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Du bist was du isst? Korrekt? Nein, denn du bist was du verdaust!

Ein grosser Unterschied. Denn nur was wir korrekt verdauen und der Körper verwerten kann bringt uns Gesundheit und Wohlbefinden. Allein eine gesunde Ernährung bringt zu wenig.

Die meisten Menschen essen einfach – vor allem wollen sie Genuss. Genuss sei gesund. Gesundes Essen sei alles was schmeckt. Leider ist das ein schwerwiegender Fehler beim Denken, da die Mehrheit der Verdauungsorgane nicht stark genug sind, um die Nährstoffe in der Nahrung richtig abzubauen und zu assimilieren, so dass sie durch das Blut in alle Bereiche des Körpers verteilt werden können.

Was verursacht Verdauungsstörungen?

  • Schlechte Ernährungsgewohnheiten, zu schnelles Essen, alles kochen… so produziert der Körper keine Enzyme, die der Verdauung helfen sollten
  • Toxische Belastung, die den Darm sowie die Leber- und Gallenfunktion negativ beeinträchtigt, dazu gehören auch
  • Verschreibungspflichtige Medikamente, vor allem Antibiotika
  • Schlechtes Kauen
  • Niedrige Magensäure
  • Funktionsstörung der Bauchspeicheldrüse
  • Stress
  • Bakterielle, virale, Pilz- und Parasiteninfektionen

Was passiert wenn die Verdauung beeinträcht wird?

  • Nährstoffe aus der Ernährung, aber auch von Nahrungsergänzungsmitteln kann der Körper nicht verwerten. Vieles davon landet in der Toilette, anstatt in Ihrem Blut, in Ihrem Gewebe, in Drüsen, in Organen und Muskeln usw. Dies kann zu ernsten Nährstoffmängeln führen.
  • Unverdaute Nahrung verfault und fermentiert im Darm, was zu Unwohlsein, Sodbrennen und Verdauungsstörungen führt.
  • Diese gärende und verrottende Nahrung wird Nahrung für Krankheitserreger und schafft eine ideale Umgebung, damit sie in Ihrem Verdauungstrakt gedeihen können.
  • Die Toxine, die aus schlecht verdautem Essen entstehen, können auch in Fett gebunden werden (um Sie zu schützen), was es schwierig macht, ein gesundes Körpergewicht aufrecht zu erhalten.

Was gesundes Essen ist, was Nahrungsergänzungsmittel bringen und wie Ihr Körper bestens verdauen kann, erfahren Klienten vor allem mit Magen-Darm-Problemen und/oder mit Autoimmunerkrankungen in unserer Sprechstunde. Dieser Beitrag soll Sie vorab zum nachdenken und beobachten anregen. Schauen Sie, wie Ihr Körper nach Mahlzeiten reagiert.

Mahlzeiten verdauen und Getränke trinken

Viele Menschen haben das Problem, dass sie ihre Mahlzeiten nicht gut verdauen können. Das hat zum Teil mit einer hastigen Nahrungszufuhr zu tun. Die Nahrung wird nur kurz gekaut und hinuntergeschlungen. Wie Hunde essen heute moderne Menschen. Zwei-, dreimal beissen und dann wird die Nahrung geschluckt.

Nahrung sollte immer gut durchgekaut und eingepeichelt werden. So dass die Nahrung regelrecht zu einem Brei im Mund wird.

Der Magen kann so wesentlich besser und schneller verdauen. Ca. 30 Minuten vor der Nahrungsaufnahme und bis zu zwei Stunden (bei Fleischgerichten) danach sollte nichts getrunken werden. Oder nur kleine Mengen stilles Wasser. Wer zur Mahlzeit trinkt, vor allem auch kohlensäurige Getränke, schwächt die Magensäure. So geht der Verdauungsprozess wesentlich länger. Oder Nahrung kommt zu wenig verdaut sauer in den basischen Zwölffingerdarm. So können Magen-Darmprobleme entstehen.

Der Magen braucht viel Zeit für die Verdauung unserer modernen Ernährung:

  • Früchte bis zu 1 Stunde
  • Gekochtes Gemüse 1/2 bis 1 Stunde
  • Rohes Gemüse, je nach härte bis zu 4 Stunden
  • Milchprodukte bis zu 6 Stunden
  • Fleisch bis zu 9 Stunden
  • Wurstwaren bis zu 12 Stunden
  • Süssigkeiten, je nachdem was es ist, 1 bis 6 Stunden

Zwischen Mahlzeiten sollten mindestens 4 Stunden liegen. In der Regel ist unser Magen dauernd am verdauen. Er hat nie Ruhe.

Je weniger Flüssigkeit wir beim Essen zuführen, desto besser kann der Magen seinen Job erledigen. Wer macht das schon? Nur wenige. Ein Grund warum so viele Menschen an Magen-Darmerkrankungen leiden, ständig Blähungen haben…

Bei uns in der Sprechstunde informieren wir Sie über die Beste Art zu Essen, damit es Ihrem Magen und Darm gut geht. Freut sich der Darm, so freut sich der gesamte Körper an Gesundheit.