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Prostatakrebs-Vorsorge: Ärzte empfehlen voreilig Untersuchungen

In der Schweiz steigt die Zahl der Prostatakrebs-Vorsorgeuntersuchungen stetig an. Oft unnötig und wissenschaftlich umstritten. Stiftung Warentest in Deutschland hat untersucht, ob Patienten von Medizinern zum Thema Prostata hinreichend informiert werden.

  • Kaum ein Arzt berät umfassend genug.
  • Ärzte empfehlen unnötige „Kombiuntersuchungen“ – besonders ihren Privatpatienten($$$)
  • Falsche Behandlung kann schwerwiegende Folgen haben. Der frühzeitige Tod.

Prostatakrebs ist in der Schweiz der häufigste bösartige Tumor bei Männern. Durch sein spätes Auftreten (fast nie unter 45 Jahren) bleibt er jedoch überwiegend ungefährlich. Wenn der Arzt nicht reinpfuscht.

Dennoch steigt die Zahl der Prostatakrebs-Vorsorgeuntersuchungen kontinuierlich. Dabei wird häufig übersehen, dass einige der Tests unnötig oder sogar gesundheitsschädigend sein können, ja höchst gefährlich. Umso wichtiger ist eine kompetente Beratung vor etwaigen Behandlungen. Doch wer kann diese durchführen. Den Ärzten fehlt das Wissen. Sie kennen nur die Schulmedizin. Das heisst Operation, Chemotherapie und Bestrahlung. Ob das DIE Lösung ist. Wir setzen ein riesiges Fragezeichen?

Vorsicht Diagnose!

nano spezial: Wenn zu viel Medizin krank macht.
Immer mehr Menschen werden für krank erklärt, obwohl sie eigentlich gesund sind, denn es gibt immer mehr Vorsorge. Viele Mediziner halten das mittlerweile für bedenklich.

Wenn zu viel Medizin krank macht: Überdiagnose Brustkrebs – Schaden statt nutzen / Gespräch mit Norbert Donner-Banzhoff / Viele Daten, wenig Nutzen – Zu sehr im Bilde / Psychiatrie-Handbuch – Inflation der Diagnosen / Smarte Medizin – Weniger ist mehr

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