Testosteronmangel bei Mann und Frau

Die Mehrheit der Männer und Frauen leidet unter Testosteronmangel.

Warum?

Weil wir unseren Körper nur noch schwächen und nicht mehr stärken!

Die Symptome:

  1. Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Gefühl von Depression, keine Freude mehr
  2. Gedächtniss- und Schlafstörungen, Konzentrationsmangel
  3. Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  4. Keine Energie, keine Kraft mehr
  5. Lustlosigkeit, alles ist egal, Augen- zu und Durch-Mentalität
  6. Verringertes sexuelles Verlangen
  7. Erektionsstörungen, schwächere Erektionen
  8. Fruchtbarkeitsprobleme
  9. Verringerte Muskelkraft und Muskelabbau
  10. Rückgang der Körperbehaarung
  11. Zunehmendes Bauchfett und/oder generell Übergwicht
  12. Blutarmut
  13. Schweissanfälle, Hitzewallungen
  14. Knochenschwund, auch Osteoporose genannt
  15. Zuckererkrankung (Diabetes)
  16. Herz- und Gefässerkrankungen, sowie ein erhöhter Cholesterinspiegel, hoher Blutdruck und Aterienverkalkung (Gefässverstopfung).

 

Die Werte:

Männer
Als Mann haben Sie einen Mangel an Testosteron, sobald Ihr Testosteronspiegel unter folgende Werte fällt:

  1. 20-39 Jahre: 9,00 nmol/L
  2. 40 Jahre und älter: 12,15 nmol/L

Frauen
Als erwachsene Frau haben Sie einen Mangel an Testosteron, sobald Ihre Testosteronwerte niedriger sind als:

  1. Vor den Wechseljahren: 0,35 nmol/L
  2. Nach den Wechseljahren: 0,24 nmol/L

Zur Beachtung: Nmol/L bedeutet Nanomol pro Liter Blut. Nanomol steht für eine spezielle Anzahl von Teilchen.
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Was macht die Schulmedizin:

Ein Mangel an Testosteron kann durch Testosteronergänzungsmittel in Form von Cremen, Sprays, Pflastern, Tabletten und Injektionen aufgefrischt werden. Dabei ist es wichtig, die richtige Dosierung zu verwenden. Diese darf niemals die Menge an Testosteron übersteigen, die Ihr Körper normalerweise selbst im Stande ist, zu erzeugen. Die Behandlung kann sonst unerwünschte Folgen nach sich ziehen. Das Problem selber wird nicht gelöst und ständig Hormone als Ergänzungsmittel können nicht die Lösung sein.

 

Was können Sie selber tun, dass Sie wieder zu Kraft finden:

  • gesunde Ernährung, natürlich mit Nährstoffen
  • Versorgen Sie zudem Ihren Körper mit Zink, Vitamin D3, Vitamin B12 und Magnesium
  • Kommen Sie in Bewegung, Joggen, Kraftsport, Tanzen… Muskeln produzieren das männliche Sexualhormon Testosteron. Das gilt auch für Frauen, die jedoch verglichen zum Mann nur 10 % der Menge Testosteron im Blut hat. Das ist des Rätsels Lösung bei Powerfrauen.
  • Überdenken Sie Medikamente, die Sie einnehmen

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne in unserer Sprechstunde zur Verfügung.

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Die Nebenwirkungen von medizinsichen Hormonen:

Ausserliche Anwendung als Gel
Häufige Nebenwirkungen:
Veränderungen von Laborwerten (Blutfette, Zunahme der Blutzellenzahl), Kopfschmerzen, Prostatabeschwerden, Brustschwellung, Brustdrüsenschmerz, Schwindel, nervliche Missempfindung, Gedächtnisverlust, Überempfindlichkeit, Stimmungsschwankungen, Bluthochdruck, Durchfall.

Sehr seltene Nebenwirkungen:
Gelbsucht und Veränderungen von Leberfunktionstests.
bei Hypogonadismus-Therapie:
lang anhaltende und schmerzhafte Dauererektionen, Prostatabeschwerden, Prostatakrebs, Harnverhalten.

Nebenwirkungen ohne Häufigkeitsangabe:
Gewichtszunahme, Muskelkrämpfe, Nervosität, Depression, Feindseligkeit, Atemaussetzer im Schlaf, Hautreaktionen, Akne, Fettigkeit der Haut, Haarausfall.
bei längerer Behandlung und/oder hoher Dosierung:
Überschuss an Natrium, Chlorid, Kalium, Calcium, anorganischen Phosphaten und Wasser im Körper, Hodenverkleinerung, Verminderung der Spermienzahl, Wassereinlagerung im Gewebe (Ödeme), Überempfindlichkeitsreaktionen.

Ausserliche Anwendung als Lösung
Häufige Nebenwirkungen:
Cholesterin-Überschuss im Blut, Störungen der Blutzucker-Regulation, Wut, Angstzustände, Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit, Schwindel, Migräne, Kopfschmerzen, erhöhter Blutdruck, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen, Akne, Hautprobleme, Blutbildveränderungen, erhöhter PSA-Wert.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Haarbalgentzündungen, übermäßiges schwitzen, Überschuss an Triglyceriden im Blut, Gewichtszunahme, nervliche Missempfindungen, Spannungsgefühl in der Brust, Knoten in der Prostata, erhöhter Testosteronwert im Blut.

Nebenwirkungen ohne Häufigkeitsangabe:
Änderungen von Laborwerten, erhöhter Kreatinin-Wert im Blut, verstärkte männliche Haarverteilung, Überbehaarung, Appetitzunahme, Störungen des Gefühlslebens, Nervosität, Feindseligkeit, Gedächtnisverlust, Überempfindlichkeit, Riechstörung, Geschmacksstörung, Erniedrigung des diastolischen Werts des Blutdrucks, fliegende Hitze, Erweiterung von Blutgefäßen, Verschlechterung von Atemaussetzern im Schlaf, Atemstörungen, krankhafte Leberwerte (einschließlich Bilirubin), Haarausfall, Nesselsucht, Haarverfärbung, Hautreaktionen (einschließlich Talgfluss), Muskelkrämpfe, Muskelschmerzen, Prostatabeschwerden, Verschlechterung einer gutartigen Prostata-Vergrößerung, Beschwerden beim Wasserlassen, Harnwegsinfektionen, Harnwegsverengung, Vermännlichung (beim Ungeborenen, Säugling, Kind und Frauen), Schädigung von Ungeborenen, Brustspannen/-schmerzen, empfindliche Brustwarzen, Veränderung der Libido, häufigere Erektionen, Unterdrückung der Spermienneubildung(bei hochdosiertem Testosteron), verminderte Hodengröße, Hodenschrumpfung, Dauererektion, Überempfindlichkeitsreaktionen, Schwäche, Unwohlsein, vermindertes HDL.
bei hoher Dosierung oder längerer Behandlung:
Störungen des Mineralhaushalts (Speicherung von Natrium, Kalium, Chlorid, Calcium, anorganischen Phosphaten, Wasser).

Einnahme
Nebenwirkungen ohne Häufigkeitsangabe:
Prostatakrebs, Zunahme der Blutzellenzahl, Wassereinlagerung im Körper, Depression, Nervosität, Stimmungsschwankungen, gesteigerte Libido, verminderte Libido, Muskelschmerzen, Bluthochdruck, Übelkeit, Juckreiz, Akne, Brustschwellung, Verminderung der Spermienzahl, Dauererektionen, Prostataerkrankung, unnormale Leberwerte, Fettstoffwechselstörungen, erhöhter PSA-Wert.
bei Knaben vor der Pubertät:
vorzeitige Geschlechtsentwicklung, häufigeres Auftreten von Erektionen, Vergrößerung des Penis und vorzeitige Schließung der Wachstumsfugen in den Knochen.

Anwendung als Injektion
Häufige Nebenwirkungen:
Zunahme der Blutzellenzahl, Gewichtszunahme, Hitzewallung, Akne, Anstieg des PSA-Wertes, Prostatakrebs, gutartige Prostatavergrößerung, verschiedene Arten von Reaktionen an der Injektionsstelle (Schmerzen, Jucken, Rötung).

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Verdickung des Blutes, Überempfindlichkeitsreaktionen, Appetitzunahme, Anstieg des Glykohämoglobin, Anstieg des Cholesterin im Blut, Cholesterinüberschuss im Blut, Anstieg der Triglyceride im Blut, Depression, seelische Störung, Schlaflosigkeit, Ruhelosigkeit, Aggression, Reizbarkeit, Kopfschmerzen, Migräne, Zittern, Herz-Kreislaufstörung, Bluthochdruck, Schwindel, Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung, Husten, Atemnot, Schnarchen, Sprechstörung, Durchfall, Übelkeit, unnormale Leberfunktionswerte, Anstieg von Leberwerten, Haarausfall, Hautrötung, Hautausschlag, Juckreiz, trockene Haut, Gelenkschmerzen, Schmerzen in Armen und Beinen, Muskelstörungen, Steifigkeit in der Skelettmuskulatur, Anstieg des CK-Wertes im Blut, Abnahme des Harnflusses, Harnverhaltung, Harnwegsstörung, nächtlicher Harndrang, Harnabflusstörungen, unnormaler Untersuchungsbefund der Prostata, Verhärtung der Prostata, Prostata-Entzündung, Prostata-Störungen, Libidoveränderungen, Hodenschmerzen, Verhärtung der Brust, Brustschmerz, Brustschwellung, Anstieg des weiblichen Hormons im Körper, Anstieg des Testosteron, Müdigkeit, Schwäche, vermehrtes Schwitzen.

Besonderheiten:
Testosteron kann den Gehalt des Blutes an rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin), an Blutzellen und Blutfetten ebenso verändern, wie die Leberfunktion. Alle diese Werte sind vom Arzt regelmässig zu überprüfen.

Fazit: Es geht ohne Nebenwirkungen, ohne frühzeitigen Tod, wenn Sie selber aktiv werden!