Schlagwort: Coca Cola

 

Wie gesund ist die Fussball-Europameisterschaft?

In wenigen Tagen beginnt die Fussball-Europameisterschaft in Frankreich. Viele von uns sind heiss auf die Spiele der Nationalelf. Und auch die Marketing-Maschinerie läuft bereits auf Hochtouren. Im TV, auf Werbeplakaten, im Netz, im Supermarktregal: Jedes erdenkliche Produkt ist plötzlich schwarz-rot-gold und hat mit Fussball zu tun. Mit von der Partie sind Coca-Cola, Ferrero und McDonald’s – allesamt Kooperationspartner des Deutschen Fussball-Bunds (DFB): McDonald’s verlost eine Fussball-Eskorte, Ferrero verkauft EM-Aktionspackungen von hanuta oder duplo und Coca-Cola wirbt ausgerechnet für die zuckrige „classic“-Coke mit der Nationalelf.

Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Da bemühen sich Eltern und Lehrer tagtäglich, Kinder für eine gesunde Ernährung zu begeistern. Und der DFB lässt deren Idole Schweini, Müller & Co Werbung für machen Burger, Schoko-Riegel und Zuckergetränke! Der Deutsche Fußball Bund macht sich zum Diabetes Förderer-Bund – und betreibt ganz miserable Nachwuchsförderung!

Damit muss Schluss sein: Fordern Sie jetzt den DFB auf, seine Verantwortung ernst zu nehmen und verlangen Sie ein Ende des Kindermarketings für Ungesundes mit unserer Nationalelf!

www.DFB-aktion.foodwatch.de

Wie verantwortungslos der DFB handelt, zeigt die Kooperation mit Coca-Cola: „Hol dir das Team auf 24 Sammeldosen“ steht in grossen Lettern auf den Coca-Cola-Plakaten, die zum Start der EM deutschlandweit aufgehängt werden. Der Weltmarktführer für zuckrige Getränke trommelt damit für die aktuelle Sammelaktion: Anlässlich der EM prangen die Gesichter der Fussball-Nationalspieler auf den Cola-Dosen. Als „Premium-Partner“ des DFB darf man sowas.

Der DFB verstösst mit der Kampagne gegen seine eigenen Satzung, laut derer ist „Zweck und Aufgabe“ des Verbands die „Förderung gesunder Ernährung (…) als gesundheitliche Prävention“. In der Praxis verstösst der DFB gegen sein eigenes Regelwerk. Werbepartnerschaften mit Ferrero, McDonalds und insbesondere Coca-Cola sind das Gegenteil der „Förderung gesunder Ernährung“.

Wir haben den DFB mit unserer Kritik konfrontiert – und der Verband rechtfertigt die Partnerschaft mit Coca-Cola: Für die Zunahme des Übergewichts bei Kindern sei „nicht die Bevorzugung von süssen oder salzigen Lebensmitteln und Getränken“ verantwortlich. Wir finden das einen schlechten Witz. Zahlreiche einschlägige Studien belegen, dass Zuckergetränke Übergewicht, Fettleibigkeit und Diabetes Typ II fördern. Experten sprechen von einer „Adipositas-Epidemie“ – gerade auch wegen des übermässigen Zucker-Konsums von jungen Menschen.

Kinder und Jugendliche zwischen drei und 17 Jahren trinken durchschnittlich mehr als zwei Gläser zuckerhaltige Getränke pro Tag. Unter den 14- bis 17-Jährigen sind es sogar drei bis vier Gläser. Den alarmierenden Fakten zum Trotz lässt der DFB schon seit Wochen die Gesichter der 24 Nationalspieler auf Cola-Dosen drucken. Man bedenke: In 24 Dosen stecken insgesamt 280 Zuckerwürfel (oder 840 Gramm Zucker)!

Als neuer DFB-Präsident muss Reinhard Grindel auch für einen Neuanfang des DFB in Sachen gesellschaftlicher Verantwortung sorgen: Die Kooperation mit Junkfood-Konzernen muss er beenden. Schliessen Sie sich unserem Protest an und unterschreiben Sie unsere E-Mail-Aktion an Herrn Grindel:

https://mailings.foodwatch.de/c/22998518/d5e2fbcce6d01-o8emot

Quelle: foodwatch.de

Grün ist nicht gesünder als rot: Konsumenten werden verarscht

Die Fastfood-Kette Mc Donald´s mit dem goldenen M. hat es vorgemacht, dann folgte Coca Cola und nun gaukelt Ferrero mit –  aus Rot wird plötzlich Grün! Das Rot gegen Grün austauschen, das reicht noch lange nicht, um auch „grün” zu sein. Wie sein Konkurrent Pepsi, der ebenfalls die Farbe GRÜN für sich entdeckt hat, gibt es in Zukunft die grüne Coca-Cola.

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass bei Mc Donald´s nicht mehr die Farbe Rot dominiert, sondern ganz bewusst das Logo auf grünem Grund firmiert? Und wissen Sie auch wieso? „Aus Respekt vor der Umwelt” – so zumindest die Unternehmensführung um den Clown Ronald McDonald. Und gleicht sich dieser Effekt vielleicht dadurch aus, dass eine bekannte Biermarke damit wirbt, pro verkauften Kasten Bier ein Stück Regenwald wieder aufzuforsten?

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Quelle: netzfrauen.org

Wie viel Koffein vertragen wir

Millionen von Menschen brauchen jeden Tag Koffein – einerseits um richtig wach zu werden, andererseits um konzentriert, fokussiert und „dran“ zu bleiben. Mit der richtigen Dosis Koffein steigert die Konzentrationsfähigkeit: Herzschlag und Stoffwechsel kommen richtig auf zack, die Körpertemperatur steigt und die Blutgefässe verengen sich. Dann kommt der Energie-Kick: Etwa 15 bis 30 Minuten nach dem ersten Schluck fühlen wir einen Energieschub, der sogar mehrere Stunden andauern kann.

Wer das jedoch braucht, lebt nicht unbedingt gesund. Er braucht und wird Abhängig von Koffein. Ohne Koffein geht immer weniger.

Wann ist es zu viel? Wenn folgendes auftaucht: Insomnia (Schlaflosigkeit) und Schlafstörungen, jedoch auch Müdigkeit, Nervosität, Zittrigkeit, Ruhelosigkeit, Gereiztheit, Verdauungsbeschwerden, erhöhter Herzschlag, Muskelzuckungen, Muskelschmerzen, Ängste auftauchen, Depression, Burnout…

Ein gesunder Körper verträgt:

  • vier Tassen Brühkaffee (die Medizin spricht von 3 – 4 Tassen Kaffee)
  • zehn bis elf Coladosen
  • zwei Energydrinks
  • fünf Espresso-Shots
  • einem Starbucks Venti Kaffee oder
  • zweieinhalb „Monster“-Energydrinks (die kleinere Dose) entsprechen.

Kinder und Jugendliche sollten auf Koffein grundsätzlich verzichten.

Quelle: u.a. codecheck.info

Berücksichtigen Sie auch den massiven Zuckergehalt einiger Getränke!

Geschmacksirrläufer

Die Unstatistik des Monats Juni ist eine Werbekampagne der Supermarktkette Lidl für die von Lidl vertriebene Cola mit der Botschaft „Deutschland kommt auf den Geschmack! 80% finden Freeway Cola schmeckt wie eine Markencola.

In einer Fussnote zum Werbeplakat ist außerdem zu lesen: „Cola Geschmackstest 2015: Bei einem Blindtest mit 510 Teilnehmern, denken 8 von 10 derjenigen, die Freeway als ihre Favoriten wählen, Coca Cola oder Pepsi Cola getrunken zu haben“ [Komma-Fehler sind vom Werbeplakat übernommen]. Diese Botschaft ist zwar korrekt, in der Darstellung jedoch irreführend

Betrachtet man die Ergebnisse des Geschmackstests, haben aber nur 18% der Teilnehmer bzw. 92 der 510 Personen angegeben, dass ihnen Freeway Cola persönlich am besten schmeckt – und diese damit zu ihrem Favoriten gewählt (der Rest präferierte eine andere Cola – die grosse Mehrheit davon Coca Cola oder Pepsi Cola).

Von diesen 92 Personen dachten wiederum 80% oder knapp 74 Personen, Coca Cola oder Pepsi Cola getrunken zu haben. Bezieht man die Geschmacksirrläufer alternativ auf die gesamte Testgruppe, gaben lediglich 14% an, dass Freeway Cola wie eine Markencola schmeckt.

Dies ist wieder einmal ein Beispiel dafür, dass man zu Marketingzwecken verwendete Statistiken getrost ignorieren kann.

Quelle: https://www.rwi-essen.de/media/content/pages/presse/downloads/unstatistik_juni-2015_layout.pdf

Die Chemie im Cola-Getränk

Um den Inhaltsstoffen von Cola einmal genauer auf den Grund zu gehen, soll das meist beworbene Produkt der Coca Cola Company durchleuchtet werden: Coca Cola Light ohne Koffein. Dieses Getränk enthält neben kohlensäurehaltigem Wasser, die Zusätze E150D, E952, E951, E338, E330, Aromen und E211. Lies hier, was sich genau hinter den E´s verbirgt und welche gesundheitlichen Probleme sie verursachen können:

  • E150D ist Lebensmittelfarbe, diese fällt während der Zuckerherstellung bei bestimmten Temperaturen an, entweder mit oder ohne Zusatz von chemischen Reagenzien. Im Fall von Coca Cola wird Ammoniumsulfat zugesetzt, das sonst auch in Kläranlagen oder Düngemitteln eingesetzt wird.
  • E952 – Cyclamat ist ein Zuckeraustauschstoff, eine künstlich hergestellte Chemikalie die 200-mal süsser schmeckt als Zucker. 1969 wurde Cyclamat von der US-amerikanischen Lebensmittel- und Arzneibehörde FDA verboten, weil es wie Saccharin und Aspartam in den Harnblasen von Versuchsratten Krebs verursachte. 1975 schlossen sich auch Japan, Südkorea und Singapur dem Verbot an. 1979 wurde Cyclamat von der Weltgesundheitsbehörde WHO “rehabilitiert” und als sicher erklärt, was Fragen aufwirft.
  • E950 – Acesulfam ist ebenfalls 200-mal süsser als Zucker und enthält Dimethylether, das die Funktionen des Blutkreislaufs erschwert. Ebenso enthalten ist Asparag. (Zensur!), die zu schweren Beeinträchtigungen am Nervensystem und zur Abhängigkeit führen kann. Acesulfam ist sehr schwer zersetzbar, weshalb seine Einnahme für Kinder und Schwangere “nicht empfohlen” wird.
  • E951 – Aspartam ist ein synthetischer Zuckeraustauschstoff und chemisch instabil, bei höheren Temperaturen zerfällt er zu Methanol und Phenylalanin. Methanol ist sehr gefährlich: Schon 5 bis 10 ml können Zerstörungen am Sehnerv und sogar eine irreversible Erblindung verursachen.
  • In warmen Getränken verwandelt sich Aspartam in Formaldehyd, das sehr stark krebserregend ist. Zu den beobachteten Auswirkungen einer Aspartamvergiftung zählen: Bewusstlosigkeit, Kopfschmerzen, Gedächtnisverlust, Ermüdung, Schwindel, Übelkeit, Angstzustände, optische Beeinträchtigungen, Mattheit, Herzklopfen, Gelenkschmerzen, Depression, Unfruchtbarkeit, Gehörverlust und weitere. Auch schwerwiegende Krankheiten können durch Aspartam ausgelöst werden: Gehirntumore, Multiple Sklerose, Epilepsie, Morbus Basedow, Alzheimer, Diabetes, chronische Müdigkeit, geistige Störungen und Tuberkulose.
  • E338 – Phosphorsäure kann Haut und Augen reizen. Es wird auch in der Produktion von Aktivkohle, Filmbändern, feuerfesten Materialien, Düngemitteln, synthetischen Reinigungsmitteln, Medikamenten sowie in der Textil- und Ölindustrie verwendet. In der Lebensmittelindustrie verwendet man Phosphorsäure bei der Produktion von Mineralwasser und der Vorbereitung von Zutaten für Gebäck und Teigmischungen. Man weiss, dass Phosphorsäure mit der Absorption von Kalzium und Eisen im Körper reagiert, was die Knochen schwächt und Osteoporose auslösen kann. Weitere Nebenwirkungen sind Durst und Hautausschläge.
  • E330 – Citronensäure kommt in der Natur häufig vor und wird in der Pharma- und Nahrungsmittelindustrie verwendet. Die Salze der Zitronensäure werden als Säuerungs-, Konservierungs- und Stabilisierungsmittel für Lebensmittel benutzt und dienen in der Medizin der Haltbarmachung von Blut.
  • Aromen – die Aromen, die in der Cola verwendet werden, sind unbekannt.
  • E211 – Natriumbenzoat wird bei der Produktion einiger Lebensmittel als antibakterieller und antifungieller Zusatz verwendet. Zum Beispiel bei Marmeladen, Fruchtsäften und Fruchtjoghurts. Die Einnahme wird für Asthmatiker und Asp.-Bluterverdünner-Allergiker (Zensur!) nicht empfohlen. In einer Studie, die an der Universität von Sheffield in Grossbritannien durchgeführt wurde, hat man herausgefunden, dass Natriumbenzoat ernste Schäden an der DNA verursachen kann: Der Stoff zerstöre die DNA zwar nicht, kann sie aber deaktivieren und zu Leberzirrhose und und degenerativen Krankheiten wie Parkinson führen.

Quelle: codecheck.info

Nun kann jeder selber entscheiden ob er den Werbespruch «trink Coca Cola» in Zukunft weiterhin umsetzen möchte.