Mineralöl

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Sind Nahrungsmittel von Konzernen tödlich?

Zusatzstoffe sind meist künstlich und dienen dazu, Lebensmittel im Geschmack zu verstärken und länger haltbar zu machen. Bestimmte Inhaltsstoffe in Lebensmitteln können auf Dauer krank machen. Zusatzstoffe in Lebensmitteln können als Farbstoffe, Süssungsmittel, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker oder Emulgatoren auftauchen. Es sind Stoffe, die ursprünglich nicht als Lebensmittel verzehrt werden und charakteristisch dort enthalten sein sollten, sondern zugesetzt und Teil eines Produktes werden.

Transfette zum Beispiel sind in vielen Lebensmitteln enthalten und nicht als solche für den Verbraucher gekennzeichnet.  Gemäss der Weltgesundheitsorganisation (OMS) sind sie „gesunheitsschädlich und steigern signifikant das Risiko, an Herzinfarkt oder anderen Herzkreislaufbewschwerden zu erkranken.“ Transfette begünstigen auch die Entstehung von Diabetes. Beliebte Lebensmittel, die Transfette enthalten sind Tiefkühlpizza, Kuche, Kekse, Margarine und Brotaufstriche.

Künstliche Aromen: Im Labor können Forscher bestimmte Geschmäcke täuschend echt nachahmen. Das Aroma von Früchten setzt sich aus einer Vielzahl von chemischen Verbindungen zusammen. Beim Apfel sind es Ester, Aldehyde und Alkohole. Etwa 15.000 Tonnen Aromastoffe werden in Deutschland jährlich eingesetzt, um 15 Millionen Tonnen Lebensmittel aufzupeppen. Jeder Bürger verspeist durchschnittlich 500 Gramm industriell aromatisierter Lebensmittel pro Tag.

Dazu kommen noch ca. 4.000 weitere Stoffe oder Verfahren, die bei der Herstellung der Lebensmittel verwendet werden und nicht einmal deklariert werden müssen.

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Quelle: netzfrauen.org

Mineralölrückstände in Nahrungsmitteln

Lebensmittel wie Cornflakes, Griess oder Reis sind häufig mit riskanten Mineralölrückständen belastet – das hatte Ende Oktober eine von foodwatch veröffentlichte Laboranalyse belegt. Jetzt hat ein erster Hersteller auf den Test reagiert: Der Cerealienproduzent Hahne kündigte gegenüber Medien an, durch eine neue Verpackung Mineralölrückstände künftig zu verhindern.

foodwatch hatte in den Haferflocken des Unternehmens aus Löhne in Nordrhein-Westfalen aromatische Mineralöle gefunden, die von der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA als potenziell krebserregend und erbgutverändernd beschrieben werden.

Solche Rückstände stammen häufig aus den in Verpackungen oder Umverpackungen aus Altpapier enthaltenen Druckfarben. Um den Übergang auf die Lebensmittel zu verhindern, „will der Hersteller künftig eine Mineralölbarriere einsetzen“, heißt es auf der ZDF-Website heute.de unter Berufung auf Hahne.

foodwatch-Test: 9 von 42 Produkten belastet

In einer umfangreichen Laboranalyse hatte foodwatch insgesamt 120 Produkte aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden testen lassen. 43 Prozent davon enthielten aromatische Mineralöle, in Deutschland war jedes fünfte getestete Lebensmittel (9 von 42 Produkten) belastet – darunter die Cornflakes von Kellogg’s, der Spitzen-Langkornreis von reis-fit und der Bio-Weichweizengrieß von Rewe.

Nach foodwatch-Informationen haben einige Unternehmen in Reaktion auf die Veröffentlichung eigene Labortests in Auftrag gegeben. Wirksame Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit ihrer Kundinnen und Kunden hat bislang jedoch lediglich Hahne angekündigt. Die Firma Kellogg’s verwies nach Angaben von heute.de darauf, „dass für all ihre Produkte die Vorschriften eingehalten und auch zukünftige mögliche Richtlinien erfüllen würden“.

Warnung vor Kellogg’s Cornflakes

foodwatch warnte vor dem Verzehr der Kellogg’s Cornflakes, denn der Hersteller mutet Kindern und Erwachsenen erhebliche Gesundheitsgefahren durch krebserregende und erbgutverändernde Mineralölbestandteile zu. Das Unternehmen verschanzt sich hinter fehlenden gesetzlichen Vorgaben, statt konsequent solche Substanzen aus seinen Produkten herauszuhalten. Wenn selbst ein führender Markenhersteller nicht aus eigenem Antrieb dem Gesundheitsschutz die höchste Priorität einräumt, zeigt dies aus Sicht von foodwatch: Wir brauchen dringend gesetzliche Vorgaben, um das Problem der Mineralölrückstände endlich zu lösen.

foodwatch fordert besseren Schutz

foodwatch forderte die Europäische Kommission auf, sogenannte „funktionelle Barrieren“ für alle Lebensmittelverpackungen aus Papier vorzuschreiben sowie erstmals Grenzwerte für Mineralöle in Lebensmitteln zu erlassen. Wissenschaftler sind sich einig, dass ohne wirksame Barriereschicht sowohl Mineralöle als auch bis zu 250 weitere potenziell riskante, aber größtenteils noch unerforschte Substanzen aus Recyclingverpackungen oder Umverpackungen in die Produkte übergehen. Gleichzeitig sind Lebensmittel immer wieder auch mit Mineralölen aus anderen Quellen – zum Beispiel durch die bei Produktion und Ernte eingesetzten Schmierstoffe oder Hydrauliköle – belastet. Beide Problematiken könnten durch die gleichzeitige Vorgabe von verpflichtenden Barriereschichten in den Verpackungen sowie strikten Grenzwerten in den Produkten gelöst werden.

 

Quelle: foodwatch.org

 

Lebensmittel: gefährliche Mineralöle

In vielen Lebensmitteln befinden sich gefährliche Rückstände von Mineralölen. Das haben wir mit einem großen Test von 120 in Karton verpackten Lebensmitteln aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden herausgefunden.

Das erschreckende Ergebnis: 43 Prozent aller Produkte sind mit aromatischen Mineralölbestandteilen belastet, die im Verdacht stehen, krebserregend und erbgutschädigend zu sein!

Beispiele gefällig? In Kellogg’s Corn-Flakes, Spitzen-Langkorn Reis von reis-fit und Haferflocken von HAHNE befinden sich Rückstände gefährlicher „aromatischer Mineralölkohlenwasserstoffe“ (kurz: MOAH).

Diese stammen meist aus Altpapier-Verpackungen. Recycling von Papier ist eine tolle Sache! Der Haken: Fast alles, was in unseren Altpapiertonnen landet, darf später als Kartonverpackung für Lebensmittel verwendet werden. Ohne geeignete Barriere zwischen Verpackung und Lebensmittel – zum Beispiel ein separater Innenbeutel, der wirksamen Schutz bietet – können potenziell krebserregende Mineralöle aus Druckfarben und andere Chemikalien ins Lebensmittel übergehen.

Was tut die Politik dagegen? Wieder mal: nichts. Das müssen wir ändern!

Gefährliche Mineralöle haben in Lebensmitteln nichts verloren! Wir fordern schützende Barrieren für alle Lebensmittelverpackungen aus Papier und Grenzwerte für Mineralöle, die uns Verbraucherinnen und Verbraucher auch vor Verunreinigungen mit Mineralölen aus anderen Quellen schützen.

Schreiben Sie jetzt an den zuständigen EU-Kommissar und fordern Sie ihn auf, umgehend zu handeln!

www.mineraloel-aktion.foodwatch.de

Quelle: foodwatch.de