Vitamine

now browsing by tag

 
 

Heute kann man sich für alles testen lassen. Warum? Zum Verkauf von Nahrungsmittelergänzungen

Einige Beispiele:

Vitamin B12-Test für 49 Franken.

So funktionier der Test:
Mithilfe eines Testkits entnehmen Sie eine kleine Blutprobe aus der Fingerspitze und schicken diese im beiliegenden Umschlag kostenlos an das angegebene Labor.

Darauf erfolgt die Auswertung:
Im Labor wird Ihre Blutprobe mittels einer umfangreichen Analyse untersucht.

Detaillierter Ergebnisbericht:
Ihren Ergebnisbericht können Sie nach wenigen Tagen online in Ihrem gesicherten Bereich einsehen.

Unsere Meinung:
Das ist eine Möglichkeit. Eine andere Möglichkeit wäre den Test beim Arzt machen zu lassen oder sich einfach gleich mit Vitamin B12 zu versorgen. Durchaus mit einem Nahrungsergänzungsmittel. Die meisten Menschen haben ab 40 – 50 ihren Darm dermassen kaputtgegessen, dass er kein Vitamin B12 mehr produzieren kann. Nehmen Sie keine hochdosierten Präparate. Diese können schädlich sein.

.

Vitamin D-Test für 49 Franken.

So funktioniert der Test:
Mit einer dem Vitamin-D-Test beiliegenden Lanzette entnehmen Sie sich selbst drei Tropfen Blut und geben diese auf eine Trockenblutkarte.

Test online aktivieren:
Sie loggen sich in der entsprechenden App oder auf Ihrem Benutzerkonto auf der Website des Anbieters ein oder melden sich dort neu an. Hier aktivieren Sie den Test und beantworten einige kurze Fragen, damit wir Ihnen personalisierte Empfehlungen geben können.

Blutprobe versenden:
Die Trockenblutkarte mit Ihrer Blutprobe senden Sie mit dem Rücksendeumschlag per Post kostenfrei an das Labor.

Analyse im Labor:
Im Fachlabor wird Ihre Probe auf die Konzentration von 25-OH-D (Vitamin D3) in Nanogramm pro Milliliter im Serum analysiert.

Ergebnisbericht:
Sie erhalten einen persönlichen Ergebnisbericht, der Ihnen Ihren Vitamin-D-Spiegel verrät und konkrete Empfehlungen gibt, um Ihre Vitamin-D-Werte zu optimieren und in den grünen Bereich zu bringen.

Unsere Meinung:
Sie können auch jeden Tag eine 1/4 Stunde an der Sonne einen Spaziergang machen und haben genügend Vitamin D. Vielleicht über Mittag.

.

Anmerkung: So kommen immer mehr Tests auf den Markt, die kein Mensch braucht, ausser der Verkäufer dieser Tests. Natürlich können Sie dann die entsprechenden Nahrungsergänzungen, die kaum einen Nutzen haben, gleich beim Anbieter dieser Tests bestellen.

Wer gesund lebt, braucht das alles nicht. Wer nicht so gesund lebt, kann eine Blutanalyse bei seinem Arzt machen lassen (meistens von der Krankenkasse bezahlt). Wenn das Ergebnis einen Nährstoffmangel ausweist, kann er nachdenken, was er tun kann, dass ihm nichts mehr fehlt. Nahrungsergänzungen sind einfach zu nehmen, haben jedoch selten einen Nutzen.

.

Überdenken Sie Ihre Multivitamine

Was kann schlechtes an hochwirksamen Multivitaminen sein? Wir brauchen sie doch täglich? Ja, wir brauchen tatsächlich täglich Vitamine, aber so, dass sie der Körper verwerten kann und nicht krank wird.

Vitamine, die für gesunde chemische Reaktionen in unseren Zellen benötigt werden, sind in bunten, knackfrischen Bio-Früchten und -Gemüsen enthalten, die den grössten Teil unserer Ernährung ausmachen sollten. Wenn wir beispielsweise eine Karotte essen, nehmen wir Moleküle auf, die Carotine genannt werden. Alpha-Carotin, Beta-Carotin, Gamma-Carotin, Epsilon-Carotin – eine Symphonie natürlicher, stabilisierender Moleküle – sind in bescheidenen, ausgewogenen Mengen vorhanden.

Die meisten Vitaminhersteller nehmen jedoch ein Carotin – Beta-Carotin – und konzentrieren es in extrem hohen Mengen. Eine typische Dosis beträgt 20’000 Internationale Einheiten (IE) oder mehr. Bei dieser Konzentration haben Sie ein Arzneimittel entwickelt, im Wesentlichen ein Medikament, das häufig unvorhergesehene Nebenwirkungen hat.

Obwohl die Einnahme von Multivitaminen „natürlich“ und „gut“ erscheint, sieht die Realität, anders aus. Beispielsweise sind Menschen, die hohe Dosen Vitamin A konsumieren, anfälliger für Hüftfrakturen (1).

Menschen, die grosse Dosen Beta-Carotine konsumieren, erhöhen das Risiko an Herzleiden zu erkranken(2); Raucher, die grosse Mengen Beta-Carotin konsumieren, sind möglicherweise anfälliger für einen versteckten Lungenkrebs, der aggressiver wächst (3).

Grosse Mengen Folsäure (ich beziehe mich nicht auf natürlich vorkommendes Folat in dunkelgrünem Gemüse, aus dem wir dieses essentielle Vitamin beziehen sollten) können Brustkrebs bei Frauen (4) und Prostatakrebs bei Männern (5) fördern.

Zum gesteigerten Krebsrisiko durch hochdosiertes Vitamin B12 kommt die Erkenntnis, dass auch das Risiko für Hüftfrakturen durch B-Vitamine in grossen Mengen um rund 50 % erhöht ist. (6) Kein Wunder: Hochdosispräparate sind eine Erfindung aus den Hexenküchen der Konzerne, in der Natur sind die gefährlichen Konzentrationen nicht zu finden. Unser Organismus kann auf die Bomben also gar nichtvorbereitet sein. Es wird Zeit, der Gefahr endlich Rechnung zu tragen und die Killervitamine aus den Supermarktregalen zu verbannen. (pandalis.de)

Wer an Osteoporose leidet, bekommt vom Arzt Kalziumpräparate und Vitamin D3 verschrieben. Doch ist das nicht ganz zu Ende gedacht: Die Voraussetzungen, dass  das Kalzium auch in die Knochen eingebaut werden kann, sind damit nicht erfüllt. Vitamin D ist vor allem für das Einschleusen von Kalzium in den Blutkreislauf notwendig. Der Einbau von Kalzium in die Knochenmatrix hingegen verlangt die Präsenz von Vitamin K.

Vitamin K ist für die Aktivierung einer Vielzahl von Proteinen verantwortlich. Zum einen ist dies das Protein Osteocalcin, das das Kalzium in die Knochenmatrix einbaut, zum anderen das Protein Matrix Gla (MGP),  welches überschüssiges Kalzium im Blutkreislauf bindet. Ein Mangel an Vitamin K ist also nicht nur der Auslöser einer Osteoporose, er führt auch dazu, dass die  Gefäße zu einer Sackgasse für das zugeführte Kalzium werden. Ablagerungen  in den Gefässen (Arteriosklerose) sind  die Folgeerscheinung eines Vitamin K Mangels bei künstlicher Zufuhr von  Kalzium und Vitamin D.

Die antiarteriosklerotische Wirkung von Vitamin K ist mittlerweile in vielen Studien (7) belegt, zudem wirkt sich eine Zufuhr positiv auf  bereits bestehende Verkalkungen aus.

Das fettlösliche Vitamin K nehmen wir vorwiegend mit der Nahrung auf, beispielsweise durch grünes Blattgemüse. Wer eine intakte Darmflora  beherbergt, dessen Darmbakterien sind ebenfalls in der Lage, eine kleine, aber gewisse Menge an Vitamin K zu produzieren. Ein Mangel kann neben  einer falschen Ernährung und einer gestörten Darmflora auch durch die Einnahme von Vitamin K-Antagonisten (klassische Blutverdünner) verur- sacht werden. Vorzugsweise bei kardiovaskulären Risikopatienten fortgeschrittenen Alters eingesetzt, kann die Einnahme langfristig gesehen zu Osteoporose und Arteriosklerose führen. (pandalis.de)

Die meisten hochkarätigen kontrollierten Studien der letzten 10 Jahre zeigen keinerlei gesundheitliche Effekte von Fischöl- oder Omega-3-Fettsäure-Präparaten. Dennoch erhöht sich der Verkauf solcher Produkte in kaum nachvollziehbarem Umfang. Viele nehmen solche Präparate täglich, z. B. um sich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen oder die Blutfette zu senken. (8) (pandalis.de). Fisch kann Schwermetalle und Nanopartikel enthalten, auch das Fischöl!

Das sind nur wenige Beispiele. In der täglichen Ernährung mit Früchten und Gemüsen sind alle wichtigen Nährstoffe enthalten, die der Körper wunderbar verwerten kann.

Über das ewige Thema Vitamin D3 lesen Sie hier weiter:

Noch ein Wort zu Super-Foods: Was in der Traditionellen Chinesischen Medizin erprobt ist, muss für uns Mitteleuropäer nicht unbedingt gesund sein. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn ein Exot hierzulande als Super Food vermarktet wird und mit schönen Worten zum Kauf verführen soll. So ist die angeblich antioxidative Wirkung für die populären Goji-Beeren nicht belegt. Schlimmer noch: Beobachtungen legen nahe, dass dieses Super Food die Wirkung von Vitamin-K-Antagonisten verstärkt und zu schwerwiegenden Blutungsstörungen führen kann. (9) (pandalis.de)

Verweise:
1) Melhus H., Michaelsson K., Kindmark A. et al.: Eine übermässige Aufnahme von Vitamin A über die Nahrung ist mit einer verringerten Knochenmineraldichte und einem erhöhten Risiko für Hüftfrakturen verbunden. Ann Intern Med 1998; 129: 770 & ndash; 778.

2) Lancet 2003; 361: 2017–2023.

3) Mayne ST: Beta-Carotin, Carotinoide und Krankheitsprävention beim Menschen. FASEB J 1996; 10: 690 & ndash; 701.

4) Stolzenberg-Solomon RZ et al. Folatkonsum, Alkoholkonsum und Brustkrebsrisiko nach der Menopause in der Prostata-, Lungen-, Darm- und Eierstockkrebs-Screening-Studie. Am J Clin Nutr. 2006 Apr; 83 (4): 895 & ndash; 904. Kim YI. Erhöht eine hohe Folataufnahme das Brustkrebsrisiko? Nuss Rev; 2006; 64 (10PT1) 468-75.

5) Figueiredo JC et al. Folsäure und Prostatakrebsrisiko: Ergebnisse einer randomisierten klinischen Studie. J Natl Cancer Inst. 2009 Mar 18; 101 (6): 432 & ndash; 5. Epub 2009 Mar 10.

6) Meyer H. E. et al (2019). Association of High Intakes of Vitamins B6 and B12 From Food and Supplements With Risk of Hip Fracture Among Postmenopausal Women in the Nurses’ Health Study. JAMA network open, 2(5), e193591-e193591. doi: 10.1001/jamanetworkopen.2019.3591

(7) Binkley et al (2002) A high phylloquinone intake  is required to achieve maximal osteocalcin  gamma-carboxylation Feskanich et al (1999) Vitamin K intake and hip  fractures in women: a prospective study Schurgers et al (2001) Role of vitamin K and  vitamin K-dependant proteins in vascular  calcification Suttie (2009) Vitamin K in Health and Disease

8) (Grey A et al., JAMA Intern Med. 2014)

9) Wenzel, S.: Risiko Pflanze? In: Ernährung & Medizin 2018; 33: 132-134.

Anmerkung: Mit synthetisch und generell toten Nährstoffen kann der Körper nichts anfangen. Er wird höchstens belastet und Nebenwirkungen können, wie oben beschrieben, ausgelöst werden. Sind Sie also vorsichtig, wenn Ihnen Ihr Heiler Zeugs verkaufen will.

Gesunde Ernährung ist gefährlich, Superfoods noch mehr

Natur pur, Kräuter und Nahrungsmittel, ja sogar echte Lebensmittel, werden von immer mehr Gesundheitsindustrien und andern Dummköpfen als gefährlich und völlig wirkungslos verunglimpft.

Es sei lächerlich, dumm, man werde zudem impotent. So die etwas harmloseren Aussagen von Spezialisten (Damen und Herren), die jedoch keine Ahnung haben und über Null Wissen verfügen, aber viel verdienen (wollen).

Es wird sogar als illegal betrachtet wenn Nicht-Ärzte gesundheitsbezogene Angaben für natürliche Substanzen (gesunder Ernährung) äussern. Selbst wenn sie seit tausenden von Jahren in der Volksmedizin und in riesigen wissenschaftlichen Forschungen ihren Nutzen bestätigen. Sie können nicht sagen, Kirschen heilen Gicht, auch wenn es wahr ist.

Die Wahrheit ist nicht länger das Kriterium, das entscheidet, was man sagen kann oder nicht.

Und es gibt sogar Datenbanken von Regierungen, die frei zugänglich sind, die über Millionen biomedizinische Zitate (Artikel über lebensbedrohliche Krankheiten und die Erfolge durch Nahrungsmittel, Vitaminen, Gewürze, Kräuter usw.) veröffentlichen. Trotzdem wird alles in den Dreck gezogen, wenn es um Ernährung geht.

Menschen müssen krank werden und bleiben, nur so kann die Gesundheitsindustrie gut leben. Geschützt von Politikern, die nur Arbeitsplätze sichern wollen aber keine Freude an gesunden Menschen haben.

Kann der Körper Nährstoffe von Nahrungsergänzungsmitteln aufnehmen?

Viele sind der Meinung ja und schlucken täglich Mengen von Nahrungsergänzungsmitteln, weil sie sich sträuben sich gesund zu ernähren. Doch mit all diesen Mittelchen werden Menschen nicht gesünder.

Warum?

Wir erklären das mal so:

Wenn Sie auf einen Schrottplatz gehen, können Sie sicher alle Teile finden, die benötigt werden, um ein Automobil zu bauen. Reifen, ein Lenkrad, ein Motor, Stossdämpfer, eine Achse, Bremsen, Scheiben, Scheibenwischer, Sitze, Scheinwerfer usw. Wenn Sie jedoch all diese isolierten Teile auf einen grossen Haufen werfen, können Sie nicht erwarten, dass plötzlich ein fahrender BMW (oder andere Marke) auftaucht, oder? Ich meine, wir alle wissen, dass ein Automobil in seiner ursprünglichen Form besser funktionert als ein Haufen von Einzelteilen. Die selbe Analogie gilt für Vitamine und Mineralien, die isoliert wurden. Wir können keine Nährstoffe aus dem gesamten Komplex isolieren und erwarten, dass sie die gleiche Arbeit verrichten, wie der ganze Komplex. Mit anderen Worten, sie sind Teile eines gesamten synergistischen Komplexes, die einem guten Zweck dienen, wenn sie Teil des Ganzen sind. Aber sie liefern nicht den Treibstoff, den Ihr Körper braucht, es sei denn, sie sind Teil einer gut orchestrierten Ernährungssymphonie.

Ein perfektes Beispie dafür ist Kalzium

Es ist allgemein anerkannt, dass wir Kalzium brauchen, um starke Knochen, Zähne und Gelenke aufzubauen und zu erhalten. Aber die Ergänzung mit Kalzium kann mehr Schaden anrichten, als nützlich sein. Ohne Magnesium, Vitamin D-Sonne (oder Vitamin D3 mit Vitamin K2), Zink, Bor, Silizium und einem hochwertigen bioverfügbaren Protein verkalkt der ganze Körper, wenn Sie nur Kalzium zu sich nehmen.

Nahrungsergänzungsmittel, die synthetisch hergestellt werden und gekaufte Frucht- und Gemüsesäfte taugen gar nichts bis wenig.

Mit einer nährstoffreichen, gesunden Ernährung, also mit Lebensmitteln, funktioniert unser Körper immer noch am besten. Vitamine sind nicht isoliert, sondern eine Synergie von Enzymen, Coenzymen, Spurenelementen, Antioxidantien und anderen Faktoren, die alle harmonisch zusammenarbeiten, um Ihrem Körper den Treibstoff zu liefern, den er braucht, um gesund zu bleiben.

Nährstoffe: Was braucht der Mensch unbedingt? Täglich!

Wenn Sie sich fragen, warum es Ihnen so schlecht geht. Hat das zwei Gründe:

  • Sie sind übersäuert und vergiftet durch Ernährung und Medikamente.
  • Es fehlen Ihnen Nährstoffe durch Ernähgung und Medikamente. Sie können noch so gut essen und Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, wenn Sie Medikamente schlucken killen diese Nährstoffe.

Was brauchen wir – täglich:

13 Vitamine
Vitamin A: Augen, Schleimhäute, Haut
Vitamin B1: Nervensystem, Kohlenhydratstoffwechsel
Vitamin B2: Haut, Schleimhäute, Fett-, Eiweiss- und Kohlenhydratstoffwechsel
Vitamin B3: Herz, Nervensystem, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel
Vitamin B5: Haut, Schleimhäute, Abwehr und Haarwachstum
Vitamin B6: Nervensystem und Eiweissstoffwechsel
Vitamin B7: Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel, für Haut, Haare, Finger- und Fussnägel
Vitamin B9: Blutbildung, Wachstum und Gefässe
Vitamin B12: Blutbildung, Nerven, Hirn
Vitamin C: Abwehrkräfte, Bindegewebe, Knochen
Vitamin D: Knochen, Zähne, Calcium- und Phosphatstoffwechsel
Vitamin E: Haut, Zellschutz vor Umweltgiften und UV Strahlung
Vitamin K: Blutgerinnung, zur Herstellung bestimmter Eiweissstoffe

21/22 Mineralien und Spurenelemente
Calcium: Wachstum und Neubildung von Knochen und Zähnen (mit Vitamin K2)
Eisen: Transport von Sauerstoff, Energiegewinnung
Kalium: Übertragung elektrischer Impulse an Nerven und Muskelzellen, zur Senkung von Bluthochdruck
Magnesium: Entzündungshemmend, Krampflösend, macht Blutgefässe geschmeidig, zur Senkung von Bluthochdruck
Natrium: Elektrisches Zellpotential für Nervenleitung, Herzrhythmus
Kupfer: Abwehrsystem, Wundheilung, Aufbau Knochen, Haut, Haare
Chlorid: Magensäure, osmotischer Druck
Chrom: starkes Oxidationsmittel, wirkt bei erhöhtem Blutzucker
Jod: wichtig für Schilddrüsenhormone und für den Stoffwechsel
Mangan: wichtig für alle Körperzellen und HPU Störung
Molybdän: wichtig für Eisen und Harnstoffwechsel und für Enzymstoffwechsel
Selen: allgemeiner Mangel vorhanden und für die Schilddrüse
Zink: wichtig für Haut, Wundheilung, Eiweissstoffwechsel und Enzyme
Nickel: Baustein für Eiweisse und für Eisenaufnahme entscheidend
Lithium: Gehirnstoffwechsel, Stimmungslage
Kobalt: Bestandteil von B12 und B9
Silizium: regeneriert Knochengewebe, Haut und Haare
Rubidium: wichtig für Schwangerschaft und im zentralen Nervensystem
Vanadium: für Mineralisation der Knochen, reguliert Zuckerstoffwechsel
Phosphor: Aufbau der Zellwände und für die Erbsubstanz mitverantwortlich
Schwefel: Aufbau von Nägeln, Haaren und Haut, Entgiftung
Einige meinen Fluorid in kleinsten Dosen gehöre dazu: Wäre gut für Zähne, doch nicht gut für unsere Zirbeldrüse, die dadurch verkalkt und steinern wird.

2 Fettsäuren
Omega 6: Bauen Zellmembranen auf, Vorläufer von Botenstoffen. Fördert jedoch Entzündungen, wenn keine Omega-3-Fettsäuren dabei sind.
Omega 3:  Hormonaufbau, entzündungshemmend

10 Aminosäuren
Arginin: wichtig für Blutdruck, Fettverbrennung und Leistungssteigerung
Isoleucin BCAA: Muskeleiweiss für bessere Ausdauer, Neusynthese
Leucin BCAA: Fettverbrennung und Eiweissaufbau im Muskel
Valin BCAA: Aufbau und Stärkung von Nervenbahnen uvm.
Lysin: optimale Virusabwehr und vor allem Herpes
Methionin: wichtigste Krebsversicherung von den Aminosäuren betrachtet
Phenylalanin: Kraft und Freude jeden Tag, Dopamin und Noradrenalin
Threonin: hilft gegen Müdigkeit, baut Kollagen auf
Tryptophan: baut Serotonin auf, hilfreich bei Depressionen
Histidin: für lebensnotwendige Funktionen, Stärkung des Immunsystems

(Quelle der Auflistung Dr. Strunz)

Diese Nährstoffe finden Sie nicht in Schnitzel-Pommes, Pizza, Süssigkeiten, Fast Food & Co. sondern nur in einer gesunden Ernährung. Einige Nährstoffe können Sie in guten Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nehmen.

Wir informieren in unserer Sprechstunde.

Vitamin D-Mangel trotz Vitamin D3-Tropfen und Sonnenlicht

Das hören wir immer wieder. Obwohl Klienten vom Arzt empfohlen gleich ein ganzes Fläschchen Vitamin D3 mit rund 500’000 i.E. trinken, haben sie einen Vitamin D-Mangel. Andere nehmen täglich weniger Einheiten ein, über eine längere Zeit und haben auch einen Vitamin D-Mangel.

Was sind die Gründe?

Nur mit Vitamin K2 und einem genügend hohen Magnesiumspiegel weist der Körper keinen Vitamin D-Mangel mehr aus.

Selbst wenn Sie Nahrungsergänzungsmittel täglich einnehmen, denken Sie daran, dass Ihr Vitamin D- und Magnesiumspiegel eng miteinander verknüpft sind. Damit Vitamin D nicht Blutgefässe verkalkt braucht es das Vitamin K2.

Laut einer aktuellen Überprüfung, haben mindestens 50 Prozent der Amerikaner inaktives Vitamin D in ihrem Körpern. Dies tritt ein, weil das Vitamin nicht metabolisiert werden kann, wenn der Magnesiumgehalt niedrig ist. Die Mehrheit der Menschen, auch bei uns in der Schweiz, haben einen sehr niedrigen Magnesiumspiegel.

Dr. Mohammed S. Razzaque, Professor für Pathologie (Lake Erie College für Osteopathische Medizin) und Co-Autor der Studie, erklärte, dass die meisten Menschen, die Vitamin-D-Präparate einnehmen, nicht wissen, wie es verstoffwechselt wird. Er warnt, dass “Vitamin D nicht wirklich nützlich oder sicher ist, wenn Sie nicht auch Magnesiumpräparate einnehmen.”

In der Ernährung finden Sie in diesen Lebensmitteln Magnesium:

Um sicherzustellen, dass Ihr Magnesiumspiegel hoch genug ist, um gesundheitliche Komplikationen zu vermeiden, versuchen Sie, mehr von den magnesiumreichen Lebensmitteln zu konsumieren:

  • Avocados – Eine nahrhafte Frucht. Avocado enthält Magnesium. Die Frucht ist auch reich an B-Vitaminen, Kalium und Vitamin K. Es ist auch reich an Ballaststoffen und “herzgesunden einfach ungesättigten Fettsäuren.”
  • Dunkle Schokolade – Dunkle Schokolade über 70 % Kakaoanteil ist voll von Magnesium und enthält auch Kupfer, Eisen und Mangan. Zusätzlich hat die Schokolade prebiotische Fasern, die die guten Bakterien in Ihrem Darm füttern. Dunkle Schokolade enthält auch Antioxidantien, Nährstoffe, die freie Radikale neutralisieren (schädliche Moleküle, die Ihre Zellen schädigen und Sie krank machen können).
  • Hülsenfrüchte – Hülsenfrüchte enthalten Pflanzen, die viele Nährstoffe enthalten. Z.B. Bohnen, Kichererbsen, Linsen, Erbsen und Sojabohnen. Sie enthalten auch Eisen, Magnesium, Kalium und Protein. (Vorsicht für Autoimmunerkankte: Hüslenfrüchte enthalten Lektine!)
  • Nüsse – Nüsse wie Mandeln, Cashewnüsse und Paranüsse sind voller Magnesium. Die Nüssen sind reich an Ballaststoffen und einfach ungesättigten Fettsäuren, die helfen können, Blutzucker und Cholesterinspiegel bei Menschen mit Diabetes zu verbessern. (Vorsicht für Autoimmunerkankte: Cashew- und Erdnüsse enthalten Lektine!)
  • Samen – Viele Samen, wie Chia, Flachs und Kürbiskerne, enthalten Magnesium. Samen sind auch voll von Antioxidantien, Ballaststoffen, Eisen, einfach ungesättigten Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren.
  • Tofu – Tofu ist proteinreich und wird aus Sojamilch hergestellt, die zu weichem weissen Quark oder Tofu verarbeitet wird. Tofu enthält Kalzium, Eisen, Magnesium, Mangan, Protein und Selen. (Tofu-/Sojaprodukte können gentechnisch verändert sein.)

Um den Mangesiumspiegel schnell und gut anzuheben empfehlen wir in unserer Sprechstunde ein gutes Magnesium, das kein Durchfall auslöst. Und natürlich auch das passende Vitamin D3 und Vitamin K2.

Viele kaufen Billigstzeugs oder vom Arzt verschriebene Produkte, da gar nichts taugen. Der Körper muss es verwerten können und nicht einfach Umsatz für die Verkäufer generieren.

Achtung Veganer oder andere Ernährungsformen: Das darf Ihnen nicht passieren!

Vermehrt kommen Klienten zu uns, die sich plötzlich vegan ernähren oder sich einer anderen, meist komplett falschen Ernährungsform widmen. Leider immer ohne Wissen! Oft sind es Leute, die sich schon vorher nicht all zu gesund ernährt haben. Sie machen sich keine grossen Gedanken über das allerwichtigste in unserem Leben:

Unsere Ernährung.
Mit Ernährung führen wir
Nährstoffe unserem Körper zu!

Sollten wir wenigstens. Macht kaum jemand!

Achten Sie deshalb, dass Sie sich korrekt gesund ernähren und dass die Kilos nicht unter die Schmerzgrenze dahinschmelzen. Sie dürfen schlussendlich nicht an (starkem) Untergewicht leiden.

Wenn Sie sich vegan oder ähnlich ernähren, sollten Sie unbedingt diese 9 Regeln für eine gesunde vegane Ernährung zu 100 % einhalten:

  1. Am wichtigsten: So abwechslungsreich wie möglich ernähren!
  2. Vitamin B12 als Nahrungsergänzung nehmen, im Winter Vitamin D3 in Ölform und vegan einnehmen. Jod aus Algenprodukten oder Jodsalz, sparsam verwenden. Beim Jodsalz verpufft schon viel Jod beim Öffnen der Verpackung.
  3. Vitamin-C-haltige Getränke zu den Mahlzeiten trinken, um die Eisenaufnahme zu optimieren.
  4. Raffinierter Zucker und Auszugsmehl meiden
  5. Zusätzliche Fette/Öle nur in geringen Mengen (Herzkranke sollten auf zusätzliche Fette/Öle verzichten). Dies gilt aber nicht für vegane Kleinkinder. Tipp: Omega-3-Fettsäuren bezieht man am besten aus frisch gemahlenen Leinsamen.
  6. Industriel verarbeitete Nahrungsmittel sehr selten oder gar nicht konsumieren.
  7. Frische Früchte, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Vollkornprodukte bevorzugen.
  8. Essen Sie nur Bioqualität.
  9. Und essen Sie auch immer wieder Rohkost, z.B. Salatteller mit Gemüse, kleingeschnitten, einfache Salatsauce: Leinöl, Hanföl, Sesamöl mit etwas Apfelessig oder Zitronensaft, leicht würzen.

(Teilquelle: Dr. Henrich)

Es ist erschreckend, wie Menschen
leben und sich selber ruinieren!

Wenn Sie zu uns kommen, komplett abgemagert, von sich selber ruiniert und von Ärzten ebenfalls, können wir auch nicht mehr viel machen. Kommen Sie deshalb frühzeitig zu uns in die Sprechstunde. Wird oder ist Ihr Zustand kritisch gehen Sie unbedingt zu einem Arzt und/oder direkt in eine Klinik! Sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse.

In unserer Sprechstunde erfahren Sie, was es heisst sich gesund zu ernähren. Wie Ihr Körper sich dadurch selber heilen kann. Aber nur wenn Sie unsere Informationen dann auch umsetzen.

Was bringen basische Produkte tatsächlich?

Im neuen Jahr boomen Gesundheitsprodukte aller Art. Menschen wollen abnehmen, endlich zur Traumfigur kommen, so wird alles gekauft, was Hoffnungen schürt. Spätestens nach drei Monaten ist die Begeisterung vorbei.

Voll im Trend sind basische Produkte, vom Basenpulver zum schlucken, Basenpulver zum baden, basische Teesorten, basische Stulpen und Pflaster. Hersteller bringen am Laufmeter neue Produkte auf den Markt. Mit toller Werbung und Sparangeboten werden Menschen überredet zu kaufen.

Viele Produkte, Nahrungsergänzungen, sollen viele Vitamine und allgemein alle Nährstoffe enthalten, die wir so brauchen.

Doch was bringt das unserem Körper tatsächlich?

Nicht viel bis nichts!

Die Nährstoffe kann unser Körper von einer gesunden Ernährung am besten verwerten.

In den Nahrungsergänzungen sind längst nicht alle Vitamine und Nährstoffe so gut in der Qualität, dass es überhaupt etwas bringen kann.

Was nützen basische Produkte, wenn wir unseren Körper täglich mit Nahrungsmitteln aller Art, mit Medikamenten, mit Stress und Umweltgiften übersäuern? Vielleicht wird der Körper für eine kurze Zeit etwas basischer. Aber richtig basisch gelingt nicht.

All diese blumigen Versprechungen, die auf einen zweiten Blick sehr fragwürdig sind, können Sie sich sparen.

Wie Sie sich korrekt und gesund ernähren ist Bestandteil unserer Sprechstunde. Nur so werden Sie zu einem mehrheitlich basischen Körper kommen. Alles andere ist nichts – und taugt auch nichts.

Anmerkung: Denken Sie immer daran der Magen muss sauer sein und bleiben, hier sollte man nicht mit Basenpulver reinpfuschen. Eine Magenschleimhautentzündung ist nicht mehr so lustig!

Multivitaminpräparate für Schwangere bringen nichts

Ausgewogene Ernährung reicht vollauf für die Versorgung des ungeborenen Kindes. Dies zeigt eine neue Studie. Die einzig sinnvollen Zusatzmittel sind Folsäure und Vitamin D.

Zahlreiche Präparate mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sind im Handel, die laut Werbeversprechen speziell an die Bedürfnisse von schwangeren Frauen angepasst sind. Die Frauen sind empfänglich für die Werbebotschaften, weil sie dem Kind den besten Start ins Leben ermöglichen wollen. Ob die Tabletten und Kapseln aber tatsächlich notwendig sind, ist umstritten.

Ein neuer Bericht, basierend auf einer Metastudie, zeigt nun: Bei ausgewogener, gesunder Ernährung kann getrost auf sie verzichtet werden. Die Multivitaminpräparate werden gar als Geldverschwendung bezeichnet, kosten sie doch schnell einmal 20 Franken und mehr pro Monat. Der Bericht wurde im britischen Fachmagazin Drug and Therapeutics Bulletin (dtb) publiziert.

Quelle: medinside.ch

Wenn sich eine schwangere Frau mit Folsäure zusätzlich versorgen muss, isst sie jedoch nicht ausgewogen und gesund! Vitamin D wäre unser Sonnenlicht. Oder im Winter können Sie Ihren Körper Vitamin D3-Tropfen korrekt versorgen. Doch dazu gehört auch Vitamin K2. Zudem wurden ausschliesslich synthetisch chemische Vitaminpräparate getestet. Die bringen sowieso nichts. Da muss gar kein Test durchgeführt werden. Der Körper kann diese künstlichen Produkte nicht verwerten und scheidet sie wieder aus. Die Natur-Produkte schneiden da wesentlich besser ab, aber diese werden schon gar nicht getestet.

Wer sich jedoch generell korrekt gesund ernährt braucht die Zusatz-Vitamine gar nicht. Was das heisst erfahren Sie in unserer Sprechstunde. Auch, dass Ihr Kind nicht bereits mit Neuroderimitis, Arthritis, einer Allergie oder anderen Erkrankungen auf die Welt kommt. Vorbeugen ist besser als nachher versuchen zu behandeln. Kommen Sie vor Ihrer Schwangerschaft zu uns, auch wenn Sie Ihre Schwangerschaft nicht mit Rückenschmerzen «überstehen» wollen.

D3 und K2 sind als Naturpräparate erhältlich.

Vitamin B12-Mangel – fast bei jedem Menschen

Plötzlich staunen wir, dass viele einen Vitamin B12-Mangel – bereits Kinder und in der Regel Menschen ab 40 oder 50 Jahren – haben.

Das Wissen der Ärzte ist minim. Ihre Meinung: «Essen Sie Fleisch- und Milchprodukte und dann haben Sie genügend Vitamin B12».

Diese Aussage ist nicht korrekt, da wir mit unserer modernen Ernährung unseren Darm kaputt essen, kann der Darm von Mikroorganismen (in Wurstwaren und z.B. Käse, auf rohem Gemüse…) das Vitamin B12 nicht selber produzieren.

Ärzte messen Vitamin B12 nur auf Patientenwunsch. Auch wenn ein Patient über Vergesslichkeit klagt und Angst hat an Alzheimer zu erkranken misst der Arzt das B12 nicht im Blut.

Der Patient muss auch mit den besten Ärzten und Professoren selber für seine Gesundheit achten. Deshalb achten Sie gut, was Sie essen…

Ein wichtiges Thema in unserer Sprechstunde: Die Ernährung!

Vitamin B12 brauchen wir für ein gesundes Hirn, für unsere Nerven und unser Blutbild.