Sterben

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Sie entscheiden wie Sie sterben

«Wer in Deutschland (auch in der Schweiz) in einem Krankenhaus einem Krebsleiden erliegt, stirbt in der Regel keinen würdevollen Tod». Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie, die im Fachmagazin Cancer (Krebs) veröffentlicht wurde.

«Fortschritte in der modernen Medizin haben es möglich gemacht, den Zeitpunkt des Todes hinauszuzögern», schreiben die Wissenschaftler. Das kann bei Krebs ein paar Tage sein, ein paar Wochen, ein paar Monate, selten bis nie ein paar Jahre.

Quelle: doccheck.com

Genau diese Fortschritte in der modernen Medizin sind auch der Grund, warum auch Menschen trotz katastrophaler Ernährung und daraus folgenden chronischen Erkrankungen immer älter werden. Diese Menschen werden also durchschnittlich fast so alt wie Menschen, die sich gesund ernähren und sich auch bewegen. Aber für das hohe Lebensalter zahlen sie in der Regel einen hohen Preis mit einem oftmals langen Siechtum im Alter, über Jahrzehnte (nicht selten 20 bis sogar 30 Jahre).

Allerdings hängt die Qualität eines Lebens nicht so sehr davon ab, wie lange man gelebt hat, sondern in welchem Gesundheitszustand man ohne Leiden sein Leben vollbracht hat. Und genau dies ist der wirkliche Vorteil einer gesunden Ernährung: Viele Jahre mit hoher Lebensqualität zu leben und zu geniessen.

Sterbefasten

Wir haben in unserer Praxis nicht nur mit jungen Menschen zu tun. Viele ältere Klienten machen sich Gedanken, wie sie ihrem Leid, ihren Schmerzen und ihren Krankheiten ein Ende setzen können. Menschen, die nicht bei einer Exit oder anderen Sterbeorganisation sind und diese auch nicht beauftragen wollen ihrem Leben ein Ende zu setzen.

Sterbefasten – Ein Ausweg am Lebensende

Wenn das Leben durch Alter und/oder Leiden zur Last wird, möchte man irgendwann vielleicht den Tod „herbeirufen“, doch wenn er nicht kommen will, stellt sich die Frage, ob man warten oder sein Schicksal selbst in die Hand nehmen will. Man wird dann möglicherweise zu schwach sein, sich auf geeignete Weise das Leben zu nehmen oder bei solch einem Versuch scheitern, sei es am Widerstand anderer, sei es durch ein Misslingen – mit oft sehr traurigen Folgen.

Hierzu gibt es eine Alternative: Man unterlässt das, was natürlicher Weise dem Erhalt des Lebens dient und hört auf zu essen und zu trinken. Schon in der Antike wurde diese Möglichkeit des Sterbens im Alter beschrieben, und vermutlich wird überall auf der Welt immer wieder dieser Ausweg am Lebensende beschritten. Doch ist das Wissen hierüber nicht allgemein verbreitet, und immer wieder „erfinden“ einzelne diese Möglichkeit für sich neu.

Das Buch „Ausweg am Lebensende“ soll dies nun ändern. Erstmals wird das gegenwärtige Wissen über diesen Ausweg, genaue Angaben darüber, was zu tun ist, sowie ethische und juristische Abwägungen, der Allgemeinheit zugänglich gemacht.

Manche werden das Versterben aufgrund eines Freiwilligen Verzichts auf Nahrung und Flüssigkeit (im Folgenden kurz FVNF) als einen natürlichen Tod betrachten. Aus Sicht von Juristen und Ärzten ist dies zwar nicht so, aber es gibt keine triftigen juristischen oder medizinischen Gründe (ausser bei jüngeren Menschen), die prinzipiell gegen diesen freiwilligen Abschied vom Leben sprechen (zumal in Deutschland selbst ein Suizid, sowie die Beihilfe dazu, straffrei sind).

Möchten Sie das Thema mit uns diskutieren, sprechen Sie uns darauf an. Wir haben in all den Jahren immer wieder mal Klienten, die unsere Meinung schätzen.