Warum steigen die Krankenkassen-Prämien jährlich?

Frau Mirjam B. hat mir geschrieben, ich soll doch mal über das Problem der Krankenkassen und den ewig steigenden Prämien schreiben.

Da ich nicht wahnsinng werden will, sende ich Ihnen diesen Link.

Das Gesundheitswesen das keines ist

Ich selber könnte so viel schreiben – ein dickes Buch von etwa 600 Seiten – doch ich würde tatsächlich wahnsinnig werden, was da alles abläuft. Sie finden einiges auf unserem Blog.

In erster Linie ist es nicht die Krankenkasse, sondern der unwissende (*Wegwerf-)Mensch, der die Kosten in die Höhe schraubt.

Pharma und Ärzte sind die Profiteure. Nur, die wissen auch nichts und schlucken ihre Gifte selber.

Mit diesem Nichtwissen entstand ein Kostendach (p.a.) von rund 85 Milliarden Franken in der Schweiz. Tendenz weiterhin steigend. So viel Umsatz macht die Firma Nestlé auf der ganzen Welt.

Eigentlich müssten Kassen ihr System ändern und ein Bonus-Malussystem (Verursacherprinzip) einführen. So würden Menschen vielleicht wieder selber ihrem Körper acht geben.

Hier noch ein paar Schlagzeilen, innerhalb eines Jahres:

  • Brustkrebsmedikament: Kein Nutzen, nur schwere Nebenwirkungen
  • Swissmedic denkt an Pharma, nicht an Patienten
  • Impfung: Nutzen wird übertrieben, Risiko zu wenig untersucht
  • Trotz Krankenkassen-Einheitsprämien: Alte zahlen viel mehr
  • Die Lobby macht Stimmung gegen Berset anstatt gegen die Pharma
  • Lobbyisten reden lassen statt recherchieren
  • Lukratives Geschäftsmodell in einem Privatspital zu Lasten der Krankenkassen
  • Patientenwohl nebensächlich
  • Je mehr Spezialarztpraxen, desto höher die Prämien. In der Schweiz wimmelt es von Spezialpraxen
  • 59’000-Franken-Therapie ohne erwiesenen Nutzen
  • Warum müssen die Kassen auch das Teure zahlen?
  • Novartis und BAG im Argumentationsnotstand
  • Krebsmittel Ibr.: Teuer, aber keine Vorteile
  • SRF-Tagesschau: Sprachrohr der Ärzteschaft (Jede Gesundheitsendung ist Werbung für Ärzte und Kliniken)
  • Pharmakonzerne profitieren von einem Wucher-Kurs
  • Bei Krebs wird übertherapiert
  • Big Business: 35 neue Alzheimermedikamente kommen auf den Markt
  • Für 96 Prozent der Medikamente und Verfahren gibt es keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass sie wirksam sind
  • Von 220’000 Medikamente brauchen wir nur 9 Medikamente, die einen wahren Nutzen haben
  • Grippe-Impfstoff taugt zu 99 % nichts
  • die Liste wäre unendlich lang

*Warum Wegwerf-Mensch: Der Mensch wirft heute seine eigene Gesundheit weg und meint mit Gift könne er heilen. Nein, er wird zu einem wichtigen Umsatzfaktor. 20 – 30 Jahre mit Pillen und Krankheiten leben, bis er endlich sterben kann, sehen heute Menschen als völlig normal an. Noch eine gute Zahl: Der Chefarzt wird im Durchschnitt nur 56 Jahre alt. Das sagt eigentlich alles aus.

Übrigens dürfen Sie von der Politik u.a. Einrichtungen nichts erwarten. Denken Sie an die vielen Arbeitsstellen im Gesundheitswesen. An die vielen Reichen und Superreichen in diesem Business. Und denken Sie an alle Konzerne, die auch ein Standbein im Gesundswesen haben. Hier können sie mit einer 1’000 – 10’000ender Marge gut leben. Die einzige Branche mit solch extrem hohen Margen. Warum sollen sie die hohen Margen nicht haben, wenn Mensch alles bezahlt und niemand sich dagegen wehrt. «Es isch halt so…»

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