rohes Fleisch

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Hundeernährung: Wer barft, lebt gefährlich!

Barfen gesund? Rohes Fleisch gesund? Barf? Richtig barfen, ist immer noch gefährlich.

Schweizer Wissenschaftler haben vor kurzem eine Studie vorgestellt, deren Ergebnisse manch einen Hundehalter haben erschaudern lassen. Viele gebarfte – also mit Frischfleisch gefütterte – Hunde sollen in sich multiresistente Keime tragen und somit ein klares Risiko auch für die Menschen in ihrem Umfeld darstellen. Sind Barfer die modernen Kamikaze der Haustierbranche?

Nicht ohne Grund greifen immer mehr Hundehalter zum Frischfleisch als bevorzugte Fütterungsform für ihr Haustier. Das Hauptmotiv liegt schon im Namen: biologisch artgerecht soll das Barfen* sein und so nehmen gesundheitsbewusste Frauchen und Herrchen das Auftauen, Abwiegen und Zusammenstellen gern in Kauf – dem Hund zuliebe. Keimbelastung im rohen Fleisch – das wohl am häufigsten angeführte Argument gegen BARF – liegt dabei in der Natur der Sache.

Lesen Sie hier weiter: https://www.urban.dog/hundeernahrung/barf-ernaehrung/wer-barft-lebt-gefaehrlich/amp/

Referenz: Nüesch-Inderbinen Magdalena, Treier Andrea, Zurfluh Katrin and Stephan Roger 2019 Raw meat-based diets for companion animals: a potential source of transmission of pathogenic and antimicrobial-resistant EnterobacteriaceaeR. Soc. open sci.6191170

Was haben Hunde und Menschen gemeinsam?

Hunde (zum Teil auch Katzen) haben heute die gleichen Krankheiten, wie wir Menschen. Warum? Hund und Mensch isst ungesund und es fehlt an Bewegung.

5 % unserer Onlineberatungen machen wir für leidende Hunde, die beim Tierarzt keine Hilfe bekommen. Und es funktioniert bestens.

Liebe Menschen, lassen Sie die Finger von rohem Fleisch. Essen Sie nie rohes Fleisch. Essen Sie nie blutige Sreaks. Tartar wird extra chemisch behandelt, damit Keime abgetötet werden. Wollen Sie Chemie-Gift essen, nur damit Sie etwas rohen Genuss haben. Mit viel Würze, denn rohes Fleisch schmeckt nach Kadaver. Sie lieben Suhsi? Dann müssen Sie auch Bandwürmer und deren Eier lieben. Denn diese essen Sie immer mit und wundern sich dann, wenn es Ihnen gesundheitlich nicht mehr so gut geht. Die Bilder von Darm, Gehirn oder anderen Körperregionen, die von den Würmern befallen sind, sehen fürchterlich aus. Igitt ist da nur der Vorname.

Wieder einmal: Barfen, rohes Fleisch steckt voller Erreger

Hunde und Katzen mit Rohfleisch zu füttern, ist weltweit ein Trend. Es gilt als artgerechte Nahrung. Doch Forscher zeigen: Viele der Produkte enthalten Keime und können gefährlich werden.

Experten mahnen bei Hunde- und Katzenfutter mit Rohfleisch zu Vorsicht. In einer Studie fanden niederländische Forscher in Tiefkühlprodukten, die Rohfleisch enthielten, eine ganze Reihe Krankheitserreger. Diese könnten auch Menschen gefährlich werden, berichtet das Team um Freek van Bree von der Universität Utrecht in der Fachzeitschrift “Vet Record”. Auch ein deutscher Experte empfiehlt einen vorsichtigen Umgang mit solchen Produkten und verweist darauf, dass Haustiere aufgrund ihres Verdauungstraktes in solchen Fällen ein geringeres Erkrankungsrisiko als Menschen haben.

Lesen Sie hier weiter: https://www.n-tv.de/wissen/Rohfleisch-fuer-Haustiere-steckt-voller-Erreger-article20230956.html

Wir haben bereits früher darüber berichtet. Bedenken Sie auch, dass Hunde früher über hunderte von Jahren kein oder nur wenig Fleisch bekamen. Niemand hatte Geld Fleisch einem Hund zu füttern. Der Vorteil lag darin, dass Hunde ohne Krankheiten und auch ohne Impfungen alt wurden.

Wenn Mensch rohes Fleisch essen will, es gibt immer so ein paar Verrückte, die das auch empfehlen, darunter auch Ärzte, dann muss das Fleisch dementsprechend vorher kräftig chemisch behandelt sein, damit Keime absterben. Das Fleisch wimmelt nach der Schlachtung von Keimen ohne Ende. Ob diese Chemie Ihnen dann auch mundet und Ihr Immunsystem nicht schwächt…

Poulet Fondue Chinoise führt zu einer Häufung von Campylobacter-Infektionen

Campylobacter-Infektionen zählen weltweit zu den häufigsten Ursachen von Durchfallerkrankungen durch Lebensmittel. Die Schweiz verzeichnet jährlich zwischen 7000 und 8000 laborbestätigte Erkrankungen. Nun nennt eine Studie des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institutes (Swiss TPH) die Hauptursache für die Häufung im Winter.

Eine neue Forschungsarbeit des Swiss TPH belegt: Der häufigste Grund für eine Ansteckung ist rohes Fleisch, im speziellen Geflügelfleisch, das mit dem Campylobacter-Bakterium kontaminiert ist. In der Studie, durchgeführt im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und in Absprache mit dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), wurden die zwischen Dezember 2012 und Februar 2013 gemeldeten Krankheitsfälle untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass der Konsum von Fleischfondue (z.B. Fondue Chinoise) das Risiko einer Ansteckung erhöht – insbesondere, wenn dabei frisches Geflügelfleisch verwendet wird. Es zeigte sich auch, dass die Hälfte der Patientinnen und Patienten mindestens eine Woche krank war. Rund 15% der Erkrankten mussten stationär im Spital behandelt werden.

Starke Krankheitssymptome
Das Campylobacter-Bakterium besiedelt den Darm von Geflügel und anderen Nutztieren, die in der Regel aber nicht erkranken. Die Krankheit ist vom Tier auf den Menschen übertragbar, der erkranken kann. Die Campylobacteriose gehört also zu den Zoonosen und ist deswegen meldepflichtig. Betroffene leiden an schwerem Durchfall, oft in Kombination mit Unterbauchkrämpfen und Fieber.

In der Schweiz sind die Campylobacteriose-Fälle beim Menschen eine beträchtliche Belastung für die öffentliche Gesundheit: Jährlich weist die Statistik zwischen 7000 und 8000 laborbestätigte Fälle aus. Weil nicht alle betroffenen Personen zum Arzt gehen und nur laborbestätigte Fälle Eingang ins Meldesystem finden, ist bei den Zahlen zudem mit einer Dunkelziffer zu rechnen.

Sich schützen ist einfach
Das Risiko einer Infektion lässt sich durch einfache Hygienemassnahmen verringern. Verwendet man zum Beispiel für das Fleischfondue nur gefrorenes Fleisch und für das rohe Fleisch separate Teller, sinkt die Gefahr einer Ansteckung. Allgemein sollte bei der Zubereitung von frischem Poulet auf gute Küchenhygiene geachtet werden und rohes Fleisch nicht mit genussfertigen Speisen (etwa Beilagen bei Fondue Chinoise und Salat) in Berührung kommen.

Auch der Bund ist aktiv: In der Lebensmittelgesetzgebung sind seit dem 1. Januar 2014 diverse Massnahmen verankert. So ist bei vorverpacktem frischem Geflügelfleisch ein obligatorischer Hygienehinweis für die Konsumentinnen und Konsumenten anzubringen. Geflügelleber aus mit Campylobacter belasteten Herden darf nur noch gefroren verkauft werden. In der nächsten Revision sind zudem zusätzliche Hygienemassnahmen in den Schlachthöfen geplant.

Quelle: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen und Bundesamt für Gesundheit