Zum Jahresende: Ein Mann mit Rückgrat. Bravo!

Über all den Schreckensnachrichten über Fukushima vergisst man, dass es dort – kaum ein paar Kilometer entfernt – vom Unglück auch Tiere gibt. Es sind die Tiere, die dort zurückgelassen wurden. Tausende von ihnen starben. Doch ein Mann vergass die Tiere nicht: Naoto Matsumura. Wir hatten bereits 2013 über ihn berichtet, doch wollten wir wissen, was aus dem „radioaktivsten “ Mann der Erde geworden ist. 2016 hatte es geheissen, dass es ihm gar nicht gut gehe und er sich auch nicht mehr um die Tiere in Tomioka, der Geisterstadt im Herzen der Fukushima-Katastrophe in Japan, kümmern könne.

2017 brach in der hochradioaktiven „No-Go-Zone“,  in der Nähe des zerstörten Kernkraftwerks ein Waldbrand aus. Den Mann mit dem großen Herzen haben die Menschen mittlerweile vergessen. Doch wir haben Naoto gefunden, nicht mehr so fit wie damals, aber seht selber, was der letzte Mensch in Fukushima tagtäglich leistet.

Quelle: https://netzfrauen.org/2018/12/29/fukushima-3/#more-60844

Toll kein ICH-Mensch, der nur sich im Kopf hat. Kein Ich will Mensch! So wie Grossverteiler in den letzen Jahren Werbung machten «Ich will alles, das beste Produkt zum billigsten Preis». «Geiz ist Geil!» Mit Kinderarbeit! Eindlich mal kein Egoist. Dass es das noch gibt?

Das ist der Mann des Jahres!