Präimplantationsdiagnostik

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PID – Menschenzüchtung, der 1. Schritt

Das Schweizer Volk hat in der Volksabstimmung vom 14. Juni 2015 einer Verfassungsgrundlage zugestimmt, die eine Präimplantationsdiagnostik, kurz PID, bei noch ungeborenen Kindern ermöglicht. Präimplantationsdiagnostik meint die Untersuchung eines durch künstliche Befruchtung erzeugten Embryos auf genetische Defekte hin, bevor es in die Gebärmutter eingepflanzt wird. Dem Embryo werden dafür unter dem Mikroskop eine oder mehrere Zellen entnommen.

Mit dem Argument, dass dadurch auch unfruchtbare Paare die Chance auf ein gesundes Kind bekommen, wurde im Vorfeld der Abstimmung für die Verfassungsänderung geworben. Dabei wurde dem Volk durch die Hauptmedien vermittelt, die Präimplantationsdiagnostik sei dafür ein bewährtes und erfolgreiches Verfahren.

Jedoch kann dies durch medizinische und wissenschaftliche Studien nicht bestätigt werden. Vielmehr wird die Präimplantationsdiagnostik unter Wissenschaftlern auch heute noch als ein Verfahren im Versuchsstadium beurteilt. Für ein nach PID geborenes Kind müssen durchschnittlich 40 Embryonen, sprich Geschwister, geopfert werden. Denn bei der Entnahme der Zellen wird der Embryo massiv verletzt.

Geht es der Wissenschaft und medizinischen Industrie also wirklich nur darum, den Kinderwunsch unfruchtbarer Paare zu erfüllen? Oder dient die Einführung der PID vor allem auch einem ganz anderen Ziel?
Bei der Präimplantationsdiagnostik wird das gesamte Erbgut des Embryos aufgeschlüsselt. Die genaue Anzahl der Chromosomen und schließlich jede einzelne Gensequenz des werdenden Menschen werden dabei dargestellt. Die PID ist also das grundlegende technische Verfahren, um die Gene des werdenden Menschen untersuchen zu können. Durch die Änderung der Verfassungsgrundlage ist es nun auch in der Schweiz erlaubt, dieses Verfahren bei Embryonen durchzuführen und zu erforschen.

Chinesische Forscher machten mit ihren Versuchen in diesem Jahr deutlich, wohin die Wissenschaft strebt.
Erstmalig wurde das Erbgut menschlicher Embryonen verändert. Sie entnahmen Embryonen das Gen, welches eine Erbkrankheit auslöst. Dr. Nikolaus Knoepffler, Philosoph und Leiter des Ethik-Zentrums der Universität Jena meint dazu, ich zitiere: „Die DNA von Tieren hat man schon verändert, der Schritt zum Menschen ist nicht sehr groß. (…) Die Ergebnisse bei den menschlichen Embryonen sind sehr schlecht. Sie entsprechen denen aus Tierversuchen. (…) Sehr viele Tierembryonen gehen zugrunde, weil die Genveränderung nicht funktioniert.“ Zitat Ende. Bei den menschlichen Embryonen führt die Genentnahme statistisch gesehen dazu, dass von 10 kranken Embryonen nur ein Kind gesund auf die Welt kommt. Die anderen 9 behandelten Embryonen werden mit der Krankheit geboren und haben möglicherweise zusätzlich schwerste Schäden, die durch das Verfahren der Genentnahme verursacht werden.

Sehr geehrte Damen und Herren, das „Ja“ zur Präimplantationsdiagnostik, also der genetischen Untersuchung am frühesten menschlichen Leben, wird in den nächsten Jahrzehnten zu großen Veränderungen in der Medizin und Wissenschaft führen. Als nächster Schritt sollen damit den Forschern die Türen geöffnet werden, an den Genen des Menschen Experimente durchzuführen. Vordergründig sollen schwere Erbkrankheiten damit geheilt werden. Doch die Medizin und Wissenschaft hat sich in der Geschichte noch nie dauerhaft an ethische Prinzipien gehalten. Offensichtlich ist die PID der erste Schritt auf dem Weg, um in späteren Zeiten Menschen künstlich und mit ausgewählten Eigenschaften herstellen zu können.

Ärzte, Politiker und verschiedene andere Organisationen führen deshalb das Referendum gegen die Änderung des Fortpflanzungsmedizingesetzes und damit gegen die schrankenlose Präimplantationsdiagnostik durch. Die 100tägige Referendumsfrist hat am 1.September begonnen. Nähere Informationen und Unterschriftsbögen finden Sie unter folgendem Link: https://www.fmedg-nein.ch/nein-zu-diesem-fortpflanzungsmedizingesetz/#c9644

Quellen/Links: https://www.admin.ch/ch/d/gg/pc/documents/1635/Ergebnis.pdf
https://www.fmedg-nein.ch/nein-zu-diesem-fortpflanzungsmedizingesetz/#c9644
https://www.human-life.ch/newsdetails.php?recordID=178
https://www.gmx.ch/magazine/wissen/erbgut-manipulation-weit-art-supermensch-30597646
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/forscher-manipulieren-gene-menschlicher-embryonen-a-1030142.html

Klagemauer.tv

PID-Studien: Warum wir das Werkeln am Embryo nicht beginnen sollten