Superfoods

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Superfoods in der Schwangerschaft

Medienmitteilung, 25. Mai 2020 – Universität Bern

Auch «natürliche Stoffe» können Ungeborene schädigen

Pflanzliche Stoffe, welche Schwangere über ihre Nahrung aufnehmen, werden von der Darmflora in chemische Substanzen zerlegt, welche teilweise die Plazentaschranke durchqueren und in den Fötus gelangen. Diese körperfremden Stoffe können dem Ungeborenen schaden, auch wenn sie «natürlichen Ursprungs» sind. Forschende des Department for BioMedical Research (DBMR) der Universität Bern und Inselspital, Universitätsspital Bern, warnen daher davor, die Einwirkung solcher Stoffe zu unterschätzen.

Alle Säugetiere und so auch wir Menschen sind von Milliarden von Mikroben besiedelt, welche vor allem in unserem Darm leben, welche aber auch in den Atemwegen, auf der Haut und im Urogenitaltrakt zu finden sind. In der Forschungsgruppe Gastroenterologie des Department for BioMedical Reserarch (DBMR) der Universität Bern und am Universitässpital Bern, Inselspital untersuchen Stephanie Ganal-Vonarburg und Andrew Macpherson das Zusammenspiel dieser gutartigen Darmmikroben mit dem Wirtsorganismus. Schon lange ist der positive Einfluss bekannt, den die Darmflora auf unser Immunsystem hat. Bereits die mütterliche Darmflora hat einen Einfluss auf die Entwicklung des kindlichen Immunsystems im Mutterleib sowie direkt nach der Geburt. In einem im Fachjournal «Science» publizierten Übersichtsartikel haben Stephanie Ganal-Vonarburg und Andrew Macpherson die aktuellsten Kenntnisse darüber zusammengetragen, inwieweit die mütterliche Darmflora bei der Entstehung des kindlichen Immunsystems mitwirkt. Sie fanden auch Hinweise darauf, dass die Wirkung pflanzlicher Stoffe, welche Schwangere über die Ernährung aufnehmen, in der Forschung bislang unterschätzt wurde und ein potenzielles Risiko für das Ungeborene darstellt.

Plazenta bietet nur partiellen Schutz

Schon lange geht die Forschung davon aus, dass der sich entwickelnde Embryo und Fötus komplett steril, das heisst in der Abwesenheit von besiedelnden Mikroben, heranwächst und dass die Besiedlung erst zum Zeitpunkt der Geburt stattfindet. «Allerdings ist der Fötus trotz allem nicht vor mikrobiellen Stoffwechselprodukten, die von der Darmflora der Mutter abstammen, geschützt», sagt Ganal-Vonarburg. Die Plazenta bietet hier nur einen partiellen Schutz und der Kontakt mit mikrobiellen Substanzen führt bereits im Mutterleib zur Reifung des kindlichen angeborenen Immunsystems. Dies konnten vorherige Studien der Gruppe um Ganal-Vonarburg und Macpherson bereits zeigen. «Es ist üblich, dass Schwangere Medikamente nur unter Vorsicht und nach Absprache mit ihrem Arzt einnehmen, da viele Medikament die Plazenta überqueren und die

Entwicklung des Kindes stören können. Viel weniger ist allerdings darüber bekannt, welche natürlich vorkommenden Stoffe in der Nahrung auf das ungeborene Kind übergehen können und inwieweit dies förderlich oder schädlich für die Entwicklung des kindlichen Immunsystems sein kann», erklärt Ganal-Vonarburg.

Vorsicht bei pflanzlichen Stoffen geboten

Sie hat nun mit Andrew Macpherson aktuelle Forschungsresultate zusammengetragen und Hinweise darauf gefunden, dass Stoffwechselprodukte aus der Nahrung nicht nur direkt, sondern oft erst nach Verstoffwechselung durch die Darmflora in den mütterlichen Organismus und so auch in den sich entwickelnden Fötus gelangen können. Dies gilt auch für die Einnahme von pflanzlichen Produkten, beispielsweise Superfoods, die gerade in der Schwangerschaft als besonders gesund gelten, wie etwa Goji-Beeren oder Chia-Samen: «Obwohl es sich bei pflanzlichen Produkten um «natürliche» Stoffe handelt, sind es immer noch sogenannte xenobiotische, also körperfremde Substanzen, mit denen sehr vorsichtig umgegangen werden sollte», sagt Macpherson. «Gerade wenn Schwangere Produkte auf pflanzlicher Basis in grossen Mengen einnehmen». Ganal-Vonarburg und Macpherson empfehlen, dass zukünftige Studien untersuchen sollten, wie und welche Substanzen sich förderlich oder negativ auf die Entwicklung des Ungeborenen auswirken und welchen Einfluss Unterschiede in der mütterlichen Darmflora auf diesen Prozess haben können.

Wie unser Immunsystem entsteht

Sobald das Neugeborene den Geburtskanal der Mutter durchquert, beginnt die Besiedlung seiner Körperoberflächen mit der gutartigen Flora. Im Laufe der ersten Jahre reift diese zu einer komplexen Gemeinschaft an Mikroben heran. Äussere Einflüsse, wie Entbindung (Spontangeburt, Kaiserschnitt), sowie Ernährung (Stillen oder Flaschennahrung) beeinflussen diesen Vorgang langfristig. Parallel hierzu entwickelt sich das kindliche Immunsystem. Es gilt heute als belegt, dass bestimmte mikrobielle Stimuli in dieser frühen Zeit das Immunsystem lebenslang prägen.

Publikationsangaben:

Stephanie C. Ganal-Vonarburg, Mathias W. Hornef, Andrew J. Macpherson: Microbial–host molecular exchange and its functional consequences in early mammalian lif. Science. 8.Mai 2020, https://science.sciencemag.org/content/368/6491/604

Wir ergänzen:

Bei dieser Arbeit geht es leider wieder nur einmal um mehr oder weniger (un-)gesunde Lebensmittel, die eventuell einen Schaden anrichten könnten. Natürlich sind Gojibeeren und Chiasamen nicht so gesund, wie man das immer lesen kann. Wir haben hier schon darüber geschrieben.

Was keine Berücksichtigung findet ist unsere allgemeine ungesunde Ernährung, die wesentlich schlimmer ist als Chiasamen. Zudem wird auch nicht erwähnt wie schädlich Medikamente, Alkohol und Rauchen sein können.

Quält sich eine schwangere Frau zu Beginn der Schwangerschaft mit Übelkeit, will der Körper den Fötus vor ungesunder Nahrung schützen. Das wird missverstanden und so quält sich die Frau durch die Schwangerschaft. Der Arzt meint, das gehört halt zu einer Schwangerschaft und somit ist das Thema erledigt.

Das Immunsystem wird hauptsächlich durch die Muttermilch aufgebaut und gestärkt. Nicht mit Kuhmilch, die das Immunsystem wieder zerstört, Koliken, also Schmerzen und Blähungen sowie Durchfall auslöst. Unsere Kinder sind ja keine Kälber. Aber das kümmert die Eltern kaum. Das Kind braucht Milch! Die Folge: Allergien und vieles mehr…

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Gesunde Ernährung ist gefährlich, Superfoods noch mehr

Natur pur, Kräuter und Nahrungsmittel, ja sogar echte Lebensmittel, werden von immer mehr Gesundheitsindustrien und andern Dummköpfen als gefährlich und völlig wirkungslos verunglimpft.

Es sei lächerlich, dumm, man werde zudem impotent. So die etwas harmloseren Aussagen von Spezialisten (Damen und Herren), die jedoch keine Ahnung haben und über Null Wissen verfügen, aber viel verdienen (wollen).

Es wird sogar als illegal betrachtet wenn Nicht-Ärzte gesundheitsbezogene Angaben für natürliche Substanzen (gesunder Ernährung) äussern. Selbst wenn sie seit tausenden von Jahren in der Volksmedizin und in riesigen wissenschaftlichen Forschungen ihren Nutzen bestätigen. Sie können nicht sagen, Kirschen heilen Gicht, auch wenn es wahr ist.

Die Wahrheit ist nicht länger das Kriterium, das entscheidet, was man sagen kann oder nicht.

Und es gibt sogar Datenbanken von Regierungen, die frei zugänglich sind, die über Millionen biomedizinische Zitate (Artikel über lebensbedrohliche Krankheiten und die Erfolge durch Nahrungsmittel, Vitaminen, Gewürze, Kräuter usw.) veröffentlichen. Trotzdem wird alles in den Dreck gezogen, wenn es um Ernährung geht.

Menschen müssen krank werden und bleiben, nur so kann die Gesundheitsindustrie gut leben. Geschützt von Politikern, die nur Arbeitsplätze sichern wollen aber keine Freude an gesunden Menschen haben.

Was können Sie roh essen? Rohkost…

Meiden Sie Nahrungsmittel mit einem hohen Lectin-Spiegel

Lektine sind eine Art Protein, das an Zucker binden kann. In einigen pflanzlichen Lebensmitteln, wie Bohnen und Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten und bestimmten Gemüsesorten, können hohe Lektinspiegel gefunden werden.

Lektine werden auch als Anti-Nährstoffe bezeichnet, weil sie die Nährstoffaufnahme des Körpers reduzieren. Es wird gesagt, dass Pflanzen Lektine als natürliche Abschreckung für Fressfeinde verwenden; im Wesentlichen als ein Toxin, das Tiere davon abhält, die Pflanzen zu essen.

Menschen können Lektine nicht verdauen – diese Proteine ​​wandern unverändert durch den Darm und fördern Entzündungen!

Meiden Sie also:

  • Mais: Maiskörner sind reich an Lektin. Mais ist eine der grössten Nutzpflanzen und der gebräuchlichste Nahrungsmittelzusatz (Maissirup, Maisstärke, Frühstückszerealien, Maischips).
  • Hülsenfrüchte: Bohnen, Linsen, Erbsen, Sojabohnen und andere Hülsenfrüchte haben den höchsten Lektingehalt in jeder Lebensmittelgruppe. Dies ist der Grund, warum sie dazu neigen Blähungen, Darmwinde und Verdauungsstörungen zu verursachen, wenn sie in grossen Mengen gegessen werden. Rote Kidneybohnen sind besonders wirksam mit hohen Gehalten an einer Art von Lektin namens Phytohaemagglutinin. Wenn Sie sie roh oder ungekocht essen, können sie extreme Übelkeit, Erbrechen und Durchfall verursachen.
  • Nachtschatten: Auberginen, Goji Beeren, Paprika (Paprikaschoten und Peperoni wie Chili und Jalapeño), Kartoffeln und Tomaten gehören in diese beliebte Pflanzenfamilie. Nachtschatten enthalten alle einen hohen Anteil an Lectinen, insbesondere in ihren Samen und Schalen
  • Erdnüsse und Cashewnüsse: Erdnüsse gehören zur Gruppe der Leguminosen, das bedeutet, dass sie auch mit Lektinen gefüllt sind. Cashewnüsse hingegen sind mit Poison Ivy verwandt, und ihre Schalen sind bekanntlich sehr ätzend.
  • Quinoa: Quinoa hat sich zu einem beliebten glutenfreien Ersatz für Weizen entwickelt, ist aber auch mit Lektinen belastet. Um Quinoa ohne die potentielle Toxizität zu geniessen, sollten Sie es vor dem Kochen einweichen und gären.
  • Kürbisse: Das Gemüse in der Squash-Familie, die Eichel-Kürbis, Butternut-Kürbis, Gurken, Kürbisse und Zucchini umfassen, haben auch einen hohen Lektin-Spiegel.
  • Pflanzenöle: Die meisten Pflanzenöle werden aus einigen der oben aufgeführten Lebensmittel hergestellt. Maisöl, Sojabohnenöl und Sonnenblumenöl sind alle potente Quellen für Lektine. Darüber hinaus werden die meisten kommerziell gezüchteten Mais und Sojabohnen, die zur Herstellung von Pflanzenölen verwendet werden, genetisch modifiziert, um hohe Mengen an insektenresistenten Lectinen zu produzieren.
  • Weizen – Rohweizen, insbesondere Weizenkeime, sind reich an Lektinen mit etwa 300 mcg pro Gramm. Kochen und Verarbeiten können jedoch dazu beitragen, die meisten Lektine zu eliminieren.

……….

Viele Nahrungsergänzungsmittelverkäufer haben sogenannte SuperFoods im Sortiment. Sie werden sehr blumig angepriesen und sollen für vieles gut und gesund sein.

Sind sie es tatsächlich?

Ja, immer wenn Sie diese SuperFoods, das kann Gemüse, Kräuter oder eine Frucht sein, frisch und reif geniessen können. In rohem Zustand! Wenn es möglich und geniessbar ist mit Wurzel und Kraut/Blätter.

Die gepressten, getrockneten, veränderten, konservierten… SuperFoods, die hier erhältlich sind, enthalten kaum noch oder gar keine Nährstoffe mehr. Sie sind so verändert, dass sämtliche Nährstoffe zerstört sind.

Die besten SuperFoods können wir jeden Tag bei unseren Mahlzeiten zu uns nehmen. Natürlich in Bioqualität und so viel wie möglich roh. Nur so kann der Körper Nährstoffe aufnehmen und verwerten.

Kräuter, Blumen, Pilze, Gemüse, Früchte, Nüsse

Wenn Sie neue, unbekannte Produkte essen wollen, beginnen Sie mit kleinsten Portionen. Kräuter, Blumen, Pilze sollten Sie nur in kleinsten Portionen essen. Nicht alle hier aufgeführten Produkte sind in Ihrem Land erhältlich oder als Nahrungsergänzung. Nahrungsergänzung ist jedoch keine Rohkost.

Was können wir roh essen:

  • Acker-Rettich
  • Ampfer- Knöterich
  • Ananas Cayenne
  • Ananas Victoria
  • Ananas Wild
  • Apfel
  • Artischocke violett
  • Artischocke weiss
  • Aster
  • Austernpilz
  • Avocado Bacon
  • Avocado Cocktail
  • Avocado Fuerte
  • Avocado Hass
  • Avocado Lula reif
  • Avocado Pinkerton
  • Avocado Reed
  • Bachbunge
  • Bambus
  • Banana Gr Michel
  • Banane Apfel rosa
  • Banane Canaria
  • Banane Feige-Apfel
  • Banane Gaudi-Apfel
  • Banane Gros Michel
  • Banane Planta
  • Banane Planta Dark
  • Banane Poyo
  • Banane Zitrone-Apfel
  • Banane Zucker-Apfel
  • Bärenklau
  • Bärlauch
  • Beinwell
  • Bengkoang
  • Berberitze
  • Birne
  • Blumenkohl
  • Blut-Weiderich
  • Blutorange
  • Borretsch
  • Breitwegerich (Samen)
  • Brennessel
  • Brennesselsamen
  • Brokkoli
  • Brombeere
  • Bucheckern
  • Carambole
  • Cashewnuss (enthält Lektine und kann Entzündungen fördern)
  • Cempedak
  • Chacungas
  • Champignon braun
  • Champignon weiss
  • Cherimoya
  • Chinakohl
  • Chufa
  • Ciruella
  • Clementine
  • Corossol
  • Dattel Bahree
  • Dattel Borrego
  • Dattel Deglet
  • Dattel Halawi
  • Dattel Khadrawi
  • Dattel Medjool
  • Dattel Thoory Kristal.
  • Dattel Zahidi
  • Drachenfrucht
  • Drups der Ölpalme
  • Duku Langsat
  • Durian
  • Ehrenpreis
  • Eibenfrüchte (ohne Kern!)
  • Engelwurz
  • Erdbeere
  • Erdnuss (enthält Lektine und kann Entzündungen fördern)
  • Feige
  • Feijoa
  • Fenchel
  • Fosythienblüten
  • Franzosenkraut
  • Frauenmantel
  • Gänseblümchen
  • Gänsedistel
  • Gerste
  • Giersch
  • Gilbweiderich
  • Gombo
  • Granatapfel
  • Grenadille
  • Guave
  • Gundermann
  • Gurke (enthält Lektine und kann Entzündungen fördern)
  • Guter Heinrich
  • Hagebutte
  • Hahnenfuss (kriechender)
  • Hanf
  • Haselnuss
  • Heidelbeerblätter
  • Heidelbeere
  • Himbeere
  • Hirtentäschel
  • Honigmelone
  • Huflattich
  • Jackfrucht
  • Jap. Mispel
  • Joaquiniquil
  • Johannisbeere
  • Johannisbrot
  • Judenkirsche
  • Kakaoschote
  • Kaki
  • Kaktusfeige
  • Kamille
  • Karambole
  • Karotte
  • Kartoffel rot
  • Kartoffelrose
  • Kassia Fistula
  • Kastanie
  • Kirsche
  • Kirschtomate
  • Kiwi
  • Klatschblume
  • Knoblauch
  • Knoblauchrauke
  • Knollensellerie
  • Kohl Pack Choi
  • Kohl Weiss
  • Kohlrabi
  • Kokosnuss
  • Kokosnuss jung
  • Kokosnuss Kopyor
  • Kokosnuss reif
  • Kornelkirsche
  • Krokus
  • Kumquat
  • Kürbis Butternut (Kürsbisse enthalten Lektine und können Entzündungen fördern)
  • Kürbis Hokkaido
  • Kürbis Muskade
  • Kürbis Spaghetti
  • Labkraut
  • Lauch
  • Lauchzwiebel
  • Linde
  • Litschi
  • Longan
  • Löwenzahn
  • Macadamianuss
  • Mairübchen
  • Malve
  • Mandarine
  • Mandel (keine Bittermandeln!)
  • Mango Falan
  • Mango Keat
  • Mango Kiaew
  • Mango Kiew Lang
  • Mango Kiew Savie
  • Mango Kweni
  • Mango Nam Dok Mai
  • Mango Nam Klang Wa
  • Mango Okung
  • Mango Smaragd
  • Mango Tommy Atkins
  • Mango Tong Dan
  • Mangold
  • Mangostane
  • Mangoustane
  • Maracuja
  • Mariendistel
  • Marille
  • Maroni
  • Melde
  • Milzkraut
  • Mispel
  • Mohn
  • Nachtkerze
  • Nachtviole
  • Naschi
  • Olive
  • Orange
  • Palmenherz
  • Palmnektar
  • Pampelmuse
  • Pampelmuse Ruby
  • Pampelmusse weiss
  • Papaya
  • Papaya rot
  • Papaya Solo
  • Paprika grün
  • Paprika rot
  • Paranuss
  • Passionsfrucht
  • Pastinake
  • Patidoukürbis
  • Pekannuss
  • Pfennigkraut
  • Pfirsich
  • Physalis
  • Pistazie
  • Pollen
  • Pomelo
  • Portulak
  • Quecke
  • Radis Scharz Toupie
  • Rambutan
  • Reineclaude
  • Rettich rot
  • Rettich schwarz
  • Rettich weiss
  • Ribisel
  • Robinie
  • Rosenkohl
  • Rote Beete
  • Rotkohl
  • Salackfrucht
  • Salat Batavia
  • Salat Batavia rot
  • Salat Chicoree
  • Salat Eichblatt
  • Salat Eichblatt rot
  • Salat Feld
  • Salat Frisée
  • Salat Iiceberg
  • Salat Kopf
  • Salat Lollo Rosso
  • Salat Römer
  • Salat Rougette
  • Salat Scarole
  • Sanddorn
  • Sapote Mamey
  • Sapotille
  • Sauerampfer
  • Schalottenzwiebel
  • Scharbockskraut
  • Schlüsselblume
  • Schwarzwurzel
  • Shitakepilz
  • Sonnenblumenkern
  • Spinat
  • Spitzwegerich
  • Springkraut (nur Samen)
  • Stachelbeere
  • Stangensellerie
  • Stiefmütterchen
  • Süsskartoffel Rosa
  • Tamarillo
  • Tamarinde
  • Tamarinde süss
  • Taubnessel
  • Teufelskralle
  • Tomate (enthält Lektine und kann Entzündungen fördern)
  • Topinambur
  • Traube Muscat
  • Traube schwarz
  • Trink-Kokosnuss
  • Ulme
  • Vogelmiere
  • Waldmeister
  • Wassermelone
  • Weichsel
  • Weidenröschen
  • Weintrauben
  • Weissdorn
  • Wiesen-Bocksbart
  • Wiesen-Kerbel
  • Wiesenknopf
  • Wilde Möhre
  • Wildrose
  • Winde
  • Wirsing
  • Zimtapfel
  • Zitrone
  • Zucchini (enthält Lektine und kann Entzündungen fördern)
  • Zuckermelone
  • Zuckerrohr
  • Zwerg Salat
  • Zwetsche
  • Zwiebel

Die Auflistung ist nicht vollständig.

Denken Sie bitte an Ihre Haustiere. Nicht alle hier erwähnten Lebensmittel sind für Ihr Haustier geeignet. Fragen Sie vorher Ihren Tierarzt.

Was uns immer mehr freut, dass Restaurants doch vermehrt Bioqualität einkaufen und ihre Gäste so «verwöhnen». Was für ein Fortschritt. Nur in Restaurants, die den Namen verdient haben und echte Wirte sind.

Kartoffeln, Auberginen, Bohnen, Rhabarber und Holunder dürfen nur gekocht beziehungsweise erhitzt gegessen werden.

Vorsicht bei Nachtschattengewächsen:

  • Gemeine Alraune (Mandragora officinarum)
  • Auberginen (Solanum melongena)
  • Schwarzes Bilsenkraut (Hyoscyamus niger)
  • Weisses Bilsenkraut (Hyoscyamus albus)
  • Gemeiner Bocksdorn (Lycium barbarum), auch Goji-Beere
  • Cayennepfeffer (Capsicum frutescens)
  • Chili/Chillischoten (Capsicum annuum var. glabriusculum)
  • Engelstrompete (Brugmansia)
  • Kartoffel (Solanum tuberosum)
  • Lampionblume/Lampionpflanze (Physalis alkekengi)
  • Bittersüsser Nachtschatten (Solanum dulcamara)
  • Schwarzer Nachtschatten (Solanum nigrum)
  • Paprika (Capsicum)
  • Hybrid-Spaltblume (Schizanthus x wisetonensis)
  • Stechapfel (Datura): auch Asthmakraut
  • Garten-Petunie/Gartenpetunie (Petunia x hybrida)
  • Tabak/Tabakpflanze (Nicotiana)
  • Tollkirschen (Atropa)
  • Tomate (Solanum lycopersicum)

Die weltweit wichtigsten essbaren Nachtschattengewächse, die als Gemüse-Nahrungspflanzen auch im Garten angebaut und kultiviert werden, sind die Aubergine (kochen), die Kartoffel (kochen), der Paprika und die Tomate.

Giftige Inhaltsstoffe und Wirkung als Bio-Drogen

Innerhalb der Nachtschattengewächse gibt es Pflanzen, die in unterschiedlicher Menge giftige Alkaloide enthalten. Zu nennen sind beispielsweise Apoatropin, Atropin, Hyoscyamin, Mandragorin und Scopolamin (Hyoscin).

Die folgende Liste der “Biodrogen” zeigt die wichtigsten giftigen Nachtschattengewächse:

  • Alraune
  • Schwarzes Bilsenkraut
  • Stechapfel
  • Engelstrompete
  • Schwarze Tollkirsche
  • Tabak

Werden diese giftigen Nachtschattengewächs-Alkaloide

  • roh gegessen,
  • als Tee oder Alkohol-Extrakt getrunken,
  • getrocknet geraucht oder geräuchert,

können sie bis zu 24 Stunden aphrodisierend, berauschend, bewusstseinsverändernd oder narkotisierend auf das vegetative Nervensystem wirken. Allerdings kann bereits die geringste Überdosierung dieser “Bio-Drogen” zu Symptomen wie Halluzinationen, Desorientierung und Verwirrung führen.

Ebenso zu Gleichgewichtsstörungen, Herzklopfen, Herzrasen, Euphorie, Tobsucht, extremen Angstzuständen oder Stimmungsschwankungen.

Die Wirkung der giftigen Nachtschattengewächse kann bis zu einer Woche lang anhalten und ggf. auch bleibende Schäden am Herzen, Drogenpsychosen oder Gedächtnisverlust verursachen.

Und dem nicht genug: Natur-Drogen aus Nachtschattengewächsen sind sehr schwer zu dosieren und weisen eine sehr geringe therapeutische Breite auf:

Bereits geringste Schwankungen in der Dosierung können zu toxischen Wirkungen führen wie Herzrhythmusstörungen, Delirium, Atemlähmung oder einem Kreislaufkollaps.

Der Konsum von einem giftigen Nachtschattengewächs ist daher sehr gefährlich und kann im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohende Wirkungen haben.

Auch wenn sie noch so lecker sind – manche Lebensmittel sollte man mit Vorsicht geniessen.

  1. Pilze: Fliegenpilze können in grossen Mengen Orientierungslosigkeit und Sprachstörungen auftreten. Die Wirkung der Giftpilze hält ca. drei Stunden an und ist mit einem Alkoholrausch zu vergleichen. Der Fliegenpilz hat bekanntlich noch niemanden auf dem Gewissen. Allerdings müssen wir bei Knollenblätterpilzen, Bambustrichterlingen und japanischen Trichterlingen besonders Acht geben. Diese können lebensgefährlich sein.
  2. Bittermandel: Lecker! Gebrannte Mandeln. Besonders in der Weihnachtszeit und auf Volksfesten sind sie ein Genuss. Doch Vorsicht! Im Rohzustand können sie zum Tod führen. Im Magen werden Teile der rohen Nüsse zu Blausäure umgewandelt. Erwachsene können sich bei übermässigem Verzehr vergiften, jedoch passiert das eher selten.
  3. Muskatnuss: Das Gewürz ist besonders in Lebkuchen beliebt. Muskatnuss beinhaltet das ätherische Öl Myristicin. In kleinen Mengen wirkt es anregend. Eine höhere Dosis kann jedoch Kopf- und Magenschmerzen auslösen und sogar zu Halluzinationen führen. Bereits eine halbe Muskatnuss kann bei Erwachsenen lebensgefährlich sein.
  4. Grüne Bohnen: Auch die grünen Bohnen sind im Rohzustand mit Vorsicht zu geniessen. Denn sie enthalten das giftige Lektin Phaseolin. Bereits sechs rohe Bohnen können bei Kindern zu Vergiftungen oder sogar zum Tod führen. Erst durch das Kochen werden Giftstoffe zerstört und die grünen Bohnen können einwandfrei verzehrt werden
  5. Maniok: Diese Pflanze stammt aus Südamerika. Genaugenommen um eine Wurzelknolle, die inzwischen weltweit konsumiert wird. In Afrika, Indien und Südamerika ist sie ein Grundnahrungsmittel – wie bei uns die Kartoffel. Maniok enthält Blausäure, genau wie die Bittermandel. Folglich ist auch hier die Pflanze im rohen Zustand giftig und kann tödlich sein.

Quelle: galileo.de