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Unsere Bekleidung: Schick aber schädlich

Knackige Jeans, verführerische Dessous, trendige Schuhe – viele Modeketten locken mit schicker Kleidung zu günstigen Preisen. Doch der schöne Schein trügt. Oft finden sich eine Reihe bedenklicher Chemikalien in den Textilien.

Ein Großteil unserer Kleidung kommt inzwischen aus Asien. Dort werden viele Chemikalien eingesetzt, die hier tabu sind. Besonders in Bangladesch fordert die Textilproduktion ihre Opfer. Immer wieder sterben dort Arbeiter in den Gerbereien durch die Gifte. Die wenigsten wissen, womit sie hantieren. Chrom, Azofarben, Chlorgas, alles ist dort frei erhältlich. Dass es immer noch eingesetzt wird, erlebt der Chemiker Thorsten Ollesch bei der Messung der Containerluft im Hamburger Hafen. Zwei Drittel der Import-Container sind mit chlororganischen Substanzen belastet.

Auch hierzulande leiden die Arbeiter in der Textilbranche. Frauke Driessen bügelte 10 Jahre lang Jeans für ein großes Modehaus. Dann fiel sie einfach um. In ihrem Blut wurde die vermutlich krebserregende Substanz Dichlormethan gefunden. Auch in der Raumluft der Fabrik konnte die Substanz nachgewiesen werden. Frauke Driessen ist kein Einzelfall. Jeans werden meist mit Chlor gebleicht, mit Formaldehyd in Form gehalten und immer wieder werden billige Farbstoffe eingesetzt. Diese haben die Ärzte auch im Blut von Julia Neumann gefunden. Die junge Frau hat als Dekorateurin für eine internationale Modekette gearbeitet und bekam Probleme mit ihrer Niere. Welche Wirkungen die schädlichen Stoffe auf den Verbraucher haben, kann man heute erst erahnen. Die Haut ist unser größtes Organ, wenn sich die Giftstoffe aus der Kleidung über Jahre im Körper anreichern, könne diese Allergien, Nervenkrankheiten und möglicherweise sogar Krebs verursachen.

Die Dokumentation “Schick aber Schädlich” folgt den Spuren der Schadstoffe, die sich immer wieder in unseren Schuhen und Kleidern finden. Von Kopf bis Fuß sind wir von giftigen Substanzen umgeben. Die Ursachen liegen im globalen Handel und einer Modewelt, die sich jeder staatlichen Kontrolle entzieht.

Worauf sollte man beim Kleiderkauf achten?

  • Neue Kleidung vor dem ersten Tragen unbedingt mehrfach waschen!
  • Tragen Sie weit geschnittene Textilien, die nicht auf der Haut scheuern oder reiben.
  • Tragen Sie direkt auf der Haut weisse, ungefärbte oder pastellfarbene Textilien, da sie weniger Farbstoffe enthalten.
  • Öffnen Sie beim Bügeln die Fenster: Die feuchte Wärme kann eventuell in der Kleidung vorhandenes Formaldehyd freisetzen, was zu einer Reizung der Atemwege führen kann.
  • Kaufen Sie keine Kleidung, die den Hinweis „Separat waschen“ oder „Farbe blutet aus“ trägt, da die nicht fixierten Farbstoffe nicht nur im Waschwasser landen, sondern auch – z.B. durch Schwitzen – auf die Haut gelangen können. Bevorzugen Sie deshalb bei hautnaher Kleidung echt gefärbte Stücke, erkennbar an dem Pflegesymbol für 60-Grad-Wäsche.
  • Suchen Sie einen Arzt auf, wenn Sie beim Tragen neuer Kleidung einen Juckreiz verspüren, Hautausschlag, Atembeschwerden, Schwindel, Kopfschmerzen, Unwohlsein u.a. feststellen. Oder tragen Sie das neue Kleid nicht mehr und schauen, ob Ihre gesundheitlichen Probleme verschwinden.
  • Fertigen Sie keine Kleidungsstücke aus Vorhang- oder Dekostoffen an, da für Textilien dieser Art noch weniger strenge Bestimmungen gelten.
  • Kaufen Sie Qualität statt Masse, denn Billigprodukte werden nicht selten mit Umweltbelastung bezahlt; öko- und sozialverträglich hergestellte Textilien mit dem Portemonnaie.
  • Lassen Sie chemisch gereinigte Textilien mindestens einen Tag auslüften.
  • Tragen Sie Billigschuhe immer mit Socken.
  • Quelle: gesund.co.at

Orthopädische High Heels

Ja Sie lesen korrekt. Seit geraumer Zeit hat eine Orthopädie-Pflegefachfrau, die selber sehr gerne High Heels trägt eine Geschäftsidee: Es muss doch möglich sein High Heels immer tragen zu können und zwar ohne Schmerzen.

So entstand Ihr Unternehmen: Julie Lopez Shoes, gegründet 2012, funktioniert als (nur) Online-Vertrieb und beschäftigt zehn Mitarbeiter – aber produziert werden die Schuhe in Handarbeit in der Toskana.

Die Lösung: Ihre Schuh-Modelle unterscheiden sich in vier Punkten von den gängigen hochhackigen Schuhen. Der Vorderfuss ist etwas breiter.  Unter dem Vorderballen gibt es eine dämpfende weiche Unterlage. Es gibt keine Nähte im Rist-Bereich und kleine Einschnitte an den breitesten Stellen sorgen für Elastizität und folglich weitere Entspannung für den Fuss.

Ist das nun tatsächlich orthopädisch korrekt, so gehen zu können? Nein natürlich nicht. Die Pflegefachfrau hat leider keine grosse Ahnung von korrektem Gehen, von Schmerzen – und schon gar nicht von Muskulatur. Die Schmerzen verschieben sich einfach von den Zehen zum Mittelfuss und in die Beine. Wer so viel geht, kann nachher kaum noch Barfuss oder mit flachen Schuhen gehen. Schmerzen tauchen auf, der Fuss ist geschwächt, weil die Muskeln nicht korrekt oder gar nicht gebraucht werden…

Bei uns in der Sprechstunde erfahren Sie wie Sie schmerzfrei gehen, laufen, joggen, tanzen…

Kleidung, Schuhe & Co.: Wie gesund sind Schnäppchenangebote?

US-Studie beweist: 80 Prozent der Produkte hochgiftig

Eine Untersuchung amerikanischer Wissenschaftler hat jetzt gezeigt, dass etwa 80 Prozent dieser Produkte extrem giftige Chemikalien enthalten, die viele Krankheiten von Allergien bis hin zu Krebs verursachen können. Die „Campaign for Healthier Solutions“ untersuchte dafür insgesamt 164 Produkte aus Ein-Dollar-Läden in verschiedenen US-Staaten.

Am häufigsten fanden die US-Wissenschaftler toxische Phthalate in den Plastik-Produkten, gefolgt von Blei, Polyvinylchlorid (PVC) und Chlor.

Auch in Deutschland waren bereits vor Jahren ähnliche Untersuchungen gemacht worden — mit sehr ähnlichen Ergebnissen. So stellte der TÜV Rheinland 2009 fest, dass die meisten Produkte aus Ein-Euro-Shops sehr hohe Konzentrationen von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) enthalten. Die freiwilligen Richtwerte, die für diese gefährlichen Stoffe gelten, wurden teilweise um das Hundertfache überschritten.

Ähnlich wie in den USA untersuchten auch die deutschen Tester verschiedenste Produkte aus Baumärkten und Ein-Euro-Shops in ganz Deutschland. „Die Testergebnisse waren erschreckend“, erklärte Hartmut Müller-Gerbes, Sprecher des TÜV Rheinland.

Gefunden wurden die giftigen Stoffe z.B. in billigen Badesandalen, Armbanduhren, Schraubendrehern oder Hammergriffen. Auch eine untersuchte Massagehülle für das Autolenkrad wies erschreckend hohe PAK-Werte auf: Tests zeigten, dass die PAK-Menge, die vom menschlichen Körper innerhalb einer Stunde von dieser Hülle aufgenommen würde, dem Konsum von etwa 1100 Zigaretten in derselben Zeit entspricht.

Quelle: codecheck.info

Stellen Sie sich immer die Frage wie kann es möglich sein, dass Kleider wie Hosen, T-Shirts, Sport-Anzüge und Schuhe nur ein paar Franken kosten können. Was steckt dahinter: Miserable Arbeitsbedingungen in den Herstellerländer, Löhne von ein paar Rappen im Tag (ein Monatslohn von 30 Franken, 7 Tage Arbeit in der Woche) und natürlich giftige Farbstoffe, giftige Kunststoffe usw. Die Qualität selber entsprechend dem Kaufpreis: miserabelst. Solche Produkte werden sogar im Schweizer Fernsehen in Werbespots verkauft.