Sterbehilfe

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Immer mehr Menschen sterben schlafend – auch Zuhause

Jeder Vierte, der in der Schweiz nicht überraschend stirbt, befindet sich in einem künstlichen Tiefschlaf. Die Sedierung wird am Lebensende immer häufiger gewählt.

Dafür gibt es Medikamente, die einen sanften Tod ermöglichen. Die Medikamente wirken schlaffördernd, angst- und krampflösend. Die Menschen werden in Tiefschlaf versetzt und gleiten so in den Tod. Eine andere Art von Sterbehilfe als z.B. Exit durchführt. Jedoch durchaus sinnvoll, wie z.B. bei einem Erstickungstod.

Die Sedierung kann auch Zuhause mit einem Hausarzt durchgeführt werden. Jedoch erst kurz (einige Stunden) vor dem Tod.

Quelle: az

Sterbebegleitung oder doch noch ein Funke Hoffnung

Ich schreibe hier aus Erfahrung. Menschen, die nicht mehr leben wollen. Schmerzmittel auch nichts mehr bringen, ausser neue Schmerzen und zahlreiche Nebenwirkungen… Chemotherapien, die Schmerzen erst auslösen und sehr stark fördern, den ganzen Körper zerfressen…

Ja, wie können sich Menschen selber von ihrem Leid erlösen.

Viele wollen wegen ihrem Glauben nicht Exit oder eine andere Sterbehilfe in Anspruch nehmen. Das sei Selbstmord. Nun gut, das hat was, doch es wäre ein würdevolles Sterben.

Andere werden in den Tod begleitet… Und viele die dann doch das Sterben beschleunigen wollen, essen nichts mehr und zu einem späteren Zeitpunkt trinken sie auch nichts mehr. So stirbt der Körper langsam. Auch hier ist eine Begleitung wichtig, denn der Mundbereich muss immer wieder befeuchtet werden, da ansonsten starke Schmerzen auftauchen.

Immer wieder kommt es vor, dass nach einigen Tagen Verzicht auf Nahrung die Schmerzen abklingen und komplett verschwinden. Die Betroffenen wollen dann logischerweise weiterleben. Nur, dann passiert der grosse Fehler, sie essen wieder so wie vorher. Komplett falsch, und so kommen die Schmerzen nach wenigen Stunden zurück.

Aus diesem Grund wissen wir, was Ernährung heisst – gesunde Ernährung. Denn mit einer korrekten gesunden Ernährung geht es den Menschen besser und besser und können weiterleben.

Die brutale Ausnahme: Wenn Ärzte schon dermassen gewütet haben, mit Chemo, Bestrahlung, Operationen und allen möglichen, äussserst giftigen Medikamenten wird es verdammt schwierig, dass sich der Körper noch erholen kann. Verdammt schwierig. Sorry für den Ausdruck, aber Klartext bringt mehr als verschönerte Worte.

Nun ein Wort zu Sterbebegleitern.

Hut ab vor diesen Menschen. Das braucht viel Energie… sehr viel.

Doch aufgepasst, es gibt auch andere, sogenannte Gutmenschen, die ein Problem mit sich herumtragen und meinen sie würden tatsächlich gutes tun.

Ich kenne so einen Sterbebegleiter recht gut. Seine Ansichten erschrecken jedoch:

  • Nur gläubige Menschen sind gute Menschen.
  • Homosexuelle Menschen sind krank, unheilbar.
  • Wer keine Kinder hat dafür ein Haustier, ist kein guter Mensch.
  • Raucher sind ebenfalls keine guten Menschen.
  • Tiere sind für uns Menschen da. Z.B. für Tierversuche und für unsere Nahrung.
  • Frauen, die sich im Sommer zu leicht anziehen, sind doch irgendwie Huren.
  • Als die USA erstmals in den Irak einmarschierten, freute er sich wie ein kleines Kind.

In meinen Augen ist das ein Unmensch und ist ungeeignet als Sterbehelfer. Was meinen Sie? Was ist sein Hauptjob, damit er gut leben kann?

Na?

Er ist Pharmavertreter!!!

Alles klar. Gift und Tod ist so nahe…