Weine

now browsing by tag

 
 

Wie gesund ist Reveratrol im Wein

Reveratrol als Nahrungsergänzung oder im Rotwein soll äusserst gesund sein, lebensverlängernd. Eine positive gesunde Wirkung haben. Das können Sie überall nachlesen oder auf den Volksmund hören. Doch ist das tatsächlich so?

Die von Dr. Greger (Nutritionsfacts.org) vorgestellten Studien zeigen sehr interessante Ergebnisse:

1. Die bei Nagetieren in Tierversuchen gefundenen positiven Auswirkungen konnten beim Menschen nicht gefunden werden.

2. Resveratrol hat keinerlei positive Effekte beim Menschen.

3. Resveratrol hatte sogar bei Sportlern (im völligen Gegensatz zu Mäusen) negative Effekte auf die Trainingswirkung.

Die Ergebnisse zeigen wieder einmal:

1. Tierversuche sind nicht auf den Menschen übertragbar. Wir sind halt einfach keine Mäuse!

2. Nahrungsergänzungsmittel sind nicht sinnvoll, ausser bei Vitamin B12, Vitamin D3 und Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA). Von wo Sie Ihre viatelen Nährstoffe her bekommen erfahren Sie in unserer Sprechstunde. Sie werden staunen… wie einfach das sein kann.

Weine und Korkenduft

Weine mit Schraubverschluss schmecken nie nach Korken – oder?

Trichloranisol (TCA) verursacht den typischen Korkenschmecker. Er beruht auf einer Reaktion zwischen Schimmelpilz und Chlorverbindungen, zum Beispiel in Reinigungsmitteln

TCA kann sich auch im Weinkeller bilden. Via Wände, grosse Fässer oder Filterplatten gelangt TCA in die leeren Flaschen oder in Drehverschlüsse. Bereits allerkleinste Spuren bewirken den unangenehmen Geruch.

Muffig riechen allenfalls auch Weine, die im Stahltank unter Sauerstoffabschluss ausgebaut wurden. Sie zeigen eine sogenannte reduktive Note, ein Duft nach alter Wäsche oder Verbandstoff, der aber nach gutem Belüften rasch verschwindet.

Quelle: Weinlese, delinat.ch

Fazit: In einem guten Restaurant werden auch Weine mit Drehverschluss zum degustieren gereicht. Wenn das nicht geschieht, sitzen Sie im falschen Restaurant.

Wie gesund ist Rotwein?

Das wissen wir heute noch nicht klar, denn alle Studien, die in letzten Jahren veröffentlich wurden, waren zu Gunsten des Weins gefälscht. Der Wissenschaftler Dipak Das von der Universität Conneticut, der in den vergangenen Jahren mehrfach durch verblüffende Publikationen zu gesundheitlichen Vorteilen von Rotwein und anderen alkoholischen Getränken aufgefallen war, hat in 145 Fällen Fälschungen abgeliefert und veröffentlicht.

Die Universität Connecticut hat nach dreijährigen Ermittlungen aufgrund eines anonymen Hinweises den Leiter des kardiovaskulären Forschungszentrums der Datenfälschung für schuldig befunden. 60’000 Seiten umfasst der Bericht, der dem Mediziner 145 Fälle von Fälschungen nachweist.

Quelle: heilpraxisnet.de

Unsere Meinung: 1 bis 2 oder 3 DL Rotwein ab und zu (nicht regelmässig!), ist sicher gesünder als mit Psychopharmaka zu beginnen. Der Rotwein beruhigt. Doch generell ist Wein oder andere alkoholische Getränke nicht gesund und schon gar nicht absolut gesund. Alkohol killt wie Medikamente Nährstoffe, die wir täglich dringend brauchen. Alkohol ernährt zudem Krebszellen. Alkohol löst keine Cholesterinprobleme. Das wirklich einzig Gute: Alkohol, der Rotwein, öffnet Venen bei einem kommenden Herzinfarkt schnell. Beugt jedoch diesem nicht vor.

Biodiversität

Biodiversität – die Vielfalt der Arten, Gene und Lebensräume – liefert uns sogenannte Ökosystemleistungen, wie zum Beispiel saubere Luft und sauberes Wasser. Biodiversität ist gefährdet, weltweit und auch in der Schweiz aufgrund von Übernutzung, Flächenverlust und Umweltbelastung. Um die Biodiversität langfristig zu erhalten und zu fördern, hat der Bundesrat 2012 eine nationale Biodiversitätsstrategie beschlossen. Vom BAFU (Bundesamt für Umwelt) schön gedacht, doch passiert da auch etwas? Nicht viel. Doch die Bauern lassen am Ende des gespritzten Feldes ein paar Quadratmeter unbewirtschaftet. Das genügt. Punkt aus.

Jedoch nicht nur saubere Luft und sauberes Wasser, sondern auch saubere Böden und schlussendlich saubere Nahrungsmittel hätten wir mit Biodiversität. Hmm? Ja sogar saubere Menschen. Wir Menschen sind so schräg auf unserer Erde unterwegs, dass wir unsere Nahrungsmittel mit Pestiziden und Gentech kaputt spritzen und werkeln. Und der Wahnsinn ist, wir sind noch stolz darauf, kaufen diese Produkte wie wild und lachen über Bio-Produkte und Biodiversität. Ich danke, das hat mit purer Dummheit zu tun.

Natürlich ist es für die Produzenten einfacher alles mit Pestiziden und mit Antibiotika zu bekämpfen. Abzutöten. Doch wir essen dann halt leider keine Nährstoffe mehr sondern einfach nur Müll. Das Ergebnis: kranke Menschen.

Wollen wir das? Ja leider, das liegt in unserer Kultur. Das sehen wir alle an einem Familienanlass, da erzählt jeder über seine Krankheiten und seine Beschwerden. Über den lieben Herr Dr. Professor, natürlich eine Kapazität… Doch der liebe Dr. Professor kann gar nicht helfen und schon gar nicht heilen. Das merken viele Menschen gar nicht. Erzählen einfach bei jeder Gelegenheit von ihrem Leid, dass sie sich eigentlich nur angegessen haben! Aber auch das interessiert sie nicht, sie ändern nichts… bis es zu spät ist.

Menschen, die viel lieber gesund leben möchten und an Familienanlässen von schönen Reisen oder tollen Begegnungen u.a. sprechen möchten, können sich hier gerne weiter informieren:

Mehr Biodiversität – mehr Wohlstand für alle
Editorial von Franziska Vivica Schwarz, Vizedirektorin BAFU

Aktionsplan Biodiversität: «Wir alle sind Teil der Strategie»
Die Arbeiten zum Aktionsplan zur Umsetzung der Strategie Biodiversität Schweiz sind in vollem Gange. Bis Mitte 2014 werden breit abgestützte Massnahmen erarbeitet. Ein Gespräch mit Sarah Pearson, Projektleiterin der Strategie Biodiversität Schweiz beim BAFU, über Chancen und Herausforderungen.

Kantonale Schutz- und Förderprogramme: Vorbild Genf
Mit einer Fülle von Instrumenten wie Inventaren, Gesetzen, Massnahmenplänen und konkreten Projekten setzt sich Genf für den Schutz und die Förderung der biologischen Vielfalt im Kantonsgebiet ein. Treibende Kraft ist Gilles Mulhauser, Leiter des Amtes für Natur und Landschaft. umwelt sprach mit ihm über sein Engagement und seine Visionen.

Brennpunkt Gemeinde: Biodiversität ist ein wichtiger Standortfaktor
Die Gemeinden spielen bei der Erhaltung und Förderung der Biodiversität eine Schlüsselrolle: Hier wird Theorie zur Praxis. Bereits heute können die Kommunen auf verschiedene Werkzeuge zum Schutz von Natur und Landschaft zurückgreifen. Die Gemeinde Wohlen bei Bern hat sie erfolgreich angewendet.

Rote Listen: Stark gefährdete Arten im freien Fall
Der Biodiversitätsverlust in der Schweiz ist immer noch nicht gestoppt. Die derzeit laufende Revision der Roten Liste der Pflanzen zeigt, dass die Verbreitungsgebiete und Bestandsgrössen vieler Arten in den vergangenen drei Jahrzehnten dramatisch geschrumpft sind. Der Handlungsbedarf ist enorm.

Biodiversität und Bildung: Was wächst denn da?
Das internationale Bildungsprogramm GLOBE hat zum Ziel, Schülerinnen und Schüler zum Erforschen ihrer Umwelt anzuhalten. Die Kinder und Jugendlichen lernen so wichtige ökologische Zusammenhänge kennen. Als ein Schwerpunktthema gelten in der Schweiz gebietsfremde invasive Pflanzenarten, welche die Biodiversität bedrohen. Ein Schulbesuch zeigt: Der künftige wissenschaftliche Nachwuchs ist eifrig bei der Sache.

Schöner Lernen: Ein Schulhaus der Biodiversität
In Barbengo (TI) befindet sich unmittelbar vor dem Schulhaus der Scuola Media eine naturnahe Fläche. Als die Schüler dort ein Exemplar des vom Aussterben bedrohten Laubfrosches entdeckten, wurde das Biotop unter Schutz gestellt. Heute dient es der Mittelschule als Freiluftklassenzimmer.

Landwirtschaft: Guter Rat ist preiswert
Um die Ziele zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität im Kulturland des Talgebiets zu erreichen, braucht es dreimal mehr wertvolle Lebensräume, als heute vorhanden sind. Neben der Weiterentwicklung des Direktzahlungssystems könnte das landwirtschaftliche Beratungswesen dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen.

Waldwirtschaft: Biodiversitätsziele für den Wald
Der Bund will die biologische Vielfalt im Wald gezielt verbessern. Zurzeit erarbeiten Fachleute diesbezüglich konkrete Ziele und entsprechende Massnahmen.

Tourismus und Freizeit: Ruheinseln für Birkhühner
Freizeitmenschen auf Skis, Snowboards und Schneeschuhen können problematische Gäste im Lebensraum von Wildtieren sein – allen voran der Birkhühner. Die Einrichtung von Wildruhezonen, die Kanalisierung des Schneesportbetriebs abseits der Pisten auf markierte Routen sowie Aufklärungskampagnen tragen dazu bei, dass die Vögel den Winter unbeschadet überstehen.

Vorbild Bund: Biodiversität im Spannungsfeld von Landesverteidigung und Natur
Militärische Areale beherbergen eine grosse Vielfalt an Arten und Lebensräumen. Die Hälfte der Waffen-, Schiess- und Flugplätze ist deshalb in einem Landschaftsinventar des Bundes verzeichnet. Mit der Rolle als grösster Landbesitzer der Schweiz kommt dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) eine spezielle Verantwortung und Vorbildfunktion zu.

Biodiversitätsfreundlich leben
Viele unserer täglichen Entscheidungen und Verhaltensweisen haben Einfluss auf die Biodiversität – hierzulande und weltweit. So wird von der Schweiz aus die Ausfischung der Meere begünstigt, und durch den Import von Fleisch und Futtermitteln werden Zehntausende von Hektaren wertvollsten Tropenwalds zur Gewinnung von Weide- und Ackerland vernichtet. Wer Natur im Wohnumfeld zulässt, achtsam einkauft und auch während der Ferien die natürlichen Ressourcen nachhaltig nutzt, kann einen bedeutenden Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt leisten.

Wirtschaft: Biodiversität als Wettbewerbsfaktor
Ob Pharmaindustrie, Landwirtschaft oder Fischerei: Zahlreiche Wirtschaftsbranchen sind auf die Erhaltung der biologischen Vielfalt angewiesen. Doch wie messen Firmen ihre eigenen Leistungen zum Schutz der Biodiversität? Eine im Auftrag des BAFU durchgeführte Studie beleuchtet die derzeitige Praxis in der Schweiz. Die Verantwortung der Unternehmen für die Biodiversität wird immer mehr zum Thema.

Das Nagoya-Protokoll
Das Nagoya-Protokoll regelt den Zugang zu genetischen Ressourcen und die gerechte Aufteilung der sich aus ihrer Nutzung ergebenden Vorteile. Auf diese Weise werden die Staaten ermutigt, ihre Biodiversität zu erhalten und nachhaltig zu nutzen.

Quelle: bafu.admin.ch

Jeder einzelne kann etwas bewirken. Sie oder Er muss sich einfach dafür interessieren und einsetzen. Das kann z.B. auch schon beim Kauf von Weinen, die in einer Biodiversität-Landschaft (Rebhügel) produziert werden, geschehen. Oder beim Kauf von Früchten und Gemüse beim guten Biobauer, der sein Land so pflegt und hegt.

Wir haben auch Zeitgenossen, die meinen Biodiversität sei, den eigenen Müll und Unrat aus dem fahrenden Auto zu schmeissen oder im Wald zu entsorgen. Was soll ich da noch sagen… Nix!