Selbstwertgefühl

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Selbstbestimmt und selbstbewusst durchs Leben gehen

Selbstverantwortung zu übernehmen ist vielen Menschen unbekannt. Sorry, wenn ich es so hart ausdrücke, aber bei genauerer Betrachtung werden Sie mir ganz sicher zustimmen.

  • Wir glauben den korrupten Medien mit ihren Falschinformationen. Modewort: Fake News. Alle wichtigen News sind gesteuert von drei internationalen Nachrichtenagenturen. Amerikahörig. Unsere Medien verbreiten diese Lügen ohne zu recherchieren. Sie sind abhängig.
  • Was haben wir bereits in der Schule, an der Universität, als Bürger eines Rechtsstaates oder als Konsument gelernt oder soll ich besser sagen antrainiert bekommen? Ein Beispiel: USA ist der Gute, Russland der Böse. Doch nur die USA führen laufend auf der ganzen Welt Kriege und Zerstören Länder!

Beobachten Sie sich bitte mal aus der Vogelperspektive… so als könnten Sie von oben zuschauen, wie Sie sich im Alltag verhalten. Was hilft Ihnen, Entscheidungen im Alltag zu treffen?

  • Lesen Sie gerne Ratgeber oder wissenschaftliche Studien?
  • Lassen Sie sich von Werbung inspirieren?
  • Lassen Sie sich von medizinischen Filmen und Doc-Sendungen im TV inspirieren? Die Sendungen gesponsert von Kliniken und der Pharmaindustrie? Also Werbesendungen!
  • Lassen Sie sich gerne von Fachleuten (z.B. Ärzten) beraten?
  • Treffen Sie Entscheidungen aus dem Kopf oder aus dem Bauch?
  • Beobachten Sie Ihr Gefühl, nehmen Sie sich und Ihre Reaktionen wahr?
  • Lassen Sie sich beraten und wenn etwas nicht klappt, machen Sie den Berater dafür verantwortlich?
  • Ist es Ihnen wichtig, ein gutes Gefühl bei einer Entscheidung zu haben oder siegt der Verstand, wenn wissenschaftliche Studien und Fachleute Ihnen die Entscheidung abnehmen?

Merken Sie bereits anhand meiner Fragestellung, worauf ich Sie aufmerksam machen möchte? Meine Intention ist es, Sie in eine andere Haltung zu bringen. In eine andere Haltung Ihnen gegenüber!

  • Sie sind das einzige Wesen auf dieser Welt, dass sich in- und auswendig kennt. Seit Anbeginn Ihres Seins.
  • Sie sind mit einem «Werkzeug» ausgestattet, dass Sie durch Ihr Leben navigieren kann.
  • Sie haben sogar wundervolle «Notfallsysteme» dabei, die Dysbalancen ausgleichen können.
  • Sie sind einfach genial und einzigartig.

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Wenn Sie sich das immer wieder klar und bewusst machen, dann werden Sie sicher irgendwann die Frage in Ihnen wahrnehmen, warum Sie sich im Alltag so wenig auf sich selbst verlassen.

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Warum vertrauen Sie sich nicht, sondern anderen?

Anderen, die nur mit Ihnen viel Geld verdienen wollen!

Ich kann Ihnen diese Frage nicht beantworten! Nur Sie sich selbst.

Unser Alltag ist dermassen durch das Aussen bestimmt. Dazu kommt, dass wir im Dauerstress sind und keine Zeit zur Selbstwahrnehmung im Alltag haben. Stress setzt uns in Alarmbereitschaft (Sympathikus) und lenkt unsere Aufmerksamkeit ins Aussen. Auch unsere Regenerationsprozesse im Körper sind ausser Kraft gesetzt, sobald wir uns im Sympathikotonus befinden. Wir sind nicht mehr wir selbst, wir sind ausser uns.

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Merken Sie was?

Sobald Sie nicht mehr in den Entspannungszustand (Parasympathikus) kommen, sind Sie nicht mehr mit Ihnen, Ihrer Körperwahrnehmung, Ihrem Bauchgefühl verbunden und von Aussen beeinflussbar. Und dann? Dann treffen Sie Entscheidungen, die ANDERE für RICHTIG erachten.

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Wollen Sie die Verantwortung für sich haben oder sie an Andere abgeben? Ihrem Arzt und den Medikamenten?

Ich weiss, ich kämpfe täglich gegen Windmühlen. Doch viele unserer Klienten haben in unserer Sprechstunde gelernt mehr auf ihren Körper zu hören. So lebt heute die Mehrheit unserer Klienten schmerzfrei, gesund und ohne Medikamente.

Sie können das auch.

Nun auch wissenschaftlich: Fröhlichkeit lässt aufblühen

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Wie sich Beziehungsstatus und Selbstwertgefühl beeinflussen

Erfahrungen in Partnerschaften und das Selbstwertgefühl von Menschen beeinflussen sich gegenseitig: Das Selbstwertgefühl einer Person trägt zu Erfolg und Misserfolg im Lebensbereich Partnerschaft bei, während positive und negative Erfahrungen in Partnerschaften wiederum das Selbstwertgefühl der Person verändern. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie von Forschenden des Instituts für Psychologie der Universität Bern, die nun in der renommierten Fachzeitschrift «Journal of Personality and Social Psychology» publiziert wurde.

Das Selbstwertgefühl von Menschen steigt typischerweise im jungen und mittleren Erwachsenenalter an, bevor es seinen Höhepunkt im Alter von etwa 50 bis 60 Jahren erreicht. Unklar ist bisher jedoch, welche Ereignisse dazu führen, dass manche Personen besonders positive Veränderungen beim Selbstwertgefühl erleben, während bei anderen der Entwicklungsverlauf weniger positiv ist.

Erfahrungen in Partnerschaften beeinflussen das Selbstwertgefühl

In einer dreijährigen Studie mit über 9000 Personen im Alter von 15 bis 37 Jahren haben Eva C. Luciano und Ulrich Orth vom Institut für Psychologie an der Universität Bern nun gezeigt, dass sowohl der Beginn einer Partnerschaft als auch eine Trennung das Selbstwertgefühl von Menschen beeinflusst. Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer, die eine neue Partnerschaft begannen, zeigten einen deutlichen Anstieg im Selbstwertgefühl, wenn die Partnerschaft mindestens ein Jahr lang andauerte. Im Gegensatz dazu veränderte eine kurze Partnerschaft von geringer Beziehungsqualität das Selbstwertgefühl nicht. Luciano stellt zudem fest, dass das Ende einer Beziehung keine langfristigen Auswirkungen hat: «Erfreulicherweise führten Trennungen nur zu vorübergehenden Verringerungen im Selbstwertgefühl. Typischerweise hatte sich das Selbstwertgefühl bereits ein Jahr nach der Trennung wieder erholt».

Selbstwertgefühl beeinflusst die Zukunft einer Partnerschaft

Das Selbstwertgefühl ist jedoch nicht nur eine Folge von Erfahrungen in Partnerschaften, sondern auch eine Ursache für das Gelingen bzw. Scheitern von Partnerschaften. So gingen Singles, die zu Beginn der Studie ein hohes Selbstwertgefühl hatten, mit grösserer Wahrscheinlichkeit eine Partnerschaft ein. Und bei Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern , die in einer Partnerschaft waren, kam es häufiger zu einer Trennung, wenn sie zu Beginn der Studie ein niedriges Selbstwertgefühl hatten. Die Qualität der Beziehung zwischen den Partnern erklärte, auf welche Weise das Selbstwertgefühl das Schicksal von Partnerschaften beeinflusst: «Während ein hohes Selbstwertgefühl die Beziehungszufriedenheit fördert und die Häufigkeit und Intensität von Beziehungskonflikten reduziert, führt ein niedriges Selbstwertgefühl zu einer schlechteren Beziehungsqualität und so im Extremfall dazu, dass die Beziehung zerbricht», erklärt Luciano. Frühere Studien aus der Arbeitsgruppe um Ulrich Orth zeigen ausserdem, dass nicht nur das eigene Selbstwertgefühl die Zufriedenheit in einer Partnerschaft beeinflusst. So neigen Personen mit niedrigem Selbstwertgefühl beispielsweise dazu, in übertriebener Art und Weise Bestätigung beim Partner zu suchen, oder sich in schwierigen Situationen zu sehr oder vorschnell vom Partner zurückzuziehen, was die Beziehungszufriedenheit des Partners verringert. Personen mit hohem Selbstwertgefühl hingegen haben häufig bessere Fähigkeiten, ihren Partner beziehungsweise ihre Partnerin emotional zu unterstützen und so die die Partnerschaft zu stärken.

Keine Effekte für Heirat

In der Studie fand sich hingegen kein Zusammenhang zwischen Heirat und Selbstwertgefühl. Studienteilnehmer, die bereits in einer Partnerschaft waren und heirateten, zeigten als Reaktion auf die Heirat keine Veränderung im Selbstwertgefühl. Umgekehrt hatte das Selbstwertgefühl auch keinen Einfluss darauf, ob Personen heirateten oder ohne Trauschein mit einem Partner zusammenlebten. Die Forschenden vermuten, dass diese Befunde auf die in unserem Kulturkreis verringerte gesellschaftliche Bedeutung der Ehe zurückzuführen sind. «Für das Selbstwertgefühl der heutigen jungen Erwachsenen scheint die Erfahrung des Beginns einer Partnerschaft weitaus wichtiger zu sein als die formale und rechtliche Anerkennung dieser Beziehung durch die Heirat», so Luciano.

Quelle: Abteilung Entwicklungspsychologie, Institut für Psychologie, Universität Bern