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Jetzt protestieren: Keine Energydrinks für Kinder!

Bunt, zuckrig, mit viel Koffein: Energydrinks sind vor allem bei jungen Leuten sehr beliebt. Doch die Wachmacher stehen in Verdacht, Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle, Nierenversagen und sogar Todesfälle zu verursachen. Experten der Weltgesundheitsorganisation WHO hatten erst im Oktober in einer Studie vor den Risiken gewarnt und ein Verkaufsverbot an Kinder und Jugendliche empfohlen. Als weltweit erstes Land hat jetzt Litauen durchgegriffen: In dem EU-Staat dürfen Energydrinks nicht mehr an Minderjährige verkauft werden. Gut so! Wir fordern seit langem: Red Bull, Monster und Co. dürfen nicht länger an Jugendliche unter 18 Jahren verkauft werden, die noch stärker konzentrierten kleinen Energy “Shots” sollten grundsätzlich verboten werden. Unterstützen Sie jetzt unseren Protest und schreiben Sie direkt an Bundesernährungsminister Christian Schmidt – keine Energydrinks mehr an Kinder und Jugendliche:

www.foodwatch.de/aktion-energyshots

Problematisch ist übrigens nicht allein der erhöhte Koffeingehalt: Gesundheitliche Risiken werden auch mit möglichen Wechselwirkungen mit dem hochkonzentriert zugesetzten Inhaltsstoff Taurin sowie in Zusammenhang mit Alkohol und Sport begründet. Hinzu kommt: Durch den süßen Geschmack und das gezielte Marketing sind die Produkte gerade bei Kindern und Jugendlichen beliebt. Die kalten Getränke werden zudem viel schneller und in viel größeren Mengen getrunken als etwa Kaffee.

Quelle: foodwatch.de

Wie gesund ist Zucker, Süssigkeiten, Süssgetränke?

Sie wissen es, wenigstens haben Sie eine Ahnung und doch essen Sie täglich viel zu viel Zucker. In vielen Nahrungsmitteln, die wir abgepackt kaufen und essen ist Zucker drin. Sogar im Babybrei, in den kleinsten Gläschen, sind 4 bis 5 Würfelzucker drin. Nur damit das Baby das Zeugs isst, was im Gläschen als gesund und nahrhaft empfohlen wird. Frisch zubereitet wäre jedoch wesentlich besser… und gesünder!

Der Körper braucht zur Verarbeitung von Zucker Vitalstoffe (Nährstoffe). Doch die Vitalstoffe landen nach der industriellen Verarbeitung der Zuckerrüben in der Zuckerfabrik als Viehfutter bei den Bauern. Der Körper muss dann notgedrungen auf seine eigenen Vitalstoffdepots zurückgreifen. Wenn der Körper täglich mit grossen Zuckermengen ernährt wird fehlen die dazugehörigen Vitalstoffe. Das Vitaldepot des Körpers wird dadurch ausgeplündert.

Wir sollten nur rund 20 bis max. 40 Gramm Zucker täglich zu uns nehmen. Die WHO schreibt von Höchstmengen um 50 Gramm pro Tag. Der Durschnitt nimmt rund 100 Gramm Zucker täglich zu uns.

Die Folge ist ein chronischer Vitamin-, Mineralstoff- und Spurenelementemangel. Dieser Mangel schwächt das Immunsystem. Beschwerden und Krankheiten können entstehen. Wie z.B. schnelles altern, da nützt die beste Kosmetik nichts, wenn wir uns falsch ernähren, Diabetes, Adipositas, Osteoporose und naürlich Krebs. Wir ernähren mit Zucker Krebs. Das wurde schon mehrmals, bereits vor über 30 Jahren, von Wissenschaftlern veröffentlich. Doch kein Arzt warn seine Patienten. Doch auch Herz-Kreislauferkrankungen gehören zum Risiko zu viel Zucker zu essen.

Viele Menschen denken nicht daran, dass sie bereits mit Medikamenten Vitalstoffe killen und fördern die Schwächung des Immunsystems noch zusätzlich. Diabetes Typ-2 als Folge haben wir bereits erwähnt, doch auch Darmbeschwerden, wie Entzündungen und generell vermehrte Entzündungen im Körper und somit Schmerzen gehören ebenfalls dazu. Sogar weit oben auf der Rangliste von Zucker-Nebenwirkungen.

Gefährliche Wachmacher: foodwatch fordert Verbot von Energy Shots

foodwatch fordert ein Verbot sogenannter „Energy Shots“. Die kleinen Fläschchen enthalten Koffein und Taurin in besonders starker Konzentration. Sowohl die hochkonzentrierten Energy Shots als auch herkömmliche Energy Drinks stehen im Verdacht, Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle, Nierenversagen und sogar Todesfälle zu verursachen. Bei den Shots ist die Gefahr einer Überdosierung allerdings besonders groß. 

Während für Red Bull und Co. die bei Jugendlichen sehr beliebten Energy Shots ein Riesengeschäft sind, stellen sie für die Gesundheit der Kunden womöglich eine Riesengefahr dar. Ein Energy Shot von 60 Milliliter enthält die gleiche Menge Koffein und Taurin wie eine normale Red-Bull-Dose – allerdings in vierfacher Konzentration. Insbesondere beim Sport oder in Kombination mit Alkohol warnen Wissenschaftler vor möglichen Nebenwirkungen. Trotzdem bewirbt Red Bull die Getränke mit jungen, angesagten Extremsportlern für angeblich ‚erhöhte Leistungsfähigkeit‘.

foodwatch fordert ein generelles Verkaufsverbot der hochkonzentrierten Shots. Zudem sollen herkömmliche Energy Drinks deutliche Warnhinweise auf der Verpackung tragen und nur noch ab 18 Jahren verkauft werden dürfen.

Energy Shots gelten als „nicht sicher“

Das Bundesverbraucherministerium hat im Mai 2012 zwar Höchstwerte für Inhaltsstoffe wie Koffein und Taurin in Energy Drinks erlassen. Red Bull umgeht diese Regelung allerdings, indem der Hersteller die Shots offiziell als Nahrungsergänzungsmittel klassifiziert: Der Red Bull Energy Shot enthält mehr als viermal so viel Koffein und Taurin pro Liter als für Energy Drinks erlaubt ist.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stufte bereits im Dezember 2009 in einer Untersuchung für das Bundesverbraucherministerium Energy Shots als „nicht sicher“ ein und sprach sich für ein Verbot aus: Da ein Warnhinweis auf der Packung nicht ausreiche, um eine Überdosierung auszuschließen, empfahlen die Wissenschaftler „das Inverkehrbringen von ‚Energy Shot‘ Produkten zu untersagen“. Auch die französische Lebensmittelbehörde ANSES warnte 2012, dass die Sicherheit der Produkte nicht garantiert werden könne. In den USA ermittelt derzeit die zuständige Food and Drug Administration (FDA), ob mehrere Todesfälle durch Energiegetränke ausgelöst wurden. Problematisch ist dabei nicht allein der erhöhte Koffeingehalt. Die gesundheitlichen Risiken werden auch mit möglichen Wechselwirkungen mit dem hochkonzentriert zugesetzten Inhaltsstoff Taurin sowie mit begleitend konsumiertem Alkohol begründet.

Quelle: foodwatch.de