Kategorie: Nährstoffe + Vitamine

 

Selleriesaft? Ist es wirklich so einfach gesund zu werden?

Der US-Autor Anthony Williams, der auf seinen Geist hört, hat einige Bücher über Gesundheit und gesund werden veröffentlicht. Bei chronischer Krankheit soll Selleriesaft heilen, zudem empfiehlt er in seinen Büchern zahlreiche Rezepte auf Obst- und Gemüsebasis. Alles gut geschrieben und erklärt, für alle, die gesund werden wollen.

Zahlreiche Heiler, Heilpraktiker und sogar Naturheilärzte sind auf den Zug aufgesprungen. Sie wollen ihre Klienten ebenfalls so informieren, Nahrungsergänzungen und Onlinekongresse verkaufen. Dazu gibt es immer etwas kostenloses. Ein «Amuse Gueule», so zum Einstieg, wie in einem Restaurant. Kostenlos wirkt immer gut, Leidende kaufen dann gerne.

Wenn wir unseren Klienten, wenn sie danach fragen, informieren, dass sie nur bei einfachen Krankheiten vielleicht Erfolg haben werden, sind sie nicht von Williams enttäuscht, sondern von uns. Sie sind der Meinung Selleriesaft und das empfohlene Zeugs, das er in seinem Shop verkauft, würde sie heilen.

Ja dann wären doch alle diese Leute gesund und müssten sich nicht bei uns melden, dass sie immer noch leiden und nicht viel erreicht haben.

Wenn Sie die Produkte in seinem Shop anschauen, es sind 172 Nahrungsergänzungen, müssen Sie sich doch die Frage stellen, was will der gute Mann überhaupt? Sie ahnen es. Er will verkaufen, nicht nur seine Bücher, sondern auch so viele Nahrungsergänzungen, wie möglich. Da können Sie Zeugs kaufen, für viel Geld, das keinen Nutzen, keine positive Wirkung haben, eher noch schädlich sein können und sogar Autoimmunerkrankungen u.a. förden.

Wenn der Selleriesaft und seine Rezepte so gesund sind, warum braucht man dann Nahrungsergänzungen?

Andere Anbieter sind ähnlich unterwegs. Denken wir an den Krauskopf aus Österreich.

Ganz verrückt sind zudem Heiler & Co., die irgendwelche ernsthafte Krankheiten (z.B. Multiple Sklerose, Borreliose, Fibromyalgie usw.) und Schwermetalle verkaufen, nur um dann ihre Nahrungsergänzungen und ihren Schnickschnack ihren Patienten anzudrehen. Wir sehen, das oft bei unseren Klienten, die uns schreiben, dass sie schon alles versucht haben, aber nichts wirke positiv, nichts heile. Sie hätten so viel Geld ausgegeben – für nichts. Tja, das ist nicht unser Fehler. Die Leute wollen Geld sparen, kaufen ein günstiges Buch oder informieren sich kostenlos im Internet. Danach, weil der Autor so lieb und verständnisvoll geschrieben hat, bestellen sie für viel Geld dieses nutzlose Zeugs.

Wir verkaufen keine Nahrungsergänzungen, denn alles können Sie mit einer gesunden Ernährung aufnehmen, damit der Körper gut versorgt wird.

Ganze Nahrung – frische LEBENSmittel, nicht extrahierte, neu verpackte und vermarktete Nährstoffe in Form von TOTENmittel, ist die gesunde Grundlage in der Ernährung. Essen Sie zum Beispiel nur den Brokkoli oder die Blaubeeren – und keine Brokkoberry-Ergänzung in Pulverform.

Leidende ziehen das oft über Monate und Jahre durch. Bei der US Online-Arthritis-Beratung von Dr. Blum können Sie z.B. 4’000 $ für ihr Programm ausgeben und es geht Ihnen danach nicht besser.

Bei unserem Therapieansatz müssen Sie nicht noch lange weiterleiden. Sie spüren in wenigen Tagen eine starke Verbesserung Ihrer Krankheit oder Ihrer Schmerzen. Ihre Ängste gehen ebenfalls schnell zurück und Sie werden sehen, dass Sie nun endlich auf dem korrekten, guten Weg sind.

Anmerkung: Es gibt sogar Anbieter, die Selleriesaft pasteurisiert, verkaufen. Also erhitzt, mind. 60 – 100 Grad. Diese toten Säfte werden gekauft und täglich als Frühstück getrunken. Das soll gesund sein.

Feedback einer Arthritis-Klientin

28.10.2020: «Ihre Arthritistherapie hat bei mir nichts genützt. Heute bin ich an Leukämie erkrankt.

Was soll ich nun machen?

Nach Ihrer Onlineberatung ging es mir für drei Wochen gut. Dann habe ich zur Nährstoffversorgung Schüssler Salze genommen. Nr. 1 bis 12.

Nach wenigen Tagen entzündeten sich die Gelenke wieder. Ihre Empfehlungen habe ich weggeschmissen und wieder so gegessen wie vorher.

Die Arthritis explodierte sofort. Ich ging zum Arzt.Der lächelte und meine, «hats nichts genützt, was Sie gemacht haben».

So spritzte ich wieder wie bereits vorher wöchentlich Metho. (Zensur) über Monate. Danach wurden mehrere Immunmedikamente ausprobiert bis ich die Diagnose Leukämie bekam.

Nun bin ich wieder auf Chemo. Ich weiss nicht mehr weiter. Der Arzt hat mir Unterlagen über Chemotherapien in die Finger gedrückt, wo drin steht, dass das Blutbild verändert wird und wochenlang das Rückenmark kein Blut mehr produziert.

Ich habe Angst. Können Sie mir noch helfen.»

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Meine Antwort:

Sie haben leider gravierende Fehler gemacht und unsere Unterlagen nicht genau gelesen. Eine Nährstoffzufuhr wäre nicht notwendig gewesen. Sie haben alles in der Ernährung, die wir Ihnen empfohlen haben. Und zwar ausreichend.

Schüssler Salze enthalten alle mehrere Inhaltsstoffe, die Entzündungen fördern. Von der Grundsubstanz ist leider nur sehr wenig enthalten, eine homöopathische Dosis. Also so gut wie nichts. Als dann die ersten Anzeichen der Arthritis zurückkamen, hätten Sie nur auf Schüssler Salze verzichten müssen, anstatt sich wieder ungesund zu ernähren. Alles wäre gut geworden.

Mit Metho., auch eine Chemotherapie, und mit den Immunsuppessivas haben Sie Ihren Körper bereits wieder, wie früher, massivst geschwächt, vergiftet und komplett ruiniert. Die Folge: Leukämie.

Setzen Sie das um und zwar ohne Abweichung, 1 : 1, wass Sie in unserem E-Book gelesen haben. Das ist Ihre Chance. Ihr Körper wird Ihnen berichten, ob er noch kann oder ob es zu spät ist. Lesen Sie die Informationsbroschüre des Spitals und Sie wissen Bescheid, was passieren kann.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung und begleiten Sie eng. Kopf hoch, nicht aufgeben. Sie müssen lernen einmal etwas gutes für Ihren Körper zu tun, anstatt ihn ständig zu vergiften.

Jod: Die Jodversorgung ist aktuell wieder rückläufig,

Algenfrei und trotzdem vegan: Jod Bio Salicornia Tabletten

Das erste und einzige Bio-Salicornia zur Jod-Supplementation ab sofort in Apotheken
Nahrungsergänzungsmittel
vegan – glutenfrei – lactosefrei – algenfrei
64 g (ca. 132 St.) | PZN 16 782 602
empf. VK 19,40 €
Zutaten: Salicornia- (63,1 %), Bärlauchblätter-, Spinat-, Zwiebelpulver, Hagebuttenkernöl.
Alle Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau.

Mit dem Nachfolgeprodukt unseres Salicornia Jod Pulvers erfüllen wir unseren Kunden den Wunsch nach einer leichter zu handhabenden urheimischen Jodergänzung. Für Dr. Pandalis erfüllt  sich aber auch ein langgehegter persönlicher Wunsch: 25 Jahre war er auf der Suche nach einer zuverlässigen Quelle für Bio-Salicornia, die urheimischen Ansprüchen gerecht wird und auch ein  offizielles Bio-Siegel trägt. Nun hat das Warten ein Ende!

Die Jodversorgung ist aktuell wieder rückläufig, rund ein Drittel der Menschen ist nicht optimal versorgt. Bei gesundheits- und  umweltbewußter Ernährung ist im „Jodmangelgebiet Deutschland“ die richtige Zufuhr schwer: Wer keine jodierten Fertiggerichte isst, synthetische Präparate schon wegen ihrer Herstellung  ablehnt, Algen nicht verträgt und sie wie Seefisch wegen der Schwermetallbelastung meidet, hat ein Problem.

Die Lösung sind unsere neuen Jod Bio Salicornia Tabletten. Salicornia europaea  (Salzkraut, Europäischer Queller) gehört zu den Pflanzen mit dem höchsten natürlichen Jodgehalt: 2 Tabletten liefern 75 μg pflanzlich gebundenes Jod und somit 50 % des Tagesbedarfs nach LMIV.

Quelle: https://www.pandalis.de/de/produkte/detail/produkt/jod-bio-salicornia-tabletten/

Vitamin C auch für Augen sehr gut

Eine neue Studie britischer Forscher des Londoner King’s College hat gezeigt, dass hochdosiertes Vitamin C als Schutz gegen das Fortschreiten von Grauem Star (Katarakt) wirksam ist. Die im Fachjournal Ophthalmology veröffentlichte Arbeit verfolgte dafür die Entwicklung von Katarakten in den Augen von 324 weiblichen Zwillingen über den Zeitraum von 10 Jahren. Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Teilnehmerinnen mit einer höheren Aufnahme von Vitamin C eine 33 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit für das Fortschreiten des Grauen Star aufwiesen und zudem weniger getrübte Linsen hatten, als jene Probandinnen mit niedrigen Vitamin-C-Werten.

Um das Geschäft mit patentierten Arzneimitteln vor der Bedrohung durch nicht-patentierbare natürliche Therapien zu schützen, hat die Pharmaindustrie während des vergangenen Jahrhunderts unablässig und weltweit versucht, die Verbreitung der lebenswichtigen Informationen über Vitamin C und andere Mikronährstoffe zu verhindern. Diese Strategie setzt sich bis auf den heutigen Tag fort, indem Pharmaunternehmen in der Verbreitung des Wissens, warum Tiere keinen Herzinfarkt kennen, aber wir Menschen, eine ebensolche Gefahr für ihre Profitinteressen sehen, wie in dem längst vollzogenen wissenschaftlichen Durchbruch zur Beendigung der Volkskrankheit Krebs – ohne Chemotherapie!

Entsprechend fand in der medialen Berichterstattung zugunsten der Pharmainteressen eine zielgerichtete Diskreditierung jener auf Vitaminen basierenden, sicheren und wirksamen gesundheitlichen Ansätze statt, obwohl oder gerade weil diese nachweislich imstande wären, das Leben unzähliger Patienten weltweit zu verbessern. Auch in der Politik gab und gibt es willfährige Handlanger, die eine bewusste Schädigung der Gesundheit der Menschen global vorantreiben, indem sie restriktive Gesetze erlassen, mithilfe derer die Verbreitung wahrheitsgetreuer wissenschaftlicher Informationen über derartige Therapien unterdrückt wird.

Quelle: https://www.dr-rath-foundation.org/2016/04/high-levels-of-vitamin-c-may-protect-against-progression-of-cataracts/?lang=de

Anmerkung: Ganze Nahrung – LEBENSmittel, nicht nur extrahierte, neu verpackte und vermarktete Nährstoffe, ist die gesunde Grundlage in der Ernährung. Wenige Nahrungsergänzungen, wie z.B. Vitamin C ,sind jedoch als Ergänzung in Ordnung bis sehr gut. Allgemein hilft eine gesunde Ernährung auch ohne hochdosiertes Vitamin C. Unsere Klienten sind daüber bestens informiert.

Essen Sie zum Beispiel nur den Brokkoli, die Blaubeeren – und keine Brokkoberry-Ergänzung.

Omega-3-Fettsäuren in Fischen und Fischölkapseln sollen vor Herzinfarkt und Schlaganfall schützen!

Ein Märchen der Fischindustrie, damit der Abfall auch noch gut verkauft werden kann. Menschen schlucken das Zeugs täglich und essen zudem stark belasteten Fisch wöchentlich mehrmals.

28 randomisierte kontrollierte Studien zeigen klar: Fischöl-Nahrungsergänzungen schützen nicht vor Herzinfarkten oder Schlaganfällen.

Fischölkapseln und Ernährung mit Fisch, der ständig beworbene komplett vergiftete Lachs soll so gut sein, erhöhen das Risiko an Krebs zu erkranken.

Industrielle Schadstoffe wie PCBs, Quecksilber, allg. Schwermetalle essen wir mit Fisch und Fischprodukten immer mit. Zuchtfische enthalten zudem Antibiotika, Impfstoffe, Wachstumshormone usw.

Wäre das Fischöl und die Fische rein zeigen Studien, dass die Omega-3-Fettsäuren auch nicht vor Herzinfarkt oder Schlaganfall schützen.

Einige Referenzen: Rizos EC, Ntzani EE, Bika E, Kostapanos MS, Elisaf MS. Association between omega-3 fatty acid supplementation and risk of major cardiovascular disease events: a systematic review and meta-analysis. JAMA. 2012;308:1024-1033. | The ASCEND Study Collaborative Group. Effects of n−3 Fatty Acid Supplements in Diabetes Mellitus. N Engl J Med. Published online August 26, 2018. | Abdelhamid AS, Brown TJ, Brainard JS, et al. Omega 3 fatty acids for the primary and secondary prevention of cardiovascular disease. Cochrane Database Syst Rev. Published online July 18, 2018. usw.

Übrigens Vitamin D3, auch hochdosiert, schützt nicht vor Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Die beste Quelle bei Vitamin D-Mangel ist immer noch die Sonne. Ich staune, dass uns Klienten von südlichen Ländern schreiben, dass Sie Vitamin D3 nehmen, anstatt an die Sonne zu gehen.

Leute, die meinen sie seien sehr gesundheitsbewusst, wie ich immer wieder lese und höre, wären tatsächlich gesund, wenn sie etwas verstehen würden. Sie meinen mit Vitamin D3 hochdosiert, noch nach dem Coimbra Protokoll, MSM, Weihrauch, DMSO, Kurkumakapseln und jede Menge anderem Zeugs seien sie gut unterwegs und merken jedoch nichts, dass es Ihnen nichts bringt. Und natürlich darf der Selleriesaft, der vom Autor Anthony Williams mit seinem Geist nicht fehlen.

Heute kann man sich für alles testen lassen. Warum? Zum Verkauf von Nahrungsmittelergänzungen

Einige Beispiele:

Vitamin B12-Test für 49 Franken.

So funktionier der Test:
Mithilfe eines Testkits entnehmen Sie eine kleine Blutprobe aus der Fingerspitze und schicken diese im beiliegenden Umschlag kostenlos an das angegebene Labor.

Darauf erfolgt die Auswertung:
Im Labor wird Ihre Blutprobe mittels einer umfangreichen Analyse untersucht.

Detaillierter Ergebnisbericht:
Ihren Ergebnisbericht können Sie nach wenigen Tagen online in Ihrem gesicherten Bereich einsehen.

Unsere Meinung:
Das ist eine Möglichkeit. Eine andere Möglichkeit wäre den Test beim Arzt machen zu lassen oder sich einfach gleich mit Vitamin B12 zu versorgen. Durchaus mit einem Nahrungsergänzungsmittel. Die meisten Menschen haben ab 40 – 50 ihren Darm dermassen kaputtgegessen, dass er kein Vitamin B12 mehr produzieren kann. Nehmen Sie keine hochdosierten Präparate. Diese können schädlich sein.

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Vitamin D-Test für 49 Franken.

So funktioniert der Test:
Mit einer dem Vitamin-D-Test beiliegenden Lanzette entnehmen Sie sich selbst drei Tropfen Blut und geben diese auf eine Trockenblutkarte.

Test online aktivieren:
Sie loggen sich in der entsprechenden App oder auf Ihrem Benutzerkonto auf der Website des Anbieters ein oder melden sich dort neu an. Hier aktivieren Sie den Test und beantworten einige kurze Fragen, damit wir Ihnen personalisierte Empfehlungen geben können.

Blutprobe versenden:
Die Trockenblutkarte mit Ihrer Blutprobe senden Sie mit dem Rücksendeumschlag per Post kostenfrei an das Labor.

Analyse im Labor:
Im Fachlabor wird Ihre Probe auf die Konzentration von 25-OH-D (Vitamin D3) in Nanogramm pro Milliliter im Serum analysiert.

Ergebnisbericht:
Sie erhalten einen persönlichen Ergebnisbericht, der Ihnen Ihren Vitamin-D-Spiegel verrät und konkrete Empfehlungen gibt, um Ihre Vitamin-D-Werte zu optimieren und in den grünen Bereich zu bringen.

Unsere Meinung:
Sie können auch jeden Tag eine 1/4 Stunde an der Sonne einen Spaziergang machen und haben genügend Vitamin D. Vielleicht über Mittag.

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Anmerkung: So kommen immer mehr Tests auf den Markt, die kein Mensch braucht, ausser der Verkäufer dieser Tests. Natürlich können Sie dann die entsprechenden Nahrungsergänzungen, die kaum einen Nutzen haben, gleich beim Anbieter dieser Tests bestellen.

Wer gesund lebt, braucht das alles nicht. Wer nicht so gesund lebt, kann eine Blutanalyse bei seinem Arzt machen lassen (meistens von der Krankenkasse bezahlt). Wenn das Ergebnis einen Nährstoffmangel ausweist, kann er nachdenken, was er tun kann, dass ihm nichts mehr fehlt. Nahrungsergänzungen sind einfach zu nehmen, haben jedoch selten einen Nutzen.

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Alternative Medikamente gegen rheumatoide Arthritis sollen helfen

Arthritis Erkrankte haben mit der Schulmedizin keinen Erfolg und suchen dann nach Alternativen. Im Internet findet man genug davon. Doch nützen diese «alternativen Medikamente und Behandlungen» etwas? Kann die Arthritis so geilt werden?

Folgendes wird in der Regel angeboten:

– Ätherische Öle (z. B. Weihrauch, Myrrhe, Pfefferminze, Eukalyptus und Ingwer)
– CBD-Öl / Kokosnussöl
– Floatationstherapie oder sensorische Deprivationstherapie
– Kryotherapie/Kältetherapie und Eisbäder
– Grüner Tee und Kräutertees (zB. Ingwer, Kurkuma und Blaubeere)
– Akupunktur
– Chiropraktik Behandlungen
– Physiotherapie
– Massagen / Faszientherapie
– Biofeedback und Meditation
– Afrikanische Misteltherapie
– Detox / Darmsanierungen
– Paleo- oder ketogene Ernährung, FodMap, vegetarisch usw.
– unzählige Nahrungsergänzungen, z.B. OPC, MSM, Vitmain D3, Omega-3
– Basenpulver einnehmen / Basenbäder
– Chin. oder ayurv. Kräuter oder andere Kräuter
– Moor- oder Fangobehandlungen
– Eigenbluttherapie
– Dry Needling

Unsere langjährige Erfahrung hat ganz klar gezeigt, dass Sie mit all diesen Produkten und Behandlungen nichts erreichen! Nichts!

Warum nicht?

Weil die Krankheit nicht an der Wurzel gepackt wird. Das Immunsystem wird dadurch nicht geheilt und gestärkt. Was tatsächlich hilft, erfahren unsere Klienten im speziellen E-Book «Autoimmunerkrankungen».

Anmerkung zu Omega 3: Die meisten hochkarätigen kontrollierten Studien der letzten 10 Jahre zeigen keinerlei gesundheitliche Effekte von Fischöl- oder Omega-3-Fettsäure-Präparaten. Dennoch erhöht sich der Verkauf solcher Produkte in kaum nachvollziehbarem Umfang. In den USA z. B. stieg der Umsatz in 2012 um 124 Mio. auf fast 1,1 Mrd. US-Dollar. Fast jeder zehnte Amerikaner nimmt solche Präparate täglich, z. B. um sich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen oder die Blutfette zu senken. (Grey A et al., JAMA Intern Med. 2014)

Vorsicht vor Kollagen-Produkten

Kollagen ist ein Strukturprotein (ein Kleber), das Zellen und Gewebe zusammenhält und ihnen hilft, ihre Form zu erhalten.

Kollagen macht 80 Prozent unserer Haut aus. Mit zunehmendem Alter produziert der Körper immer weniger Kollagen, was zu Anzeichen von Hautalterung und Gelenkschmerzen führt. Tatsächlich verlieren wir ab unseren 20ern jedes Jahr 1 Prozent unseres Kollagens.

Um die Uhr zurückzudrehen und eine schöne Haut aufrechtzuerhalten, kaufen wir Kollagenpräparate. Chinesische Frauen betrachten Kollagen seit Jahrhunderten als Jungbrunnen und konsumieren routinemässig Schweinefüsse und Haiflossen. Heute ist das Zeugs überall erhältlich.

Während Bilder von grasenden Kühen, offenen Weiden und käfigfreien Hühnern häufig die Verpackung von Kollagenpräparaten zieren, gefolgt von Etiketten, die behaupten, sie seien „rein“ und „ganz natürlich“, sind die meisten Kollagenpräparate weder rein noch ganz natürlich.

Die Organic Consumers Association und das Clean Label Project haben kürzlich 28 der meistverkauften Kollagenpräparate von Amazon getestet. 

Die Ergebnisse sehen wie folgt aus:

64% positiv auf messbare Arsenwerte
getestet 37% positiv auf messbare Bleigehalte
getestet 34% positiv auf Quecksilberspuren
getestet 17% positiv auf messbare Cadmiumwerte getestet

Wie gefährlich sind Schwermetalle? Einige Schwermetalle werden von der US Environmental Protection Agency (EPA) als bekannte oder wahrscheinliche Karzinogene eingestuft. Schwermetalle können bereits in geringen Mengen Organschäden verursachen.

Verzichten Sie auf Kollagen-Produkte, die Sie nicht verjüngen sondern krank machen. Wer sich richtig gesund ernährt und einen gesunden Lebensstil pflegt bracht das vergiftete Zeugs nicht.

Quelle: http://organicconsumers.org/blog/consumer-beware-these-popular-collagen-supplements-contain-heavy-metals#gsc.tab=0

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Protein / Eiweiss: Sinn und beste Quellen

Protein unterstützt die Erhaltung und das Wachstum von Körpergewebe.

protein
Bild: pixabay.com

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Die Aminosäuren, aus denen Proteine ​​bestehen, werden zur Synthese von Nukleinsäuren, Zellmembranen, Hormonen, Neurotransmittern und Plasmaproteinen verwendet, die Transportfunktionen erfüllen und den kolloidosmotischen Druck ausüben, der zur Aufrechterhaltung der Flüssigkeit im Gefäßraum erforderlich ist. Protein ist auch der zweitgrösste Energiespeicher nach Fettgewebe, da eine grosse Menge an Muskelgewebe eine labile Quelle für Aminosäuren für die Glukoneogenese darstellt, obwohl Kohlenhydrate (in Form von Glykogen) zwischen den Mahlzeiten als primäre Quelle verwendet werden .

Das Food and Nutrition Board des Institute of Medicine hat festgestellt, dass 9 Aminosäuren für alle Altersgruppen unverzichtbar sind. (1) Sie müssen über die Nahrung aufgenommen werden, um die zur Erhaltung der Gesundheit erforderlichen Mengen bereitzustellen, obwohl der Körper sowohl essentielle als auch nicht essentielle Aminosäuren in unterschiedlichem Masse synthetisiert. Die essentiellen Aminosäuren sind:

• Isoleucin

• Leucin

• Lysin

• Methionin

• Phenylalanin

• Threonin

• Tryptophan

• Valin

• Histidin

Während des Wachstums und bei verschiedenen Krankheitszuständen werden mehrere andere Aminosäuren (Arginin, Cystein, Glutamin, Glycin, Prolin, Tyrosin) als bedingt unverzichtbar angesehen. (2) Dieser Begriff gilt, wenn die endogene Synthese den Stoffwechselbedarf nicht decken kann (z. B. unter besonderen pathophysiologischen Umständen, einschliesslich Frühgeburtlichkeit bei Säuglingen und schwerem katabolen Stress bei Erwachsenen). (2)

Die Auswirkungen bestimmter bedingt unverzichtbarer Aminosäuren können für Ärzte von Interesse sein, die an der Versorgung kritisch kranker Patienten beteiligt sind. Eines davon ist Glutamin, ein Vorläufer sowohl von Adenosintriphosphat (ATP) als auch von Nukleinsäuren. (3) Der Abbau von Glutamin durch eine hyperkatabolische / hypermetabolische Erkrankung kann zu einem Mangel an Enterozyten und Immunozyten führen. (4) Eine Glutaminanreicherung der enteralen oder parenteralen Ernährung begrenzt den Stickstoffverlust und verbessert das Ergebnis (signifikante Reduzierung von Bakteriämie, Sepsis und Krankenhausaufenthalt) bei kritisch Kranken Patienten, die sich nach der Operation oder auf der Intensivstation befinden. (5) und (6) Darüber hinaus erhöht Glutamin die Plasmakonzentration von Taurin signifikant, (7) eine Aminosäure mit blutdrucksenkenden, antiarrhythmischen und positiven inotropen Wirkungen. (5) Dies kann für Patienten mit chronischer Nierenerkrankung wichtig sein, bei denen niedrige intrazelluläre Taurinkonzentrationen häufig sind und bei denen ein hohes Risiko für Herzereignisse besteht.

Cystein ist eine bedingt unverzichtbare Aminosäure bei Säuglingen, die insbesondere bei unreifen Säuglingen die Stickstoffretention fördern kann. (8) Als Vorstufe von Glutathion spielt Cystein auch eine wichtige Rolle bei der antioxidativen Abwehr und Regulation zellulärer Ereignisse (einschliesslich Genexpression, DNA- und Proteinsynthese, Zellproliferation und Apoptose, Signaltransduktion, Zytokinproduktion und Immunantwort). (9) Patienten mit Lebererkrankungen können ihren Cysteinbedarf aufgrund der verminderten Aktivität der Transsulfurierungswege nicht decken. (1) Die Bedeutung von Cystein wird auch durch seine Rolle bei der Synthese von N-Acetylcystein, einem Glutathion-Vorläufer mit wichtigen klinischen und präventiven Wirkungen, unterstrichen. Dazu gehören die Verringerung des Risikos von Exazerbationen und die Verbesserung der Symptome bei Patienten mit chronischer Bronchitis, (10) die signifikante Verringerung des Risikos einer durch Röntgenkontrast induzierten Nephropathie (11) und die Verringerung der Expression einer Reihe von Krebsrisikomarkern beim Menschen. (12) Patienten mit Zirrhose können von einer Ergänzung mit spezifischen (z. B. verzweigtkettigen) Aminosäuren profitieren.

Bestimmte Zustände können durch einen Überschuss an Protein, insbesondere tierischem Protein, verursacht oder verschlimmert werden. Dazu gehören Osteoporose, Nierensteine, chronische Nierenerkrankungen und möglicherweise bestimmte Krebsarten. Lebensmittel aus pflanzlichen Quellen können Eiweiß in einer Menge und Qualität liefern, die für alle Altersgruppen geeignet ist. (13) und (14)

Der Hauptunterschied zwischen Ernährung, die tierisches Protein liefern, und solchen, die pflanzliche Proteine ​​liefern, scheint darin zu bestehen, dass pflanzliche Lebensmittel zwar alle essentiellen Aminosäuren enthalten, einige jedoch nur begrenzt Lysin oder schwefelhaltige Aminosäuren enthalten. Die von verschiedenen pflanzlichen Lebensmitteln bereitgestellten Aminosäuren ergänzen sich jedoch tendenziell, und es ist nicht erforderlich, Lebensmittel absichtlich zu kombinieren. (15) Die natürlichen Lebensmittelkombinationen in typischen vegetarischen Diäten liefern mehr als ausreichende Mengen an vollständigem Protein. Sojaprodukte liefern Protein mit einem biologischen Wert, der so hoch ist wie der von tierischem Protein. Da pflanzliche Proteinquellen frei von Cholesterin sind, wenig gesättigtes Fett enthalten und Ballaststoffe und verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, bieten sie Vorteile gegenüber tierischen Proteinquellen.

Der Proteinbedarf ist unter bestimmten Bedingungen erhöht.
Dazu gehört schwere akute Krankheit, Brandverletzungen, und im Endstadium einer Nierenerkrankung. In einigen Studien mit Pflegeheimbewohnern hat sich ein Proteinmangel als problematisch bei Personen herausgestellt, die keine normalen Mengen an Nahrung zu sich nehmen. (16) Der Proteinbedarf für Kraft- und Ausdauersportler kann zwischen 1,2 und 1,7 g / kg / Tag liegen. (17)  Selbst bei dieser Proteinaufnahme sind pflanzliche Proteinquellen ausreichend. Da viele Patienten Fragen zur Aufnahme von ausreichend Protein haben und einige möglicherweise nach proteinreichen Lebensmitteln oder Produkten suchen, die schädliche Folgen haben, ist es wichtig, die Gewissheit zu geben, dass kein tierisches Protein erforderlich ist.

Der Proteinbedarf wird vom Lebensstadium beeinflusst
Der Proteinbedarf ist in den wachsenden Jahren am höchsten. Säuglinge bis 12 Monate und Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren benötigen 1,5 g / kg bzw. 1,1 g / kg. Der Proteinbedarf bleibt im Verhältnis vom Erwachsenenbedarf während des Zeitraums vom Wachstum bis zur Pubertät (Alter 4 bis 13 Jahre) mit 0,95 g / kg hoch und wird von 14 bis 18 Jahren auf Werte nahe dem Erwachsenenalter (0,85 g / kg) reduziert Alter. Schwangerschaft und Stillzeit erhöhen auch den Proteinbedarf auf 1,1 g / kg Gewicht der Mutter vor der Schwangerschaft für die erstere und 1,3 g / kg für die letztere. (18)

Für gesunde Erwachsene ist der vom Institute of Medicine (IOM) festgelegte geschätzte durchschnittliche Bedarf (EAR) erheblich niedriger (0,66 g / kg / Tag), 47 bzw. 38 Gramm pro Tag für Männer und Frauen. (15) Darüber hinaus ermöglicht die Aufnahme ausreichender proteinsparender Kalorien (siehe unten) die Aufrechterhaltung einer mageren Körpermasse bei ungefähr dieser Aufnahmemenge. (13) Die meisten Erwachsenen in westlichen Ländern konsumieren mehr Protein als die empfohlene EAR und die empfohlene Tagesdosis (RDA) von 0,66 g / kg / Tag bzw. 0,8 g / kg. In der Umfrage 2011/2012 Was wir in Amerika essen konsumierten erwachsene Männer und Frauen durchschnittlich 98,8 bzw. 68,1 Gramm Protein pro Tag. (19) Diese Beträge sind ungefähr doppelt so hoch wie die EAR. Übermässige Zufuhr kann zum Risiko für bestimmte chronische Krankheiten beitragen (siehe unten).

Energieadäquanz schont Protein.
Bei der Betrachtung des Proteinbedarfs ist es wichtig, die Anzahl der Kalorien zu berücksichtigen, die für die Stickstoffeinsparung verfügbar sind (dh Kalorien sowohl aus Kohlenhydraten als auch aus Proteinen). Ein Verhältnis von 150 Nicht-Protein-Kalorien pro Gramm Stickstoff (bereitgestellt durch 6,25 g Protein) wird als ausreichend für die Proteinschonung angesehen. Somit würde eine gesunde 60-kg-Frau, die 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht verbraucht, ungefähr 7,7 g Stickstoff verbrauchen und ungefähr 1.152 Kalorien benötigen, um im Stickstoffgleichgewicht zu bleiben. Ohne diese Energiequellen werden Proteine ​​desaminiert und zur Deckung des Energiebedarfs verwendet. Bei Krankheit tritt keine nennenswerte Proteinschonung auf (siehe unten). (20)

Krankheit verursacht Proteinkatabolismus und beeinflusst die Interpretation der Serumproteinwerte.
Bei gut ernährten Personen mit leichten bis mittelschweren Erkrankungen kann kurzfristig eine negative Stickstoffbilanz auftreten, hauptsächlich im Skelettmuskel. Die Proteinspeicherung wird wiederhergestellt, sobald Appetit, Aufnahme und Aktivität wieder vor der Krankheit auftreten. In diesem Zusammenhang ist kein zusätzliches Nahrungsprotein erforderlich.

Bei kritisch kranken Patienten und Patienten mit chronischen Krankheiten, die mit Infektionen und Entzündungen verbunden sind, liegt der Proteinbedarf über der Norm, und es treten erhebliche Proteinverluste auf. (21) und (22) Serumproteine, die üblicherweise zur Beurteilung des Proteinstatus verwendet werden, werden häufig durch das Vorliegen einer Krankheit beeinflusst. Dazu gehören Albumin, Präalbumin, Transthyretin und Retinol-bindendes Protein. Bei ansonsten gesunden Personen verursacht eine verringerte Protein- und Kalorienaufnahme keine Hypoalbuminämie. Bei Infektionen, Leber- und Nierenerkrankungen, Operationen und anderen Zuständen, die eine erhöhte Stoffwechselrate, Immunaktivierung und Entzündung beinhalten, lenken Zytokine die Proteinsynthese in Richtung Akutphasenproteine ​​mit anschließender Reduktion der Serumproteine. (23) Alternativ lenken Zytokine Aminosäuren eher zur Energieerzeugung als zur Proteinsynthese. (20) Daher sind Präalbumin und Albumin keine verlässlichen Indikatoren für Unterernährung. Unterernährung sollte nur diagnostiziert werden, wenn mindestens zwei spezifische Merkmale gemäss der Konsenserklärung der Akademie für Ernährung und Diätetik und der American Society for Parenteral and Enteral Nutrition vorliegen. Niedrige Präalbumin- und Albuminspiegel scheinen eher auf eine Entzündung als auf einen Ernährungsstatus hinzuweisen. (24) In Bezug auf die Messung der Wirksamkeit von Ernährungsinterventionen haben Transthyretin und Retinol-bindendes Protein den grössten klinischen Nutzen, da diese am frühesten ansteigen, wenn die Proteinspiegel in der Akutphase abnehmen. (23)

Bei metabolisch gestressten Patienten können sowohl unzureichendes als auch übermäßiges Protein Probleme verursachen.
Selbst kurze Zeiträume des Protein-Kalorien-Mangels können bei kritisch kranken Patienten das Gleichgewicht zwischen Anabolismus und Katabolismus beeinflussen. Proteinbedarf im Bereich von 1,2 bis 2,0 g / kg wurde von der American Society for Enteral and Parenteral Nutrition (25) für kritisch kranke Patienten mit einem Body-Mass-Index <30 und einer Aufnahme im Bereich von 1,2 bis 1,5 g / kg empfohlen. kg haben sich als hilfreich erwiesen, um die Heilung von Druckgeschwüren zu fördern. Andere haben jedoch keine zusätzliche Verringerung der Körperproteinverluste bei Konzentrationen über 1,2 g / kg Protein festgestellt. (21) Eine klinische Beurteilung des Proteinbedarfs kann daher für die individuelle Behandlung von Patienten von entscheidender Bedeutung sein.

Überfütterung von Protein kann auch Probleme verursachen, einschliesslich Azidose und Azotämie. Bei Patienten, denen kein ausreichendes Wasser verabreicht wird, kann eine hypertonische Dehydration (Sondenernährungssyndrom) aus obligaten Wasserverlusten resultieren, die aufgrund einer höheren Harnstoffproduktion auftreten. (20) Akute toxische Wirkungen einer übermässigen Proteinaufnahme sind selten, treten jedoch bei angeborenen Fehlern des Aminosäurestoffwechsels und bei Patienten mit hämorrhagischen Ösophagusvarizen auf, die bei Patienten mit Lebererkrankungen eine Enzephalopathie auslösen. (5) Unter bestimmten Bedingungen (z. B. chronische Nierenerkrankungen) waren die Ernährung, die weniger Protein als die Referenznahrungsaufnahme enthalten, zur Verbesserung des klinischen Status nützlich.

Zusätzliche Gefahren einer übermässigen Proteinaufnahme sind idiopathische Hypercalciurie, (26) ein höheres Risiko für Typ-2-Diabetes, (27) und (28) Krebs und die Gesamtmortalität. (29) Wenn Protein> 35% der Gesamtenergiezufuhr ausmacht, gehören Hyperaminosäure, Hyperammonämie, Hyperinsulinämie, Übelkeit und Durchfall zu den Gefahren. (30) Andere Gefahren, die mit einer übermässigen Proteinaufnahme verbunden sind, hängen hauptsächlich mit tierischem Protein zusammen. Dazu gehören Gicht und bestimmte Krebsarten (weitere Informationen finden Sie in unseren E-Books, die wir unseren Klienten zustellen).

Quellen:

  1. Institut für Medizin. Protein und Aminosäuren. In: Nahrungsaufnahme für Energie, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Fette, Fettsäuren, Cholesterin, Proteine ​​und Aminosäuren (Makronährstoffe). Washington, DC: National Academies Press; 2005: 593-594.
  2. Pencharz PB, Ball RO. Verschiedene Ansätze zur Definition individueller Aminosäureanforderungen. Annu Rev Nutr . 2003; 23: 101 & ndash; 16.  [PMID: 12626690]
  3. Schilf PJ. Unverzichtbare und unverzichtbare Aminosäuren für den Menschen. J Nutr . 2000; 130 (7): 1835S-40S.  [PMID: 10867060]
  4. Fürst P, Stehle P. Was sind die wesentlichen Elemente, die zur Bestimmung des Aminosäurebedarfs beim Menschen benötigt werden? J Nutr . 2004; 134 (6 Suppl): 1558S-1565S.  [PMID: 15173430]
  5. Soeters PB, van de Poll MC, van Gemert WG et al. Aminosäureangemessenheit in pathophysiologischen Zuständen. J Nutr . 2004; 134 (6 Suppl): 1575S-1582S.  [PMID: 15173433]
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https://nutritionguide.pcrm.org/nutritionguide/view/Nutrition_Guide_for_Clinicians/1342092/all/Macronutrients_in_Health_and_Disease#3

Überdenken Sie Ihre Multivitamine

Was kann schlechtes an hochwirksamen Multivitaminen sein? Wir brauchen sie doch täglich? Ja, wir brauchen tatsächlich täglich Vitamine, aber so, dass sie der Körper verwerten kann und nicht krank wird.

Vitamine, die für gesunde chemische Reaktionen in unseren Zellen benötigt werden, sind in bunten, knackfrischen Bio-Früchten und -Gemüsen enthalten, die den grössten Teil unserer Ernährung ausmachen sollten. Wenn wir beispielsweise eine Karotte essen, nehmen wir Moleküle auf, die Carotine genannt werden. Alpha-Carotin, Beta-Carotin, Gamma-Carotin, Epsilon-Carotin – eine Symphonie natürlicher, stabilisierender Moleküle – sind in bescheidenen, ausgewogenen Mengen vorhanden.

Die meisten Vitaminhersteller nehmen jedoch ein Carotin – Beta-Carotin – und konzentrieren es in extrem hohen Mengen. Eine typische Dosis beträgt 20’000 Internationale Einheiten (IE) oder mehr. Bei dieser Konzentration haben Sie ein Arzneimittel entwickelt, im Wesentlichen ein Medikament, das häufig unvorhergesehene Nebenwirkungen hat.

Obwohl die Einnahme von Multivitaminen „natürlich“ und „gut“ erscheint, sieht die Realität, anders aus. Beispielsweise sind Menschen, die hohe Dosen Vitamin A konsumieren, anfälliger für Hüftfrakturen (1).

Menschen, die grosse Dosen Beta-Carotine konsumieren, erhöhen das Risiko an Herzleiden zu erkranken(2); Raucher, die grosse Mengen Beta-Carotin konsumieren, sind möglicherweise anfälliger für einen versteckten Lungenkrebs, der aggressiver wächst (3).

Grosse Mengen Folsäure (ich beziehe mich nicht auf natürlich vorkommendes Folat in dunkelgrünem Gemüse, aus dem wir dieses essentielle Vitamin beziehen sollten) können Brustkrebs bei Frauen (4) und Prostatakrebs bei Männern (5) fördern.

Zum gesteigerten Krebsrisiko durch hochdosiertes Vitamin B12 kommt die Erkenntnis, dass auch das Risiko für Hüftfrakturen durch B-Vitamine in grossen Mengen um rund 50 % erhöht ist. (6) Kein Wunder: Hochdosispräparate sind eine Erfindung aus den Hexenküchen der Konzerne, in der Natur sind die gefährlichen Konzentrationen nicht zu finden. Unser Organismus kann auf die Bomben also gar nichtvorbereitet sein. Es wird Zeit, der Gefahr endlich Rechnung zu tragen und die Killervitamine aus den Supermarktregalen zu verbannen. (pandalis.de)

Wer an Osteoporose leidet, bekommt vom Arzt Kalziumpräparate und Vitamin D3 verschrieben. Doch ist das nicht ganz zu Ende gedacht: Die Voraussetzungen, dass  das Kalzium auch in die Knochen eingebaut werden kann, sind damit nicht erfüllt. Vitamin D ist vor allem für das Einschleusen von Kalzium in den Blutkreislauf notwendig. Der Einbau von Kalzium in die Knochenmatrix hingegen verlangt die Präsenz von Vitamin K.

Vitamin K ist für die Aktivierung einer Vielzahl von Proteinen verantwortlich. Zum einen ist dies das Protein Osteocalcin, das das Kalzium in die Knochenmatrix einbaut, zum anderen das Protein Matrix Gla (MGP),  welches überschüssiges Kalzium im Blutkreislauf bindet. Ein Mangel an Vitamin K ist also nicht nur der Auslöser einer Osteoporose, er führt auch dazu, dass die  Gefäße zu einer Sackgasse für das zugeführte Kalzium werden. Ablagerungen  in den Gefässen (Arteriosklerose) sind  die Folgeerscheinung eines Vitamin K Mangels bei künstlicher Zufuhr von  Kalzium und Vitamin D.

Die antiarteriosklerotische Wirkung von Vitamin K ist mittlerweile in vielen Studien (7) belegt, zudem wirkt sich eine Zufuhr positiv auf  bereits bestehende Verkalkungen aus.

Das fettlösliche Vitamin K nehmen wir vorwiegend mit der Nahrung auf, beispielsweise durch grünes Blattgemüse. Wer eine intakte Darmflora  beherbergt, dessen Darmbakterien sind ebenfalls in der Lage, eine kleine, aber gewisse Menge an Vitamin K zu produzieren. Ein Mangel kann neben  einer falschen Ernährung und einer gestörten Darmflora auch durch die Einnahme von Vitamin K-Antagonisten (klassische Blutverdünner) verur- sacht werden. Vorzugsweise bei kardiovaskulären Risikopatienten fortgeschrittenen Alters eingesetzt, kann die Einnahme langfristig gesehen zu Osteoporose und Arteriosklerose führen. (pandalis.de)

Die meisten hochkarätigen kontrollierten Studien der letzten 10 Jahre zeigen keinerlei gesundheitliche Effekte von Fischöl- oder Omega-3-Fettsäure-Präparaten. Dennoch erhöht sich der Verkauf solcher Produkte in kaum nachvollziehbarem Umfang. Viele nehmen solche Präparate täglich, z. B. um sich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen oder die Blutfette zu senken. (8) (pandalis.de). Fisch kann Schwermetalle und Nanopartikel enthalten, auch das Fischöl!

Das sind nur wenige Beispiele. In der täglichen Ernährung mit Früchten und Gemüsen sind alle wichtigen Nährstoffe enthalten, die der Körper wunderbar verwerten kann.

Über das ewige Thema Vitamin D3 lesen Sie hier weiter:

Noch ein Wort zu Super-Foods: Was in der Traditionellen Chinesischen Medizin erprobt ist, muss für uns Mitteleuropäer nicht unbedingt gesund sein. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn ein Exot hierzulande als Super Food vermarktet wird und mit schönen Worten zum Kauf verführen soll. So ist die angeblich antioxidative Wirkung für die populären Goji-Beeren nicht belegt. Schlimmer noch: Beobachtungen legen nahe, dass dieses Super Food die Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten verstärkt und zu schwerwiegenden Blutungsstörungen führen kann. (9) (pandalis.de)

Verweise:
1) Melhus H., Michaelsson K., Kindmark A. et al.: Eine übermässige Aufnahme von Vitamin A über die Nahrung ist mit einer verringerten Knochenmineraldichte und einem erhöhten Risiko für Hüftfrakturen verbunden. Ann Intern Med 1998; 129: 770 & ndash; 778.

2) Lancet 2003; 361: 2017–2023.

3) Mayne ST: Beta-Carotin, Carotinoide und Krankheitsprävention beim Menschen. FASEB J 1996; 10: 690 & ndash; 701.

4) Stolzenberg-Solomon RZ et al. Folatkonsum, Alkoholkonsum und Brustkrebsrisiko nach der Menopause in der Prostata-, Lungen-, Darm- und Eierstockkrebs-Screening-Studie. Am J Clin Nutr. 2006 Apr; 83 (4): 895 & ndash; 904. Kim YI. Erhöht eine hohe Folataufnahme das Brustkrebsrisiko? Nuss Rev; 2006; 64 (10PT1) 468-75.

5) Figueiredo JC et al. Folsäure und Prostatakrebsrisiko: Ergebnisse einer randomisierten klinischen Studie. J Natl Cancer Inst. 2009 Mar 18; 101 (6): 432 & ndash; 5. Epub 2009 Mar 10.

6) Meyer H. E. et al (2019). Association of High Intakes of Vitamins B6 and B12 From Food and Supplements With Risk of Hip Fracture Among Postmenopausal Women in the Nurses’ Health Study. JAMA network open, 2(5), e193591-e193591. doi: 10.1001/jamanetworkopen.2019.3591

(7) Binkley et al (2002) A high phylloquinone intake  is required to achieve maximal osteocalcin  gamma-carboxylation Feskanich et al (1999) Vitamin K intake and hip  fractures in women: a prospective study Schurgers et al (2001) Role of vitamin K and  vitamin K-dependant proteins in vascular  calcification Suttie (2009) Vitamin K in Health and Disease

8) (Grey A et al., JAMA Intern Med. 2014)

9) Wenzel, S.: Risiko Pflanze? In: Ernährung & Medizin 2018; 33: 132-134.

Anmerkung: Mit synthetisch und generell toten Nährstoffen kann der Körper nichts anfangen. Er wird höchstens belastet und Nebenwirkungen können, wie oben beschrieben, ausgelöst werden. Sind Sie also vorsichtig, wenn Ihnen Ihr Heiler Zeugs verkaufen will.

Zum Vitamin B12 gibt es auch andere Studien: Hohe Dosen von Vitamin B12 verursachen weder Knochenbrüche noch Krebs

.

Was ist nun zu empfehlen? Nehmen Sie Vitamin B12 in einer niedrigen Dosis zu sich, dafür täglich.