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Vorsicht vor Kollagen-Produkten

Kollagen ist ein Strukturprotein (ein Kleber), das Zellen und Gewebe zusammenhält und ihnen hilft, ihre Form zu erhalten.

Kollagen macht 80 Prozent unserer Haut aus. Mit zunehmendem Alter produziert der Körper immer weniger Kollagen, was zu Anzeichen von Hautalterung und Gelenkschmerzen führt. Tatsächlich verlieren wir ab unseren 20ern jedes Jahr 1 Prozent unseres Kollagens.

Um die Uhr zurückzudrehen und eine schöne Haut aufrechtzuerhalten, kaufen wir Kollagenpräparate. Chinesische Frauen betrachten Kollagen seit Jahrhunderten als Jungbrunnen und konsumieren routinemässig Schweinefüsse und Haiflossen. Heute ist das Zeugs überall erhältlich.

Während Bilder von grasenden Kühen, offenen Weiden und käfigfreien Hühnern häufig die Verpackung von Kollagenpräparaten zieren, gefolgt von Etiketten, die behaupten, sie seien „rein“ und „ganz natürlich“, sind die meisten Kollagenpräparate weder rein noch ganz natürlich.

Die Organic Consumers Association und das Clean Label Project haben kürzlich 28 der meistverkauften Kollagenpräparate von Amazon getestet. 

Die Ergebnisse sehen wie folgt aus:

64% positiv auf messbare Arsenwerte
getestet 37% positiv auf messbare Bleigehalte
getestet 34% positiv auf Quecksilberspuren
getestet 17% positiv auf messbare Cadmiumwerte getestet

Wie gefährlich sind Schwermetalle? Einige Schwermetalle werden von der US Environmental Protection Agency (EPA) als bekannte oder wahrscheinliche Karzinogene eingestuft. Schwermetalle können bereits in geringen Mengen Organschäden verursachen.

Verzichten Sie auf Kollagen-Produkte, die Sie nicht verjüngen sondern krank machen. Wer sich richtig gesund ernährt und einen gesunden Lebensstil pflegt bracht das vergiftete Zeugs nicht.

Quelle: http://organicconsumers.org/blog/consumer-beware-these-popular-collagen-supplements-contain-heavy-metals#gsc.tab=0

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Protein / Eiweiss: Sinn und beste Quellen

Protein unterstützt die Erhaltung und das Wachstum von Körpergewebe.

Bild: pixabay.com

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Die Aminosäuren, aus denen Proteine ​​bestehen, werden zur Synthese von Nukleinsäuren, Zellmembranen, Hormonen, Neurotransmittern und Plasmaproteinen verwendet, die Transportfunktionen erfüllen und den kolloidosmotischen Druck ausüben, der zur Aufrechterhaltung der Flüssigkeit im Gefäßraum erforderlich ist. Protein ist auch der zweitgrösste Energiespeicher nach Fettgewebe, da eine grosse Menge an Muskelgewebe eine labile Quelle für Aminosäuren für die Glukoneogenese darstellt, obwohl Kohlenhydrate (in Form von Glykogen) zwischen den Mahlzeiten als primäre Quelle verwendet werden .

Das Food and Nutrition Board des Institute of Medicine hat festgestellt, dass 9 Aminosäuren für alle Altersgruppen unverzichtbar sind. (1) Sie müssen über die Nahrung aufgenommen werden, um die zur Erhaltung der Gesundheit erforderlichen Mengen bereitzustellen, obwohl der Körper sowohl essentielle als auch nicht essentielle Aminosäuren in unterschiedlichem Masse synthetisiert. Die essentiellen Aminosäuren sind:

• Isoleucin

• Leucin

• Lysin

• Methionin

• Phenylalanin

• Threonin

• Tryptophan

• Valin

• Histidin

Während des Wachstums und bei verschiedenen Krankheitszuständen werden mehrere andere Aminosäuren (Arginin, Cystein, Glutamin, Glycin, Prolin, Tyrosin) als bedingt unverzichtbar angesehen. (2) Dieser Begriff gilt, wenn die endogene Synthese den Stoffwechselbedarf nicht decken kann (z. B. unter besonderen pathophysiologischen Umständen, einschliesslich Frühgeburtlichkeit bei Säuglingen und schwerem katabolen Stress bei Erwachsenen). (2)

Die Auswirkungen bestimmter bedingt unverzichtbarer Aminosäuren können für Ärzte von Interesse sein, die an der Versorgung kritisch kranker Patienten beteiligt sind. Eines davon ist Glutamin, ein Vorläufer sowohl von Adenosintriphosphat (ATP) als auch von Nukleinsäuren. (3) Der Abbau von Glutamin durch eine hyperkatabolische / hypermetabolische Erkrankung kann zu einem Mangel an Enterozyten und Immunozyten führen. (4) Eine Glutaminanreicherung der enteralen oder parenteralen Ernährung begrenzt den Stickstoffverlust und verbessert das Ergebnis (signifikante Reduzierung von Bakteriämie, Sepsis und Krankenhausaufenthalt) bei kritisch Kranken Patienten, die sich nach der Operation oder auf der Intensivstation befinden. (5) und (6) Darüber hinaus erhöht Glutamin die Plasmakonzentration von Taurin signifikant, (7) eine Aminosäure mit blutdrucksenkenden, antiarrhythmischen und positiven inotropen Wirkungen. (5) Dies kann für Patienten mit chronischer Nierenerkrankung wichtig sein, bei denen niedrige intrazelluläre Taurinkonzentrationen häufig sind und bei denen ein hohes Risiko für Herzereignisse besteht.

Cystein ist eine bedingt unverzichtbare Aminosäure bei Säuglingen, die insbesondere bei unreifen Säuglingen die Stickstoffretention fördern kann. (8) Als Vorstufe von Glutathion spielt Cystein auch eine wichtige Rolle bei der antioxidativen Abwehr und Regulation zellulärer Ereignisse (einschliesslich Genexpression, DNA- und Proteinsynthese, Zellproliferation und Apoptose, Signaltransduktion, Zytokinproduktion und Immunantwort). (9) Patienten mit Lebererkrankungen können ihren Cysteinbedarf aufgrund der verminderten Aktivität der Transsulfurierungswege nicht decken. (1) Die Bedeutung von Cystein wird auch durch seine Rolle bei der Synthese von N-Acetylcystein, einem Glutathion-Vorläufer mit wichtigen klinischen und präventiven Wirkungen, unterstrichen. Dazu gehören die Verringerung des Risikos von Exazerbationen und die Verbesserung der Symptome bei Patienten mit chronischer Bronchitis, (10) die signifikante Verringerung des Risikos einer durch Röntgenkontrast induzierten Nephropathie (11) und die Verringerung der Expression einer Reihe von Krebsrisikomarkern beim Menschen. (12) Patienten mit Zirrhose können von einer Ergänzung mit spezifischen (z. B. verzweigtkettigen) Aminosäuren profitieren.

Bestimmte Zustände können durch einen Überschuss an Protein, insbesondere tierischem Protein, verursacht oder verschlimmert werden. Dazu gehören Osteoporose, Nierensteine, chronische Nierenerkrankungen und möglicherweise bestimmte Krebsarten. Lebensmittel aus pflanzlichen Quellen können Eiweiß in einer Menge und Qualität liefern, die für alle Altersgruppen geeignet ist. (13) und (14)

Der Hauptunterschied zwischen Ernährung, die tierisches Protein liefern, und solchen, die pflanzliche Proteine ​​liefern, scheint darin zu bestehen, dass pflanzliche Lebensmittel zwar alle essentiellen Aminosäuren enthalten, einige jedoch nur begrenzt Lysin oder schwefelhaltige Aminosäuren enthalten. Die von verschiedenen pflanzlichen Lebensmitteln bereitgestellten Aminosäuren ergänzen sich jedoch tendenziell, und es ist nicht erforderlich, Lebensmittel absichtlich zu kombinieren. (15) Die natürlichen Lebensmittelkombinationen in typischen vegetarischen Diäten liefern mehr als ausreichende Mengen an vollständigem Protein. Sojaprodukte liefern Protein mit einem biologischen Wert, der so hoch ist wie der von tierischem Protein. Da pflanzliche Proteinquellen frei von Cholesterin sind, wenig gesättigtes Fett enthalten und Ballaststoffe und verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, bieten sie Vorteile gegenüber tierischen Proteinquellen.

Der Proteinbedarf ist unter bestimmten Bedingungen erhöht.
Dazu gehört schwere akute Krankheit, Brandverletzungen, und im Endstadium einer Nierenerkrankung. In einigen Studien mit Pflegeheimbewohnern hat sich ein Proteinmangel als problematisch bei Personen herausgestellt, die keine normalen Mengen an Nahrung zu sich nehmen. (16) Der Proteinbedarf für Kraft- und Ausdauersportler kann zwischen 1,2 und 1,7 g / kg / Tag liegen. (17)  Selbst bei dieser Proteinaufnahme sind pflanzliche Proteinquellen ausreichend. Da viele Patienten Fragen zur Aufnahme von ausreichend Protein haben und einige möglicherweise nach proteinreichen Lebensmitteln oder Produkten suchen, die schädliche Folgen haben, ist es wichtig, die Gewissheit zu geben, dass kein tierisches Protein erforderlich ist.

Der Proteinbedarf wird vom Lebensstadium beeinflusst
Der Proteinbedarf ist in den wachsenden Jahren am höchsten. Säuglinge bis 12 Monate und Kinder im Alter von 1 bis 3 Jahren benötigen 1,5 g / kg bzw. 1,1 g / kg. Der Proteinbedarf bleibt im Verhältnis vom Erwachsenenbedarf während des Zeitraums vom Wachstum bis zur Pubertät (Alter 4 bis 13 Jahre) mit 0,95 g / kg hoch und wird von 14 bis 18 Jahren auf Werte nahe dem Erwachsenenalter (0,85 g / kg) reduziert Alter. Schwangerschaft und Stillzeit erhöhen auch den Proteinbedarf auf 1,1 g / kg Gewicht der Mutter vor der Schwangerschaft für die erstere und 1,3 g / kg für die letztere. (18)

Für gesunde Erwachsene ist der vom Institute of Medicine (IOM) festgelegte geschätzte durchschnittliche Bedarf (EAR) erheblich niedriger (0,66 g / kg / Tag), 47 bzw. 38 Gramm pro Tag für Männer und Frauen. (15) Darüber hinaus ermöglicht die Aufnahme ausreichender proteinsparender Kalorien (siehe unten) die Aufrechterhaltung einer mageren Körpermasse bei ungefähr dieser Aufnahmemenge. (13) Die meisten Erwachsenen in westlichen Ländern konsumieren mehr Protein als die empfohlene EAR und die empfohlene Tagesdosis (RDA) von 0,66 g / kg / Tag bzw. 0,8 g / kg. In der Umfrage 2011/2012 Was wir in Amerika essen konsumierten erwachsene Männer und Frauen durchschnittlich 98,8 bzw. 68,1 Gramm Protein pro Tag. (19) Diese Beträge sind ungefähr doppelt so hoch wie die EAR. Übermässige Zufuhr kann zum Risiko für bestimmte chronische Krankheiten beitragen (siehe unten).

Energieadäquanz schont Protein.
Bei der Betrachtung des Proteinbedarfs ist es wichtig, die Anzahl der Kalorien zu berücksichtigen, die für die Stickstoffeinsparung verfügbar sind (dh Kalorien sowohl aus Kohlenhydraten als auch aus Proteinen). Ein Verhältnis von 150 Nicht-Protein-Kalorien pro Gramm Stickstoff (bereitgestellt durch 6,25 g Protein) wird als ausreichend für die Proteinschonung angesehen. Somit würde eine gesunde 60-kg-Frau, die 0,8 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht verbraucht, ungefähr 7,7 g Stickstoff verbrauchen und ungefähr 1.152 Kalorien benötigen, um im Stickstoffgleichgewicht zu bleiben. Ohne diese Energiequellen werden Proteine ​​desaminiert und zur Deckung des Energiebedarfs verwendet. Bei Krankheit tritt keine nennenswerte Proteinschonung auf (siehe unten). (20)

Krankheit verursacht Proteinkatabolismus und beeinflusst die Interpretation der Serumproteinwerte.
Bei gut ernährten Personen mit leichten bis mittelschweren Erkrankungen kann kurzfristig eine negative Stickstoffbilanz auftreten, hauptsächlich im Skelettmuskel. Die Proteinspeicherung wird wiederhergestellt, sobald Appetit, Aufnahme und Aktivität wieder vor der Krankheit auftreten. In diesem Zusammenhang ist kein zusätzliches Nahrungsprotein erforderlich.

Bei kritisch kranken Patienten und Patienten mit chronischen Krankheiten, die mit Infektionen und Entzündungen verbunden sind, liegt der Proteinbedarf über der Norm, und es treten erhebliche Proteinverluste auf. (21) und (22) Serumproteine, die üblicherweise zur Beurteilung des Proteinstatus verwendet werden, werden häufig durch das Vorliegen einer Krankheit beeinflusst. Dazu gehören Albumin, Präalbumin, Transthyretin und Retinol-bindendes Protein. Bei ansonsten gesunden Personen verursacht eine verringerte Protein- und Kalorienaufnahme keine Hypoalbuminämie. Bei Infektionen, Leber- und Nierenerkrankungen, Operationen und anderen Zuständen, die eine erhöhte Stoffwechselrate, Immunaktivierung und Entzündung beinhalten, lenken Zytokine die Proteinsynthese in Richtung Akutphasenproteine ​​mit anschließender Reduktion der Serumproteine. (23) Alternativ lenken Zytokine Aminosäuren eher zur Energieerzeugung als zur Proteinsynthese. (20) Daher sind Präalbumin und Albumin keine verlässlichen Indikatoren für Unterernährung. Unterernährung sollte nur diagnostiziert werden, wenn mindestens zwei spezifische Merkmale gemäss der Konsenserklärung der Akademie für Ernährung und Diätetik und der American Society for Parenteral and Enteral Nutrition vorliegen. Niedrige Präalbumin- und Albuminspiegel scheinen eher auf eine Entzündung als auf einen Ernährungsstatus hinzuweisen. (24) In Bezug auf die Messung der Wirksamkeit von Ernährungsinterventionen haben Transthyretin und Retinol-bindendes Protein den grössten klinischen Nutzen, da diese am frühesten ansteigen, wenn die Proteinspiegel in der Akutphase abnehmen. (23)

Bei metabolisch gestressten Patienten können sowohl unzureichendes als auch übermäßiges Protein Probleme verursachen.
Selbst kurze Zeiträume des Protein-Kalorien-Mangels können bei kritisch kranken Patienten das Gleichgewicht zwischen Anabolismus und Katabolismus beeinflussen. Proteinbedarf im Bereich von 1,2 bis 2,0 g / kg wurde von der American Society for Enteral and Parenteral Nutrition (25) für kritisch kranke Patienten mit einem Body-Mass-Index <30 und einer Aufnahme im Bereich von 1,2 bis 1,5 g / kg empfohlen. kg haben sich als hilfreich erwiesen, um die Heilung von Druckgeschwüren zu fördern. Andere haben jedoch keine zusätzliche Verringerung der Körperproteinverluste bei Konzentrationen über 1,2 g / kg Protein festgestellt. (21) Eine klinische Beurteilung des Proteinbedarfs kann daher für die individuelle Behandlung von Patienten von entscheidender Bedeutung sein.

Überfütterung von Protein kann auch Probleme verursachen, einschliesslich Azidose und Azotämie. Bei Patienten, denen kein ausreichendes Wasser verabreicht wird, kann eine hypertonische Dehydration (Sondenernährungssyndrom) aus obligaten Wasserverlusten resultieren, die aufgrund einer höheren Harnstoffproduktion auftreten. (20) Akute toxische Wirkungen einer übermässigen Proteinaufnahme sind selten, treten jedoch bei angeborenen Fehlern des Aminosäurestoffwechsels und bei Patienten mit hämorrhagischen Ösophagusvarizen auf, die bei Patienten mit Lebererkrankungen eine Enzephalopathie auslösen. (5) Unter bestimmten Bedingungen (z. B. chronische Nierenerkrankungen) waren die Ernährung, die weniger Protein als die Referenznahrungsaufnahme enthalten, zur Verbesserung des klinischen Status nützlich.

Zusätzliche Gefahren einer übermässigen Proteinaufnahme sind idiopathische Hypercalciurie, (26) ein höheres Risiko für Typ-2-Diabetes, (27) und (28) Krebs und die Gesamtmortalität. (29) Wenn Protein> 35% der Gesamtenergiezufuhr ausmacht, gehören Hyperaminosäure, Hyperammonämie, Hyperinsulinämie, Übelkeit und Durchfall zu den Gefahren. (30) Andere Gefahren, die mit einer übermässigen Proteinaufnahme verbunden sind, hängen hauptsächlich mit tierischem Protein zusammen. Dazu gehören Gicht und bestimmte Krebsarten (weitere Informationen finden Sie in unseren E-Books, die wir unseren Klienten zustellen).

Quellen:

  1. Institut für Medizin. Protein und Aminosäuren. In: Nahrungsaufnahme für Energie, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Fette, Fettsäuren, Cholesterin, Proteine ​​und Aminosäuren (Makronährstoffe). Washington, DC: National Academies Press; 2005: 593-594.
  2. Pencharz PB, Ball RO. Verschiedene Ansätze zur Definition individueller Aminosäureanforderungen. Annu Rev Nutr . 2003; 23: 101 & ndash; 16.  [PMID: 12626690]
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  4. Fürst P, Stehle P. Was sind die wesentlichen Elemente, die zur Bestimmung des Aminosäurebedarfs beim Menschen benötigt werden? J Nutr . 2004; 134 (6 Suppl): 1558S-1565S.  [PMID: 15173430]
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  7. PG Boelens, AP Houdijk, HN de Thouars et al. Die Plasma-Taurin-Konzentrationen steigen nach enteraler Glutamin-Supplementierung bei Traumapatienten und gestressten Ratten an. Am J Clin Nutr . 2003; 77 (1): 250 & ndash; 6.  [PMID: 12499349]
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https://nutritionguide.pcrm.org/nutritionguide/view/Nutrition_Guide_for_Clinicians/1342092/all/Macronutrients_in_Health_and_Disease#3

Überdenken Sie Ihre Multivitamine

Was kann schlechtes an hochwirksamen Multivitaminen sein? Wir brauchen sie doch täglich? Ja, wir brauchen tatsächlich täglich Vitamine, aber so, dass sie der Körper verwerten kann und nicht krank wird.

Vitamine, die für gesunde chemische Reaktionen in unseren Zellen benötigt werden, sind in bunten, knackfrischen Bio-Früchten und -Gemüsen enthalten, die den grössten Teil unserer Ernährung ausmachen sollten. Wenn wir beispielsweise eine Karotte essen, nehmen wir Moleküle auf, die Carotine genannt werden. Alpha-Carotin, Beta-Carotin, Gamma-Carotin, Epsilon-Carotin – eine Symphonie natürlicher, stabilisierender Moleküle – sind in bescheidenen, ausgewogenen Mengen vorhanden.

Die meisten Vitaminhersteller nehmen jedoch ein Carotin – Beta-Carotin – und konzentrieren es in extrem hohen Mengen. Eine typische Dosis beträgt 20’000 Internationale Einheiten (IE) oder mehr. Bei dieser Konzentration haben Sie ein Arzneimittel entwickelt, im Wesentlichen ein Medikament, das häufig unvorhergesehene Nebenwirkungen hat.

Obwohl die Einnahme von Multivitaminen „natürlich“ und „gut“ erscheint, sieht die Realität, anders aus. Beispielsweise sind Menschen, die hohe Dosen Vitamin A konsumieren, anfälliger für Hüftfrakturen (1).

Menschen, die grosse Dosen Beta-Carotine konsumieren, erhöhen das Risiko an Herzleiden zu erkranken(2); Raucher, die grosse Mengen Beta-Carotin konsumieren, sind möglicherweise anfälliger für einen versteckten Lungenkrebs, der aggressiver wächst (3).

Grosse Mengen Folsäure (ich beziehe mich nicht auf natürlich vorkommendes Folat in dunkelgrünem Gemüse, aus dem wir dieses essentielle Vitamin beziehen sollten) können Brustkrebs bei Frauen (4) und Prostatakrebs bei Männern (5) fördern.

Zum gesteigerten Krebsrisiko durch hochdosiertes Vitamin B12 kommt die Erkenntnis, dass auch das Risiko für Hüftfrakturen durch B-Vitamine in grossen Mengen um rund 50 % erhöht ist. (6) Kein Wunder: Hochdosispräparate sind eine Erfindung aus den Hexenküchen der Konzerne, in der Natur sind die gefährlichen Konzentrationen nicht zu finden. Unser Organismus kann auf die Bomben also gar nichtvorbereitet sein. Es wird Zeit, der Gefahr endlich Rechnung zu tragen und die Killervitamine aus den Supermarktregalen zu verbannen. (pandalis.de)

Wer an Osteoporose leidet, bekommt vom Arzt Kalziumpräparate und Vitamin D3 verschrieben. Doch ist das nicht ganz zu Ende gedacht: Die Voraussetzungen, dass  das Kalzium auch in die Knochen eingebaut werden kann, sind damit nicht erfüllt. Vitamin D ist vor allem für das Einschleusen von Kalzium in den Blutkreislauf notwendig. Der Einbau von Kalzium in die Knochenmatrix hingegen verlangt die Präsenz von Vitamin K.

Vitamin K ist für die Aktivierung einer Vielzahl von Proteinen verantwortlich. Zum einen ist dies das Protein Osteocalcin, das das Kalzium in die Knochenmatrix einbaut, zum anderen das Protein Matrix Gla (MGP),  welches überschüssiges Kalzium im Blutkreislauf bindet. Ein Mangel an Vitamin K ist also nicht nur der Auslöser einer Osteoporose, er führt auch dazu, dass die  Gefäße zu einer Sackgasse für das zugeführte Kalzium werden. Ablagerungen  in den Gefässen (Arteriosklerose) sind  die Folgeerscheinung eines Vitamin K Mangels bei künstlicher Zufuhr von  Kalzium und Vitamin D.

Die antiarteriosklerotische Wirkung von Vitamin K ist mittlerweile in vielen Studien (7) belegt, zudem wirkt sich eine Zufuhr positiv auf  bereits bestehende Verkalkungen aus.

Das fettlösliche Vitamin K nehmen wir vorwiegend mit der Nahrung auf, beispielsweise durch grünes Blattgemüse. Wer eine intakte Darmflora  beherbergt, dessen Darmbakterien sind ebenfalls in der Lage, eine kleine, aber gewisse Menge an Vitamin K zu produzieren. Ein Mangel kann neben  einer falschen Ernährung und einer gestörten Darmflora auch durch die Einnahme von Vitamin K-Antagonisten (klassische Blutverdünner) verur- sacht werden. Vorzugsweise bei kardiovaskulären Risikopatienten fortgeschrittenen Alters eingesetzt, kann die Einnahme langfristig gesehen zu Osteoporose und Arteriosklerose führen. (pandalis.de)

Die meisten hochkarätigen kontrollierten Studien der letzten 10 Jahre zeigen keinerlei gesundheitliche Effekte von Fischöl- oder Omega-3-Fettsäure-Präparaten. Dennoch erhöht sich der Verkauf solcher Produkte in kaum nachvollziehbarem Umfang. Viele nehmen solche Präparate täglich, z. B. um sich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen oder die Blutfette zu senken. (8) (pandalis.de). Fisch kann Schwermetalle und Nanopartikel enthalten, auch das Fischöl!

Das sind nur wenige Beispiele. In der täglichen Ernährung mit Früchten und Gemüsen sind alle wichtigen Nährstoffe enthalten, die der Körper wunderbar verwerten kann.

Über das ewige Thema Vitamin D3 lesen Sie hier weiter:

Noch ein Wort zu Super-Foods: Was in der Traditionellen Chinesischen Medizin erprobt ist, muss für uns Mitteleuropäer nicht unbedingt gesund sein. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn ein Exot hierzulande als Super Food vermarktet wird und mit schönen Worten zum Kauf verführen soll. So ist die angeblich antioxidative Wirkung für die populären Goji-Beeren nicht belegt. Schlimmer noch: Beobachtungen legen nahe, dass dieses Super Food die Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten verstärkt und zu schwerwiegenden Blutungsstörungen führen kann. (9) (pandalis.de)

Verweise:
1) Melhus H., Michaelsson K., Kindmark A. et al.: Eine übermässige Aufnahme von Vitamin A über die Nahrung ist mit einer verringerten Knochenmineraldichte und einem erhöhten Risiko für Hüftfrakturen verbunden. Ann Intern Med 1998; 129: 770 & ndash; 778.

2) Lancet 2003; 361: 2017–2023.

3) Mayne ST: Beta-Carotin, Carotinoide und Krankheitsprävention beim Menschen. FASEB J 1996; 10: 690 & ndash; 701.

4) Stolzenberg-Solomon RZ et al. Folatkonsum, Alkoholkonsum und Brustkrebsrisiko nach der Menopause in der Prostata-, Lungen-, Darm- und Eierstockkrebs-Screening-Studie. Am J Clin Nutr. 2006 Apr; 83 (4): 895 & ndash; 904. Kim YI. Erhöht eine hohe Folataufnahme das Brustkrebsrisiko? Nuss Rev; 2006; 64 (10PT1) 468-75.

5) Figueiredo JC et al. Folsäure und Prostatakrebsrisiko: Ergebnisse einer randomisierten klinischen Studie. J Natl Cancer Inst. 2009 Mar 18; 101 (6): 432 & ndash; 5. Epub 2009 Mar 10.

6) Meyer H. E. et al (2019). Association of High Intakes of Vitamins B6 and B12 From Food and Supplements With Risk of Hip Fracture Among Postmenopausal Women in the Nurses’ Health Study. JAMA network open, 2(5), e193591-e193591. doi: 10.1001/jamanetworkopen.2019.3591

(7) Binkley et al (2002) A high phylloquinone intake  is required to achieve maximal osteocalcin  gamma-carboxylation Feskanich et al (1999) Vitamin K intake and hip  fractures in women: a prospective study Schurgers et al (2001) Role of vitamin K and  vitamin K-dependant proteins in vascular  calcification Suttie (2009) Vitamin K in Health and Disease

8) (Grey A et al., JAMA Intern Med. 2014)

9) Wenzel, S.: Risiko Pflanze? In: Ernährung & Medizin 2018; 33: 132-134.

Anmerkung: Mit synthetisch und generell toten Nährstoffen kann der Körper nichts anfangen. Er wird höchstens belastet und Nebenwirkungen können, wie oben beschrieben, ausgelöst werden. Sind Sie also vorsichtig, wenn Ihnen Ihr Heiler Zeugs verkaufen will.

Vitamin D: Rachitis, starke Knochen und Zähne

Können Vitamin D3 oder Lebertran Rachitis heilen, Zähne und Knochen stärken? Nein, so einfach geht das nicht.

Es sind weitere Voraussetzungen notwendig, damit der Körper tatsächlich profitieren kann.

Ungebrochen hält sich die profitable Mär vom Vitamin-D-Mangel. Vitamin D wird in der Haut unter Sonneneinstrahlung gebildet. Da die Sonne im Winter weniger lang und stark scheint, leiden wir angeblich auch alle an einem Defizit. Das ist aber Unsinn: An die natürlichen Schwankungen der Sonnenstärke im Lauf der Jahreszeiten sind wir Europäer evolutionär perfekt angepasst. Daher reichen uns tägliche zehn Minuten Bewegung an der frischen Luft, am besten zur urheimischen Mittagszeit, um genügend Vitamin D zu produzieren, sonst wären unsere Vorfahren ja bereits ausgestorben. Lediglich Menschen mit dunkler Haut, die an eine ganzjährig höhere Sonneneinstrahlung gewöhnt sind, bedürfen einiger Minuten mehr. Die Werbung will uns dagegen glauben machen, dass unser Immunsystem ohne künstliche Vitamin-D-Supplementierung zusammenbräche.

Aus urheimischer Perspektive ist es stets das Beste, der Natur nicht ins Handwerk zu pfuschen. Wir raten daher keine künstliche Vergiftung durch die Einnahme synthetischer (Pro-)Hormone (Vitamin D3) zu riskieren. Auch wenn die Mehrheitsmeinung anders denkt.

Referenzen:

Manson JAE et al.: Vitamin D Supplements and Prevention of Cancer and Cardiovascular Disease. In: N Engl J Med 2019; 380:33-44
DOI: 10.1056/NEJMoa1809944

Zhao J et al.: Vitamin D deficiency as a risk factor for thyroid cancer: A meta-analysis of case- control studies. In: Nutrition. 2019 Jan;57:5-11.
DOI: 10.1016/j.nut.2018.04.015. Epub 2018 Jun 2.

Powe CE et al.: Vitamin D–Binding Protein and Vitamin D Status of Black Americans and White Americans. In: N Engl J Med 2013; 369:1991-2000
DOI: 10.1056/NEJMoa1306357

Zittermann A, Pilz S: Vitamin D in Klinik und Praxis. In: Aktuel Ernahrungsmed 2016; 41(04): 300-316. DOI: 10.1055/s-0042-110724

DGE: Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr. Frankfurt am Main 2000.

Holick MF: Environmental factors that influence the cutaneous production of vitamin D. In: Am J Clin Nutr. 1995 Mar;61(3 Suppl):638S-645S.
DOI: 10.1093/ajcn/61.3.638S

Quellen: urheimische-notizen.de / Dr. Pandalis

Unsere Meinung:

Mit einer Ernährung aus Schnitzel Pommes, Chicken-Nuggets, Pizzen, Teigwaren, Fast-Food, Süssgetränken, Süssigkeiten, Medikamente usw. können Sie täglich literweise Vitamin D3 oder Lebertran trinken. Es hat keinen Nutzen.

Auch wenn die Studienlage unübersichtlich ist und die Studien widersprüchliche Ergebnisse aufweisen, so wird doch immer deutlicher, dass die Bedeutung von Vitamin D bisher unterschätzt wurde. Urheimisch wäre, wenn wir täglich an die Sonne gehen könnten. Das ist leider nicht immer möglich.

Glauben Sie jedoch nicht Sprüchen von Gurus, die zum Frühstück 50’000 i.E. Einheiten Vitamin D3 pro Tag einnehmen, und dass es Ihnen deshalb so gut geht. Diese Leute wollen nur, dass Sie bei Ihnen Vitamin D3 kaufen.

Die Sonne: Beste Vitamin D Quelle

Wie entsteht Vitamin D in einem gesund ernährten Körper?

Mit einer gesunden Ernährung entstehen im menschlichen Körper gewisse Fettstoffe, die in der Haut zu finden sind. Zwischen Leder- und Bindehaut wird dabei eine Fettschicht eingelagert. In dieser Fetteinlagerung, die sich sehr schnell und dauernd erneuert, befindet sich ein Bestandteil, der sich Ergosterin bezeichnet. Wird nun dieses Ergosterin von den blauen und violetten Strahlen der Sonne, getroffen, dann tritt in dem Ergosterin eine Wandlung ein. Es verwandelt sich unter dem Einfluss der Lichteinwirkung nacheinander in Lumisterin, Tachysterin und schliesslich in Vitamin D. So wird das Vitamin D im menschlichen Körper beim Aufbau der Knochen, der kalkhaltigen Zellkerne usw. wirksam.

Diese Sonnenbestrahlung darf nicht im Zustand der Ruhe geschehen sondern in Bewegung, Wandern, Joggen oder an der Sonne arbeiten. Es sollte so viel Haut wie möglich gezeigt werden.

Wenn Sie nicht auf Ihr Vitamin D3 verzichten wollen, weil die Sonne fehlt oder ein Vitamin D-Mangel vorhanden ist, denken Sie daran, es gehört Vitamin K2 dazu und eine gesunde Ernährung. Fisch-Lebertran kann Schwermetalle enthalten. Unsere Empfehlung für Erwachsene: 4’000 – 8’000 i.E. Einheiten Vitamin D3 in Ölform (vegan) und Vitamin K2 über die Wintermonate. Unsere Empfehlung für Kinder: 1’200 i.E. Einheiten, auch mit Vitamin K2. Es ist wichtig immer gleich viel zu nehmen und nicht einfach mal ein Fläschchen zu trinken.

Wenn Sie jedoch einen Magnesium-Mangel haben nützt das Vitamin D3 nichts. In einer gesunden Ernährung können Sie genügend Magnesium aufnehmen.

Können Knochen und Zähne auch von Vitamin D3 profitieren? Leider nur wenig. Die Knochendichtmessung sagt Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt, es hat nichts gebracht. Gegen Osteoporose hilft Medikamente abzusetzen, sich generel richtig gesund zu ernähren, Krafttraining und Sonnenlicht zu tanken.

Einige fühlen sich mit Vitamin D3 besser. Das kann möglich sein. Es kann aber auch nur der Glaube sein, dass Sie nun etwas Gutes für Ihren Körper tun. Um sicher zu gehen geniessen Sie die Sonne immer wieder für 10 – 15 Minuten am Tag und ernähren Sie sich gesund.

Wichtig zu wissen: Ein Vitamin D-Mangel kann Leber- und Nierenfunktion negativ beeinflussen. Wenn die Nieren nicht richtig funktionieren, können sie den Körper nicht mit ausreichend metabolischem Vitamin D versorgen, was schliesslich zu zusätzlichen Symptomen im Zusammenhang mit einem Mangel führt. Die Leber ist für die Produktion von Galle, die Entgiftung, die Synthese von Blutbestandteilen, die Umwandlung von Nährtoffen und vieles mehr verantwortlich und ein wesentliches Organ für die Verarbeitung von Vitamin D im Körper. Die Leber produziert die Form von Vitamin D, das als Calcidiol bekannt ist – der Vorläufer der aktiven Form von Vitamin D.

Das heisst: Ihr Körper muss gesund sein und funktionieren! Nieren- und Leberschäden sind erst zu spüren, wenn der Schaden schon vorhanden ist.

Anmerkung: Wer Kalziummittel zu sich nimmt verkalkt seine Blutgefässe und sein Gehirn. Die Kalziumaufnahme sollte ebenfalls durch eine gesunde Ernährung geschehen.

Referenzen – Beführworter von Vitamin D und D3:

  • Alavi NM, Khademalhoseini S, Vakili Z, Assarian F. (2019): Effect of vitamin D supplementation on depression in elderly patients: A randomized clinical trial. Clin Nutrition Oct;38(5):2065-2070.
  • Aloia J, Li-Ng M. (2007): Re: epidemic influenza and vitamin D. Epidemiol Infect 135(7): 1095-1096.
  • American Geriatrics Society Workgroup on Vitamin D Supplementation for Older Adults (2014): Recommendations abstracted from the American Geriatrics Society Consensus Statement on vitamin D for Prevention of Falls and Their Consequences. J Am Geriatr Soc; 62(1): 147-152.
  • Briggs R, McCarroll K, O’Halloran A, Healy M, Kenny RA, Laird E (2018): Vitamin D Deficiency Is Associated With an Increased Likelihood of Incident Depression in Community-Dwelling Older Adults. J Am Med Dir Assoc.: 20(5):517-523.
  • Chao CT, Chiang CK, Huang JW, Hung KY (2015): Vitamin D is closely linked to the clinical courses of herpes zoster: From pathogenesis to complications. Med Hypotheses; 85(4): 452-457.
  • Chao CT, Lee SY, Yang WS, Yen CJ, Chiang CK, Huang JW, Hung KY (2014): Serum vitamin D levels are positively associated with varicella zoster immunity in chronic dialysis patients. Sci Rep; 4: 7371.
  • Helfrich YR, Kang S, Elalieh HZ, Steinmeyer A, Zügel U, Bikle DD,Modlin RL, Gallo RL. (2007): Injury Enhances TLR2 Function and Antimicrobial Peptide Expression Through a Vitamin D Dependent Mechanism. J Clin Invest 117: 803-811.
  • Luxwolda MF, Kuipers RS, Kema IP, Dijck-Brouwer DA, Muskiet FA (2012): Traditionally living populations in East Africa have a mean serum 25-hydroxyvitamin D concentration of 115 nmol/l. Br J Nutr; 108(9):1557-61.
  • Luxwolda MF, Kuipers RS, Kema IP, van der Veer E, Dijck-Brouwer DA, Muskiet FA (2013): Vitamin D status indicators in indigenous populations in East Africa. Eur J Nutr; 52(3):1115-25.
  • Maghzi H, Ataei B, Khorvash F, Yaran M, Maghzi AH (2016): Association Between Acute Infectious Mononucleosis and Vitamin D Deficiency. Viral Immunol; 29(7): 398-400.
  • Raloff J. (2006): The Antibiotic Vitamin. Science News 170: 312-317.
  • Martineau AR, Jolliffe DA, Hooper RL, Greenberg L, Aloia JF, Bergman P, Dubnov-Raz G, Esposito S, Ganmaa D, Ginde AA, Goodall EC, Grant CC, Griffiths C, Janssens W, Laaksi I, Manaseki-Holland S, Mauger D, Murdoch DR, Neale R, Rees JR, Simpson S Jr, Stelmach I, Kumar GT, Urashima M, Camargo CA Jr (2017): Vitamin D supplementation to prevent acute respiratory tract infections: systematic review and meta-analysis of individual participant data. BMJ; 356: i6583.
  • Thomas GN, ó Hartaigh B, Bosch JA, Pilz S, Loerbroks A, Kleber ME, Fischer JE, Grammer TB, Böhm BO, März W (2012): Vitamin D levels predict all-cause and cardiovascular disease mortality in subjects with the metabolic syndrome: the Ludwigshafen Risk and Cardiovascular Health (LURIC) Study. Diabetes Care; 35(5): 1158-1164.
  • Zasloff M. (2006): Inducing endogenous antimicrobial peptides to battle infections. Proc Natl Acad Sci USA 103: 8913-4.
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  • Zittermann A, von Helden R, Grant W, Kipshoven C, Ringe JD (2009): An estimate of the survival benefit of improving vitamin D status in the adult German population. Dermatoendocrinol; 1(6): 300-306.

Autoimmunerkrankungen und Diabetes: Ernährung

Ernährung, Ernährungslisten, Ernährungsprotokolle, Ernährungsplan, Ernährungsberatung, Ernährungspyramide, Ernährungsprotokolle, Rezepte bei Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Psoriasis, Lupus, Morbus Crohn, Morbus Bechterew, Colitis Ulcerosa usw. und Diabetes.

Es gibt sicher über 1’000 Ernährungsmeinungen. Schriftlich. In Buchform. Im Internet. Zwischen Tür und Angel. Es gibt Fachgesellschaften, Fachärzte, Diätassistenten, Ernährungsberater mit und ohne Doktortitel und es gibt das Volk. Ist es nicht auffällig, dass es hunderte, ja tausende verschiedene Meinungen zu dem Thema gibt «wie esse ich richtig, wie esse ich gesund?»

Tiere in der Wildnis haben da keine Probleme. Sie essen richtig. Sie essen gesund. Ohne Fehl und Tadel. Intuitiv! Sie kennen keine schlechte Nahrung. Sie wollen gesund bleiben und wissen ganz genau, was ihnen gut bekommt. Und was sie nie essen würden.

Was können Betroffene mit Ernährung und Nahrungsergänzungen erreichen?

Das wollten wir wissen und wieder einmal bestätigt haben.

Vom Januar bis September 2019 haben wir mit 75 freiwilligen Klienten (immer 15 Personen, 10 Frauen und 5 Männer) – gegenseitig kostenlos), die an Arthritis, Lupus, Morbus Bechterew, Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa erkrankt waren, gearbeitet. Die Kontrolle übernahmen die jeweiligen Ärzte der Klienten.

Bevor wir am 10. Januar 2019 begonnen haben gingen alle Klienten in der Woche 2 zu ihrem Arzt und haben den CRP-Wert und den Blutzuckerwert gemessen. Die Blutmessungen wurden jeden Monat wiederholt.

Die getesteten Ernährungsformen waren: SCD, GAPS, Whole Food Plant Based (vegan), FodMap, Clean Eating, Ätkins, Ketogen, Paläo (Steinzeit), Dr. Susanne Blum (Arthritis-Fachärztin mit eigener Praxis, Onlineberatung und Autorin, verkauft zahlreiche Nahrungsergänzungen und Detox-Kit), Dr. Amy Myers (ähnlich wie Dr. Blum) und London AS.

Bei all diesen Ernährungsformen konnte niemand das Cortison absetzen. Die Schmerzen gingen nicht zurück. Der CRP-Wert blieb meistens auf dem Anfangswert hoch. Die bei Dr. Blum und Dr. Myers zusätzlich eingenommenen Nahrungsergänzungen hatten keinen Erfolg. Es fehlten wichtige Inhaltsstoffe. Zudem, wenn die Ernährung, wie diese beiden Ärztinnen empfehlen, nicht optimal ist, können die Nahrungsergänzungen auch nichts bewirken. Die Detox-Kits hatten keine positiven Einflüsse auf den CRP-Wert. Das heisst, der Darm konnte nicht entgiften, entsäuern, entschlacken und entschleimen.

Bei den Diabetikern Typ 2 blieb der Blutzuckerwert hoch. Sie waren alle auf Diabetes-Medikamente angewiesen. Ohne Medikamente war der Zuckerwert schnell über 15 – 22 mmol/l.

Bei allen Ernährungsformen blieb der CRP-Wert / Blutzuckerwert hoch. Die Werte schwankten nur leicht, entweder leicht nach unten oder sogar nach oben.

Alle Klienten haben die viel versprochenen Nahrungsergänzungen, wie OPC, MSM, DMSO, Weihrauch und Kurkuma, die Entzündung hemmen, resp. den Blutzuckerspiegel senken sollen, über 6 – 8 Wochen ausprobiert. Ohne Erfolg, der CRP-Wert blieb hoch, senkte sich nur zum Teil leicht. Die Blutzuckerwerte blieben hoch.

Nachdem unsere Klienten alles ausprobiert haben, das war nach 6 Monaten, haben wir mit allen Klienten unsere Living Nature®-Ernährungsform umgesetzt. Die Medikamente haben alle Klienten sofort freiwillig abgesetzt.

Das Ergebnis war sehr erfreulich und bestätigt unsere langjährige Arbeit wieder aufs neue.

Der Erfolg stellte sich bei den Autoimmunerkrankungen bereits nach 3 – 5 Tagen ein. Wenige brauchten 7 – 10 Tage. Bei der Messung beim Arzt waren alle CRP-Werte unserer Klienten bei 0 – 5 mg/l Blutserum (vorher lagen die Werte zwischen 70 und 110 mg/l). Die Schmerzen waren komplett verschwunden, ebenso Anschwellungen der Gelenke. Bei Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa beruhigte sich der Darm in der gleichen Zeit.

Bei den Diabetikern hat sich der Blutzuckerspiegel auch bereits nach wenigen Tagen gesenkt und innert 2 – 3 Wochen bei 5,6 mmol/l, also im Normalbereich, eingependelt.

Nach weiteren zwei Monaten sind die Werte immer noch im grünen Bereich. Alle Klienten brauchen keine Medikamente mehr. Dieser Test deckt sich mit unseren jährlichen Umfragen, die wir früher über Jahre durchgeführt haben. Hier nachzulesen: https://www.schmerzexperten.ch/schmerzfrei-werden/umfrage-erfolgsrate/

Anmerkung: Natürlich ist das keine wissenschatflich durchgeführte Arbeit, da ich weder Forscher noch Arzt bin. Doch jeder Klient wird bereits nach wenigen Tagen sehen, wie gut unsere Ernährungsform ist. Der schnelle Erfolg wird Sie überzeugen dabeizubleiben.

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Nahrungsergänzungen von einem Guru aus Österreich

Jede Woche werde ich angefragt, ob diese Nahrungsergänzungen tatsächlich gut sind und etwas positives bewirken können. So oder so, es wird gekauft und eingenommen, egal obs hilft oder nicht! Die Sprüche des Gurus sind super und viele möchten so denken, wie er.

Meine Antwort ist immer gleich:

Nein, diese Produkte haben keinen gesundheitlichen Nutzen,

sonst müssten Sie auch nicht in meine Sprechstunde kommen oder eine Onlineberatung buchen. Sie wären gesund, fit und munter. Auch wenn gewisse Produkte gut wären, das alleine bringt noch längst keine Gesundheit.

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Im Internet habe ich diesen Eintrag u.a. gefunden:

Einst verkaufte J. P. in Deutschlandsberg mit Begeisterung die Produkte eines bekannten „Gurus“ aus der Weststeiermark. Nun ist er davon überzeugt, von ihm betrogen worden zu sein: „Die Mittel hat er aus China bezogen und nie selbst hergestellt!“

Vor etwas über einem Jahr strotzte J. P. noch vor Stolz wegen seines Shops in Deutschlandsberg. Dort verkaufte er die Nahrungsergänzungsmittel dieses Gurus, der mit seinen Pülverchen Bekanntheit über die Grenzen Europas hinaus erlangt hat. Grosser Ärger brach aber letztes Jahr aus, als die Ärztekammer den „Heiler“ wegen des Verdachts der Kurpfuscherei anzeigte, die Staatsanwaltschaft ermittelt noch. Unter anderem auch wegen des Verdachts des Betrugs und der Kreditschädigung. J. P. trägt auch zu den Ermittlungen bei. Denn: „Ich habe ihm vertraut, aber ich wurde betrogen!“

„Guru“ stellte Zertifikate einfach selbst aus
Kunden klagten nämlich über Übelkeit und Erbrechen. Darauf angesprochen habe der Guru gemeint, dass das nicht von seinen Produkten kommen könne. Kurz darauf verlangte der Geschäftsmann Zertifikate, um die Qualität der Produkte garantieren zu können. „Stellen Sie sich vor, die hat er dann einfach selbst ausgestellt!“

Stammen die Produkte doch aus China?
Es folgte der Punkt, an dem J. P. endgültig davon überzeugt war, hinters Licht geführt worden zu sein: „Ein Mitarbeiter sortierte Kartons, in denen die Mittel geliefert worden waren. Dabei fiel ihm auf, dass Aufkleber entfernt worden waren. Einer wurde aber offenbar vergessen. „,Made in China’ stand darauf zu lesen, obwohl er immer gesagt hat, dass er alles selber produziert!“ P. erzählt weiter: Der Sohn einer Kundin habe eines der bekanntesten Produkte analysiert und dabei mehrere verschiedene Rückstände von Spritzmitteln entdeckt.

Quelle: https://www.krone.at/1849764?fbclid=IwAR337bBIfbqT1pqQglP-oSbG7QRK4DLnAOL7s1INbhhD1_71zxubIHhZAUE

Anmerkung: Ist es eine Hexenjagd auf diesen Guru? Wir wissen es nicht. Doch egal, was dieser Guru oder Nicht-Guru verkauft und von wo er die Produkte bezieht, kein Mensch braucht dieses Zeugs zu stolzen Preisen. Kein Mensch wird durch dieses Zeugs gesund. Es braucht schon ein bisschen mehr als Traubenkerne, OPC und Co.

Wir weisen unsere Klienten immer darauf hin, wenn Sie solche oder ähnliche Produkte kaufen, müssen Sie in Bioqualität sein. Nur, wie wir alle wissen, kann man das auch fälschen.

Mein Gott, wenn alles nichts nützt

Wichtig zu wissen: Gott, unserem Schöpfer, der Natur, dürfen Sie nie die Schuld zuweisen, er hat uns mit einem perfekten Wunderwerk von Körper, mit einer Grund-Gesundheit erschaffen. So auch die Tiere und Pflanzen. Alle wollen leben, gesund leben und sollten alles dafür tun, um das zu bewahren. Denn nur unsere Gesundheit ist unser Reichtum. Nicht die Million auf dem Konto.

Wir verfügen alle über ein perfektes Immunsystem, das uns gesund hält. Der Wahnsinn im Mensch ruiniert jedoch mit seinem Leben, mit den Medikamenten und mit der Ernährung das Immunsystem. Der Mensch wird krank und kränker. Er leidet, er leidet, er stirbt langsam…

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Sie versuchen und glauben

Sie leiden unter Schmerzen und/oder sind erkrankt. Und wissen nicht warum. Sie leben scheinbar gesund und leiden trotzdem. Sie haben schon unzählige Diäten – ketogene, vegetarische, vegane Ernährung, FodMap, Clean Eating, Paleo (Steinzeit), Ätkins, Blutgruppen oder sogar Rohkost und was es sonst noch alles gibt ausprobiert – ohne Erfolg. Sie unternehmen alles Erdenkliche, aber Ihre Beschwerden bessern sich nicht. Bisher konnte Ihnen kein Arzt, kein Heilpraktiker, kein Youtube-Film, kein Buch helfen. Nichts hat geholfen.

Sie haben an Aussagen und Produkte von Gurus und Buchautoren, an Darmsanierungen, an Detoxpulver, an OPC, MSM, DMSO, Omega-Fischöl, Vitamin D, Vitamin B-Komplex, Mineralstoffe und und und geglaubt. Am Anfang haben Sie immer gedacht, jetzt, jetzt bringts was, endlich… Doch es war nur Ihr Glaube, schon bald spürten Sie, es hat nichts gebracht. Der Körper kann das Zeugs nicht verwerten.

Und nun meinen Sie die Lösung gefunden zu haben: Autoimmun-Kongress oder Rohkost-Kongress im Internet. Alles junge begeisterte Leute sprechen über die Vorteile von Paläo-Diet – Steinzeit / ketogen – sogar mit rohem Fleisch und Kuhmilch vom Bauer, oder doch besser Rohkost oder vegan, vegetarisch oder doch wieder Allesfresser. Es kommen sogar Ärzte zur Sprache. Wow, ein Wunder.

Es wird mit komplizierten Fachausdrücken, Laborwerten und 1000 Gefahren herumgeschmissen, dass man sich fragt, wieso, ist es tatsächlich so schwierig und gefährlich?

Eine ziemliche Verwässerung, was eine naturrichtige Ernährung ist, macht unsicher. Da erzählen kerngesunde junge Leute, dass man seinen Gelüsten durchaus nachgehen kann, man sich nicht zwingen soll. Es soll schmecken. Jeder soll seinen Weg gehen, usw.

Das ist Wischiwaschi, und so kann sich nur jemand ernähren, der es sich erlauben kann, der absolut gesund ist. Bis er dann von seinem ewigen Naschen und Gelüsten krank wird. Es fehlt ihm dann das konkrete Wissen und muss wieder suchen, wieder ausprobieren.

Was bei diesen Kongressen immer fehlt, ist das «Drumherum», die Bewegung, die Psyche stärken, also Mentales und Soziales.

Fazit der Kongresse: Schön, das Engagement so vieler junger Menschen. Weniger schön die Kompliziertheit, Verunsicherungen, Verwässerung und zu wenig Wissen. Aber immer noch besser als die Vergiftung mit Medikamenten.

Auch die Anbieter von so tollen Nahrungsergänzungen machen nichts schlechtes. Sie fördern selten Nebenwirkungen. Doch der Nutzen, die positive Wirkung bleibt aus. Sie verdienen einfach gutes Geld.

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Warum nützt denn all das nichts oder nur sehr wenig?

Wenn wir unseren Körper verstehen, was wir mit ihm über Jahre und Jahrzehnte tun. Wie wir ihn vernachlässigen, mit Müll und Gift vollstopfen, bis er zusammenbricht…

Und dann sind wir der Meinung, wir können faul ein paar Pillen reinwerfen und es würde ihm wieder gut gehen. Nö! Das klappt nicht!

Sie müssen zuerst begreifen, dass Sie selber für Ihren Körper verantwortlich sind. Nur Sie!

Es braucht wieder Wissen, das wir verloren haben, es braucht viel Verständnis und Geduld Ihrem Körper wieder Gesundheit und Leben einzuhauchen.

Sie müssen Ihre Blutgefässe, Organe, wie Leber, Nieren, Darm und vor allem Ihr komplettes Immunsystem (Darm, Schleimhäute, Mandeln, Milz, Lymphsystem, Knochenmark, die Haut, Thymus…) und somit den ganzen Körper entlasten und stärken. Immer wieder schneiden Ärzte Teile vom Immunsystem heraus. Verrückt, nicht wahr? Aber Sie lassen das zu.

Wenn Sie das begreifen und umsetzen, nach unseren Unterlagen, die Sie bekommen, geht es wesentlich schneller. Wenn Sie jedoch abweichen kann es Jahre gehen… Ich staune immer wieder, einige brauchen Jahre, bis sie endlich begriffen haben. In dieser Zeit leiden sie brutal.

Uns begegnen Klienten in einem sehr schwachen Zustand. Von den neuen, so viel versprechenden Immunsystemkiller-Medikamenten dermassen ruiniert, geschwächt und vergiftet. Sehr schwierig wird es, wenn Klienten abgemagert von uns die Lösung für Ihre gesundheitlichen Probleme suchen. So müssen wir zum Teil Kienten empfehlen sich sofort in ärztliche Behandung zum Aufbau des Körpers zu begeben.

Bis das Mikrobiom im Darm, das Sie vernichtet haben, wieder aufgebaut ist, braucht es keinen Schmarren, sondern echt gesunde und gute Ernährung. Sie können das Mikrobiom nicht mit Probiotika in Jughurte, wie es so schön in der Werbung erzählt wird, aufbauen. Es braucht mehr.

Dieses Mehr, dieses Wissen, erfahren Klienten in unserer Sprechstunde und in einer Online-eMail-Beratung.

Dann kommt Ihr Gedanke, dass wir auch nur Geld verdienen wollen. Erstens ja, wir müssen auch leben, es ist unser Beruf. Zweitens haben Sie für all das Zeugs, das rein gar nichts gebracht hat, wesentlich mehr ausgegeben. Sind von Arzt zu Arzt gerannt, verbrachten Tage oder Wochen im Spital, haben Naturpraktiker oder Naturheilärzte aufgesucht, die mit Ihnen versucht haben den Darm zu sanieren… Gift auszuleiten… Doch es klappte nicht.

Anmerkung: Bei einer sehr stark ruinierten Darmflora, sehr stark ruiniertem Immunsystem braucht der Körper bis zu 4 Jahre bis er sich erholt hat. Schnellschüsse bringen nichts, ausser wieder Rückschläge. Deshalb schauen Sie immer gut zu Ihrem Körper. Er wird Ihnen mit einer kraftvollen Gesundheit bis ins hohe Alter danken.

Moringa und Brokkoli gleich gesund

Es ist bei uns Menschen «IN» Nahrungsergänzungen zu kaufen. Wild lebende Tiere brauchen das nicht. Wenn möglich etwas exotisches. Dazu gehört Moringa. Moringa wird zu den Superfoods gezählt, wie auch Brokkoli.

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Moringa hat viele ähnliche Vorteile wie Brokkoli und ist wahrscheinlich genauso wirksam. Nahezu alle Teile des Moringa-Baumes können verzehrt werden. Die Blätter weisen ein wünschenswertes Nährstoffgleichgewicht aus Aminosäuren, Fettsäuren, Mineralstoffen und Vitaminen aufweisen.

Moringa ist eine ausgezeichnete Quelle für Protein, Fettsäuren, Beta-Carotin, Phenol, Zeatin, Quercetin, Beta-Sitosterin, Kaempferol, Flavonoide und Isothiocyanate

Moringa-Blätter, Wurzeln, Samen, Rinde, Früchte und Blüten wirken gegen Tumore, Antiepileptika, Entzündungshemmer, Geschwüre, krampflösend, harntreibend, blutdrucksenkend, cholesterinsenkend, antioxidativ, antidiabetisch, hepatoprotektiv, antibakteriell und antiviral

Wie Brokkoli besitzt Moringa eine starke antibiotische Wirkung gegen eine Vielzahl von Krankheitserregern, darunter Escherichia coli, Salmonella typhimurium, Candida und Helicobacter pylori

Quelle: https://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2019/07/22/moringa-health-benefits.aspx

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Der Vorteil von Bio-Brokkoli bei uns: Sie können ihn frisch essen, durchaus auch roh, z.B. in einem Salat, damit die Nährstoffe noch vorhanden sind und der Körper sie verwerten kann. Brokkoli ist keine Nahrungsergänzung, sondern Ernährung.

Bio-Moringa bekommen Sie bei uns nur in getrockneter Form als Nahrungsergänzungs-Pulver. Da müssen wir uns fragen, wo sind die guten Nährstoffe? Kann der Körper noch etwas mit einem toten Pulver anfangen? Meine Meinung, und da bin ich durchaus Exot, natürlich bin ich auch kein Moringa-Verkäufer, nützt das Pulver nichts mehr. In frischer Form können Sie den ganzen Baum essen. Das wäre richtig gesund.

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Die wichtigste Anmerkung:

Wenn Sie sich nicht grundsätzlich korrekt gesund ernähren bringt Brokkoli, Moringa und alle anderen Superfoods auch keine gesundheitlichen Vorteile.

Ich lese immer wieder von meinen lieben Konkurrenten, pardon Mitbewerbern, im Internet und in Büchern Ernährungslisten und Rezepte, die gesunde Lebensmittel neben ungesunden Totenmittel aufstellen. Hinzu kommen unzählige Nahrungsergänzungen. Was soll das z.B. bei einer Autoimmunerkrankung oder bei Diabetes bringen? Nichts. Doch die Leute finden das toll, sie können weiterhin richtig ungesunde Ernährung nach diesen Angaben essen. Bis es «klick» macht vergehen viele Monate mit weiterem Leiden vorbei.

Wadenkrämpfe während der grossen Hitze. Warum?

Unser aktueller Hitzehinweis: Der Schweiss, den wir unter der brütenden Sommerhitze vergiessen, unterscheidet sich von dem, der beim Sport fliesst. Der Hauptbestandteil ist zwar immer Wasser, das uns durch Verdunstung kühlt. Die Mineralstoffe machen aber den Unterschied: Im Sportlerschweiss ist weniger Magnesium enthalten als im Hitzeschweiss. (1)

Das heisst: In Tagen wie diesen müssen nicht nur Sportler und körperlich Arbeitende besonders auf ihre Magnesiumversorgung achten, sondern ausnahmslos alle. Schon unter normalen Umständen benötigen wir täglich ca. 300 mg Magnesium, die mit einer gesunden Ernährung sichergestellt sind. Verlieren wir bei der aktuellen Hitze nun mit jedem Liter Schweiss durchschnittlich 19 mg des Mineralstoffs (2), laufen wir in eine akute Mangelgefahr. Die Symptome umfassen Wadenkrämpfe, Ruhelosigkeit, Nervosität, Reizbarkeit, Konzentrationsmangel, Müdigkeit, allgemeines Schwächegefühl, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen und reichen bis hin zu Herzinfarkt und Depression.

Gegen die Folgen der aktuellen Hitze empfehlen wir daher:

  • Trinken nach Durst – nicht mehr und nicht weniger.
  • So wenig Anstrengung wie möglich; unvermeidbare Anstrengungen in die weniger heissen Stunden des Tages verlegen.
  • Bärlauch Magnesium Kapseln: Jede Kapsel enthält mit etwa 124 mg natürlichem Magnesium eine optimal verwertbare Portion. Die einzigartige Assoziation von Magnesium und Bärlauch hat sich seit Jahrzehnten bewährt.
  • Kalte Wadenwickel: helfen auch bei niedrigem Blutdruck, der eine Folge des vielen Schwitzens sein kann. So beugen wir auch Schwindelgefühlen vor.

Von chemischen Hochdosis-Präparaten raten wir ab: Je höher die zugeführten Mineralstoffmengen sind, desto geringer ist die Absorptionsrate. Viel hilft nicht viel – es wird einfach ausgeschieden.

(1) Verde T et al.: Sweat composition in exercise and in heat. J Appl Physiol Respir Environ Exerc Physiol. 1982 Dec;53(6):1540-5.
(2) Williams C, Devlin JT: Foods, Nutrition and Sports Performance. New York NY 1992, S. 185.

Quelle: pandalis.de | Zum Produkt: https://www.pandalis.de/de/produkte/detail/produkt/baerlauch-magnesium-kapseln/

Wir empfehlen unseren Klienten ebenfalls ein gutes Magnesium, das keinen Durchfall auslöst. Für einen Monat durchaus hochdosiert 10 mg pro Kilo Körpergewicht. Warum so hoch? Weil viele einen massiven Magnesiummangel aufweisen. https://www.energybalance.com/chde/magnesium-100mg-food-state-v2-60-vegetabs.html (Die Seite baut sich nur langsam auf.)

Nährstoffbedarf über das ganze Leben

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