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Jeder dritte Chefarzt räumt überflüssige Operationen ein

Deutschland: In Kardiologie, Unfallchirurgie und Orthopädie gibt es besonders viele unnötige Schnitte. Ein Drittel der Chefärzte greift zum Skalpell, um die wirtschaftliche Lage der Klinik aufzubessern.

Die schwierige wirtschaftliche Lage vieler Krankenhäuser schadet den Patienten. Wer in eine Klinik eingewiesen wird, muss befürchten, weniger nach medizinischen als nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten behandelt zu werden. Um zusätzliche Einnahmen zu erzielen, nehmen Ärzte Eingriffe vor, die nicht erforderlich sind. Das sagt mehr als ein Drittel der befragten Chefärzte in einer Umfrage. Auf der anderen Seite werden Patienten notwendige Leistungen vorenthalten.

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Natürlich sieht das bei uns in der Schweiz nicht besser aus. Es wird sogar noch mehr operiert. Denken wir an all unsere Luxuskliniken, die untereinander streiten, wer welche Operationen durchführen darf und wer nicht, denken wir an die Bonis der Chefärzte und an den ganzen aufgeblasenen Gesundheitswahnsinn. Wir fressen und krank und wollen dann, dass Mediziner uns wieder heilen. Dass das nicht geht wissen immer mehr Leidende.