Palmöl

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Igitt, Sie und Ihre Kinder essen noch Nutella

Wir wollten das Jahr positiv beginnen. Das machen wir auch, überlegen Sie sich, ob Sie noch Nutella, einfach weils gut schmeckt, weiterhin essen wollen.

Wollen Sie das im neuen Jahr tatsächlich noch weiteressen

Fett – Zucker – Pampe und Palmöl?

Aufregung bei den Nutella-Fans, sogar von Boykott war die Rede. In den sozialen Netzwerken machen die Fans von Nutella ihrem Ärger Luft, aber nicht wie erhofft, wegen der Verwendung von Palmöl, sondern der italienische Süsswarenhersteller Ferrero  wagte es, die Rezeptur von Nutella zu ändern und kassierte daraufhin einen  Shitstorm. Bereits Anfang 2017 war Ferrero  heftig in die Kritik geraten, nachdem die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit mehrfach vor dem Inhaltsstoff Palmöl gewarnt hatte.

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Quelle: netzfrauen.org

Ein gutes, erfolgreiches und vor allem gesundes neuen Jahr wünschen wir Ihnen.

Kosmetika und Nahrungsmittel: Schönes Video gegen Palmöl

Achten Sie darauf, dass Ihre gekauften Kosmetik- und Nahrungsmittelprodukte, dazu gehört auch Babynahrung kein Palmöl enthält.

Nicht nur wegen den Tieren, die getötet werden oder wegen der Umwelt, sondern wegen Ihnen. Ja Sie lesen richtig. Wegen Ihnen. Denn Palmöl ist ungesund und Sie wollen doch gesund und attraktiv alt werden. Vergiften Sie mit diesem Zeugs nicht bereits Ihr Baby!

Krebsgefahr: Palmöl in Babynahrung

Schon im Mai 2016 warnte die „Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit“ davor, dass Palmöl in Lebensmitteln krebserregend wirke und das Genmaterial verändere. Das wird nun auch im EU-Gesundheitsausschuss diskutiert. Bis dahin wird das mehr als umstrittene Palmöl aber weiterhin in Babynahrung verwendet.

Damit Palmöl seine rote Farbe sowie seinen unangenehmen Geruch verliert, muss es über 200 Grad erhitzt werden.

Dabei entstehen laut der „Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit“ (EFSA) Glycidyl-Fettsäureester (GE) sowie 3- und 2-Monochlorpropandiol (3- und 2-MCPD) und deren Fettsäureester im Öl. Diese wurden in Untersuchungen als krebserregend sowie genmaterialverändernd eingestuft. Auch das „Bundesinstitut für Risikobewertung“ stützt mit eigenen Untersuchungen die Besorgnis.

Da Palmöl in jedem zweiten Supermarktprodukt zu finden ist, versteckt es sich auch in Babynahrung.

Und so nehmen gerade Säuglinge, die ausschliesslich durch Säuglingsanfangsnahrung mit hohem Palmölanteil ernährt werden, besonders grosse Mengen der gesundheitsbedenklichen Fettsäureester auf. Laut EFSA sei die Belastung für diese Säuglinge zehn Mal stärker, als das was als niedrige Konzentration des Stoffs vertretbar wäre.

Quelle: codecheck.info

Palmöl kann billig hergestellt werden und wirft trotzdem noch einen schönen Gewinn ab. Lesen Sie immer die Inhaltsstoffe von Fertig-Nahrungsmitteln. IMMER!

Palmöl – So schlecht wie sein Ruf?

Über kaum ein anderes pflanzliches Produkt wird zurzeit so viel diskutiert. Palmöl findet sich überall und das trotz der großen „Nebenwirkungen“. Auch unter Veganern kommt das Gespräch immer wieder auf dieses Thema, da auch viele rein-pflanzliche, verarbeitete Lebensmittel Palmfett enthalten und die Produktion, u.a. durch die Abholzung von Regenwäldern, den Lebensraum zahlreicher Tiere gefährdet. Das Thema ist komplex und nicht in wenigen Worten zu erklären, aber hier ein Überblick.

Warum findet sich Palmöl fast überall?

Palmöl (Synonym Palmfett) ist, mit 30% Marktanteil, das meist verwendete Pflanzenöl der Welt. Rund 50-60 Millionen Tonnen wurden in den letzten Jahren jährlich produziert, hauptsächlich in Malaysia und Indonesien (über 85% der Weltproduktion), aber auch in Kolumbien, Nigeria und Thailand. Palmöl wird laut den Vereinten Nationen auf rund 18 Millionen Hektar angepflanzt, das entspricht der Hälfte von Deutschland.

Palmöl ist billig. Der Anbau ist effizient, denn die Ölpalme hat einen sehr hohen Ertrag, der wesentlich höher ist als z.B. bei  Kokospalmen. Das aus Fruchtfleisch (Palmöl) und Kernen (Palmkernöl) gewonnene Fett hat zudem einen hohen Schmelzpunkt. Das Fett ist also bei Zimmertemperatur fest und hitzebeständig. Zudem ist Palmöl geschmacksneutral und durch einen hohen Anteil an Vitamin E und Antioxidantien lange haltbar. Die einzigartige Zusammensetzung des Fettes macht es außerdem möglich, dass auch andere Flüssigöle in eine stabile und cremige Form eingebunden werden.

Den wirklichen Preis für Palmöl und seinen ubiquitären Einsatz zahlen aber andere.

Palmölproduktion  – Gefahr für Menschen, Natur und Tiere?

Nicht die Pflanze an sich ist das Problem, sondern die Nachfrage. In Indonesien werden Regenwälder abgeholzt, die einen der letzten verbliebenen Lebensräume für Orang-Utans darstellen. Aber auch in anderen Ländern bieten die Wälder, die für Palmplantagen weichen müssen, Lebensraum für viele einzigartige Tiere. Wir sprechen hier übrigens von der Abholzung von Hunderten von Hektar im 24 Stundentakt.

Nicht immer wird dabei legal gerodet. Vertreibungen und illegale Räumungen sind keine Seltenheit, denn Ölpalmen wachsen in Urwaldgebieten. Hier ist Landbesitz oft gar nicht oder nur ungenau, geschweige denn rechtlich bindend festgehalten.

Die sensible Torfböden geben nach ein paar Jahren nicht mehr die notwendigen Erträge. Neue Flächen werden erschlossen, alte aber einfach ohne Renaturierung aufgegeben. In konventionellen Anlagen gibt es keine Biodiversität, keine Achtung auf Erhalt der Bodenfruchtbarkeit. Der Einsatz von Pestiziden (Glyphosat) und Mineraldünger ist an der Tagesordnung. Indonesien ist mittlerweile übrigens hinter den USA und China der drittgrößte Klimasünder. Wieso? Weil bei der Umwandlung der Torfböden in Plantagen enorme Mengen an Klimagasen freigesetzt werden.

Neue Ölpalmplantagen ziehen zudem soziale Probleme mit sich, denn nur wenige finden Arbeit. Diese ist dann oft schlecht bezahlt oder Familienmitglieder (Kindern) müssen dabei helfen. Viele arbeiten zudem ohne rechtlichen Schutz und die neu gegründeten Dörfern sind ohne soziale Strukturen.

Wird eine informierte Käuferentscheidung leichter?

Seit Dezember 2014 darf laut der neuen EU-Lebensmittel-Informationsverordnung auf Lebensmitteln nicht mehr nur „pflanzliche Öle oder Fett“ stehen, sondern auch die Herkunft muss angegeben werden. Manche Hersteller lassen sich jedoch mit der Umstellung ihrer Verpackung etwas Zeit. Nicht, dass sie nicht drei Jahre Zeit gehabt hätten.

Aber Palmöl findet sich, neben Lebensmitteln wie Margarine, Nusscremes und Keksen, in vielen anderen Produkten: Kosmetika, Reinigungsmittel, Kerzen, Farben, Lacken, Agrartreibstoffen. Boykottieren ist also nicht leicht.

Kann Palmöl fair und ökologisch sein?

Für Palmöl gibt es mittlerweile einige Label. Doch was ist Imagepflege, was wirklich Zeichen für eine gute Alternative?

Das am weitesten verbreitete Label ist das für RSPO-zertifiziertes Palmöl (Round Tabel on Sustainable Palm Oil). Der „Runde Tisch“ wurde 2004 u.a. vom WWF initiiert. Der Verein setzt sich aus über 900 Produzenten, Händlern,  Investoren und Verarbeitern zusammen. Dem gegenüber stehen als Assoziierte ein paar dutzend NGOs. Ziel sind Mindeststandards: keine Abholzung von Primärwäldern und besonders erhaltenswerten Wäldern, außerdem die Kernarbeitsnormen und eine Bezahlung nach Mindeststandards. Aber, alles als selbstverpflichtende Umsetzung und ohne unabhängige Kontrollinstanz. Das Label wurde also nicht umsonst von über 250 Menschen- und Umweltorganisation abgelehnt.

Aber es gibt auch andere Siegel für fair und ökologisch produziertes Palmöl. Der ökologische Landbau setzt  z.B. auf Dünger mit natürlichen Bestandteilen und auf Mischkulturen. Bisher sind aber nur rund 0,1% des weltweit erzeugten Palmöls aus biologischen Anbau und auch Bioproduzenten standen schon in der Kritik, wenn es um faire Bedingungen geht. Aber es gibt Fairtrade-Projekte, in denen auch die Kommunen vor Ort unterstützt werden.

Hat man Alternativen?

Wie immer gilt: Selbermachen mit Zutaten aus heimischen Anbau ist der beste Weg. Raps, Mais, Leinsamen, Disteln, Sonnenblumen sind regional angebaute Öllieferanten. Aus Südeuropa kommen noch Oliven- und Sojaöl.

Außerdem lohnt sich die persönliche Nachfrage bei den Lebensmittelproduzenten. Manche haben bereits auf andere Öle umgestellt, andere wollen es.

Persönlich kann man versuchen den eigenen Verbrauch kritisch zu hinterfragen und den Kauf von Produkten mit Palmöl auf ein Minimum zu reduzieren. Unser Einkaufszettel ist unser Stimmzettel!

Zum Einstieg in die Suche nach Alternativen haben wir für euch eine Reihe von Keksen (hier gibt es viele mit Palmöl) zusammengestellt, die beweisen, es geht auch ohne. Falls ihr weitere Vorschläge habt, freuen wir uns über einen Kommentar.

Zum Nachmachen: Nuss-Schoko-Creme ohne Palmöl

  • 100 g Haselnüsse
  • 1,5 EL neutrales Öl
  • 100 g Zartbitter-, Reismilch- oder Nougatschokolade
  • 1 EL Kakaopulver

Haselnüsse circa 10 Minuten bei 180°C im Backofen rösten. Die Haut mit einem Küchenhandtuch abrubbeln. Haselnüsse in einem Mixer mahlen, bis eine Paste entsteht. Öl hinzugeben und weiter mixen. Je länger desto feiner wird die Creme. Schokolade schmelzen und zusammen mit dem Kakaopulver zur Haselnussmasse geben. Im Kühlschrank aufbewahren.

Quelle: peta.de

Kleine Kaffeepause bei Starbucks?

Wie gesund Kaffee ist haben wir bereits berichtet. Doch wer nicht verzichten will, soll wenigstens hier mitmachen:

Leider finanzieren Sie mit ihrem Snack die Abholzung des Regenwaldes, das Aussterben bedrohter Tiger und Orang-Utans, die Ausbeutung von Arbeitnehmer/innen und die Zerstörung lokaler Dorfgemeinschaften.

Denn die größte Kaffeehaus-Kette der Welt setzt weiter auf zerstörerische Palmölgewinnung und ignoriert die wachsende Gefahr und die Sorge vieler Kunden. Dabei sind andere Fast-Food-Giganten wie McDonald’s, KFC und Dunkin’ Donuts bereits mit gutem Beispiel voran gegangen und haben umstrittenes Palmöl aus ihren Lieferketten verbannt.

Und beinahe sah es so aus, also würde Starbucks dem guten Beispiel folgen: Unter öffentlichem Druck sicherte Starbucks 2013 zu, bis 2015 zu 100 Prozent auf nachhaltiges, umweltverträgliches Palmöl umzustellen. Es war ein leeres Versprechen, wie sich jetzt zeigt. Machen wir dem Konzern klar, dass wir nicht bereit sind, noch länger zu warten. Erinnern wir Starbucks an sein Versprechen!

Fordern Sie von Starbucks, auf umweltzerstörendes Palmöl zu verzichten — und zwar sofort!

Starbucks ist Mitglied beim Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl (Roundtable on Sustainable Palm Oil — RSPO), hält sich aber nicht einmal an die Pflicht, der Organisation alle Daten zur Herkunft seines Palmöls offen zu legen. Dabei hat diese Organisation äußerst laxe Regeln, was unabhängige Organisationen kritisieren. Denn auch für die Plantagen der Mitgliedsfirmen werden Regenwälder abgeholzt, zudem wird der Ausstoß von Treibhausgasen nicht wirksam reguliert.

Starbucks schmutziges Palmöl steht in scharfem Kontrast zu seinen Regeln beim Kaffee: In diesem Frühjahr konnte die Kette vermelden, dass 99 Prozent ihrer Kaffeeproduktion ethischen Standards genügt, die die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltverträglichkeit sicherstellen — und das wird unabhängig kontrolliert. Wenn Starbucks die Abholzung des Regenwaldes bei der Kaffeeproduktion eindämmen kann, dann lassen Sie uns gemeinsam für die gleichen Standards beim Palmöl ringen.

Verlangen Sie von Starbucks, ausschließlich 100 Prozent nachhaltig produziertes Palmöl einzusetzen!

In den letzten Monaten haben hunderttausende SumOfUs-Mitglieder den Fast-Food-Giganten die Stirn geboten: Wir haben Petitionen unterschrieben, die Verantwortlichen angerufen und sind bei ihren Treffen aufgetaucht, um gegen Umweltzerstörung bei der Palmölproduktion zu kämpfen. Unternehmen wie KFC und McDonald’s haben sich dank unserer Arbeit für nachhaltiges Palmöl entschieden.

Wenn Starbucks wirklich dafür sorgen will, dass die Palmöl-Produktion nachhaltiger wird, muss die Kaffeekette mehr tun, als am RSPO-Tisch zu sitzen — dutzende Konzerne haben es vorgemacht.

Wir werden Starbucks nicht mit Ausflüchten durchkommen lassen — oder gar damit, das Problem zu ignorieren. Gerade bei den führenden Konzernen in einer Branche schauen wir genau hin. Ob es darum geht, die Regierung von British Columbia davon zu überzeugen, Nestlé einen fairen Preis für kanadisches Grundwasser zu berechnen oder Arbeitnehmer/innen den Rücken zu stärken, die für LG Fernseher herstellen: Gemeinsam ziehen wir Unternehmen für ihr Handeln zur Verantwortung.

Es ist an der Zeit, das Engagement für eine nachhaltige Palmölindustrie zu verstärken und als nächstes Starbucks zum Einlenken zu bewegen.

Rufen Sie Starbucks zu einer nachhaltigen Palmöl-Produktion auf!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Kaytee, Wiebke, Fatah und das Team von SumOfUs

Muss es Nutella sein?

“Man muss aufhören, Nutella zu essen”

In Nutella befindet sich Palmöl, für dessen Gewinnung Wälder gerodet werden. Frankreichs Umweltministerin zieht deswegen nun gegen den Brotaufstrich zu Felde. Ségolène Royal ruft zum Boykott auf. Bravo!

Die Ausrede des Herstellers: “Ferrero hatte im März 2013 angekündigt, nur noch Palmöl für den Brotaufstrich zu verwenden, das zu hundert Prozent als nachhaltig zertifiziert ist.”

Allerdings ist bekannt, dass bei der Zertifizierung belogen und betrogen wird.

Und ist etwa Nutella gesund? Gesund für unsere Kinder und für Erwachsene?

Ich höre mich nicht JA sagen.

Die Folgen der Waldrodungen:

Im Feuer durch von Menschen ausgelösten Waldbränden gestorbene Affen und andere Tiere! Es werden aber auch Affen regelrecht von Sadisten und Mördern abgeschlachtet.

Was ist das für eine Firma, die das unterstützt. Nein Danke. Nutella macht nicht den Tag…

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