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Gefährliche Bluttransfusionen: Was hilft gegen das Risiko?

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Wie (un)gesund ist nun Kaffee tatsächlich?

Eine neue Metastudie, gestern veröffentlicht im «British Medical Journal», sichtet eine Reihe von positiven Effekten des Kaffeekonsums. Die ideale Menge liegt wohl bei 3 Tassen pro Tag.

So scheint Kaffee einen gewissen Schutz gegen Krebs zu bieten: Laut den durchstöberten Daten ist das Risiko tiefer, dass man an

  • Prostatakrebs
  • Endometriumkrebs
  • Hautkrebs
  • Leberkrebs erkrankt.

Fazit der wissenschaftlichen Arbeit:

Der Kaffeekonsum scheint innerhalb der gewohnten Aufnahmemengen im Allgemeinen sicher zu sein, wobei zusammenfassende Schätzungen für drei bis vier Tassen pro Tag die grösste Risikoreduktion für verschiedene Gesundheitsresultate angeben und eher der Gesundheit als dem Schaden zugute kommen. Robuste randomisierte kontrollierte Studien sind notwendig, um zu verstehen, ob die beobachteten Assoziationen kausal sind. Es ist wichtig, dass ausserhalb der Schwangerschaft vorhandene Beweise darauf hindeuten, dass Kaffee als eine Intervention ohne signifikantes Risiko einer Schädigung getestet werden könnte. Frauen mit erhöhtem Frakturrisiko sollten möglicherweise ausgeschlossen werden.

Nachzulesen: http://www.bmj.com/content/359/bmj.j5024

Klartext: Kaffee ist nicht so gesund, wie wir das gerne hätten. Wenn Kaffee so gesund wäre, könnten Schwangere ohne Probleme Kaffee trinken. Und die Aussagen von dieser Meta-Analyse wären auch klipp und klar.

Die WHO hat jahrelang gesagt, dass Kaffee nicht gesund sei. Das hat sie abgeändert in alle Getränke, die wir über 65 Grad warm trinken seien krebsfördernd. Sie sehen auch hier Wischiwaschi-Aussagen.

Bei Leberzirrhose und Leberkrebs sind Kaffeeeinläufe (Darm) empfehlenswert oder halt noch einfacher, eine absolut gesunde Ernährung, die die Leber nicht mehr belastet. Der Kaffee hat 100 verschiedene Säuren (nicht optimal für unseren Körper) plus Koffein. Koffein kann Kopfschmerzen lindern.

Wenn Sie nicht auf Kaffee verzichten wollen, trinken Sie ihn nach einer Hauptmahlzeit. Nicht am Morgen früh. Am Morgen früh gerät der Körper mit Kaffee in einen «Kriegszustand»! Die Bluthirnschranke geht zu, dass kein Kaffee in den Kopf kommt. Doch diese Bluthirnschranke wird mit unserem täglichen Elektrosmog löchrig.

 

Risiken einer künstlichen Bandscheibe

Wie jeder operative Eingriff ist auch eine Bandscheiben-Operation zum Einsetzen einer Bandscheibenprothese (künstliche Bandscheibe, meistens aus Titan) mit einem gewissen Risiko behaftet. Unterscheiden muss man allerdings die allgemeinen Komplikationen einer Bandscheiben-Operation, die durch den Eingriff selbst entstehen können und die speziellen Komplikationen einer Bandscheibenprothese, die durch die künstliche Bandscheibe bedingt sind.

Folgende Komplikationen können auftreten:

In der Lendenwirbelzone:

  • Narbenbruch
  • Bauchwandbruch
  • Verletzung des Bauchfells
  • Verletzung des Darms
  • Blasen- und/oder Harnleiterverletzung
  • eine Darmlähmung
  • Reizung der Nervenwurzel

In der Halswirbelzone:

  • Gefässverletzungen
  • Nervenreizungen und/oder -Verletzungen
  • Heiserkeit

Generell können Infektionen der Wunde auftreten, Wundheilungsstörungen, Thrombose, Lungenembolie…

Weitere Komplikationen können sein:

  • Das Implantat kann wandern
  • Die Prothese kann in den Wirbelkörper einsinken
  • Die Prothese kann sich loslösen und sich lockern, verhaken oder festsetzen (am falschen Ort)
  • Abnutzung der Prothese

Künstliche Bandscheiben sind erst seit ca. 10 Jahren in der medizinischen Anwendung. In diesem relativ kurzen Zeitraum befanden sich die Bandscheibenprothesen in einer stetigen Entwicklung. Daher lässt sich auch noch nicht sagen, ob das klinische Ziel der Bandscheibenprothese wirklich langfristig – auch Jahrzehnte nach der Operation, erreicht wurde: Die Vermeidung von sogenannten Anschlussinstabilitäten (Bandscheibendegeneration) benachbarter Segmente, die als Folge einer Wirbelsäulen-Versteifung immer wieder beobachtet werden kann.

Bedenken Sie ebenfalls, dass eine künstliche Bandscheibe oder überhaupt ein operativer Eingriff an einer Bandscheibe meistens (bis zu 98 %) gar nicht notwendig ist. Denn auch mit einem Eingriff oder mit einer Bandscheibenprothese leiden Patienten danach immer noch an Schmerzen, Kribbeln und Ziehen. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt nicht in Panik versetzen. Ein Eingriff an der Wirbelsäule, egal wo, ist immer mit einem nicht zu unterschätzenden Risiko verbunden.

Weitere Informationen finden Sie hier oder in unserer Sprechstunde klären wir auch Irrtümer auf.

Die Komplikationsrate generell bei med. Behandlungen und Eingriffe liegt bei rund 45 %!