Unser Trinkwasser: Nitrate, Pestizide und Medikamente. Na dann Prost!

«EU mahnt bereits an, dass die Wasserqualität hierzulande zu wünschen übrig lässt.»

«Gefährlich wird Trinkwasser für uns – womöglich sogar dauerhaft – durch den Anstieg der Nitratbelastung im Grundwasser.»

«Die Ursache für die Nitratbelastung ist vor allem die Landwirtschaft: Es werden immer mehr Tiere gehalten und immer grössere Ställe gebaut. So fallen jährlich mittlerweile rund 60 Millionen Tonnen Gülle, Mist und Reste aus Biogasanlagen an. Wie viel gedüngt wird, wird faktisch nicht kontrolliert.»

«Das Problem: Das gesundheitsgefährdende Nitrat lässt sich in heutigen Wasserwerken meist nicht wieder herausfiltern.»

«Und noch etwas bedroht unser Trinkwasser: Medikamentenrückstände.»

Anmerkung: Bei uns in der Schweiz ist unser Trinkwasser nicht besser. Wir meinen es. Erwähnt werden leider nicht die Medikamentenrückstände durch die gigantischen Mengen an Antibiotika in der Massentierhaltung. Diese führen nicht nur zu einer Belastung des Wassers, sondern auch zu resistenten Bakterien, gegen die kein Antibiotika mehr hilft. Man geht von etwa 40’000 Todesfällen pro Jahr durch resistente Keime aus. Offensichtlich stört das kaum einen. Zudem werden wohl bei Menschen die meisten Medikamente wegen chronischer Krankheiten verabreicht, die im grossem Umfange durch eine gesunde Ernährung vermeidbar wären. So wäre die Todesursache Nr. 1 weltweit, die koronare Herzkrankheit, durch eine entsprechende Ernährung so gut wie vollständig vermeidbar. Aber auch das scheint kaum jemanden zu stören.

Wir lassen sogar die hochgiftige Chemotherapie einfach ins Wasser ab!

Quelle: ndr.de