Intelligenz

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Faszination Fische: Videovortrag zum Buch «Was Fische wissen»

Fische haben nichts mit uns gemein – mögen viele Menschen denken. Doch der Verhaltensforscher Jonathan Balcombe hat in seinem Buch «What a Fish knows» viele faszinierende Fakten und Geschichten zusammengetragen, die uns eines Besseren belehren. Anfang 2017 luden wir ihn nach Berlin ein. Seinen Vortrag stellen wir nun hier als Video mit deutschen Untertiteln zur Verfügung.

Quelle: albert-schweitzer-stiftung.de

NASA-Wissenschaftler: Menschen kommen als kreative Genies auf die Welt

Im Lauf der ersten Monate und Jahre, auch in der Schule, werden Kinder geistig, seelisch und körperlich blockiert – von ihren Eltern, Grosseltern und dem Bildungssystem.

Würden Sie sich als kreatives Genie betrachten? Wenn Sie andere Leute diese Frage stellen, könnten einige vielleicht zustimmen. Aber die grosse Mehrheit der Menschen könnte, wenn sie mit dieser Frage konfrontiert werden, nein sagen. Es ist nicht so, dass sie nicht wirklich denken, dass sie die Art von Person sind, die als kreativ oder als Genie angesehen wird. Je älter die Person, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf die Frage mit nein antworten würden. Dies basiert auf den Ergebnissen einer schockierenden neuen Studie, die postuliert, dass alle Menschen bei der Geburt kreative Genies sind.

Dr. George Land liess bei TEDxTucson eine Bombe platzen, als er seinen Zuhörern von dem schockierenden Ergebnis eines Kreativitäts-Tests erzählte, der für die NASA entwickelt und später bei Schulkindern getestet wurde.

Intelligente Tiere: Ratten treiben untereinander Handel

Forschende der Universität Bern belegen erstmals mit einem Experiment, dass auch Tiere Gutes mit Gutem vergelten. Menschen handeln untereinander mit verschiedenen Waren und Leistungen, was wir gerne als Kernkompetenz unserer Spezies ansehen. Diese Fähigkeit ist aber nicht exklusiv menschlich: Auch Wanderratten tauschen miteinander unterschiedliche Dienstleistungen aus. Sie gehen dabei rigoros nach dem Prinzip vor: «wie Du mir, so ich Dir» – auch wenn mit verschiedenen «Währungen» bezahlt wird, wie der Bereitstellung von Futter und Fellpflege.

Es gibt zahllose Beispiele für Zusammenarbeit und Austausch im Tierreich, vom Teilen von Futter bei Bienen und Ameisen bis zur gegenseitigen Körperpflege bei Vögeln und Affen. Unklar war bislang allerdings das Funktionsprinzip solcher Leistungen: Wie wird verhindert, dass ein Tier ein anderes ausbeutet, indem es zwar gerne Hilfe empfängt, danach aber weniger bereitwillig zurückgibt? Eine mögliche Vorgangsweise ist die Portionierung von Dienstleistungen. Sie bewirkt, dass man nicht viel verliert, wenn ein Nutzniesser einmal die Rückzahlung «schuldig bleibt». Man wird es diesem Partner mit gleicher Münze heimzahlen und ihn in Zukunft auch nicht mehr unterstützen. Dass Tiere sich gegenseitig kooperativ zeigen, war bekannt – aber der Handel mit unterschiedlichen Dienstleistungen wurde bisher vor allem dem Menschen zugerechnet, da er hohe kognitive Fähigkeiten voraussetzt.

Handel mit unterschiedlicher «Währung»

In einem raffinierten Experiment haben nun Manon Schweinfurth und Michael Taborsky vom Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern das Verhalten von Wanderratten derart beeinflusst, dass diese jeweils entscheiden konnten, ob sie einem Sozialpartner helfen wollen, entweder an beliebtes Futter zu kommen oder unliebsames Salzwasser aus einer Stelle am Nacken zu entfernen. Die Helfer selbst konnten jeweils keinen direkten Vorteil aus diesem Verhalten ziehen. Die Frage war, ob die Tiere dabei ähnlich vorgehen wie wir: bezahlt wird nur, wenn die Wahrscheinlichkeit gross ist, dafür eine Gegenleistung zu erhalten.

Tatsächlich haben die Ratten ihre Hilfsbereitschaft stark nach der Erfahrung gerichtet, die sie vorher mit demselben Partner gemacht hatten. Wurden sie von ihm mit Futter versorgt, revanchierten sie sich bereitwillig mit Fellpflege. Wurde ihnen vorher geholfen, das unliebsame Salzwasser aus dem Fell zu bekommen, bezahlten sie gerne mit einem Leckerbissen. Wie die Autoren im Fachblatt «Current Biology» erklären, wurde damit erstmals experimentell belegt, dass auch andere Tiere als wir Menschen verstehen, Gutes mit Gutem zu vergelten und Trittbrettfahrer zu bestrafen – selbst wenn sich die Leistungen dabei in ihrem Wert unterscheiden. «Diese Art Handel zu treiben ist also nicht nur auf unsere Spezies mit unserem grossen Gehirn und unseren fortgeschrittenen kognitiven Fähigkeiten beschränkt», sagt Manon Schweinfurth: «Es scheint demnach nicht weit her zu sein mit unserer Sonderstellung».

Publikationsangaben: Manon K. Schweinfurth & Michael Taborsky: Reciprocal trading of different commodities in Norway rats. Current Biology, 01.02.2018, doi:10.1038/s41467-017-02650-6

Quelle: Iniversität Bern

Fazit: Tiere sind hoch intelligent, haben Gefühle wie wir Menschen, wenn nicht sogar mehr, lieben sich untereinander und lieben auch uns Menschen, obwohl wir Sie nicht gerade «schön» behandeln oder mit ihnen umgehen.

So eine Forschung wie oben, brauchen nur wir Menschen, weil die Forschung bezahlt wird. Kein Tier interessiert sich für eine Forschung an Menschen und will wissen, wie wir ticken. Es würde schon genügen, Tiere in der Wildniss zu beobachten. Aber das ist kaum noch möglich, da wir jährlich so viele Tiere abschiessen und überfahren, dass wir kaum bis gar keine Tiere im Wald sehen und beobachten können. Und im Zoo ticken Tiere ganz anders. Sie sind ja in einem Gefängsnis und können nicht so leben, wie sie gerne möchten. Der Zirkus kann man komplett vergessen.

Menschliche Intelligenz

Jährlich werden in Schulen PISA-Tests durchgeführt und ausgewertet. Andere machen IQ-Tests.

Was sagen diese Tests jedoch tatsächlich aus? Ganz einfach, es zeigt die Intelligenz unseres Hirns.

Wie wichtig ist diese Intelligenz? Für Schule, Studium und Beruf natürlich sehr wichtig. Jedoch weniger wichtig für unsere Gesundheit. Erst wenn wir unsere Intelligenz in unserem Immunsystem messen können, wissen wir, dass wir genügend Intelligenz für unsere Gesundheit haben, oder eben nicht.

Denn auf Dauer ist das Immunsystem in unserem Darm und hoffentlich auch in unseren Muskeln überlebenswichtig. Nur mit einem gesunden Immunsystem  kann der Körper – auch unser Gehirn – gut funktionieren und gesund bleiben oder werden.

Wie können Sie Ihr Immunsystem messen?

Das kann man heute machen, ganz präzise. Nur weiss das wahrscheinlich ihr Arzt nicht. Die Messung nennt sich Aminogramm.

Noch einfacher erklärt. Wir Menschen – übrigens auch Tiere – müssen täglich Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine mit unserer Ernährung einnehmen. Und wir brauchen täglich genügend Bewegung. So wachst bleit das Hirn fit. Automatisch suchen wir dann auch geistige Bewegung…

 

In der Einfachheit liegt der Erfolg, auch bei der Gesundheit

Es ist schwer, das Konzept der Einfachheit in das moderne Leben einzubringen, da Einfachheit uns Menschen zuwiderläuft. Wir sind mit einem einfachen Leben, mit einfachen Lösungen, mit einfachen Nahrungsmitteln… nicht zufrieden. Wir wollen immer und immer wieder mehr.

  • Mehr Stress. Wir suchen ihn geradezu und sind sol lange nicht zufrieden bis wir mittendrinstecken. Alles was uns dann belastet, auch gesundheitlich, können wir dem täglichen Stress zuteilen.
  • Wir suchen laufend nach neuen Nahrungsmitteln, die noch künstlicher sind als die, die wir schon haben und essen. Es muss schmecken, egal was drin steckt. Nahrungsmittelkonzerne machen damit Milliarden. Geschacksverstärker, Konservierungsmittel… Gift ohne Ende lieben wir. Liebt anscheinend unser Kopf. Unser Körper jedoch nicht. Er ist der Leidtragende.
  • Wir stellen die Zeit um und meinen wir können die Sonne länger geniessen. Der Körper macht jedoch schlapp, Unfälle passieren häufiger als sonst.
  • Wir trinken Getränke, die so süss und voller „Energy“ sind, dass uns die Zähne verfaulen und ausfallen. Ja, das finden wir lustig.
  • Wir rauchen, dass uns auch die Zähne ausfallen, Mund-, Rachen und Lungenkrebs stört uns nicht.
  • Wir haben einen ausgeprägten Drang zur Übertreibung. Wir wollen auffallen, setzen Bilder, wenn möglich noch nackt, ins Internet und wundern uns dann, dass wir gemobbt oder erpresst werden.
  • Der Dümmste, der nie was gelernt hat meint er sei der Cleverste. Wird kriminell…
  • Wir haben eine 120-oder sogar 150-Prozent-Mentalität, sind Workaholiker… bis wir den Burnout geniessen dürfen.
  • Und dann schlucken wir bei jedem kleinsten Wehwehchen Medikamente. Nebenwirkungen? Toll, dann können wir noch mehr Pillen schlucken.
  • Schneiden wir uns in den Finger kleben wir kein Pflaster mehr drauf. Wir fahren in die Klinik. Haben wir eine kleine Erkältung bleiben wir nicht Zuhause, wir fahren auch in die Klinik und nachher arbeiten. Uns ist egal, ob wir ander anstecken. Und wenn wir meinen es sei schon eine Grippe, sind wir bereits todkrank und denken, hätte ich mich nur impfen lassen.
  • Wir lassen uns operieren. Freudig erzählen wir, dass wir nun unters Messer kommen. Ob es überhaupt notwendig ist kümmert nur wenige. Und geht die Operation schief, können wir uns bei Bekannten aufspielen… und fluchen über Ärzte und Kliniken.
  • Wir lassen uns Stents setzen, am Laufmeter. Wir lassen Bypässe anlegen und noch vieles mehr, anstatt sich gesund zu ernähren und zu bewegen.
  • usw.

Das Komplizierte ist für Menschen bequemer. Es ist so einfach kompliziert zu sein und alles falsch zu machen. Das Einfache, die Vereinfachung, das „auf den Punkt bringen“ ist schmerzhafte Denkarbeit und wollen wir nicht. Wir nehmen Krankheiten und den Tod viel lieber in Kauf. Übrigens auch im Beruf lieben wir Kompliziertheit. Denken wir mal an Politiker, bis man hier eine Lösung gefunden hat kanns Jahre und Jahrzehnte dauern. Es ist durchwegs eine komplizierte Lösung, die dann kaum perfekt ist.

Wir denken unsere Intelligenz stecke im Gehirn. Das mag sein, doch der Zweifel ist gross daran zu glauben. Unser Darm, unser erstes Gehirn – ja Sie lesen korrekt. Unser Darm war zuerst da, das Hirn hat sich erst viel später entwickelt (bei den ersten Lebewesen). Einfach gesagt, der Darm ist für die Gesundheit und für die Einfachheit und das Hirn ist für das Komplizierte, für die Sucht, für das Studieren…

Deshalb wirken die meisten Medikamente nicht. Der Darm entscheidet schlussendlich was er aufnehmen möchte. Und war Ihr Darm und nicht „Pharmas Darm“.

Wollen Sie gesund werden oder bleiben, pflegen Sie Ihren Darm mit ganz einfachen Dingen, zum Beispiel gesunder Ernährung und Bewegung.

Dumm geboren und nichts dazu gelernt? Intelligenzforschung.

Intelligenzforschung zwischen Rassismus und flexiblen Erbanlagen. – Eine Bildungsreise in Sachen Intelligenzforschung unternimmt John Amoateng A Kanta. Dabei spricht er mit dem Politiker Thilo Sarrazin mit renommierten Wissenschaftlern wie Elsbeth Stern Sie vertreten unterschiedliche Auffassungen bei der Frage, ob Intelligenz vererbbar ist. – Das Thema ist nicht neu.

Das Buch dazu wurde schon 2010 mit provokanten Thesen zum Bestseller. – Autor Thilo Sarrazin behauptete, dass muslimische Einwanderer zu viele Kinder bekämen, die Deutschlands Niveau senken, weil sie nicht intelligent seien. Dabei können gerade Kinder aus bildungsfernen Schichten Intelligenzsprünge machen – wenn sie gefördert werden. Bin mir aber ganz sicher, dass dieses Thema in Wiedervorlage immer wieder auf die Tagesordnung kommt. — Weil dies unumgänglich für unsere Gesellschaft ist.

Ausstrahlung: 3Sat, 10.4.2014