Schlagwort: Sodbrennen

 

Ach Sodbrennen? Ja das habe ich im Griff, schlucke täglich Hemmer

Protonenpumpenhemmer – schon der Name ist Horror – gehört für viele Schlemmer und Gourmets zum Alltag. So haben sie ihr Sodbrennen, ein Warnsignal des Körpers, im Griff. Und alle, wirklich alle schwören auf diese «harmlosen» Medikamente.

Harmlos? Keineswegs!

Die Einnahme dieser Medikamente über eine längere Zeit endet oft mit schweren Nierenproblemen, einschliesslich Nierenversagen. Der Arzt handelt leider erst, wenn die ersten Nierenprobleme oder Geschwüre auftauchen und empfiehlt seinem Patienten doch auf die Protonenpumpenhemmer zu verzichten oder weniger zu nehmen. Der Patient soll doch etwas weniger Fett essen und abnehmen.

Nur mit diesem tollen Ratschlag geht das Sodbrennen kaum bis gar nicht zurück und ohne Medikamente geht es schon gar nicht mehr.

Quelle: Yan Xie, Benjamin Bowe, Tingting Li, Hong Xian, Yan Yan, Ziyad Al-Aly. Long-term kidney outcomes among users of proton pump inhibitors without intervening acute kidney injury. Kidney International, February 2017 DOI: 10.1016/j.kint.2016.12.021

Wollen Sie Ihr Sodbrennen endlich restlos loswerden? Kommen Sie in unsere Sprechstunde, wir sorgen dafür, dass Ihr Magen wieder Freude an Ihrem Essen hat.

Sodbrennen: Arzneimittel als mögliche Auslöser

Hohoho, die Forscher haben wieder etwas entdeckt, was man schon immer wusste. Eigentlich schon immer, die etwas darüber nachdenken oder die, die den Beipackzettel lesen… wenn sie lesen können. Aber wer liest schon was überflüssiges?

«Ursache können etwa Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck, koronarer Herzerkrankung, Asthma und Harninkontinenz sein»,

heisst es so schön.

Auch manche Schmerz- und Rheumamittel sowie Medikamente zur Behandlung von Osteoporose, Eisenmangel und einige Antibiotika verursachen mitunter Sodbrennen. Insbesondere bestimmte Schmerzmittel, nämlich die nichtsteroidalen Antirheumatika, kurz NSAR.

Mit Hilfe von Medikamenten, die die Säureproduktion im Magen hemmen – sogenannte Protonenpumpenhemmer (ein toller Name) – sei die Erkrankung in der Regel wirksam zu behandeln. Es tauchen natürlich neue Nebenwirkungen auf, was verschwiegen wird.

Keine Thema ist wie man die Medikamente generell absetzen kann. Es werden einfach immer mehr Medikamente verschrieben und die Patienten schlucken brav alles.

Wie Sie Ihren Körper fit machen und dann die Medikamente absetzen können erfahren Sie nur bei uns in der Sprechstunde. Informieren Sie dann Ihren Arzt und überwachen Sie unsere Empfehlungen. Sie werden überrascht sein, wie es Ihnen plötzlich gut geht. Ohne Hokus-Pokus natürlich.

Der Magen-Darm-Trackt: der Schlüssel zur Heilung

Hiatushernie | Zwerchfellbruch

Erstaunlich: Schon bald wieder eine neue Volkskrankheit ab 50: Hiatushernie.
Man spricht von einer Hiatushernie, wenn sich Teile des Magens durch eine Öffnung im Zwerchfell in den Brustraum verlagern. In über 90 Prozent der Fälle liegt eine sogenannte axiale Hernie vor.

Die Beschwerden: Sodbrennen, Brustschmerzen, Aufstossen und Schluckprobleme. Die Schulmedizin verschreibt Schmerzmittel und Refluxmedikamente. Dass das nicht die beste Lösung ist, können Sie sich denken.

Normalerweise trennt das Zwerchfell Brust- und Bauchhöhle voneinander, und die Speiseröhre gelangt gewöhnlich durch eine schmale Lücke im Zwerchfell in den Bauchraum. Bei der Hiatushernie ist diese Lücke erweitert und Teile des Magens können durch sie hindurchtreten – ein „Zwerchfellbruch“ ist entstanden.

Grund für die Erweiterung der Lücke ist meist eine angeborene Bindegewebsschwäche. Auch im Zuge des normalen Alterungsprozesses kann sich das Bindegewebe an dieser Stelle lockern und erweitern. Fehlende Muskulatur im Bauchbereich ist jedoch der wahre Hauptauslöser und sorgt dafür, dass auch das Bindegewebe schwach ist.

Was können Sie tun: Ihren Basen-/Säurehaushalt in Ordnung bringen. Lassen Sie sich hier nicht Produkte (auch von Ihrem Apotheker), aufschwatzen, die die Magenschleimhaut schädigen. Kommen Sie in Bewegung und stärken Sie Ihre Muskeln im Bauch-/Rumpfbereich langsam und schonend. Für weitere Informationen kommen Sie in unsere Sprechstunde.