Omega3-Fettsäuren

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Omega 3 aus Fischöl: mehr Risiken als Nutzen

Die Ernährungsindustrie verbreitet meist Informationen, die nichts mit der Wahrheit zu tun haben. Im letzten Jahrzehnt, wurde Fischöl als Allheilmittel angepriesen, von Herz-Kreislauf-Krankheiten bis hin zur Demenz. Aufgrund dessen haben viele Menschen den täglichen Konsum von Omega-3-Fettsäuren gesteigert.

Doch verschiedene wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass viele Aussagen über Fischöl nicht der Wahrheit entsprechen. Die Analyse, die im Journal of the American Medical Association publiziert wurde, wobei Studien mit mehr als 68.000 Patienten beteilligt waren, zeigen keinen Zusammenhang zwischen Fischöl-Konsum und der Herzgesundheit.

Auch eine Studie, die im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde, zeigt dass die beteiligten Patienten, das Risiko von Herz-Kreislauf Krankheiten durch den Konsum von Fischöl nicht reduzieren konnten. Zudem zeigten auch erst kürzlich veröffentlichte Studien, dass es keinen Zusammenhang zwischen der Vorbeugung und Verbesserung von Demenzsymptomen und Fischöl-Konsum gibt. Die Wissenschaft hat hingegen gezeigt, dass Omega-3-Nahrungsergänzungsmittel, die aus Fischöl gewonnen werden, das Risiko von Diabetes und Prostatakrebs steigern.

Ein anderer grundlegender Aspekt, ist dass viele giftige Substanzen durch den Fischkonsum aufgenommen werden (wie Quecksilber und Polychlorierte Biphenyle). Die Tiere speichern diese Substanzen hauptsächlich in ihrem Fettgewebe, das alles ist auf die Verschmutzung der Meere (Flüsse und See) zurückzuführen.

Ausserdem habe verschiedene Studien gezeigt, dass die meisten Fische der Meere weltweit, einen sehr hohen Anteil an Quecksilber haben, der sehr gefährlich ist: Quecksilber ist extrem gesundheitsschädlich, da es ein höheres Risiko für Krebserkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Parkinson-Krankheit bis hin zum Tod verursachen kann.

Eine erst kürzlich erschienene Studie, hat einen Zusammenhang zwischen Quecksilber und Diabetes aufgedeckt: Die Studie wurde mit 3’000 Teilnehmern während 18 Jahren durchgeführt. Diejenigen die Fisch konsumierten, hatten ein 65 % höheres Risiko Diabetes zu entwickeln. Polychlorierte Biphenyle zeigen zudem einen Zusammenhang mit neurologischen Problemen, und Geburtsdefekten bei Kinder, deren Mütter diese Substanz aufweisen.

Für eine sichere und gesunde Aufnahme von Omega-3, bieten pflanzliche Produkte der Natur Alpha-Linolensäure, kurz ALA genannt. Es handelt sich hierbei um die einzigen essentiellen Omega-3 Fettsäuren. Optimale Lieferanten von ALA sind Leinsamen (geschrotet), Chia-Samen, Nüsse, Soja, grünes Blattgemüse, Avocado und Brokkoli. Eine reichhaltige Ernährungsweise mit diesen Lebensmitteln, garantieren die positiven Aspekte der Omega-Fettsäuren, und das ohne Nebenwirkungen, die durch den Konsum von Fisch einhergehen.

Quelle: Atra, orizzonti, Seite 16

https://www.pcrm.org/health/reports/american-seafood-somethings-fishy

https://www.scienzavegetariana.it/download/notiziario-ssnv-2015-06.pdf