Was ist Gelatine?

Geliermittel findet sich in jeder Menge Süssigkeiten wie Gummibärchen, Lakritze oder Marshmallows. Gelatine verdickt Schokoküsse, Pudddings, Frischkäse, Eiscreme und Halbfettmargarinen, wandert aber auch als Granulat in Tüten mit Puddingpulver oder Suppen. Auch zum Klären von Früchte-Saft oder Wein (hier vor allem Gelatine aus Fisch) wird sie eingesetzt.

Der Eiweissstoff, der eigentlich ein Gemisch ist und überwiegend aus Kollagen besteht, ist sehr aufwändig herzustellen. Ein sogenanntes Aufschlussverfahren löst das eigentlich unlösliche Bindegewebe von Haut und Knochen. Für Gelatine wird kein Tier extra geschlachtet – die Schlachtabfälle der Fleischindustrie reichen locker für die Produktion. Bei den Schlachtresten handelt es sich vor allem um die Haut von Schweinen, zu einem kleineren Teil kommen auch Rinder- und Geflügelreste zum Einsatz.

Für die Gewinnung trennt man zunächst das Fett von Haut und Knochen, um dann das Ausgangsmaterial grob zu zerkleinern. Die Knochen z.B. werden geschrotet. Wird die Gelatine vor allem aus Schweinen gewonnen, schliesst eine Säurebehandlung an. Dazu werden die zerkleinerten Schlachtabfälle einem Säure- oder Schwefelbad ausgesetzt. Nach einem Tag in diesem Säurebad kann alles gewaschen und das Kollagen extrahiert werden. So vorbehandelt, ist das Material aus Haut und Knochen in warmem Wasser löslich. Die gewonnene Gelatine wird gesäubert und getrocknet. Was nicht direkt an die Lebensmittelhersteller geliefert wird und den Weg in unsere Nahrungsmittel findet, kommt als Pulver oder Blattgelatine in den Handel.

Quelle: codechek.info

Sie können nun selber entscheiden wie gesund Gelatine aus Schlachtabfällen ist… oder ob Sie einfach als Mistkübel der Fleischindustrie dienen und erst noch dafür Geld ausgeben! Hä? Tja, auch mit toxischem Abfall kann die Industrie noch Geld verdienen. Es schmeckt halt…