedarf aufgrund der verminderten Aktivität der Transsulfurierungswege nicht decken. (1) Die Bedeutung von Cystein wird auch durch seine Rolle bei der Synthese von N-Acetylcystein, einem Glutathion-Vorläufer mit wichtigen klinischen und präventiven Wirkungen, unterstrichen. Dazu gehören die Verringerung des Risikos von Exazerbationen und die Verbesserung der Symptome bei Patienten mit chronischer Bronchitis, (10) die signifikante Verringerung des Risikos einer durch Röntgenkontrast induzierten Nephropathie (11) und die Verringerung der Expression einer Reihe von Krebsrisikomarkern beim Menschen. (12) Patienten mit Zirrhose können von einer Ergänzung mit spezifischen (z. B. verzweigtkettigen) Aminosäuren profitieren.

Bestimmte Zustände können durch einen Überschuss an Protein, insbesondere tierischem Protein, verursacht oder verschlimmert werden. Dazu gehören Osteoporose, Nierensteine, chronische Nierenerkrankungen und möglicherweise bestimmte Krebsarten. Lebensmittel aus pflanzlichen Quellen können Eiweiß in einer Menge und Qualität liefern, die für alle Altersgruppen geeignet ist. (13) und (14)

Der Hauptunterschied zwischen Ernährung, die tierisches Protein liefern, und solchen, die pflanzliche Proteine ​​liefern, scheint darin zu bestehen, dass pflanzliche Lebensmittel zwar alle essentiellen Aminosäuren enthalten, einige jedoch nur begrenzt Lysin oder schwefelhaltige Aminosäuren enthalten. Die von verschiedenen pflanzlichen Lebensmitteln bereitgestellten Aminosäuren ergänzen sich jedoch tendenziell, und es ist nicht erforderlich, Lebensmittel absichtlich zu kombinieren. (15) Die natürlichen Lebensmittelkombinationen in typischen vegetarischen Diäten liefern mehr als ausreichende Mengen an vollständigem Protein. Sojaprodukte liefern Protein mit einem biologischen Wert, der so hoch ist wie der von tierischem Protein. Da pflanzliche Proteinquellen frei von Cholesterin sind, wenig gesättigtes Fett enthalten und Ballaststoffe und verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, bieten sie Vorteile gegenüber tierischen Proteinquellen.

Der Proteinbedarf ist unter bestimmten Bedingungen erhöht.
Dazu gehört schwere akute Krankheit, Brandverletzungen, und im Endstadium einer Nierenerkrankung. In einigen Studien mit Pflegeheimbewohnern hat sich ein Proteinmangel als problematisch bei Personen herausgestellt, die keine normalen Mengen an Nahrung zu sich nehmen. (16) Der Proteinbedarf für Kraft- und Ausdauersportler kann zwischen 1,2 und 1,7 g / kg / Tag liegen. (17)  Selbst bei dieser Proteinaufnahme sind pflanzliche Proteinquellen ausreichend. Da viele Patienten Fragen zur Aufnahme von ausreichend Protein haben und einige möglicherweise nach proteinreichen Lebensmitteln oder Produkten suchen, die schädliche Folgen haben, ist es wichtig, die Gewissheit zu geben, dass kein tierisches Protein erforderlich ist.

Der Proteinbedarf wird vom Lebensstadium beeinflusst
Der Proteinbedarf ist in den wachsenden Jahren am höchsten. Säuglinge bis 12 Monate und Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren benötigen 1,5 g / kg bzw. 1,1 g / kg. Der Proteinbedarf bleibt im Verhältnis vom Erwachsenenbedarf während des Zeitraums vom Wachstum bis zur Pubertät (Alter 4 bis 13 Jahre) mit 0,95 g / kg hoch und wird von 14 bis 18 Jahren auf Werte nahe dem Erwachsenenalter (0,85 g / kg) reduziert Alter. Schwangerschaft und Stillzeit erhöhen auch den Proteinbedarf auf 1,1 g / kg Gewicht der Mutter vor der Schwangerschaft für die erstere und 1,3 g / kg für die letztere. (18)

Für gesunde Erwachsene ist der vom Institute of Medicine (IOM) festgelegte geschätzte durchschnittliche Bedarf (EAR) erheblich niedriger (0,66 g / kg / Tag), 47 bzw. 38 Gramm pro Tag für Männer und Frauen. (15) Darüber hinaus ermöglicht die Aufnahme ausreichender proteinsparender Kalorien (siehe unten) die Aufrechterhaltung einer mageren Körpermasse bei ungefähr dieser Aufnahmemenge. (13) Die meisten Erwachsenen in westlichen Ländern konsumieren mehr Protein als die empfohlene EAR und die empfohlene Tagesdosis (RDA) von 0,66 g / kg / Tag bzw. 0,8 g / kg. In der Umfrage 2011/2012 Was wir in Amerika essen konsumierten erwachsene Männer und Frauen durchschnittlich 98,8 bzw. 68,1 Gramm Protein pro Tag. (19) Diese Beträge sind ungefähr doppelt so hoch wie die EAR. Übermässige Zufuhr kann zum Risiko für bestimmte chronische Krankheiten beitragen (siehe unten).

Energieadäquanz schont Protein.
Bei der Betrachtung des Proteinbedarfs ist es wichtig, die Anzahl der Kalorien zu berücksichtigen, die für die Stickstoffeinsparung verfügbar sind (dh Kalorien sowohl aus Kohlenhydraten als auch aus Proteinen). Ein Verhältnis von 150 Nicht-Protein-Kalorien pro Gramm Stickstoff (bereitgestellt durch 6,25 g Protein) wird als ausreichend für die Proteinschonung angesehen. Somit würde eine gesunde 60-kg-Frau, die 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht verbraucht, ungefähr 7,7 g Stickstoff verbrauchen und ungefähr 1.152 Kalorien benötigen, um im Stickstoffgleichgewicht zu bleiben. Ohne diese Energiequellen werden Proteine ​​desaminiert und zur Deckung des Energiebedarfs verwendet. Bei Krankheit tritt keine nennenswerte Proteinschonung auf (siehe unten). (20)

Krankheit verursacht Proteinkatabolismus und beeinflusst die Interpretation der Serumproteinwerte.
Bei gut ernährten Personen mit leichten bis mittelschweren Erkrankungen kann kurzfristig eine negative Stickstoffbilanz auftreten, hauptsächlich im Skelettmuskel. Die Proteinspeicherung wird wiederhergestellt, sobald Appetit, Aufnahme und Aktivität wieder vor der Krankheit auftreten. In diesem Zusammenhang ist kein zusätzliches Nahrungsprotein erforderlich.

Bei kritisch kranken Patienten und Patienten mit chronischen Krankheiten, die mit Infektionen und Entzündungen verbunden sind, liegt der Proteinbedarf über der Norm, und es treten erhebliche Proteinverluste auf. (21) und (22) Serumproteine, die üblicherweise zur Beurteilung des Proteinstatus verwendet werden, werden häufig durch das Vorliegen einer Krankheit beeinflusst. Dazu gehören Albumin, Präalbumin, Transthyretin und Retinol-bindendes Protein. Bei ansonsten gesunden Personen verursacht eine verringerte Protein- und Kalorienaufnahme keine Hypoalbuminämie. Bei Infektionen, Leber- und Nierenerkrankungen, Operationen und anderen Zuständen, die eine erhöhte Stoffwechselrate, Immunaktivierung und Entzündung beinhalten, lenken Zytokine die Proteinsynthese in Richtung Akutphasenproteine ​​mit anschließender Reduktion der Serumproteine. (23) Alternativ lenken Zytokine Aminosäuren eher zur Energieerzeugung als zur Proteinsynthese. (20) Daher sind Präalbumin und Albumin keine verlässlichen Indikatoren für Unterernährung. Unterernährung sollte nur diagnostiziert werden, wenn mindestens zwei spezifische Merkmale gemäss der Konsenserklärung der Akademie für Ernährung und Diätetik und der American Society for Parenteral and Enteral Nutrition vorliegen. Niedrige Präalbumin- und Albuminspiegel scheinen eher auf eine Entzündung als auf einen Ernährungsstatus hinzuweisen. (24) In Bezug auf die Messung der Wirksamkeit von Ernährungsinterventionen haben Transthyretin und Retinol-bindendes Protein den grössten klinischen Nutzen, da diese am frühesten ansteigen, wenn die Proteinspiegel in der Akutphase abnehmen. (23)

Bei metabolisch gestressten Patienten können sowohl unzureichendes als auch übermäßiges Protein Probleme verursachen.
Selbst kurze Zeiträume des Protein-Kalorien-Mangels können bei kritisch kranken Patienten das Gleichgewicht zwischen Anabolismus und Katabolismus beeinflussen. Proteinbedarf im Bereich von 1,2 bis 2,0 g / kg wurde von der American Society for Enteral and Parenteral Nutrition (25) für kritisch kranke Patienten mit einem Body-Mass-Index <30 und einer Aufnahme im Bereich von 1,2 bis 1,5 g / kg empfohlen. kg haben sich als hilfreich erwiesen, um die Heilung von Druckgeschwüren zu fördern. Andere haben jedoch keine zusätzliche Verringerung der Körperproteinverluste bei Konzentrationen über 1,2 g / kg Protein festgestellt. (21) Eine klinische Beurteilung des Proteinbedarfs kann daher für die individuelle Behandlung von Patienten von entscheidender Bedeutung sein.

Überfütterung von Protein kann auch Probleme verursachen, einschliesslich Azidose und Azotämie. Bei Patienten, denen kein ausreichendes Wasser verabreicht wird, kann eine hypertonische Dehydration (Sondenernährungssyndrom) aus obligaten Wasserverlusten resultieren, die aufgrund einer höheren Harnstoffproduktion auftreten. (20) Akute toxische Wirkungen einer übermässigen Proteinaufnahme sind selten, treten jedoch bei angeborenen Fehlern des Aminosäurestoffwechsels und bei Patienten mit hämorrhagischen Ösophagusvarizen auf, die bei Patienten mit Lebererkrankungen eine Enzephalopathie auslösen. (5) Unter bestimmten Bedingungen (z. B. chronische Nierenerkrankungen) waren die Ernährung, die weniger Protein als die Referenznahrungsaufnahme enthalten, zur Verbesserung des klinischen Status nützlich.

Zusätzliche Gefahren einer übermässigen Proteinaufnahme sind idiopathische Hypercalciurie, (26) ein höheres Risiko für Typ-2-Diabetes, (27) und (28) Krebs und die Gesamtmortalität. (29) Wenn Protein> 35% der Gesamtenergiezufuhr ausmacht, gehören Hyperaminosäure, Hyperammonämie, Hyperinsulinämie, Übelkeit und Durchfall zu den Gefahren. (30) Andere Gefahren, die mit einer übermässigen Proteinaufnahme verbunden sind, hängen hauptsächlich mit tierischem Protein zusammen. Dazu gehören Gicht und bestimmte Krebsarten (weitere Informationen finden Sie in unseren E-Books, die wir unseren Klienten zustellen).

Quellen:

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  29. Levine ME, Suarez JA, Brandhorst S. et al. Eine niedrige Proteinaufnahme ist mit einer starken Verringerung von IGF-1, Krebs und Gesamtmortalität in der 65-jährigen und jüngeren, aber nicht älteren Bevölkerung verbunden. Cell Metab . 2014; 19 (3): 407–17.  [PMID: 24606898]
  30. Bilsborough S, Mann N. Eine Übersicht über Fragen der Proteinaufnahme über die Nahrung beim Menschen. Int J Sport Nutr Exerc Metab . 2006; 16 (2): 129 & ndash; 52.  [PMID: 16779921]

https://nutritionguide.pcrm.org/nutritionguide/view/Nutrition_Guide_for_Clinicians/1342092/all/Macronutrients_in_Health_and_Disease#3

Mineralöl raus aus der Babymilch!

Das Beste vorweg: Geben Sie Ihrem Baby NUR Muttermilch. Wen das nicht geht von einer Amme!

Nun zum Horror:

Milchpulver für Babys von Nestlé, Novalac, Rossmann und Humana war bei Tests teilweise mit gesundheitsgefährdendem Mineralöl belastet. Die enthaltenen aromatischen Mineralöle stehen unter Verdacht, Krebs auszulösen – und haben gerade in Lebensmitteln für Neugeborene nichts zu suchen! Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass diese Produkte gesundheitlich absolut unbedenklich sind. Schreiben Sie jetzt an die Hersteller und fordern Sie, die betroffenen Produkte sofort aus den Regalen zu nehmen und in Zukunft dafür Sorge zu tragen, dass gefährliches Mineralöl nicht in Babynahrung gelangt!

Lesen Sie hier weiter…

Superfoods in der Schwangerschaft

Medienmitteilung, 25. Mai 2020 – Universität Bern

Auch «natürliche Stoffe» können Ungeborene schädigen

Pflanzliche Stoffe, welche Schwangere über ihre Nahrung aufnehmen, werden von der Darmflora in chemische Substanzen zerlegt, welche teilweise die Plazentaschranke durchqueren und in den Fötus gelangen. Diese körperfremden Stoffe können dem Ungeborenen schaden, auch wenn sie «natürlichen Ursprungs» sind. Forschende des Department for BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern und Inselspital, Universitätsspital Bern, warnen daher davor, die Einwirkung solcher Stoffe zu unterschätzen.

Alle Säugetiere und so auch wir Menschen sind von Milliarden von Mikroben besiedelt, welche vor allem in unserem Darm leben, welche aber auch in den Atemwegen, auf der Haut und im Urogenitaltrakt zu finden sind. In der Forschungsgruppe Gastroenterologie des Department for BioMedical Reserarch (DBMR) der Universität Bern und am Universitässpital Bern, Inselspital untersuchen Stephanie Ganal-Vonarburg und Andrew Macpherson das Zusammenspiel dieser gutartigen Darmmikroben mit dem Wirtsorganismus. Schon lange ist der positive Einfluss bekannt, den die Darmflora auf unser Immunsystem hat. Bereits die mütterliche Darmflora hat einen Einfluss auf die Entwicklung des kindlichen Immunsystems im Mutterleib sowie direkt nach der Geburt. In einem im Fachjournal «Science» publizierten Übersichtsartikel haben Stephanie Ganal-Vonarburg und Andrew Macpherson die aktuellsten Kenntnisse darüber zusammengetragen, inwieweit die mütterliche Darmflora bei der Entstehung des kindlichen Immunsystems mitwirkt. Sie fanden auch Hinweise darauf, dass die Wirkung pflanzlicher Stoffe, welche Schwangere über die Ernährung aufnehmen, in der Forschung bislang unterschätzt wurde und ein potenzielles Risiko für das Ungeborene darstellt.

Plazenta bietet nur partiellen Schutz

Schon lange geht die Forschung davon aus, dass der sich entwickelnde Embryo und Fötus komplett steril, das heisst in der Abwesenheit von besiedelnden Mikroben, heranwächst und dass die Besiedlung erst zum Zeitpunkt der Geburt stattfindet. «Allerdings ist der Fötus trotz allem nicht vor mikrobiellen Stoffwechselprodukten, die von der Darmflora der Mutter abstammen, geschützt», sagt Ganal-Vonarburg. Die Plazenta bietet hier nur einen partiellen Schutz und der Kontakt mit mikrobiellen Substanzen führt bereits im Mutterleib zur Reifung des kindlichen angeborenen Immunsystems. Dies konnten vorherige Studien der Gruppe um Ganal-Vonarburg und Macpherson bereits zeigen. «Es ist üblich, dass Schwangere Medikamente nur unter Vorsicht und nach Absprache mit ihrem Arzt einnehmen, da viele Medikament die Plazenta überqueren und die

Entwicklung des Kindes stören können. Viel weniger ist allerdings darüber bekannt, welche natürlich vorkommenden Stoffe in der Nahrung auf das ungeborene Kind übergehen können und inwieweit dies förderlich oder schädlich für die Entwicklung des kindlichen Immunsystems sein kann», erklärt Ganal-Vonarburg.

Vorsicht bei pflanzlichen Stoffen geboten

Sie hat nun mit Andrew Macpherson aktuelle Forschungsresultate zusammengetragen und Hinweise darauf gefunden, dass Stoffwechselprodukte aus der Nahrung nicht nur direkt, sondern oft erst nach Verstoffwechselung durch die Darmflora in den mütterlichen Organismus und so auch in den sich entwickelnden Fötus gelangen können. Dies gilt auch für die Einnahme von pflanzlichen Produkten, beispielsweise Superfoods, die gerade in der Schwangerschaft als besonders gesund gelten, wie etwa Goji-Beeren oder Chia-Samen: «Obwohl es sich bei pflanzlichen Produkten um «natürliche» Stoffe handelt, sind es immer noch sogenannte xenobiotische, also körperfremde Substanzen, mit denen sehr vorsichtig umgegangen werden sollte», sagt Macpherson. «Gerade wenn Schwangere Produkte auf pflanzlicher Basis in grossen Mengen einnehmen». Ganal-Vonarburg und Macpherson empfehlen, dass zukünftige Studien untersuchen sollten, wie und welche Substanzen sich förderlich oder negativ auf die Entwicklung des Ungeborenen auswirken und welchen Einfluss Unterschiede in der mütterlichen Darmflora auf diesen Prozess haben können.

Wie unser Immunsystem entsteht

Sobald das Neugeborene den Geburtskanal der Mutter durchquert, beginnt die Besiedlung seiner Körperoberflächen mit der gutartigen Flora. Im Laufe der ersten Jahre reift diese zu einer komplexen Gemeinschaft an Mikroben heran. Äussere Einflüsse, wie Entbindung (Spontangeburt, Kaiserschnitt), sowie Ernährung (Stillen oder Flaschennahrung) beeinflussen diesen Vorgang langfristig. Parallel hierzu entwickelt sich das kindliche Immunsystem. Es gilt heute als belegt, dass bestimmte mikrobielle Stimuli in dieser frühen Zeit das Immunsystem lebenslang prägen.

Publikationsangaben:

Stephanie C. Ganal-Vonarburg, Mathias W. Hornef, Andrew J. Macpherson: Microbial–host molecular exchange and its functional consequences in early mammalian lif. Science. 8.Mai 2020, https://science.sciencemag.org/content/368/6491/604

Wir ergänzen:

Bei dieser Arbeit geht es leider wieder nur einmal um mehr oder weniger (un-)gesunde Lebensmittel, die eventuell einen Schaden anrichten könnten. Natürlich sind Gojibeeren und Chiasamen nicht so gesund, wie man das immer lesen kann. Wir haben hier schon darüber geschrieben.

Was keine Berücksichtigung findet ist unsere allgemeine ungesunde Ernährung, die wesentlich schlimmer ist als Chiasamen. Zudem wird auch nicht erwähnt wie schädlich Medikamente, Alkohol und Rauchen sein können.

Quält sich eine schwangere Frau zu Beginn der Schwangerschaft mit Übelkeit, will der Körper den Fötus vor ungesunder Nahrung schützen. Das wird missverstanden und so quält sich die Frau durch die Schwangerschaft. Der Arzt meint, das gehört halt zu einer Schwangerschaft und somit ist das Thema erledigt.

Das Immunsystem wird hauptsächlich durch die Muttermilch aufgebaut und gestärkt. Nicht mit Kuhmilch, die das Immunsystem wieder zerstört, Koliken, also Schmerzen und Blähungen sowie Durchfall auslöst. Unsere Kinder sind ja keine Kälber. Aber das kümmert die Eltern kaum. Das Kind braucht Milch! Die Folge: Allergien und vieles mehr…

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Überdenken Sie Ihre Multivitamine

Was kann schlechtes an hochwirksamen Multivitaminen sein? Wir brauchen sie doch täglich? Ja, wir brauchen tatsächlich täglich Vitamine, aber so, dass sie der Körper verwerten kann und nicht krank wird.

Vitamine, die für gesunde chemische Reaktionen in unseren Zellen benötigt werden, sind in bunten, knackfrischen Bio-Früchten und -Gemüsen enthalten, die den grössten Teil unserer Ernährung ausmachen sollten. Wenn wir beispielsweise eine Karotte essen, nehmen wir Moleküle auf, die Carotine genannt werden. Alpha-Carotin, Beta-Carotin, Gamma-Carotin, Epsilon-Carotin – eine Symphonie natürlicher, stabilisierender Moleküle – sind in bescheidenen, ausgewogenen Mengen vorhanden.

Die meisten Vitaminhersteller nehmen jedoch ein Carotin – Beta-Carotin – und konzentrieren es in extrem hohen Mengen. Eine typische Dosis beträgt 20’000 Internationale Einheiten (IE) oder mehr. Bei dieser Konzentration haben Sie ein Arzneimittel entwickelt, im Wesentlichen ein Medikament, das häufig unvorhergesehene Nebenwirkungen hat.

Obwohl die Einnahme von Multivitaminen „natürlich“ und „gut“ erscheint, sieht die Realität, anders aus. Beispielsweise sind Menschen, die hohe Dosen Vitamin A konsumieren, anfälliger für Hüftfrakturen (1).

Menschen, die grosse Dosen Beta-Carotine konsumieren, erhöhen das Risiko an Herzleiden zu erkranken(2); Raucher, die grosse Mengen Beta-Carotin konsumieren, sind möglicherweise anfälliger für einen versteckten Lungenkrebs, der aggressiver wächst (3).

Grosse Mengen Folsäure (ich beziehe mich nicht auf natürlich vorkommendes Folat in dunkelgrünem Gemüse, aus dem wir dieses essentielle Vitamin beziehen sollten) können Brustkrebs bei Frauen (4) und Prostatakrebs bei Männern (5) fördern.

Zum gesteigerten Krebsrisiko durch hochdosiertes Vitamin B12 kommt die Erkenntnis, dass auch das Risiko für Hüftfrakturen durch B-Vitamine in grossen Mengen um rund 50 % erhöht ist. (6) Kein Wunder: Hochdosispräparate sind eine Erfindung aus den Hexenküchen der Konzerne, in der Natur sind die gefährlichen Konzentrationen nicht zu finden. Unser Organismus kann auf die Bomben also gar nichtvorbereitet sein. Es wird Zeit, der Gefahr endlich Rechnung zu tragen und die Killervitamine aus den Supermarktregalen zu verbannen. (pandalis.de)

Wer an Osteoporose leidet, bekommt vom Arzt Kalziumpräparate und Vitamin D3 verschrieben. Doch ist das nicht ganz zu Ende gedacht: Die Voraussetzungen, dass  das Kalzium auch in die Knochen eingebaut werden kann, sind damit nicht erfüllt. Vitamin D ist vor allem für das Einschleusen von Kalzium in den Blutkreislauf notwendig. Der Einbau von Kalzium in die Knochenmatrix hingegen verlangt die Präsenz von Vitamin K.

Vitamin K ist für die Aktivierung einer Vielzahl von Proteinen verantwortlich. Zum einen ist dies das Protein Osteocalcin, das das Kalzium in die Knochenmatrix einbaut, zum anderen das Protein Matrix Gla (MGP),  welches überschüssiges Kalzium im Blutkreislauf bindet. Ein Mangel an Vitamin K ist also nicht nur der Auslöser einer Osteoporose, er führt auch dazu, dass die  Gefäße zu einer Sackgasse für das zugeführte Kalzium werden. Ablagerungen  in den Gefässen (Arteriosklerose) sind  die Folgeerscheinung eines Vitamin K Mangels bei künstlicher Zufuhr von  Kalzium und Vitamin D.

Die antiarteriosklerotische Wirkung von Vitamin K ist mittlerweile in vielen Studien (7) belegt, zudem wirkt sich eine Zufuhr positiv auf  bereits bestehende Verkalkungen aus.

Das fettlösliche Vitamin K nehmen wir vorwiegend mit der Nahrung auf, beispielsweise durch grünes Blattgemüse. Wer eine intakte Darmflora  beherbergt, dessen Darmbakterien sind ebenfalls in der Lage, eine kleine, aber gewisse Menge an Vitamin K zu produzieren. Ein Mangel kann neben  einer falschen Ernährung und einer gestörten Darmflora auch durch die Einnahme von Vitamin K-Antagonisten (klassische Blutverdünner) verur- sacht werden. Vorzugsweise bei kardiovaskulären Risikopatienten fortgeschrittenen Alters eingesetzt, kann die Einnahme langfristig gesehen zu Osteoporose und Arteriosklerose führen. (pandalis.de)

Die meisten hochkarätigen kontrollierten Studien der letzten 10 Jahre zeigen keinerlei gesundheitliche Effekte von Fischöl- oder Omega-3-Fettsäure-Präparaten. Dennoch erhöht sich der Verkauf solcher Produkte in kaum nachvollziehbarem Umfang. Viele nehmen solche Präparate täglich, z. B. um sich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen oder die Blutfette zu senken. (8) (pandalis.de). Fisch kann Schwermetalle und Nanopartikel enthalten, auch das Fischöl!

Das sind nur wenige Beispiele. In der täglichen Ernährung mit Früchten und Gemüsen sind alle wichtigen Nährstoffe enthalten, die der Körper wunderbar verwerten kann.

Über das ewige Thema Vitamin D3 lesen Sie hier weiter:

Noch ein Wort zu Super-Foods: Was in der Traditionellen Chinesischen Medizin erprobt ist, muss für uns Mitteleuropäer nicht unbedingt gesund sein. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn ein Exot hierzulande als Super Food vermarktet wird und mit schönen Worten zum Kauf verführen soll. So ist die angeblich antioxidative Wirkung für die populären Goji-Beeren nicht belegt. Schlimmer noch: Beobachtungen legen nahe, dass dieses Super Food die Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten verstärkt und zu schwerwiegenden Blutungsstörungen führen kann. (9) (pandalis.de)

Verweise:
1) Melhus H., Michaelsson K., Kindmark A. et al.: Eine übermässige Aufnahme von Vitamin A über die Nahrung ist mit einer verringerten Knochenmineraldichte und einem erhöhten Risiko für Hüftfrakturen verbunden. Ann Intern Med 1998; 129: 770 & ndash; 778.

2) Lancet 2003; 361: 2017–2023.

3) Mayne ST: Beta-Carotin, Carotinoide und Krankheitsprävention beim Menschen. FASEB J 1996; 10: 690 & ndash; 701.

4) Stolzenberg-Solomon RZ et al. Folatkonsum, Alkoholkonsum und Brustkrebsrisiko nach der Menopause in der Prostata-, Lungen-, Darm- und Eierstockkrebs-Screening-Studie. Am J Clin Nutr. 2006 Apr; 83 (4): 895 & ndash; 904. Kim YI. Erhöht eine hohe Folataufnahme das Brustkrebsrisiko? Nuss Rev; 2006; 64 (10PT1) 468-75.

5) Figueiredo JC et al. Folsäure und Prostatakrebsrisiko: Ergebnisse einer randomisierten klinischen Studie. J Natl Cancer Inst. 2009 Mar 18; 101 (6): 432 & ndash; 5. Epub 2009 Mar 10.

6) Meyer H. E. et al (2019). Association of High Intakes of Vitamins B6 and B12 From Food and Supplements With Risk of Hip Fracture Among Postmenopausal Women in the Nurses’ Health Study. JAMA network open, 2(5), e193591-e193591. doi: 10.1001/jamanetworkopen.2019.3591

(7) Binkley et al (2002) A high phylloquinone intake  is required to achieve maximal osteocalcin  gamma-carboxylation Feskanich et al (1999) Vitamin K intake and hip  fractures in women: a prospective study Schurgers et al (2001) Role of vitamin K and  vitamin K-dependant proteins in vascular  calcification Suttie (2009) Vitamin K in Health and Disease

8) (Grey A et al., JAMA Intern Med. 2014)

9) Wenzel, S.: Risiko Pflanze? In: Ernährung & Medizin 2018; 33: 132-134.

Anmerkung: Mit synthetisch und generell toten Nährstoffen kann der Körper nichts anfangen. Er wird höchstens belastet und Nebenwirkungen können, wie oben beschrieben, ausgelöst werden. Sind Sie also vorsichtig, wenn Ihnen Ihr Heiler Zeugs verkaufen will.

Brokkoli bei Autismus wirksamer als jedes Medikament

Brokkoli kann möglicherweise alle vier kausalen Faktoren von Autismus bekämpfen: Synaptische Dysfunktion, oxidativer Stress, mitochondriale Dysfunktion und Neuroinflammation. In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie wurde nachgewiesen, dass Sulforaphan, das in Brokkoli und Brokkolisprossen enthalten ist, Autismus so stark verbessern kann, wie es noch kein Medikament jemals vermochte.

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Nach unserer Erfahrung reicht das noch längst nicht. Es gehören zahlreiche weitere Dinge dazu, auch nicht nur Ernährung. Auf was Sie sonst noch achten müssen, erfahren Klienten in unserer Onlineberatung.

Das ist wie Menschen glauben, mit Kurkuma alleine könne man Krebs heilen. Nein, es braucht wesentlich mehr. Denken Sie immer mit wenn Sie solche tollen Informationen hören oder lesen.

Vollwerternährung mit Vollkorn. Gesund?

Vollkorn soll absolut gesund sein. So die Meinung seit Jahrzehnten. Immer mehr Vollkornprodukte werden in Läden und Restaurants angeboten. Medien berichten, Ärzte empfehlen, Therapeuten auch… Einige Heilpraktiker bezweifeln, dass Vollkorn so gesund ist. Deshalb fragen uns immer wieder unsere Klienten, was nun Sache ist.

Unsere klare Meinung, die wir in unseren Gesundheitskonzepten auch erwähnen:

Vollkornprodukte sind reich an Vitaminen, Vital- und Mineralstoffen, Spurenelementen usw. Das steht in der Regel auch auf der Verpackung und in Zeitschriftartikeln, die Rezepte vorstellen.

Nur stimmt das überhaupt, wenn Sie es dann zubereitet essen?

Nein, leider nicht. Beim Erhitzen (kochen) und sonstigem Zubereiten verlieren diese “wertvollen” Lebensmittel ihre Nährstoffe. Sie essen also nichts mehr, was an und für sich gesund wäre. Das einzige was noch uns dienen kann ist der Balaststoff. Er bringt Bewegung in den Körper, zuerst bei vielen Menschen Blähungen und anschliessend Bewegung in den oft sehr trägen Darm.

Wer keine Blähungen möchte, isst Weissbrot, das natürlich auch nicht gesund ist, jedoch keine Blähungen verursacht.

Getreideprodukte kennen wir seit rund 10’000 Jahren. Also Jahrmillionen vorher lebten alle ohne Kornprodukte. Getreideprodukte verschleimen unseren Körper, wie andere Grundnahrungsmittel, die wir so gerne täglich essen und trinken.

Körner werden in der Natur kaum von Säugetieren gegessen, und schon gar nicht gekocht. Vögel können mit ihren Vorverdaukröpfen Körner ohne Probleme essen.

Vögel können aber auch auf 10’000 Meter ü.M. fliegen. Zum Beispiel Kanada-Gänse und Geier. Das können wir nur im Flugzeug.

Alles über Ernährung erfahren unsere Klienten in unseren Onlineberatungen. Und wenn dann immer noch Fragen auftauchen, wir sind für Sie da.