Morbus Bechterew

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Wiederum eine Erfolgsmeldung aus unserer Praxis

Im letzten Sommer kam ein Klient zu uns (mitte 60) in die Sprechstunde. Seine Krankheiten und Beschwerden waren fast unendlich, seine Medikamente ebenso:

  • Der Kardiologe meinte mehrere Bypässe könnten noch helfen, wenn nur die COPD…
  • beide Halsschlagadern nicht verengt…
  • der Schmerz im Rücken, Morbus Bechterew
  • und das massive Übergewicht nicht wäre.

Die Arthrose in Knie und Hüfte waren nebensächlich. Der hohe Blutdruck mit Medikamenten in Schach gehalten, ebenso der hohe Cholesterinwert und der Diabetes, Typ 2.

Im Rollstuhl wurde der Mann von seiner Frau mit etwa 50 Kilo Übergewicht begleitet.

Der Klient hatte noch mehr Angst von den Bypassoperationen als der Arzt. Vor allem jedoch von der OP an beiden Halsschlagadern.

Ich sei die letzte Hoffnung, meinten beide mit Tränen in den Augen.

Tja, das Essen war halt immer schmackhaft, fett und die Bewegung gar nicht mehr vorhanden. Dafür musste Lunge mehr arbeiten. Trotz COPD rauchte der gute Mann weiter.

Nun gut, heute haben wir ein Dankesbrief erhalten mit Fotos.

Das Ergebnis nach rund einem Jahr:

  • Die Bypässe waren nicht notwendig, die Halsschlagader-OP’s auch nicht.
    Alle Blutgefässe und Werte haben sich erholt, die Verengungen kein Thema mehr.
  • Die Lunge hat sich ebenfalls erholt. COPD ist geheilt.
  • Die Zuckerwerte gingen langsam zurück.
  • Die Entzündung im Rücken, der Morbus Bechterew, schmerzt nicht mehr. Die bereits angerichteten Schäden sind jedoch weiterhin vorhanden, schmerzen aber nicht.
  • Und zu guter letzt hat er massiv an Übergewicht verloren und hat heute täglich Bewegung wie wandern, Muskeltraining und weiterhin Atemübungen.
  • Schmerzen an Hüfte und Knie, die sogenannte Arthrose, waren weg.

Was haben wir ihm dazumal in der Sprechstunde empfohlen:

  • Gesunde, korrekt Ernährung, vor allem auch Nahrung mit Nährstoffen, einige wenige Vitamine und Mineralstoffe zusätzlich
  • Atemtraining täglich
  • Nach 20 Kilo Gewichtsabnahme vermehrt in Bewegung kommen, täglich. Wir haben ein kleines Programm für ihn zusammengestellt.
  • Muskeln aufbauen

Der Erfolg ist frappant gut und ich kann nur gratulieren. Heute braucht der Klient keine Medikamente mehr. Seine Frau, ja seine Frau hat nach etwas zögern mitgezogen und auch ihr geht es heute hervorragend. Die ganze Familie hat begonnen umzudenken, nachdem sie den Erfolg gesehen haben.

Morbus Bechterew: Die Londoner Diät soll helfen

Im Internet kann jeder seinen Unfug veröffentlichen, so auch wenn es um Gesundheit geht. So wird behauptet, dass die Londoner Diät, aber auch Ätkins- und Paleo-Diät Entzündungen heilen.

Das wäre eine Ernährung ohne Kohlenhydrate, dafür mit um so mehr tierischen Produkten. Nun, das stimmt nur sehr bedingt, eigentlich gar nicht. Natürlich, wer sich mit leeren Kohlenhydraten mit viel Gluten vollstopft fördert Entzündungen u.a. auch Morbus Bechterew.

Bei der Ernährungsänderung von leeren Kohlenhydraten zu mehr tierischen Produkten freut sich zuerst der Körper. Die Entzündung geht zurück. Die Betroffenen finden das toll und fühlen sich sicher. So schreiben Sie dann ihr Erfolgsrezept in Blogs oder auf andere Internetseiten. Es werden sogar Bücher geschrieben…

Doch nach ein paar Monaten kommt der Hammerschlag, die Entzündung kehrt massiv zurück. Vielleicht in Form von Arthritis oder Lupus, oder mit einem Herzinfarkt… Krebs ist auf Entzündung aufgebaut, Diabetes…

Leider korrigieren sich die Betroffenen nicht mehr in ihren Blogs…

Ätkins selber ist an Verfettung mit ca. 73 Jahren gestorben. Loren Cordain, der Paleo Diet Buchautor ist ein Wrack, Sally Fallon die Autorin von Eat Fat, Lose Fat ist fett, Jimmy Moore Autor von Livin‘ LaLow-Carb sieht auch nicht taufrisch aus und zu guter letzt William Davis, der Autor von The Wheat Belly ist aufgeschwommen…

All diese Diät-Künstler, u.a. auch Ärzte, die Nahrungsergänzungsmittel verkaufen, zerstören mit ihrer Dummheit nicht nur ihr eigene Gesundheit, sondern vor allem die Gesund der LeserInnen, die den Unfug glauben.

In unserer Sprechstunder klären wir auf wie wichtig eine korrekte, gesunde Ernährung für die Gesundheit und das ganze Leben ist. Vor allem auch wenn Frauen schwanger sind und ihr Baby im Bauch gesund auf die Welt bringen wollen.

Anmerkung: Die Paleoernährung korrekt verstanden und so umgesetzt wäre nicht so schlecht. Nicht perfekt aber auch keine Katastrophe.

Warum leiden so viele Kinder an Rücken- und Gelenkschmerzen?

Immer mehr Kinder klagen in der Schule, dass Ihnen die Füsse schmerzen, die Kniegelenke und/oder der Rücken.

Warum sehen und hören wir immer wieder in unserer Praxis. Drei Dinge laufen schief.

  1. Die Kinder werden miserabel ernährt. So fehlen ihnen täglich Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine. Kinder bekommen wochen- und monatelang nichts dergleichen. Und wenn sie mal was essen ist es noch tod gekocht. Ergebnis: Durchfall, Verstopfung, Entzündungen, wie z.B. Morbus Bechterew, Kopfschmerzen, ja sogar Migräne in jungen Jahren, Allergien, wie Asthma, Heuschnupfen, Nebenhöhlenentzündungen, Ohrenentzündungen… bis zum schlechten Sehen und Zähne, die sich nicht korrekt entwickeln können oder ausfallen. Wir haben bereits 10jährige Kinder, die an Venenverengung leiden und sowieso an Übergewicht oder Fettsucht. Die Leistungen in der Schule werden schwächer. Kinder, Jugendliche und junge Menschen haben grösste Probleme gelesenen Text zu verstehen, wie Unternehmen immer wieder berichten, die mit Lehrlinge ausbilden. Erwachsene auch…
  2. Zu wenig bis gar keine Bewegung. Nur gerade in der Schule im Turnunterricht bewegen sich junge moderne Kinder. Wenn sie nicht vom Arzt wegen oben genannten Krankheiten, resp. Beschwerden frei geschrieben sind. Das ist der total falsche Weg. Der Körper, gerade der junge Körper, braucht für sein Wachstum gesunde Ernährung und Bewegung. TÄGLICH!
  3. Kinder können bereits sehr klein nicht mehr normal gehen und springen. Sie bekommen, kaum, dass sie gehen können moderne Schuhe, die eine fest Sohle haben, dafür sehr weich gepolstert sind. Trotz diesen Schuhen haben sie massive Schläge auf ihre Fersen und in ihre Gelenke, von den Füssen bis in den Kopf. Die Knochen und Gelenke sind bei Kindern, vor allem bei Kleinkindern, nicht stabil oder bereits perfekt ausgebildet. Fuss-, Knie-, Bein- und Rückenschmerzen, sogar Nackenschmerzen können die Folgen sein. Vergessen wir auch nicht den Bandscheibenvorfall, vor allem in der Lendenwirbelzone. Lassen Sie Ihre Kinder gehen und springen, wie sie es Barfuss tun würden. Schauen Sie mal Ihre Kinder wieder einmal an, wie sie sich bewegen.

Für Fragen melden Sie sich in unserer Sprechstunde an. Ärzte können Sie leider nicht fragen, die haben keine Ahnung und verkaufen Ihnen noch teure Spezialschuhe, Medikamente oder sonst was überflüssiges.