Muskeln

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Rückenschmerzen: Nicht nur Fast Food lässt das Hirn schrumpfen

sondern auch Aussagen, dass die Seitenlage beim Schlafen nicht gut ist. Die Embryostellung lasse Muskeln schrumpfen, verkürzen und dadurch würden wir Menschen an Schmerzen im Rücken leiden.

Hoppla, das behauptet ein deutscher Therapeut und Verkäufer von Faszienrollensets und Co. Zusätzliche Begründung: Der Mensch sitze schon genug, dann müsse er nicht auch noch im Bett stizend liegen. Das stimmt durchaus, ist doch dann eher ein Problem, dass wir mehr Bewegung suchen und weniger sitzen sollten.

Wir werden wöchtenlich darauf angesprochen, ob das stimmen könne.

Jeder Mensch, der sich krank und schlecht fühlt geht automatisch in die Embryostellung. So sucht er Schutz. Das ist ihm bekannt von Kindheit an.

Eine Embryiostellung – mit der Dehnung im Rücken – sorgt dafür, dass muskuläre Schmerzen im Lendenwirbelbereich oder sogar weiter oben gelöst werden. Sogar Bauschmerzen gehen zurück. Also, diese Stellung ist schmerzlösend und nicht schmerzfördernd. Kaum jemand liegt die ganze Nacht so. Die Seitenlage ist auch mit gestreckten Beinen möglich und viele liegen immer wieder auf dem Rücken. Bauchlage ist nicht optimal.

Die Seitenlage im Hohlkreuz ist nicht zu empfehlen. Das kann Schmerzen verursachen oder fördern. Wenn Sie jedoch fit sind, können Sie liegen, wie Sie gerne möchten.

Braucht man ein Kissen bei Seitenlage zwischen den Beinen (Knien)? Nein, wenn Sie eine normale Figur haben brauchen Sie das nicht. Bei Übergewicht, vor allem um die Hüfte kann es sinnvoll sein. Das kann jeder selber ausprobieren.

Glauben Sie nicht alles, was auf Youtube-Filmchen und Büchern veröffentlicht wird. Auch wenn Sie meinen das seien Profis… ähhh Verkäufer von Rollensets usw. Diese Rollen sollen beschädigte Faszien heilen. So ein Unfug und die Leute glauben das noch.

Schmerzen tatsächlich Faszien: Rollensets und youtube-Filme

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Hohe Proteinzufuhr erhöht die Muskelmasse nicht bei älteren Männern

auch das Wohlbefinden ist dadurch nicht besser.

Laut einer Studie, die in JAMA Internal Medicine veröffentlicht wurde, erhöht die hohe Proteinzufuhr die Muskelmasse nicht und verbessert andere Gesundheitsergebnisse auch nicht. Die Forscher randomisierten 78 Teilnehmer im Alter von 65 Jahren oder älter in mehrere Interventionsgruppen von proteinreichen Diäten, Testosteron-Injektionen oder empfohlene tägliche Protein-Aufnahmen und Placebo-Injektionen und verglichen schlanke Muskelmasse, körperliche Leistungsfähigkeit und das allgemeine Wohlbefinden.

Diejenigen, die mehr Protein zu sich nahmen, erhöhten nicht die Muskelmasse und verbesserten die körperliche Funktionalität auch nicht. Das Wohlbefinden oder die Reaktionsfähigkeit auf Testosteron im Vergleich zu denen, die weniger Protein zu sich nahmen, war auch nicht besser. Diese Daten legen nahe, dass politische Entscheidungsträger die Empfehlungen für die hohe Proteinaufnahme auf der Grundlage veralteter Forschung, neu zu bewerten ist.

Quelle: Bhasin S, Apovian CM, Travison TG, et al. Einfluss der Proteinaufnahme auf die fettfreie Körpermasse bei funktionell eingeschränkten älteren Männern: eine randomisierte klinische Studie.  JAMA Praktikant Med . 2018; 178: 530-541.

Was Ihre Muskulatur braucht, erfahren Sie in unserer Sprechstunde, auch Sportler.

Werden im Alter Muskeln schwächer? Nur wenn man nichts tut!

Hochinteressant: Widerstandstraining kehrt das Altern im menschlichen Skelettmuskel um.

Fazit folgender Studie: Wer auch im hohen Alter seine Muskeln trainiert hat ähnliche Muskeln, wie ein junger Mensch! Das heisst, ältere Menschen oder Menschen mit Bewegungsmangel müssten nicht an Schmerzen leiden, wenn sie Ihre Muskeln trainieren und brauchen.

Das menschliche Altern ist mit Skelettmuskelatrophie (Skelettmuskelschwund) und funktioneller Beeinträchtigung (Sarkopenie = Abbau von Muskelmasse) assoziiert. Mehrere Hinweise weisen darauf hin, dass die mitochondriale Dysfunktion einen wesentlichen Beitrag zur Sarkopenie leistet.

Wir untersuchten, ob gesundes Altern mit einem Transkriptionsprofil assoziiert ist, das eine mitochondriale Beeinträchtigung widerspiegelt, und ob eine Resistenzübung diese Signatur umkehren könnte, um ein jüngeres physiologisches Alter anzunähern.

Skelettmuskelbiopsien von gesunden älteren (N = 25) und jüngeren (N = 26) erwachsenen Männern und Frauen wurden mittels Genexpressions-Profiling verglichen, und eine Untergruppe davon wurde mit Messungen der Muskelkraft in Verbindung gebracht.

14 der älteren Erwachsenen hatten Muskelproben vor und nach einem sechsmonatigen Trainingsprogramm für Widerstandstraining. Vor dem Training waren ältere Erwachsene 59% schwächer als jüngere, aber nach sechs Monaten Training bei älteren Erwachsenen verbesserte sich die Kraft signifikant (P <0,001), so dass sie nur 38% niedriger waren als bei jungen Erwachsenen. Als eine Konsequenz des Alters fanden wir 596 Gene, die differentiell exprimiert wurden, wobei ein Cut-Off-Wert der falschen Entdeckungsrate von 5% verwendet wurde.

Vor dem Training zeigte das Transkriptomprofil eine dramatische Anreicherung der mit der Funktion der Mitochondrien assoziierten Gene mit dem Alter. Nach dem Training wurde jedoch die transkriptionelle Signatur des Alterns für die meisten Gene, die sowohl vom Alter als auch von der Belastung betroffen waren, deutlich auf das Niveau jüngerer Werte zurückgedreht. Wir schlussfolgern, dass gesunde ältere Erwachsene Anzeichen von mitochondrialer Beeinträchtigung und Muskelschwäche zeigen, dass dies jedoch auf phänotypischer Ebene teilweise rückgängig gemacht werden kann und sich auf Transkriptom-Ebene im Wesentlichen umgekehrt.

Quelle: http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0000465

Toll!

Wie ist es im Alltag?

Der Arzt kennt keine Muskeln, er sieht nur einen Bandscheibenvorfall oder Arthrose. Patienten lassen das operieren und haben danach weiterhin Schmerzen. Psychopharmaka soll helfen, meint der Arzt. Doch der Schmerz bleibt, die Muskeln bleiben verkümmert und jede Bewegung schmerzt. Dann folgen Diganosen wie: Fibromyalgie, Rheuma, Pseudogicht, Polymyalgia rheumatica, Arthrose am ganzen Körper usw.

Muskeln fühlen mit Ihnen: Freude, Ängste, Trauer

Wir beschreiben auf unserer Internetseite die Lösung für ein schmerzfreies Leben – wenigstens ansatzweise. Nur der Weg dazu, den erfahren Sie in unserer Sprechstunde. Denn das kann man nicht einfach nur so schreiben, das braucht Erklärung, das braucht Wissen, das braucht aus dem Schmerz zuerst herauskommen. Dann, erst dann, wenn Sie verstehen, wenn Sie Ihren Körper verstehen, werden und bleiben Sie komplett schmerzfrei. Vorhandene, gesunde Muskeln wirken zudem wie ein zusätzliches Immunsystem. Viele Krankheiten werden auch von nicht optimalen Muskeln ausgelöst oder gefördert.

Die Mehrheit der Menschen vergisst die eigenen Muskeln, den eigenen Körper. Die sind doch da, hören wir täglich. Sie sind schon da, aber nicht optimal, sie sind verkümmert und leiden bei der kleinsten Bewegung.

Muskeln, die nicht funktionieren können haben von Ihnen Angst, dass Sie sie bei der kleinsten Bewegung plagen. Aus dem Schlaf aufwecken. Muskeln spüren Ihren geistigen Zustand. Leiden Sie unter Stress, dann leiden auch Muskeln. Haben Sie Ängste, so haben auch Ihre Muskeln Angst. Trauern Sie, trauern auch Ihre Muskeln.

Der seelische Stimmungsmacher lässt Muskeln Freude spüren oder das Gegenteil. Dann ziehen sich (Rest-)Muskeln zusammen, sie verspannen, sie werden hart und drücken auf Nerven, Blutbahnen usw.

Schauen Sie Ihren Muskeln gut, kommen Sie ins Leben zurück. Was das heisst, erfahren Sie in unserer Sprechstunde.

Wenn wir sehen, was zum Teil unsere Klienten mit ihrem Körper anstellen, bekommen wir sogar Angst. Liebe Leserin, lieber Leser unser Körper ist kein Wegwerfartikel und nichts ist problemlos austauschbar.

Verkürzte Muskeln, verkürzte Sehnen: Stimmt diese Aussage?

Ärzte, Therapeuten, Sportler und der Volksmund spricht schnell mal von verkürzten Muskeln und verkürzten Sehnen und Bändern. Wenn die Beweglichkeit fehlt, auch aus Bequemlichkeit, wenn wir unseren Körper täglich übersäuern und Dinge nicht mehr machen können, die früher problemlos gingen, sprechen wir von Verkürzung der Muskeln und Sehnen. «Es geht halt nicht mehr, wir werden halt nicht jünger..», sind die üblichen Ausreden. Noch toller: «Meine Eltern konnten auch nicht mehr, ist halt Vererbung, sie litten auch an Verkürzung der Muskeln und Sehnen.»

So ein Unfug!

Ein Muskel, der nicht über den ganzen Radius bewegt wird oder allgemein untrainiert ist, oder gar nicht mehr gebraucht wird, ist normalerweise trotzdem nicht zwangsweise zu kurz. Er verkümmert einfach in seinem Umfang, nicht in der Länge. Würde die Muskellänge tatsächlich kürzer, würden Löcher entstehen. Es würde Muskelmasse in der Länge fehlen.

Auch wenn z.B. die Rumpfbeuge nicht mehr klappt, hängt das in erster Linie mit unserer Un-Beweglichkeit ab. Wie haben wir unsere Muskelspindeln antrainiert – oder eben gar nicht. Sind wir die Bewegung nicht gewohnt, setzt einfach der Schutzreflex unserer Muskulatur früher ein, als er sollte. Die Sehnen sind immer da, sie «zupfen» an den Restmuskeln, so entstehen Schmerzen. Das ist jedoch keine Verkürzung der Muskulatur!

Verkürzen sich Sehnen? Sehnen sind immer da. Sie sind am Knochen angewachsen und an den Sehnen die Muskeln. Sind nun die Muskeln verkümmert, leiden die Sehnen mit. Viele sind der Meinung, dass sich die Sehnen zurückziehen. Das wäre gar nicht gut!

Ein Beispiel aus unserer Praxis: Wir hören immer wieder von Klienten, die erzählen, der Arzt meint die Sehnen seien zu lang. Diese müsse man vom Knochen trennen, kürzen und mit einer Schraube wieder am Knochen befestigen. Unsere Meinung ist klar, auch die Sehne wird nicht länger, doch es fehlt einfach der Muskelumfang. Trainieren unseren Klienten die Muskeln wieder auf, passt die Sehne wieder perfekt. Der Schmerz geht weg.

Wird ein Muskel trainiert und stellen sich die ersten Erfolge ein, erhöht sich im Normalfall auch dessen Kraftpotential und Ruhespannung. Ist jetzt ein Agonist ungleich stärker als sein Antagonist, entsteht durch diese Differenz in der Ruhespannung eine Fehlhaltung. Von aussen betrachtet wirkt jetzt der Agonist scheinbar verkürzt. Das Problem lässt sich aber in diesem Fall lösen, indem man den Antagonisten soweit auftrainiert, dass dieser das selbe Potential an Ruhespannung entwickelt.

Dehnen ist in einem solchen Fall nicht immer hilfreich, denn es senkt zwar den momentanen Muskeltonus und erhöht die allgemeine Beweglichkeit, es sorgt aber nicht dafür, dass sich die Ruhespannung eines Muskels dauerhaft verändert.

Übrigens eine Übersäuerung des Körpers kann zu Sehnen- und Bänderrissen führen, Knochenbrüche und Knorpelzerstörung! 94 % der Menschen übersäuern den Körper täglich – massiv. Sie meinen dann Basenpulver sei die Lösung! Nein natürlich nicht, sie zerstören damit sogar noch die Magenschleimhaut. Die Entsäuerung funktioniert auch so nicht gut.

 

Warum leiden Menschen an Krampfadern

Der menschliche Körper ist nicht so ausgelegt, wie wir ihn heute brauchen. Wir sitzen viel, stehen rum und essen – oder wir belasten ihn durch anstrengende körperliche Arbeit. Unser Körper ist immer noch so wie früher. Als Urmenschen hatten wir viel Bewegung auf der Nahrungssuche, 30 bis 40 Km täglich waren keine Seltenheit – und zwar zu Fuss, nicht auf einem Pferd oder auf einem Wagen.

Deshalb muss man sich nicht darüber wundern, dass schlaffe, verkümmerte Muskeln nicht mehr mit ihren «Verpflichtungen» zurechtkommen. Das Blut bleibt in den Venen stehen, die Gefässwände verlieren ihre Elastizität und die Venenklappen funktionieren nicht mehr richtig. Am Ende entstehen Krampfadern und eine beschleunigte Entwicklung sklerotischer (Verhärtung von Gewebe, Bindegewebe oder sogar Organe) Erscheinung.

Was machen wir dann? Wir lassen uns die Venen herausoperieren oder tragen Stützstrümpfe. Beides ist natürlich unsinn und löst keine Krampfadernprobleme. Stützstrümpfe schwächen zudem Bindegewebe, Restmuskulatur und Venen. Offene Beine sind spätere Folgen von Stützstrümpfen. Neue Venen bilden sich, die dann ebenso verkrampfadern.

In unserer Sprechstunde erfahren Sie was Sie selber tun können und zudem Schmerzen in den Beinen nicht mehr auftauchen. Hier…

Wenn wir unseren Körper nicht gebrauchen, vor allem unsere Muskeln, und diese zudem schlecht ernähren, lösen wir auch generell Schmerzen aus, z.B. Fibromyalgie, Weichteilrheuma usw.

Weitere Schmerzquelle? Die Pille.

Millionen Frauen nehmen täglich hormonelle Verhütungsmittel zu sich. Erste Untersuchungen zeigen, dass die Pille das Muskelwachstum hemmen kann.

Eigentlich verrückt, was Mädchen und Frauen mit ihrem Körper machen. Sie bombardieren ihn täglich über Jahre und Jahzehnte mit Hormonen. Zusätzlich noch in der täglichen Ernährung! Und wenn sie älter werden, in den Wechseljahren wieder mit Hormonen.

Hormone werden in Verbindung gebracht mit Hirnschlag, Krebs u.a.

Und nun auch noch mit Muskelbildung, die gehemmt wird. Quelle: 20min.ch

Toll!

Vorteil: Ein starkes Immunsystem

Unsere Living Nature® Schmerzfreitherapie stärkt in jeder Hinsicht das Immunsystem.

Zum Immunsystem gehören alle Schleimhäute, der Darm, die Haut, das Knochenmark, die Thymusdrüse, die Lymphknoten, die Milz, die Mandeln und oft vergessen auch unsere Muskeln.

Essen wir ungesund oder schlucken wir Medikamente wird das ganze Immunsystem oder Bereiche davon geschwächt. Lesen Sie dazu den Beipackzettel Ihrer Medikamente. Fehlende Bewegung, zu wenig Schlaf, Stress, Alkohol, fehlendes Sonnenlicht, Sauerstoffmangel und psychische Krankheiten schwächen das Immunsystem ebenso.

Wie funktioniert das Immunsystem: Falls Erreger die mechanischen Barrieren überwinden, mit denen sich der Körper vor einer Infektion schützt, so hängt der Ablauf der Immunreaktion davon ab, ob das Immunsystem bereits zuvor einmal einen Kontakt mit diesem bestimmten Erreger hatte.

Bei einer Erstinfektion beginnt die Immunreaktion meist mit den antigenpräsentierenden Zellen, hierzu gehören z. B. Makrophagen oder dendritische Zellen; diese Zellen sind als Teil der angeborenen Immunabwehr in der Lage, typische Merkmale von Krankheitserregern zu erkennen, ohne zuvor mit diesem Erreger Kontakt gehabt zu haben. Sie können die Krankheitserreger aufnehmen (phagozytieren) und in ihrem Inneren einschliessen – förmlich „fressen“, daher werden sie auch als Fresszellen bezeichnet. Anschliessend präsentieren sie Bruchstücke der Erreger an ihrer Oberfläche den Zellen der adaptiven Immunabwehr (B- und T-Lymphozyten), die daraufhin in einen aktivierten Zustand übergehen. Einige Abwehrzellen können daraufhin die Erreger durch Phagozytose oder die Ausschüttung aggressiver Substanzen direkt abtöten, andere beginnen mit der Produktion von Antikörpern, die an die Erreger binden und diese einerseits bewegungsunfähig und damit unschädlich machen, andererseits sie für die Vernichtung durch weitere Abwehrzellen markieren. Nach der ersten Infektion mit einem Erreger bleiben die Antikörper und so genannte Gedächtniszellen erhalten, um bei einer erneuten Infektion wesentlich schneller und effizienter auf den Eindringling reagieren zu können.

Ob nach einer Infektion tatsächlich auch eine Erkrankung auftritt, hängt von einem komplexen Wechselspiel des Immunsystems mit dem (ungebetenen) Gast ab. Eine Rolle spielen etwa die Menge der eingebrachten Erreger und deren krankmachenden Eigenschaften (Virulenz), sowie der Zustand des Immunsystems der betroffenen Person. So kann durch vorherigen Kontakt mit diesem Erreger bereits eine Immunität bestehen, die Erregerdosis oder -virulenz für einen Krankheitsausbruch zu gering sein oder das Immunsystem in der Lage sein, trotz Infektion Krankheitssymptome zu verhindern [inapparente Infektion oder stille Feiung (Immunisierung ohne Impfung oder Erkrankung)]. Bei intaktem Immunsystem und geringer Erregerdosis kann also eine Erkrankung wie beispielsweise eine Erkältung entweder überhaupt nicht ausbrechen oder einen weniger schweren Verlauf nehmen. Solange sich keine eindeutigen Symptome zeigen, kann der Verlauf einer Infektion kaum oder gar nicht vorhergesagt werden.

Wenn ein Krankheitserreger oder eine Tumorzelle keine Immunantwort erzeugt, dem Immunsystem also entkommt, wird dies als Immunescape bezeichnet.

Wie bei allen biologischen Systemen können sich auch beim Immunsystem Fehler einschleichen. So kann das Immunsystem seine Fähigkeit verlieren, auf Erreger oder körpereigene Zellen angemessen zu reagieren: je nach Ursache der Störung kommt es entweder zu einer zu schwachen oder gar fehlenden Immunantwort oder zu einer zu starken, überschiessenden Immunreaktion. Auch die Zellen des Immunsystems können maligne entarten und eine Krebserkrankung auslösen. Ebenso wird ein Einfluss von depressiven Störungen, Stress und anderen psychischen Erkrankungen auf das Immunsystem vermutet.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Immunsystem#Ablauf_einer_Immunreaktion