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Vitamin D: Rachitis, starke Knochen und Zähne

Können Vitamin D3 oder Lebertran Rachitis heilen, Zähne und Knochen stärken? Nein, so einfach geht das nicht.

Es sind weitere Voraussetzungen notwendig, damit der Körper tatsächlich profitieren kann.

Ungebrochen hält sich die profitable Mär vom Vitamin-D-Mangel. Vitamin D wird in der Haut unter Sonneneinstrahlung gebildet. Da die Sonne im Winter weniger lang und stark scheint, leiden wir angeblich auch alle an einem Defizit. Das ist aber Unsinn: An die natürlichen Schwankungen der Sonnenstärke im Lauf der Jahreszeiten sind wir Europäer evolutionär perfekt angepasst. Daher reichen uns tägliche zehn Minuten Bewegung an der frischen Luft, am besten zur urheimischen Mittagszeit, um genügend Vitamin D zu produzieren, sonst wären unsere Vorfahren ja bereits ausgestorben. Lediglich Menschen mit dunkler Haut, die an eine ganzjährig höhere Sonneneinstrahlung gewöhnt sind, bedürfen einiger Minuten mehr. Die Werbung will uns dagegen glauben machen, dass unser Immunsystem ohne künstliche Vitamin-D-Supplementierung zusammenbräche.

Aus urheimischer Perspektive ist es stets das Beste, der Natur nicht ins Handwerk zu pfuschen. Wir raten daher keine künstliche Vergiftung durch die Einnahme synthetischer (Pro-)Hormone (Vitamin D3) zu riskieren. Auch wenn die Mehrheitsmeinung anders denkt.

Referenzen:

Manson JAE et al.: Vitamin D Supplements and Prevention of Cancer and Cardiovascular Disease. In: N Engl J Med 2019; 380:33-44
DOI: 10.1056/NEJMoa1809944

Zhao J et al.: Vitamin D deficiency as a risk factor for thyroid cancer: A meta-analysis of case- control studies. In: Nutrition. 2019 Jan;57:5-11.
DOI: 10.1016/j.nut.2018.04.015. Epub 2018 Jun 2.

Powe CE et al.: Vitamin D–Binding Protein and Vitamin D Status of Black Americans and White Americans. In: N Engl J Med 2013; 369:1991-2000
DOI: 10.1056/NEJMoa1306357

Zittermann A, Pilz S: Vitamin D in Klinik und Praxis. In: Aktuel Ernahrungsmed 2016; 41(04): 300-316. DOI: 10.1055/s-0042-110724

DGE: Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. Frankfurt am Main 2000.

Holick MF: Environmental factors that influence the cutaneous production of vitamin D. In: Am J Clin Nutr. 1995 Mar;61(3 Suppl):638S-645S.
DOI: 10.1093/ajcn/61.3.638S

Quellen: urheimische-notizen.de / Dr. Pandalis

Unsere Meinung:

Mit einer Ernährung aus Schnitzel Pommes, Chicken-Nuggets, Pizzen, Teigwaren, Fast-Food, Süssgetränken, Süssigkeiten, Medikamente usw. können Sie täglich literweise Vitamin D3 oder Lebertran trinken. Es hat keinen Nutzen.

Auch wenn die Studienlage unübersichtlich ist und die Studien widersprüchliche Ergebnisse aufweisen, so wird doch immer deutlicher, dass die Bedeutung von Vitamin D bisher unterschätzt wurde. Urheimisch wäre, wenn wir täglich an die Sonne gehen könnten. Das ist leider nicht immer möglich.

Glauben Sie jedoch nicht Sprüchen von Gurus, die zum Frühstück 50’000 i.E. Einheiten Vitamin D3 pro Tag einnehmen, und dass es Ihnen deshalb so gut geht. Diese Leute wollen nur, dass Sie bei Ihnen Vitamin D3 kaufen.

Die Sonne: Beste Vitamin D Quelle

Wie entsteht Vitamin D in einem gesund ernährten Körper?

Mit einer gesunden Ernährung entstehen im menschlichen Körper gewisse Fettstoffe, die in der Haut zu finden sind. Zwischen Leder- und Bindehaut wird dabei eine Fettschicht eingelagert. In dieser Fetteinlagerung, die sich sehr schnell und dauernd erneuert, befindet sich ein Bestandteil, der sich Ergosterin bezeichnet. Wird nun dieses Ergosterin von den blauen und violetten Strahlen der Sonne, getroffen, dann tritt in dem Ergosterin eine Wandlung ein. Es verwandelt sich unter dem Einfluss der Lichteinwirkung nacheinander in Lumisterin, Tachysterin und schliesslich in Vitamin D. So wird das Vitamin D im menschlichen Körper beim Aufbau der Knochen, der kalkhaltigen Zellkerne usw. wirksam.

Diese Sonnenbestrahlung darf nicht im Zustand der Ruhe geschehen sondern in Bewegung, Wandern, Joggen oder an der Sonne arbeiten. Es sollte so viel Haut wie möglich gezeigt werden.

Wenn Sie nicht auf Ihr Vitamin D3 verzichten wollen, weil die Sonne fehlt oder ein Vitamin D-Mangel vorhanden ist, denken Sie daran, es gehört Vitamin K2 dazu und eine gesunde Ernährung. Fisch-Lebertran kann Schwermetalle enthalten. Unsere Empfehlung für Erwachsene: 4’000 – 8’000 i.E. Einheiten Vitamin D3 in Ölform (vegan) und Vitamin K2 über die Wintermonate. Unsere Empfehlung für Kinder: 1’200 i.E. Einheiten, auch mit Vitamin K2. Es ist wichtig immer gleich viel zu nehmen und nicht einfach mal ein Fläschchen zu trinken.

Können Knochen und Zähne auch von Vitamin D3 profitieren? Leider nur wenig. Die Knochendichtmessung sagt Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt, es hat nichts gebracht. Gegen Osteoporose hilft Medikamente abzusetzen, sich generel richtig gesund zu ernähren, Krafttraining und Sonnenlicht zu tanken.

Einige fühlen sich mit Vitamin D3 besser. Das kann möglich sein. Es kann aber auch nur der Glaube sein, dass Sie nun etwas Gutes für Ihren Körper tun. Um sicher zu gehen geniessen Sie die Sonne immer wieder für 10 – 15 Minuten am Tag und ernähren Sie sich gesund.

Wichtig zu wissen: Ein Vitamin D-Mangel kann Leber- und Nierenfunktion negativ beeinflussen. Wenn die Nieren nicht richtig funktionieren, können sie den Körper nicht mit ausreichend metabolischem Vitamin D versorgen, was schliesslich zu zusätzlichen Symptomen im Zusammenhang mit einem Mangel führt. Die Leber ist für die Produktion von Galle, die Entgiftung, die Synthese von Blutbestandteilen, die Umwandlung von Nährtoffen und vieles mehr verantwortlich und ein wesentliches Organ für die Verarbeitung von Vitamin D im Körper. Die Leber produziert die Form von Vitamin D, das als Calcidiol bekannt ist – der Vorläufer der aktiven Form von Vitamin D.

Das heisst: Ihr Körper muss gesund sein und funktionieren! Nieren- und Leberschäden sind erst zu spüren, wenn der Schaden schon vorhanden ist.

Anmerkung: Wer Kalziummittel zu sich nimmt verkalkt seine Blutgefässe und sein Gehirn. Die Kalziumaufnahme sollte ebenfalls durch eine gesunde Ernährung geschehen.

Referenzen – Beführworter von Vitamin D und D3:

  • Alavi NM, Khademalhoseini S, Vakili Z, Assarian F. (2019): Effect of vitamin D supplementation on depression in elderly patients: A randomized clinical trial. Clin Nutrition Oct;38(5):2065-2070.
  • Aloia J, Li-Ng M. (2007): Re: epidemic influenza and vitamin D. Epidemiol Infect 135(7): 1095-1096.
  • American Geriatrics Society Workgroup on Vitamin D Supplementation for Older Adults (2014): Recommendations abstracted from the American Geriatrics Society Consensus Statement on vitamin D for Prevention of Falls and Their Consequences. J Am Geriatr Soc; 62(1): 147-152.
  • Briggs R, McCarroll K, O’Halloran A, Healy M, Kenny RA, Laird E (2018): Vitamin D Deficiency Is Associated With an Increased Likelihood of Incident Depression in Community-Dwelling Older Adults. J Am Med Dir Assoc.: 20(5):517-523.
  • Chao CT, Chiang CK, Huang JW, Hung KY (2015): Vitamin D is closely linked to the clinical courses of herpes zoster: From pathogenesis to complications. Med Hypotheses; 85(4): 452-457.
  • Chao CT, Lee SY, Yang WS, Yen CJ, Chiang CK, Huang JW, Hung KY (2014): Serum vitamin D levels are positively associated with varicella zoster immunity in chronic dialysis patients. Sci Rep; 4: 7371.
  • Helfrich YR, Kang S, Elalieh HZ, Steinmeyer A, Zügel U, Bikle DD,Modlin RL, Gallo RL. (2007): Injury Enhances TLR2 Function and Antimicrobial Peptide Expression Through a Vitamin D Dependent Mechanism. J Clin Invest 117: 803-811.
  • Luxwolda MF, Kuipers RS, Kema IP, Dijck-Brouwer DA, Muskiet FA (2012): Traditionally living populations in East Africa have a mean serum 25-hydroxyvitamin D concentration of 115 nmol/l. Br J Nutr; 108(9):1557-61.
  • Luxwolda MF, Kuipers RS, Kema IP, van der Veer E, Dijck-Brouwer DA, Muskiet FA (2013): Vitamin D status indicators in indigenous populations in East Africa. Eur J Nutr; 52(3):1115-25.
  • Maghzi H, Ataei B, Khorvash F, Yaran M, Maghzi AH (2016): Association Between Acute Infectious Mononucleosis and Vitamin D Deficiency. Viral Immunol; 29(7): 398-400.
  • Raloff J. (2006): The Antibiotic Vitamin. Science News 170: 312-317.
  • Martineau AR, Jolliffe DA, Hooper RL, Greenberg L, Aloia JF, Bergman P, Dubnov-Raz G, Esposito S, Ganmaa D, Ginde AA, Goodall EC, Grant CC, Griffiths C, Janssens W, Laaksi I, Manaseki-Holland S, Mauger D, Murdoch DR, Neale R, Rees JR, Simpson S Jr, Stelmach I, Kumar GT, Urashima M, Camargo CA Jr (2017): Vitamin D supplementation to prevent acute respiratory tract infections: systematic review and meta-analysis of individual participant data. BMJ; 356: i6583.
  • Thomas GN, ó Hartaigh B, Bosch JA, Pilz S, Loerbroks A, Kleber ME, Fischer JE, Grammer TB, Böhm BO, März W (2012): Vitamin D levels predict all-cause and cardiovascular disease mortality in subjects with the metabolic syndrome: the Ludwigshafen Risk and Cardiovascular Health (LURIC) Study. Diabetes Care; 35(5): 1158-1164.
  • Zasloff M. (2006): Inducing endogenous antimicrobial peptides to battle infections. Proc Natl Acad Sci USA 103: 8913-4.
  • Zhou J, Du J, Huang L, Wang Y, Shi Y, Lin H (2018): Preventive Effects of Vitamin D on Seasonal Influenza A in Infants: A Multicenter, Randomized, Open, Controlled Clinical Trial. Pediatr Infect Dis J; [Epub ahead of print]
  • Zittermann A, von Helden R, Grant W, Kipshoven C, Ringe JD (2009): An estimate of the survival benefit of improving vitamin D status in the adult German population. Dermatoendocrinol; 1(6): 300-306.

Autoimmunerkrankungen und Diabetes: Ernährung

Ernährung, Ernährungslisten, Ernährungsprotokolle, Ernährungsplan, Ernährungsberatung, Ernährungspyramide, Ernährungsprotokolle, Rezepte bei Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Psoriasis, Lupus, Morbus Crohn, Morbus Bechterew, Colitis Ulcerosa usw. und Diabetes.

Es gibt sicher über 1’000 Ernährungsmeinungen. Schriftlich. In Buchform. Im Internet. Zwischen Tür und Angel. Es gibt Fachgesellschaften, Fachärzte, Diätassistenten, Ernährungsberater mit und ohne Doktortitel und es gibt das Volk. Ist es nicht auffällig, dass es hunderte, ja tausende verschiedene Meinungen zu dem Thema gibt «wie esse ich richtig, wie esse ich gesund?»

Tiere in der Wildnis haben da keine Probleme. Sie essen richtig. Sie essen gesund. Ohne Fehl und Tadel. Intuitiv! Sie kennen keine schlechte Nahrung. Sie wollen gesund bleiben und wissen ganz genau, was ihnen gut bekommt. Und was sie nie essen würden.

Was können Betroffene mit Ernährung und Nahrungsergänzungen erreichen?

Das wollten wir wissen und wieder einmal bestätigt haben.

Vom Januar bis September 2019 haben wir mit 75 freiwilligen Klienten (immer 15 Personen, 10 Frauen und 5 Männer) – gegenseitig kostenlos), die an Arthritis, Lupus, Morbus Bechterew, Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa erkrankt waren, gearbeitet. Die Kontrolle übernahmen die jeweiligen Ärzte der Klienten.

Bevor wir am 10. Januar 2019 begonnen haben gingen alle Klienten in der Woche 2 zu ihrem Arzt und haben den CRP-Wert und den Blutzuckerwert gemessen. Die Blutmessungen wurden jeden Monat wiederholt.

Die getesteten Ernährungsformen waren: SCD, GAPS, Whole Food Plant Based (vegan), FodMap, Clean Eating, Ätkins, Ketogen, Paläo (Steinzeit), Dr. Susanne Blum (Arthritis-Fachärztin mit eigener Praxis, Onlineberatung und Autorin, verkauft zahlreiche Nahrungsergänzungen und Detox-Kit), Dr. Amy Myers (ähnlich wie Dr. Blum) und London AS.

Bei all diesen Ernährungsformen konnte niemand das Cortison absetzen. Die Schmerzen gingen nicht zurück. Der CRP-Wert blieb meistens auf dem Anfangswert hoch. Die bei Dr. Blum und Dr. Myers zusätzlich eingenommenen Nahrungsergänzungen hatten keinen Erfolg. Es fehlten wichtige Inhaltsstoffe. Zudem, wenn die Ernährung, wie diese beiden Ärztinnen empfehlen, nicht optimal ist, können die Nahrungsergänzungen auch nichts bewirken. Die Detox-Kits hatten keine positiven Einflüsse auf den CRP-Wert. Das heisst, der Darm konnte nicht entgiften, entsäuern, entschlacken und entschleimen.

Bei den Diabetikern Typ 2 blieb der Blutzuckerwert hoch. Sie waren alle auf Diabetes-Medikamente angewiesen. Ohne Medikamente war der Zuckerwert schnell über 15 – 22 mmol/l.

Bei allen Ernährungsformen blieb der CRP-Wert / Blutzuckerwert hoch. Die Werte schwankten nur leicht, entweder leicht nach unten oder sogar nach oben.

Alle Klienten haben die viel versprochenen Nahrungsergänzungen, wie OPC, MSM, DMSO, Weihrauch und Kurkuma, die Entzündung hemmen, resp. den Blutzuckerspiegel senken sollen, über 6 – 8 Wochen ausprobiert. Ohne Erfolg, der CRP-Wert blieb hoch, senkte sich nur zum Teil leicht. Die Blutzuckerwerte blieben hoch.

Nachdem unsere Klienten alles ausprobiert haben, das war nach 6 Monaten, haben wir mit allen Klienten unsere Living Nature®-Ernährungsform umgesetzt. Die Medikamente haben alle Klienten sofort freiwillig abgesetzt.

Das Ergebnis war sehr erfreulich und bestätigt unsere langjährige Arbeit wieder aufs neue.

Der Erfolg stellte sich bei den Autoimmunerkrankungen bereits nach 3 – 5 Tagen ein. Wenige brauchten 7 – 10 Tage. Bei der Messung beim Arzt waren alle CRP-Werte unserer Klienten bei 0 – 5 mg/l Blutserum (vorher lagen die Werte zwischen 70 und 110 mg/l). Die Schmerzen waren komplett verschwunden, ebenso Anschwellungen der Gelenke. Bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa beruhigte sich der Darm in der gleichen Zeit.

Bei den Diabetikern hat sich der Blutzuckerspiegel auch bereits nach wenigen Tagen gesenkt und innert 2 – 3 Wochen bei 5,6 mmol/l, also im Normalbereich, eingependelt.

Nach weiteren zwei Monaten sind die Werte immer noch im grünen Bereich. Alle Klienten brauchen keine Medikamente mehr. Dieser Test deckt sich mit unseren jährlichen Umfragen, die wir früher über Jahre durchgeführt haben. Hier nachzulesen: https://www.schmerzexperten.ch/schmerzfrei-werden/umfrage-erfolgsrate/

Anmerkung: Natürlich ist das keine wissenschatflich durchgeführte Arbeit, da ich weder Forscher noch Arzt bin. Doch jeder Klient wird bereits nach wenigen Tagen sehen, wie gut unsere Ernährungsform ist. Der schnelle Erfolg wird Sie überzeugen dabeizubleiben.

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Nahrungsergänzungen von einem Guru aus Österreich

Jede Woche werde ich angefragt, ob diese Nahrungsergänzungen tatsächlich gut sind und etwas positives bewirken können. So oder so, es wird gekauft und eingenommen, egal obs hilft oder nicht! Die Sprüche des Gurus sind super und viele möchten so denken, wie er.

Meine Antwort ist immer gleich:

Nein, diese Produkte haben keinen gesundheitlichen Nutzen,

sonst müssten Sie auch nicht in meine Sprechstunde kommen oder eine Onlineberatung buchen. Sie wären gesund, fit und munter. Auch wenn gewisse Produkte gut wären, das alleine bringt noch längst keine Gesundheit.

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Im Internet habe ich diesen Eintrag u.a. gefunden:

Einst verkaufte J. P. in Deutschlandsberg mit Begeisterung die Produkte eines bekannten „Gurus“ aus der Weststeiermark. Nun ist er davon überzeugt, von ihm betrogen worden zu sein: „Die Mittel hat er aus China bezogen und nie selbst hergestellt!“

Vor etwas über einem Jahr strotzte J. P. noch vor Stolz wegen seines Shops in Deutschlandsberg. Dort verkaufte er die Nahrungsergänzungsmittel dieses Gurus, der mit seinen Pülverchen Bekanntheit über die Grenzen Europas hinaus erlangt hat. Grosser Ärger brach aber letztes Jahr aus, als die Ärztekammer den „Heiler“ wegen des Verdachts der Kurpfuscherei anzeigte, die Staatsanwaltschaft ermittelt noch. Unter anderem auch wegen des Verdachts des Betrugs und der Kreditschädigung. J. P. trägt auch zu den Ermittlungen bei. Denn: „Ich habe ihm vertraut, aber ich wurde betrogen!“

„Guru“ stellte Zertifikate einfach selbst aus
Kunden klagten nämlich über Übelkeit und Erbrechen. Darauf angesprochen habe der Guru gemeint, dass das nicht von seinen Produkten kommen könne. Kurz darauf verlangte der Geschäftsmann Zertifikate, um die Qualität der Produkte garantieren zu können. „Stellen Sie sich vor, die hat er dann einfach selbst ausgestellt!“

Stammen die Produkte doch aus China?
Es folgte der Punkt, an dem J. P. endgültig davon überzeugt war, hinters Licht geführt worden zu sein: „Ein Mitarbeiter sortierte Kartons, in denen die Mittel geliefert worden waren. Dabei fiel ihm auf, dass Aufkleber entfernt worden waren. Einer wurde aber offenbar vergessen. „,Made in China’ stand darauf zu lesen, obwohl er immer gesagt hat, dass er alles selber produziert!“ P. erzählt weiter: Der Sohn einer Kundin habe eines der bekanntesten Produkte analysiert und dabei mehrere verschiedene Rückstände von Spritzmitteln entdeckt.

Quelle: https://www.krone.at/1849764?fbclid=IwAR337bBIfbqT1pqQglP-oSbG7QRK4DLnAOL7s1INbhhD1_71zxubIHhZAUE

Anmerkung: Ist es eine Hexenjagd auf diesen Guru? Wir wissen es nicht. Doch egal, was dieser Guru oder Nicht-Guru verkauft und von wo er die Produkte bezieht, kein Mensch braucht dieses Zeugs zu stolzen Preisen. Kein Mensch wird durch dieses Zeugs gesund. Es braucht schon ein bisschen mehr als Traubenkerne, OPC und Co.

Wir weisen unsere Klienten immer darauf hin, wenn Sie solche oder ähnliche Produkte kaufen, müssen Sie in Bioqualität sein. Nur, wie wir alle wissen, kann man das auch fälschen.

Mein Gott, wenn alles nichts nützt

Wichtig zu wissen: Gott, unserem Schöpfer, der Natur, dürfen Sie nie die Schuld zuweisen, er hat uns mit einem perfekten Wunderwerk von Körper, mit einer Grund-Gesundheit erschaffen. So auch die Tiere und Pflanzen. Alle wollen leben, gesund leben und sollten alles dafür tun, um das zu bewahren. Denn nur unsere Gesundheit ist unser Reichtum. Nicht die Million auf dem Konto.

Wir verfügen alle über ein perfektes Immunsystem, das uns gesund hält. Der Wahnsinn im Mensch ruiniert jedoch mit seinem Leben, mit den Medikamenten und mit der Ernährung das Immunsystem. Der Mensch wird krank und kränker. Er leidet, er leidet, er stirbt langsam…

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Sie versuchen und glauben

Sie leiden unter Schmerzen und/oder sind erkrankt. Und wissen nicht warum. Sie leben scheinbar gesund und leiden trotzdem. Sie haben schon unzählige Diäten – ketogene, vegetarische, vegane Ernährung, FodMap, Clean Eating, Paleo (Steinzeit), Ätkins, Blutgruppen oder sogar Rohkost und was es sonst noch alles gibt ausprobiert – ohne Erfolg. Sie unternehmen alles Erdenkliche, aber Ihre Beschwerden bessern sich nicht. Bisher konnte Ihnen kein Arzt, kein Heilpraktiker, kein Youtube-Film, kein Buch helfen. Nichts hat geholfen.

Sie haben an Aussagen und Produkte von Gurus und Buchautoren, an Darmsanierungen, an Detoxpulver, an OPC, MSM, DMSO, Omega-Fischöl, Vitamin D, Vitamin B-Komplex, Mineralstoffe und und und geglaubt. Am Anfang haben Sie immer gedacht, jetzt, jetzt bringts was, endlich… Doch es war nur Ihr Glaube, schon bald spürten Sie, es hat nichts gebracht. Der Körper kann das Zeugs nicht verwerten.

Und nun meinen Sie die Lösung gefunden zu haben: Autoimmun-Kongress oder Rohkost-Kongress im Internet. Alles junge begeisterte Leute sprechen über die Vorteile von Paläo-Diet – Steinzeit / ketogen – sogar mit rohem Fleisch und Kuhmilch vom Bauer, oder doch besser Rohkost oder vegan, vegetarisch oder doch wieder Allesfresser. Es kommen sogar Ärzte zur Sprache. Wow, ein Wunder.

Es wird mit komplizierten Fachausdrücken, Laborwerten und 1000 Gefahren herumgeschmissen, dass man sich fragt, wieso, ist es tatsächlich so schwierig und gefährlich?

Eine ziemliche Verwässerung, was eine naturrichtige Ernährung ist, macht unsicher. Da erzählen kerngesunde junge Leute, dass man seinen Gelüsten durchaus nachgehen kann, man sich nicht zwingen soll. Es soll schmecken. Jeder soll seinen Weg gehen, usw.

Das ist Wischiwaschi, und so kann sich nur jemand ernähren, der es sich erlauben kann, der absolut gesund ist. Bis er dann von seinem ewigen Naschen und Gelüsten krank wird. Es fehlt ihm dann das konkrete Wissen und muss wieder suchen, wieder ausprobieren.

Was bei diesen Kongressen immer fehlt, ist das «Drumherum», die Bewegung, die Psyche stärken, also Mentales und Soziales.

Fazit der Kongresse: Schön, das Engagement so vieler junger Menschen. Weniger schön die Kompliziertheit, Verunsicherungen, Verwässerung und zu wenig Wissen. Aber immer noch besser als die Vergiftung mit Medikamenten.

Auch die Anbieter von so tollen Nahrungsergänzungen machen nichts schlechtes. Sie fördern selten Nebenwirkungen. Doch der Nutzen, die positive Wirkung bleibt aus. Sie verdienen einfach gutes Geld.

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Warum nützt denn all das nichts oder nur sehr wenig?

Wenn wir unseren Körper verstehen, was wir mit ihm über Jahre und Jahrzehnte tun. Wie wir ihn vernachlässigen, mit Müll und Gift vollstopfen, bis er zusammenbricht…

Und dann sind wir der Meinung, wir können faul ein paar Pillen reinwerfen und es würde ihm wieder gut gehen. Nö! Das klappt nicht!

Sie müssen zuerst begreifen, dass Sie selber für Ihren Körper verantwortlich sind. Nur Sie!

Es braucht wieder Wissen, das wir verloren haben, es braucht viel Verständnis und Geduld Ihrem Körper wieder Gesundheit und Leben einzuhauchen.

Sie müssen Ihre Blutgefässe, Organe, wie Leber, Nieren, Darm und vor allem Ihr komplettes Immunsystem (Darm, Schleimhäute, Mandeln, Milz, Lymphsystem, Knochenmark, die Haut, Thymus…) und somit den ganzen Körper entlasten und stärken. Immer wieder schneiden Ärzte Teile vom Immunsystem heraus. Verrückt, nicht wahr? Aber Sie lassen das zu.

Wenn Sie das begreifen und umsetzen, nach unseren Unterlagen, die Sie bekommen, geht es wesentlich schneller. Wenn Sie jedoch abweichen kann es Jahre gehen… Ich staune immer wieder, einige brauchen Jahre, bis sie endlich begriffen haben. In dieser Zeit leiden sie brutal.

Uns begegnen Klienten in einem sehr schwachen Zustand. Von den neuen, so viel versprechenden Immunsystemkiller-Medikamenten dermassen ruiniert, geschwächt und vergiftet. Sehr schwierig wird es, wenn Klienten abgemagert von uns die Lösung für Ihre gesundheitlichen Probleme suchen. So müssen wir zum Teil Kienten empfehlen sich sofort in ärztliche Behandung zum Aufbau des Körpers zu begeben.

Bis das Mikrobiom im Darm, das Sie vernichtet haben, wieder aufgebaut ist, braucht es keinen Schmarren, sondern echt gesunde und gute Ernährung. Sie können das Mikrobiom nicht mit Probiotika in Jughurte, wie es so schön in der Werbung erzählt wird, aufbauen. Es braucht mehr.

Dieses Mehr, dieses Wissen, erfahren Klienten in unserer Sprechstunde und in einer Online-eMail-Beratung.

Dann kommt Ihr Gedanke, dass wir auch nur Geld verdienen wollen. Erstens ja, wir müssen auch leben, es ist unser Beruf. Zweitens haben Sie für all das Zeugs, das rein gar nichts gebracht hat, wesentlich mehr ausgegeben. Sind von Arzt zu Arzt gerannt, verbrachten Tage oder Wochen im Spital, haben Naturpraktiker oder Naturheilärzte aufgesucht, die mit Ihnen versucht haben den Darm zu sanieren… Gift auszuleiten… Doch es klappte nicht.

Anmerkung: Bei einer sehr stark ruinierten Darmflora, sehr stark ruiniertem Immunsystem braucht der Körper bis zu 4 Jahre bis er sich erholt hat. Schnellschüsse bringen nichts, ausser wieder Rückschläge. Deshalb schauen Sie immer gut zu Ihrem Körper. Er wird Ihnen mit einer kraftvollen Gesundheit bis ins hohe Alter danken.

Moringa und Brokkoli gleich gesund

Es ist bei uns Menschen «IN» Nahrungsergänzungen zu kaufen. Wild lebende Tiere brauchen das nicht. Wenn möglich etwas exotisches. Dazu gehört Moringa. Moringa wird zu den Superfoods gezählt, wie auch Brokkoli.

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Moringa hat viele ähnliche Vorteile wie Brokkoli und ist wahrscheinlich genauso wirksam. Nahezu alle Teile des Moringa-Baumes können verzehrt werden. Die Blätter weisen ein wünschenswertes Nährstoffgleichgewicht aus Aminosäuren, Fettsäuren, Mineralstoffen und Vitaminen aufweisen.

Moringa ist eine ausgezeichnete Quelle für Protein, Fettsäuren, Beta-Carotin, Phenol, Zeatin, Quercetin, Beta-Sitosterin, Kaempferol, Flavonoide und Isothiocyanate

Moringa-Blätter, Wurzeln, Samen, Rinde, Früchte und Blüten wirken gegen Tumore, Antiepileptika, Entzündungshemmer, Geschwüre, krampflösend, harntreibend, blutdrucksenkend, cholesterinsenkend, antioxidativ, antidiabetisch, hepatoprotektiv, antibakteriell und antiviral

Wie Brokkoli besitzt Moringa eine starke antibiotische Wirkung gegen eine Vielzahl von Krankheitserregern, darunter Escherichia coli, Salmonella typhimurium, Candida und Helicobacter pylori

Quelle: https://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2019/07/22/moringa-health-benefits.aspx

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Der Vorteil von Bio-Brokkoli bei uns: Sie können ihn frisch essen, durchaus auch roh, z.B. in einem Salat, damit die Nährstoffe noch vorhanden sind und der Körper sie verwerten kann. Brokkoli ist keine Nahrungsergänzung, sondern Ernährung.

Bio-Moringa bekommen Sie bei uns nur in getrockneter Form als Nahrungsergänzungs-Pulver. Da müssen wir uns fragen, wo sind die guten Nährstoffe? Kann der Körper noch etwas mit einem toten Pulver anfangen? Meine Meinung, und da bin ich durchaus Exot, natürlich bin ich auch kein Moringa-Verkäufer, nützt das Pulver nichts mehr. In frischer Form können Sie den ganzen Baum essen. Das wäre richtig gesund.

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Die wichtigste Anmerkung:

Wenn Sie sich nicht grundsätzlich korrekt gesund ernähren bringt Brokkoli, Moringa und alle anderen Superfoods auch keine gesundheitlichen Vorteile.

Ich lese immer wieder von meinen lieben Konkurrenten, pardon Mitbewerbern, im Internet und in Büchern Ernährungslisten und Rezepte, die gesunde Lebensmittel neben ungesunden Totenmittel aufstellen. Hinzu kommen unzählige Nahrungsergänzungen. Was soll das z.B. bei einer Autoimmunerkrankung oder bei Diabetes bringen? Nichts. Doch die Leute finden das toll, sie können weiterhin richtig ungesunde Ernährung nach diesen Angaben essen. Bis es «klick» macht vergehen viele Monate mit weiterem Leiden vorbei.

Wadenkrämpfe während der grossen Hitze. Warum?

Unser aktueller Hitzehinweis: Der Schweiss, den wir unter der brütenden Sommerhitze vergiessen, unterscheidet sich von dem, der beim Sport fliesst. Der Hauptbestandteil ist zwar immer Wasser, das uns durch Verdunstung kühlt. Die Mineralstoffe machen aber den Unterschied: Im Sportlerschweiss ist weniger Magnesium enthalten als im Hitzeschweiss. (1)

Das heisst: In Tagen wie diesen müssen nicht nur Sportler und körperlich Arbeitende besonders auf ihre Magnesiumversorgung achten, sondern ausnahmslos alle. Schon unter normalen Umständen benötigen wir täglich ca. 300 mg Magnesium, die mit einer gesunden Ernährung sichergestellt sind. Verlieren wir bei der aktuellen Hitze nun mit jedem Liter Schweiss durchschnittlich 19 mg des Mineralstoffs (2), laufen wir in eine akute Mangelgefahr. Die Symptome umfassen Wadenkrämpfe, Ruhelosigkeit, Nervosität, Reizbarkeit, Konzentrationsmangel, Müdigkeit, allgemeines Schwächegefühl, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen und reichen bis hin zu Herzinfarkt und Depression.

Gegen die Folgen der aktuellen Hitze empfehlen wir daher:

  • Trinken nach Durst – nicht mehr und nicht weniger.
  • So wenig Anstrengung wie möglich; unvermeidbare Anstrengungen in die weniger heissen Stunden des Tages verlegen.
  • Bärlauch Magnesium Kapseln: Jede Kapsel enthält mit etwa 124 mg natürlichem Magnesium eine optimal verwertbare Portion. Die einzigartige Assoziation von Magnesium und Bärlauch hat sich seit Jahrzehnten bewährt.
  • Kalte Wadenwickel: helfen auch bei niedrigem Blutdruck, der eine Folge des vielen Schwitzens sein kann. So beugen wir auch Schwindelgefühlen vor.

Von chemischen Hochdosis-Präparaten raten wir ab: Je höher die zugeführten Mineralstoffmengen sind, desto geringer ist die Absorptionsrate. Viel hilft nicht viel – es wird einfach ausgeschieden.

(1) Verde T et al.: Sweat composition in exercise and in heat. J Appl Physiol Respir Environ Exerc Physiol. 1982 Dec;53(6):1540-5.
(2) Williams C, Devlin JT: Foods, Nutrition and Sports Performance. New York NY 1992, S. 185.

Quelle: pandalis.de | Zum Produkt: https://www.pandalis.de/de/produkte/detail/produkt/baerlauch-magnesium-kapseln/

Wir empfehlen unseren Klienten ebenfalls ein gutes Magnesium, das keinen Durchfall auslöst. Für einen Monat durchaus hochdosiert 10 mg pro Kilo Körpergewicht. Warum so hoch? Weil viele einen massiven Magnesiummangel aufweisen. https://www.energybalance.com/chde/magnesium-100mg-food-state-v2-60-vegetabs.html (Die Seite baut sich nur langsam auf.)

Nährstoffbedarf über das ganze Leben

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Wie gesund sind Nahrungsergänzungen wie OPC und Co.?

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Die beste «Medizin» bei Ihnen zu Hause täglich im Essen.

Nahrungsmittel als Medizin? Oder doch eher Lebensmittel als gesunde Ernährung?

Der Unterschied zwischen pflanzlicher Nahrung und pflanzlicher Medizin ist eigentlich sehr subjektiv. Es gibt einen grossen Bereich der Überschneidung mit beiden Kategorien. Wenn Sie an alle Pflanzen denken, die wir konsumieren, von Nahrungsmitteln auf der einen Seite bis zur Medizin auf der anderen Seite, werden Sie sehen, was ich meine. Auf der Nahrungsseite wären Pflanzen wie Kartoffeln und Karotten – potentiell medizinisch, mild und sicher. Das andere Ende des Spektrums enthält Arzneipflanzen wie Schlafmohn und Fingerhut, die Quelle für Digitalisate – definitiv keine Nahrung, sondern eindeutig ernste Medizin.

Der graue Bereich befindet sich in der Mitte. Nehmen Sie Echinacea. Keiner von uns würde in Betracht ziehen eine Echinacea-Suppe zu kochen. Aber Sie könnten es. Wie wäre es mit Petersilie? In einem Salat zum Beispiel. Als Saft zur Behandlung von Ödemen, und schon handelt es sich um ein Medikament.

Die Wahrheit ist, dass pflanzliche Arzneimittel ungefähr die gleichen chemischen Bestandteile haben wie Nahrungspflanzen. Pflanzliche Arzneimittel werden nur aus Pflanzen ausgewählt, die höhere Wirkstoffkonzentrationen aufweisen, so dass sie einfacher zu verwenden sind.

In der europäischen Kräutermedizin gibt es keine grossen Überschneidungen zwischen Nahrungspflanzen und pflanzlichen Arzneimitteln. Lebensmittel, die Sie essen und Gewürze lassen das Essen besser schmecken. In der Kräutermedizin verwenden Sie eine Tinktur. Die asiatischen medizinischen Systeme unterscheiden jedoch nicht zwischen den beiden. Das Essen ist Kräutermedizin. In jeder Mahlzeit werden Heilkräuter verwendet.

Die komplexen Küchen Chinas und Indiens begannen vor Tausenden von Jahren. Heilkräuter wurden automatisch der Nahrung hinzugeführt. Nach und nach entwickelten sich komplizierte Mischungen von natürlichen Lebensmittelzutaten, pflanzlichen Arzneimitteln und Aromen zu einem schmackhaften Essen, das die Seele erwärmt, den Körper heilt und den Gaumen erfreut.

Zum Beispiel beginnt das indische Essen normalerweise mit einer Kombination aus „Masala“, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und anderen verschiedenen Gewürzen, die aufgrund ihrer medizinischen Wirkungen und ihres Geschmacks ausgewählt werden. Da viele dieser Kräuter Blähungen verursachen können, werden zusätzliche Kräuter wie Fenchel und Koriandersamen hinzugefügt. Ingwer und Senf beschleunigen beispielsweise den Verdauungsprozess, so dass die Mahlzeit effizient verarbeitet und durch den Verdauungstrakt transportiert wird.

Insbesondere die Familie der Möhren und Petersilie ist eine grosse Quelle von essbaren Pflanzen und gut schmeckenden Medikamenten. Diese Pflanzen wachsen auf der ganzen Welt und werden in einer Vielzahl von Kulturen verwendet. Diese Gruppe von Pflanzenarzneimitteln weist eine ungewöhnliche Chemie auf, so dass sie in den Küchen und in Medizinkästen vieler einheimischer medizinischer Systeme Zuhause sind. Die Samen sind typischerweise der medizinische Teil, es werden jedoch, je nach Pflanze verschiedene Teile verwendet. Einige bekannte Mitglieder dieser Familie gehören Petersilie, Koriander, Fenchel, Anis, Kreuzkümmel und Dill.

Grundwissen für uns, um Ihnen bei Autoimmunerkrankungen, Diabetes usw. weiterhelfen zu können. So erfahren Sie in unserer Sprechstunde oder in einer Online-eMail-Beratung, was für Sie die gesündeste Ernährung ist.

Ob das tatsächlich Medizin ist? Sprechen wir doch besser von einer gesunden abwechslungsreichen Ernährung, die uns gesund macht und gesund bleiben lässt.

Dabei berücksichtigen wir auch Nahrungsergänzungen, die nicht, wie wir immer meinen heilend sind. Auf ein paar wenige sind wir vielleicht angewiesen, aber nicht auf das ganze XXXXL-Sortiment, das wir auf zahlreichen Internetseiten finden. Die Werbung für solche Produkte ist immer sehr blumig. Zu blumig!

Welche Nahrungsergänzungen braucht der Mensch?

Ein ewiges Thema! Was muss ich meinem Körper an Nährstoffen zuführen?

In unserer Sprechstunde oder bei einer Online-eMail-Beratung erfahren unsere Klienten, was der Körper zusätzlich an Nährstoffen brauchen kann. Das sind in der Regel nur wenige Produkte, die sinnvoll sind.

Vielen genügt das nicht und sie kaufen unzählige Produkte aus dem Internet, von billig bis sehr teuer. Alles wird geschluckt, wenn jemand ein Produkt lobt. Es werden Bücher gekauft von angeblich früher erkrankten Menschen, die sich mit Nahrungsergänzungen und viel Geschwätz heilen konnten.

Jeder Autor oder andere Künstler, die zu wenig Erfolg haben, packen ein Gesundheitsthema an, das fast alle Menschen betreffen kann. Z.B. Arthrose, Rückenschmerzen, Rheuma, Kopfschmerzen usw. Diese Bücher sind für Leien überzeugend, doch ein Profi sieht sofort, dass bei vielen, wenn nicht sogar bei allen Büchern, sehr wichtige Informationen fehlen. Es fehlt ganz einfach das Wissen und die tatsächliche Erfahrung mit Krankheiten, Beschwerden und Schmerzen. Ob der Autor selber daran erkrankt war, weiss niemand. Wenn ich solche Bücher in die Finger bekomme und kurz reinschaue, sehe ich sofort, dass etwas nicht stimmen kann und der Autor mit diesen Informationen, die er im Buch veröffentlicht hat, niemals gesund wurde.

Wenn er überhaupt krank war und gesund wurde, spielten da andere Faktoren eine wichtige Rolle.

Was passiert mit unseren Klienten, die sich mit allen möglichen Nahrungsergänzungen vollstopfen? Die Krankheit, z.B. eine Autoimmunerkrankung geht nicht zurück. Der Körper kann nicht korrigieren und heilen.

Was braucht unser Körper damit er gesund bleibt?

Sie wissen es schon, eine gesunde Ernährung, so wie sich Mensch über Millionen von Jahren ernährt hat. Und deshalb überleben konnte.

Hinzu muss er Vitamin B12 nehmen, egal wie er sich ernährt, also auch Fleisch- und Milchprodukteesser.

Vitamin D3 und Vitamin K2 wenigstens über die Wintermonate. Und ein gutes Magnesium, das keinen Durchfall auslöst. Zudem ebenfehlen wir Omega-3-Fettsäuren z.B. in einem Bio-Leinöl oder geschroteten Leinsamen.

Wer sich so ernährt, wie das die Industrie will: «Schweizer Fleisch alles andere ist Beilage» (also Steinzeit- (Paleo), Ätkins-, Ketogene-Diät). Viel Fett, Milchprodukte und Fleisch isst, muss die ganze Palette von Nährstoffen schlucken, damit er zu Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen kommt.

Haben Sie sich auch schon mal gefragt: Warum haben viele Fleischesser einen Eisenmangel und schlucken immer wieder zusätzlich Proteine?

Nur der Körper kann mit Nahrungsergänzungen meistens nicht viel anfangen.