Zivilisationskrankheiten: Heilung durch Bewegung

Es ist der Körper, der sich den Geist baut. Wer seine Muskeln trainiert, flutet seine grauen Zellen geradezu mit frischen Nähr- und Wuchsstoffen. Dadurch entstehen neue Nervenzellen. Diese Neulinge sind leicht erregbar und besonders lernfähig. Sie sterben allerdings nach einigen Wochen wieder ab, wenn man sie nicht benutzt. “Körperliche Aktivität ist für die Bildung neuer Nervenzellen notwendig”, erklärt Josef Bischofberger vom Institut für Physiologie der Universität Freiburg. “Geistige Aktivität ist wichtig für das Überleben dieser Zellen.” Denn durch diese Beanspruchung fügen die Neuronen sich dauerhaft in das Denkorgan und erhöhen offenbar dessen Vermögen, Neues zu lernen.

Der Paradigmenwechsel von Schonung zu Aktivität betrifft gerade die grossen Volkskrankheiten: Osteoporose, Depression, rheumatischer Gelenkverschleiss, chronische Rückenschmerzen oder etwa Zuckerkrankheit (Typ-2-Diabetes) – sie alle lassen sich durch Bewegung zurückdrängen und mitunter sogar besiegen. Zappeligen Schulkindern wird körperliche Ertüchtigung verschrieben, anstatt ihnen, wie bisher, zum Pausenbrot Psychopillen zu reichen. Potenzmittel kann man getrost durch moderate Bewegung ersetzen.

Quelle: spiegel.de

Nun fragen Sie sich vielleicht, warum sagt der Arzt immer «schonen Sie sich»? Es liegt auf der Hand. Der Arzt muss mit Ihnen geschäften. Ein gesunder Patienten ist das gefährlichste für eine Arztpraxis oder Klinik!

In unserer Sprechstunde erklären wir, wie Sie bei Schmerzen und anderen Beschwerden gut in die Bewegung kommen, denn Sie sollten nicht in den Schmerz trainieren.

Bewegung ist also die beste Medizin, ohne Nebenwirkungen, ausser eventuell etwas Muskelkater. Wie Sie den Muskelkater auch meiden können, ein weiteres Thema in unserer Sprechstunde.