Mikroplastik

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Wir alle atmen (wahrscheinlich) Mikroplastik ein

Mikroplastik ist überall, auch in der Luft, die wir atmen. Die Partikel halten sich nicht an eine bestimmte Postleitzahl. Wenn es im Grand Canyon Mikroplastik gibt, wie viel enthält dann der Staub einer Grossstadt? Wie hoch kann die Konzentration an Mikroplastik, der sich über die Luft verteilt, steigen? Welchen Einfluss hat er auf die Umwelt? Ist Mikroplastik toxischer als natürlicher Staub oder Industriestaub?

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Quelle: infosperber.ch

Schweiz: Böden enthalten beträchtliche Mengen Mikroplastik

Böden in Schweizer Naturschutzgebieten enthalten beträchtliche Mengen Mikroplastik!

Es ist eine der ersten Forschungen über das Vorkommen von Mikroplastik in Böden überhaupt: Wissenschaftler der Universität Bern haben Auenböden in Schweizer Naturschutzgebieten auf Mikroplastik untersucht und wurden fündig. Sie schätzen, dass in den obersten fünf Zentimeter der Auen rund 53 Tonnen Mikroplastik liegen. Selbst viele Böden entlegener Berggebiete sind mit Mikrokunststoff kontaminiert.

Die Bilder von Mikroplastik verseuchten Weltmeeren und Binnenseen sind nicht neu. Beinahe unbekannt ist hingegen, dass auch Böden mit Mikrokunststoffen kontaminiert sind. Das Problem: Bisher fehlten Methoden, um die kleinsten Plastikteilchen in einem Boden messen und quantifizieren zu können. Die Forscher des Geographischen Instituts der Universität Bern haben deshalb eine neue Methode entwickelt und zum ersten Mal in der ganzen Schweiz von Genf bis Graubünden 29 Auenböden untersucht.

Fast alle Naturschutzgebiete betroffen

«Obwohl die Standorte in Naturschutzgebieten liegen, wurden in 90 Prozent der Böden Mikroplastik gefunden», sagt Moritz Bigalke, einer der Ko-Autoren der Studie vom Geographischen Institut der Universität Bern. Selbst in vielen abgelegenen Berggebieten konnten Mikrokunststoff-Teilchen nachgewiesen werden – ein Indiz, dass Mikroplastik über die Luft transportiert wird. Die Forscher schätzen die Menge Mikroplastik in den obersten 5 cm der Schweizer Auenböden auf 53 Tonnen. Diese Ergebnisse wurden kürzlich im Journal «Environmental Science and Technology» publiziert.

Die grössten Konzentrationen von Mikroplastik treten dort auf, wo grösserer Plastikmüll im Boden gefunden wurde. Hier entsteht Mikroplastik wahrscheinlich durch die Zerkleinerung von grösseren Plastikteilen. Allerdings findet sich auch in vielen Böden ohne grössere Plastikteile Mikroplastik. Dieses Mikroplastik ist äusserst fein (< 0,5 mm Durchmesser), unterscheidet sich in seiner Zusammensetzung (Art des Kunststoffs) von dem grösseren Plastikmüll und kommt selbst in einigen abgelegenen Berggebieten vor. Darüber hinaus konnten die Forscher einen Zusammenhang zwischen der Bevölkerung in dem Einzugsgebiet des Flusses, der durch die Aue fliesst, und der Konzentration von Mikroplastik im Boden nachweisen: Je mehr Personen in dem Gebiet leben, desto stärker kontaminiert sind die Böden.

«Diese Befunde sind alarmierend», erklärt Ko-Autor Michael Scheurer. Denn: «Neue Studien deuten darauf hin, dass Mikroplastik im Boden zum Beispiel Regenwürmer töten kann.» Da Regenwürmer im Boden wichtige Funktionen erfüllen, könnte dadurch auch die Bodenfruchtbarkeit beeinträchtigt werden.

Auswirkungen auf Pflanzen und Nahrungskette unbekannt

Was die genauen Auswirkungen auf Pflanzen und die Bodenfruchtbarkeit sind und wie der Transport über Nutzpflanzen in die menschliche Nahrungskette im Detail geschieht, ist indes unerforscht. Hochrechnungen gehen davon aus, dass allein die Menge Mikroplastik, die mit Klärschlämmen jährlich in den Boden gelangt, grösser ist, als die Menge, die in den Weltmeeren landet.

Der Forschungsbedarf in diesem noch jungen Feld ist also gross, da viele Fragen offen sind. Zumal davon auszugehen ist, dass die von den Forschern gemessenen Mikroplastikkonzentrationen in den Auen wesentlich geringer sind als in anderen – zum Beispiel landwirtschaftlichen – Böden. Moritz Bigalke sagt: «So besteht etwa Forschungsbedarf zur Frage, wie sich Mikroplastik auf die Nahrungsmittelproduktion auswirkt und ob es in die Nahrungskette gelangen kann.»

Angaben zur Publikation:

Scheurer, M., Bigalke, M.: Microplastics in Swiss floodplain soils, Environmental Science and Technology, 2018, 52 (6), doi:10.1021/acs.est.7b06003

Quelle:  Universität Bern

Wir müllen alles zu mit Mikroplastik. Der moderne Mensch!

Eine UN-Studie zeigt: Mikroplastik in Pflege- und Kosmetikprodukten bedroht nicht nur Seehunde, Fische und andere Meeresbewohner, sondern auch die Gesundheit des Menschen.

Das ist nicht die erste Studie!!!

Vom Peeling bis zum Duschgel, viele Pflegeprodukte enthalten winzige Kunststoffpartikel. Für Mikroplastik gibt es natürliche Alternativen. Doch die Kosmetikindustrie setzt auf Kunststoff, weil er kostengünstiger ist.

Günstiger — für die Konzerne. Denn tatsächlich zahlen wir einen hohen Preis. Die Plastikpartikel belasten Ozeane und Tierwelt für Jahrhunderte und landen über Umwege in unserem Essen.

Besonders besorgniserregend: Plastik enthält nicht nur selbst Giftstoffe, es zieht im Meer zusätzlich Umweltgifte an. Dieser Plastikgift-Cocktail ist mittlerweile Teil unserer Nahrungskette.

Erste Staaten haben auf die Erkenntnisse reagiert und ein Verbot von Mikroplastik beschlossen. Wenn sich genug Menschen an den deutschen Verbraucherminister Christian Schmidt wenden, können wir erreichen, dass Deutschland endlich nachzieht. Ein deutsches Verbot hätte Signalwirkung für ganz Europa.

Fordern Sie den deutschen Verbraucherminister Schmidt auf, Mikroplastik in Pflegeprodukten und Kosmetika zu verbieten!

Der Anteil an Mikroplastik in Kosmetikprodukten ist mitunter enorm: Er kann bis zu 90 Prozent ausmachen. Bei einem herkömmlichen Duschgel steckt im Inhalt genau so viel Plastik wie in der Verpackung.

Der Bericht der Umweltorganisation der Vereinten Nationen (UNEP) beleuchtet das Problem mit den winzigen Plastikpartikeln: Über unser Abwasser landen sie in Gewässern und Ozeanen — denn sie sind so klein, dass sie nicht herausgefiltert werden können. Sie werden von Fischen verschluckt und landen so wieder auf unseren Tellern. Selbst in Milch und Honig wurden bereits Rückstände nachgewiesen.

Die Gefahr ist erkannt, Reaktionen folgen bereits: Der US-Bundesstaat Illinois hat als erster Staat die Verwendung von Mikroplastik verboten. Umweltschützer haben ein Programm entwickelt, das Verbraucher schnell darüber informiert, ob ein bestimmtes Produkt Mikroplastik enthält. Einige Konzerne wie ‘The Body Shop’ haben auf Grund des öffentlichen Drucks angekündigt, in Zukunft auf Mikroplastik zu verzichten.

Der deutsche Verbraucherminister, Christian Schmidt, aber bleibt untätig und schützt anscheinend lieber die Industrie als Umwelt und Verbraucher. Machen wir ihm klar, dass wir nicht bereit sind, dabei zu zusehen, wie weitere tausend Tonnen Mikroplastik unsere Gewässer verunreinigen.

Rufen Sie den deutschen Verbraucherminister Christian Schmidt auf, Mikroplastik zu verbieten!

Wir kennen das Spiel: Wenn sich ein Geschäft auf Kosten der Umwelt machen lässt, sind Konzerne gern dabei — denn den Schaden tragen andere. Nestlé gräbt den Menschen das Grundwasser ab, um es ihnen abgefüllt in Flaschen zu verkaufen. Und Coca-Cola geht soweit, einen Bundesstaat in Australien für die Einführung eines Recycling-Systems zu verklagen.

Wir lassen uns das nicht gefallen: Weltweit erheben SumOfUs-Mitglieder ihre Stimme und sorgen dafür, dass Großkonzerne mit dieser Strategie nicht durchkommen. Sorgen wir jetzt gemeinsam dafür, dass dem Geschäft mit Mikroplastik ein Riegel vorgeschoben wird!

Vielen Dank für ihre Unterstützung!
Wiebke, Christian und das Team von SumOfUs

Wussten Sie schon, dass Ihr Körper mit grösster Sicherheit voller Nanopartikel, Mikroplastik, ist? Nicht! Dann wird es höchste Zeit. Nanopartikel verdauen wir nicht, scheiden wir auch nich unbedingt wieder aus. Nanopartikel lagern sich in unserem Körper ab, wo es ihnen passt. Sie atmen Nanopartikel ein. So enthalten heute viele Farben, Duftsprays, Putzmittel, Nahrungsmittel, wie Fisch, Ketchup und andere Leckereien, die schön aussehen müssen, feinste Nanopartikel. Auch der all zu schöne Kaffee mit Zeichnung… Schaum usw. ist mit diesen kleinsten Dingerchen versehen.