Ärztewahnsinn

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Diagnosen und Behandlungen

Es ist schon mehr als erstaunlich, dass eine klare Diagnose vorliegt, aber die entsprechende Behandlung komplett in eine andere Richtung geht.

Es ist für uns immer fraglich, wie sind denn Ärzte drauf? Können Sie nicht lesen, können Sie nicht Diagnosen lesen, die schriftlich vorliegen und dann die korrekte Behandlung, die natürlich auch immer fraglich ist, durchführen.

So hatten wir gestern eine Patientin, die laut Diagnose an Diabetes Typ 2 leidet. Es steht klar und deutlich in der schriftlichen Diagnose einer Klinik.

Doch sie wurde am Fuss operiert. Gelenke versteift und Medikamente bekam sie für Arthritis, nicht für Diabetes. Der Diabetes wurde einfach vergessen.

Das haben wir schon mehrmals erlebt, dass Klienten behandelt wurden – zu 100 % in eine andere Richtung.

Warum? Das kann niemand sagen. Leider interessieren sich die Patienten selber auch nicht um ihre Gesundheit, sie lassen einfach alles mit sich machen. Komplett überflüssige Operationen gehören zum normalen Tagesablauf. Aber auch komplett überflüssige oder schlichtweg falsche Medikamente werden reichlich geschluckt – ohne Nachzufragen – ohne die schriftlichen Diagnosen einmal zu lesen und der Beipackzettel wird generell nicht gelesen. Und wenn er gelesen wird, wird trotzdem geschluckt.

Das kann man nur mit Wahn- oder Irrsinn bezeichnen.

 

Jeder dritte Chefarzt räumt überflüssige Operationen ein

Deutschland: In Kardiologie, Unfallchirurgie und Orthopädie gibt es besonders viele unnötige Schnitte. Ein Drittel der Chefärzte greift zum Skalpell, um die wirtschaftliche Lage der Klinik aufzubessern.

Die schwierige wirtschaftliche Lage vieler Krankenhäuser schadet den Patienten. Wer in eine Klinik eingewiesen wird, muss befürchten, weniger nach medizinischen als nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten behandelt zu werden. Um zusätzliche Einnahmen zu erzielen, nehmen Ärzte Eingriffe vor, die nicht erforderlich sind. Das sagt mehr als ein Drittel der befragten Chefärzte in einer Umfrage. Auf der anderen Seite werden Patienten notwendige Leistungen vorenthalten.

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Natürlich sieht das bei uns in der Schweiz nicht besser aus. Es wird sogar noch mehr operiert. Denken wir an all unsere Luxuskliniken, die untereinander streiten, wer welche Operationen durchführen darf und wer nicht, denken wir an die Bonis der Chefärzte und an den ganzen aufgeblasenen Gesundheitswahnsinn. Wir fressen und krank und wollen dann, dass Mediziner uns wieder heilen. Dass das nicht geht wissen immer mehr Leidende.

Geldgier und dann erst noch Pfusch

An Ostern haben wir als Notfall eine 91jährige Klientin bei uns in der Sprechstunde empfangen. Im Rollstuhl, begleitet von ihrem Sohn. Ich sei die letzte Hoffnung, meinte er.

Was war pasiert?

Da sie täglich gerne einen Spaziergang mache, habe sie sich zu einem künstlichen Kniegelenk überreden lassen. Das rechte Knie schmerzte ab und zu. Nicht immer, nur beim Treppensteigen oder Herunterlaufen. Der Arzt meinte, das sei kein Problem, ein Routineeingriff und weil sie noch so fit sei, könne sie bald wieder ohne Krücken und ohne Schmerzen laufen.

Anfangs Jahr war die Operation, die fast tödlich endete. Beim Eintritt in den Spital hatte sie etwas hohen Blutdruck – vor Aufregung und Angst. Sie bekam zum ersten Mal in Ihrem Leben Blutdrucksenker… Das Ergebnis: Die Ärzte mussten sie «zurückholen».

Sie wissen was das heisst. Die Dosierung war falsch.

Am nächsten Tag wurde das künstliche Gelenk eingesetzt. Blutverdünner, Schmerzmittel…, obwohl der Blutdruck völlig normal war bekam sie auch noch Blutdrucksenker. Bei Ihrer Entlassung litt sie bis heute weiterhin an Schmerzen. An Schmerzen, die Sie früher nie kannte. Sie ist so schwach, dass sie nicht mehr gehen kann. Heute wohnt sie im Pflegeheim, meistens liegt sie im Bett oder ab und zu sitzend im Rollstuhl, für ein paar Minuten.

Wird täglich mit Medikamenten vollgestopft, die Lebenslust ist weg, ihr altes Hundchen musste sie weggeben. Hätte sie nur sterben können, meinte sie mit weinerlichen, schwachen Stimme.

In dieser verpfuschten Situation ist es schwierig Schmerzen zu lindern. Wir konnten ihr einiges erklären und kleinste Übungen zeigen. Heute früh hat sie uns angerufen, dass es ihr etwas besser gehe.

Ihr Sohn hat uns die MRI-Bilder vom Knie vor der Operation mitgebracht. Unsere Meinung ist klar: Die Frau hatte keine Arthrose, nichts, dass die Schmerzen verursachte. Die Operation, das künstliche Kniegelenk, war nicht notwendig.

Die Schmerzen kamen von der verkümmerten Muskulatur ums Knie und im Bein, wie bei 99 % aller sogenannten Arthrose-Schmerzen. Wir haben ihr in der Sprechstunde gezeigt, was sie tun kann, damit sie ihre Muskeln langsam und schonend wieder aktivieren und aufbauen kann. Und wie Sie korrekt gehen muss, damit sie das Knie und andere Gelenke nicht mehr über- oder gar nicht mehr belastet.

Wir haben ein Ziel festgelegt, dass sie in einem Monat wieder gehen kann. Das haben wir mit Handschlag fest abgemacht. Ich denke sie wird das erreichen.

 

Ärzte! Wenn sie wüssten, was sie tun…

Ein Arzt behandelt hautpsächlich Nebenwirkungen in seiner Praxis. Ein unendlicher Teufelskreis. Ein alltägliches Beispiel: Cholesterin. Die Schulmedizin behandelt Cholesterin mit Statinen (Cholesterinsenker). Eine tödliche Droge!

Der Erfolg ist bescheiden: 1,7 % beugen so einem Herzinfarkt vor. Wahrscheinlich Patienten, die die Medikamente gar nicht schlucken.

Die Nebenwirkungen: Herzinfarkt (Venenverkalkung), grauer Star, Nierenversagen, Leberfunktionsstörungen, Muskelerkrankungen (Schmerzen), Muskelermüdung, autoimmune Muskelerkrankung, Muskelschrumpfen, erektile Dysfunktion, Lungenerkrankungen, Erhöhung des Blutzuckers, Darm-, Blasen- und Lungenkrebs…

Was empfehlen wir in unserer Praxis: Gesunde Ernährung und Bewegung. Der hohe Cholesterinwert ist somit vom Tisch. Sie staunen?

Wir werden immer wieder gefragt, kann Gesundheit so einfach erreicht werden? Ja! Mit Ernährung und Bewegung gestaltet jeder Mensch, jedes Tier seine Gesundheit.

Das wissen Ärzte nicht, es gehört nicht zum Studium. Denn mit Ernährung und Bewegung – mit gesunden Menschen – lassen sich nicht Luxuskliniken und 1000ende von Praxen unterhalten. Die Pharmaindustrie wäre überflüssig. Der Jahresumsatz von über 70 Milliarden Franken, allein in der Schweiz, würde zusammenbrechen. Die Menschen würden 100 und mehr Jahre alt, plötzlich sterben, ohne lange Erkrankungen…