Vitiligo, die Weissfleckenkrankheit

Bei Vitiligo, der Weissfleckenkrankheit, leiden Menschen an einem Pigmentverlust an einigen Hautpartien. Am häufigsten sind ihre Hände, Füsse, Arme und ihr Gesicht betroffen. Aber Vitiligo kann auch Haare, Mund, Schleimhäute, Genitalien, Gesäss, vor allem um den After, im Innenohr und den Augen vorkommen. Obwohl Vitiligo jeden betreffend kann, können bestimmte Faktoren das Risiko erhöhen. Herkömmlich wird Vitiligo mit Salben, Medikamenten, Operationen, Lasern und Abdeckung behandelt. Jedoch ohne Erfolg.

Was ist Vitiligo?

Vitiligo ist eine Autoimmunerkrankung der Haut. Es enstehen weisse Hautflecken. Die Haut verliert ihre Pigmentierung aufgrund des Verlusts von Melanozyten. Die Melanozyten sind pigmentproduzierende Zellen, die angegriffen und zerstört werden, wodurch sie kein Melanin oder Hautpigment produzieren können. Infolgedessen verliert die Haut an Farbe und wird stattdessen weiss. Meistens beginnt Vitiligo mit kleinen weissen Hautflecken, die mit der Zeit grösser werden.

Vitiligo ist nicht vergleichbar mit Menschen, die eine sehr weisse Haut haben. Die schneeweisse Haut entsteht durch eine ungesunde Ernährung. Die kleinsten Blutgefässe sind verschleimt und die Haut wird zu wenig gut durchblutet und/oder die Menschen meiden überall Sonnenlicht.

Symptome von Vitiligo

  • Hautflecken, die ihre Farbe verlieren und weiss werden.
  • Haarpartien, einschliesslich Haare auf dem Kopf, Wimpern, Augenbrauen und Bart, die früh grau oder weiss werden.
  • Farbverlust im Inneren von Mund oder Nase.
  • Farbänderung der Augennetzhaut.
  • Ohren- oder Augenentzündung und damit verbundene Hör- oder Sehprobleme.

Risikofaktoren und Ursachen von Vitiligo

  • Familienmitglieder mit Vitiligo, also Vererbung, was jedoch eher selten ist.
  • Eine weitere Autoimmunerkrankung (Entzündungen), Diabetes, vor allem Typ1, Schilddrüsenprobleme, Sklerodermie, Alopecia areata, Psoriasis, Addison-Krankheit und rheumatoide Arthritis.
  • Generelle Immunschwäche.
  • Gastritis.
  • Chemische Substanzen.
  • Eine Darm- und Hautdysbiose.
  • Es erkranken eher jüngere Menschen unter 20 Jahren.
  • Umweltauslöser, einschliesslich Sonnenbrand oder Hautverletzungen.
  • Genetische Faktoren, Veränderung der Gene durch Gentech-Lebensmittel, -chemische Substanzen und -Spritzen.
  • Hoher Stress, Schlafmangel.
  • Hohe toxische Belastung durch Umweltgifte, Nahrunsgmittelgifte, Pestizide.
  • Starker Nährstoffmangel, u.a. Vitamin D, Zink, B-Vitamine, Vitamin A, ungesunde Ernährung.

Die konventionellen Behandlungsoptionen von Vitiligo

Wichtig ist eine medizinische Abklärung. Bei den Behandlungen ist jedoch grösste Vorsicht angebracht.

  • Verschreibungspflichtige topische Cremes, wie Kortikosteroiden / Cortison, können helfen für eine gewisse Zeit, die Hautfarbe wiederherzustellen und ein geringes Wachstum zu ermöglichen. Die Haut wird jedoch dünner, anfälliger für Hautprobleme und zahlreiche Nebenwirkungen können zusätzlich ausgelöst werden.
  • Orale Medikamente, Steroide und Antibiotika, um Vitiligo zu reduzieren, bringen nicht viel bis nichts.
  • Die Therapie mit Psoralen und Ultraviolett A (PUVA) ist eine Kombination aus einer Psoralen-Pille oder -Creme und UVA-Licht, um Ihre Hautfarbe wiederherzustellen.
  • Schmales UVB-Licht als nebenwirkungsarme Alternative zur PUVA-Therapie und als Behandlungsmöglichkeit zu Hause.
  • Excimer-Laser-Behandlung zur Verbesserung kleiner Flecken über einen Zeitraum von vier Monaten, die 2 bis 3 Mal pro Woche angewendet wird.
  • Die Hauttransplantation ist eine chirurgische Option für diejenigen, die seit mindestens 12 Monaten keine neuen oder sich verschlechternden Flecken hatten, bei der pigmentierte Haut entfernt und auf depigmentierte Bereiche übertragen wird.
  • Melanozytentransplantationen, auch eine chirurgische Option für diejenigen, die seit mindestens 12 Monaten keine neuen oder sich verschlechternden Flecken hatten, bei denen Melanozyten entfernt, in einem Labor gezüchtet und dann in depigmentierte Bereiche transplantiert werden.
  • Mikropigmentierung, eine weitere chirurgische Option für diejenigen, die seit mindestens 12 Monaten keine neuen oder sich verschlechternden Flecken hatten, bei denen Pigmente in die Haut tätowiert werden.
  • Sonnenschutzmittel (Vorsicht: Inhaltsstoffe können Hautkrebs fördern), um die Sonneneinstrahlung zu reduzieren und die Haut gleichmässig zu halten und Schäden zu reduzieren.
  • Kosmetika, einschliesslich Selbstbräunungslotionen und Make-up, um die betroffenen Stellen abzudecken.
  • Auf Psychopharmaka sollten Sie verzichten.

All diese Behandlungen können nur bescheidene Erfolge ausweisen, da das Hauptproblem, die Hauptursache, nicht gelöst wird.

Was können Sie selber tun? Wichtig ist, dass Sie Geduld und Verständnis für Ihren Körper aufbringen. Wenn Sie ihn noch mehr mit Chemikalien vergiften, mit Laser u.a. schädigen wird es nicht besser. Gern beraten wir Sie konkret in einer Onlineberatung.