Ärtzewahnsinn

now browsing by tag

 
 

Wieder einmal: Abzocke im Spital

Es gibt schon noch gutgläubige Menschen, die alles glauben, was Menschen in weissen Kitteln erzählen.

So ging vor ein paar Jahren eine Frau mit Ischiasschmerzen zum Arzt. Da dieser nichts wusste, landete sie bald bei einem Chirurgen. Dieser schickte die Schmerzleidende ins Radiologiezentrum des Spitals. Die Diagnose sichtbar auf den MRI-Bildern: Ein leicht verschobener Wirbel, 3 mm.

Daraufhin meinte der Chirurg, dass muss operiert und korrigiert werden. Die Frau war anscheinend so begeistert, dass Sie ja sagte. Nach der Operation merkte sie, dass der Schmerz immer noch da war. Ja sogar noch stärker als vorher.

Der Rückenchirurg meinte, er habe alles gemacht, was möglich ist. Doch er hat die Patientin weiterempfohlen zum Hüftspezialist, auch in der gleichen Klinik. Und so wurde der Patientin ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt.

Mit dem Ergebnis, dass der Schmerz immer noch da war.

Hmmm? Der Arzt überlegte und meinte, wahrscheinlich liegt das Problem in den Knien. Und so liess sich die Patientin nicht nur ein künstliches Kniegelenk einsetzen, sondern gerade beide.

Sie kennen das Ergebnis schon, sie litt und leidet bis heute immer noch an Ischiasschmerzen. Neu hinzu kamen Schmerzen um die Knie, die auch immer massiv angeschwollen sind.

Irgendwie fand die Patientin wieder den Weg zum Rückenspezialist, der neue MRI-Bilder angefertigen liess. Seine Antwort, wir können noch mehr Schrauben in die Lendenwirbel setzen, vielleicht ist das die Lösung.

Doch nun endlich wurde die Patientin skeptisch und hat uns in der Sprechstunde aufgesucht.

Ich sah mir die Bilder an und musste ihr mitteilen, dass die Schrauben-Operation ein Pfusch ist und völlig unnötig war. Nichts wurde korrigiert. Der Wirbel war immer noch verschoben. Doch der verschobene Wirbel drückte weder auf den Spinalkanal noch auf andere Nerven. Auch die anderen Operationen mit den künstlichen Gelenken waren völlig unnötig.

Sie war und ist mit mehreren Medikamenten (Schmerzmitteln, Antidepressivas usw.) behandelt worden. Von Pfuschern, die überhaupt keine Ahnung haben, was sie den ganzen lieben langen Tag machen. Horror-Medikamente, die seitenweise Nebenwirkungen in den Beipackzetteln aufführen. Und na klar tauchten auch bei ihr immer mehr Nebenwirkungen auf. Was machten die Ärzte, sie haben ihr einfach noch mehr Medikamente verschrieben.

Wie kam die Frau zu uns: Mit Krücken, sehr schwach, sehr schwach, konnte kaum gehen, mit angeschwollenen Knien und das Hauptproblem liegt ganz einfach im massiven Übergewicht und dass sie keine Muskeln mehr hat. Wenn wir keine Muskeln haben, schmerzt die kleinste Bewegung und Gelenke schwellen an.

Wir haben ihr in der Sprechstunde alles erklärt und aufgezeichnet. Zuerst natürlich die korrekte Behandlung der Ischiasschmerzen. Das ist eine Sache von wenigen Tagen. Die Beratung war sehr umfassend und beinhaltete: Gewicht reduzieren, korrektes Gehen, Muskeln schonend und langsam aufbauen, Umgang mit dem Körper usw.

Die Patientin kann nur hoffen, dass die Wirbel halten. Denn der Künstler von einem Arzt hat die Schrauben dermassen gesetzt, dass oben nur wenige Millimeter Knochen sind. Ein Ausreissen der Schrauben ist bei der kleinsten Bewegung möglich.

Fazit: Die Klinik hat sich scham- und skrupellos bereichert und hat den Körper der Frau zerstört.