Meer

now browsing by tag

 
 

Dramatisches Massensterben im Meer weltweit! Und wir merken es immer noch nicht.

Das Massensterben der Tiere in den Meeren hat mehrere Gründe. Die Meere werden immer stärker verschmutzt und überfischt, sie versauern und erwärmen sich, zudem sinkt der Sauerstoffgehalt. 

Nach mehreren Strandungen der Tiere Ende letzten Monats wurden weitere Wale an den Küsten Schottlands und Irlands tot aufgefunden. Elf Wale wurden im August innerhalb einer Woche tot angespült. Laut Whale and Dolphin Conservation ist die Zahl auf mindestens 58 gestiegen. Über 400 tote Pinguine wurden an Stränden in Paraná, Brasilien, angespült. 300 Tote Schildkröten wurden vor der Küste von Mexiko gefunden. 135 tote Schildkröten sowie Delfine und Seekühe verendeten in Sarasota, Florida. Durch Toxine wie PCBs sind die Meeressäuger im Golf von Maine anfällig für Krankheiten, da ihr Immunsystem zerstört ist. Hier starben allein in diesem Jahr 400 Robben. Seit vielen Jahren  warnen Wissenschaftler, dass die Geschwindigkeit und die Rate des Sterbens in den Ozeanen viel größer sei, als irgendjemand vorausgesagt habe. Diese Aufzählung ist dabei nur eine Auswahl, denn das, was Wissenschaftler vorausgesagt haben, ist jetzt da. 

Weiterlesen →

Quelle: netzfrauen.org

Wale sterben an unserem Plastikmüll und Gift im Meer

Schon wieder starb ein Wal grausam, weil er Plastik gefressen hatte.

Ungefähr 80 Plastiktüten wurden in einer Operation aus seinem Bauch in Thailand entfernt und bereits während des Rettungsversuches erbrach der gestrandete Wal fünf Plastiktüten. Erst kürzlich verendete ein Pottwal, der an einen Strand in Spanien angeschwemmt wurde, auf Grund von fast 30 Kilogramm Plastikmüll, der sein Verdauungssystem blockierte. Der in Thailand gestrandete kleine Grindwal hatte etwa 8 Kilogramm in seinem Bauch und starb nur wenige Tage vor dem Welt-Ozean-Tag. Der 8. Juni ist der Tag des Meeres zur Erhaltung und zum Schutz der Ozeane. Doch das Massensterben der Wale geht weiter, denn zur gleichen Zeit, als der Wal in Thailand auf Grund von Plastik verendete, strandeten in Neuseeland  12 tote Pottwale aus unerklärlichen Gründen.

Weiterlesen →

Der Mensch zerstört die gesamte Umwelt: PCB macht Orcas, Delfine und Tümmler unfruchtbar

Zuerst werden die Stoffe angewandt, um der Industrie die Profite zu sichern. Erst wenn die Giftigkeit nicht mehr zu bestreiten ist, es aber schon zu spät ist, werden Verbote erlassen. Im Augenblick läuft mit Glyphosat das gleiche Drama ab.

PCP kommt übrigens auch in Tierprodukten reichlich vor.

Die “Krone der Schöpfung” ist so irre, dass sie sich wegen des Profits einiger weniger und wegen des Gaumenkitzels selbst vergiftet.

Zur Erinnerung:

Laut Untersuchungen des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG) von 2009 und 2013 stammen 92 % der giftigen und krebsauslösenden Substanzen in der Nahrung (Dioxine und PCB) aus Tierprodukten. Milch und Milchprodukte sind mit einem Anteil von 54 % die grössten Lieferanten für diese Giftstoffe! (Die entsprechende Internetseite beim BAG wurde leider gelöscht oder ist unauffindbar. Wahrscheinlich hat die Industrie reklamiert.)

Der Mensch isst heute täglich Nanopartikeln aus Plastik. Dieser Plastikschrott ist ebenfalls in vielen Kosmetik-, Putz-, Wasch-, Duftspray-, Kleider-, Farb- und natürlich in Nahrungsmittelprodukten enthalten. Ja sogar in moderner (Sport-)Kleidung. Der moderne Mensch braucht das, er kauft es, er will es. Es sieht einfach alles besser aus. Toll!

Der irre Mensch!

Wir sterben auch ab diesem Zeugs, nur wir merken es nicht einmal.

Der Wahnsinn: Plastikmüll im Meer

Tausende Internet-Nutzer sind von einem Video schockiert worden, das das Ausmass der Verschmutzung unserer Umwelt zeigt. Auf den Aufnahmen ist der britische Taucher Rich Horner zu sehen, der vor der Küste von Bali durch Plastikmüll schwimmt.

„Plastiktüten, Plastikflaschen, Plastikbecher, Plastikbeutel, Plastikfolie, Plastikstrohhalme, Platik, Plastik, so viel Plastik!“

Plastik ist heute überall zu finden, auch am Südpol, wie im letzten Jahr Schweizer Forscher berichtet haben.

Unsere Wegwerfgesellschaft, wirft alles weg. Als nächstens sind wir Menschen dran. Wir werfen unsere Gesundheit, unsere Existenz weg, denn vorher haben wir die Tiere und die Erde weggeworfen. So doof kann nur der Mensch sein, das Verrückte dabei, er merkt es nicht einmal. Wir fressen und atmen sogar Nanopartikel (kleinste Plastikteilchen) im Fisch, in Meerestieren und in immer mehr Nahrungsmitteln, Kosmetikas- und Putzmitteln.

Der Mensch braucht das?!?!? Wie er sich auch ständig streiten und Kriege führen muss.

Der nachhaltige Filmtipp – Racing Extinction

In 100 Jahren könnten 50 Prozent aller Tierarten ausgestorben sein, wenn die Menschheit nicht beginnt, radikal umzudenken. Denn viele Tiere sind durch direkte menschliche Einflüsse, wie die Überfischung und Lebensraumzerstörung, vom Aussterben bedroht. Und auch indirekte Einflüsse wie der Klimawandel und die globale Erwärmung stellen eine Gefahr für das Überleben dar. Wie gehen wir damit um? Und haben wir überhaupt eine Chance, dies noch zu ändern?

Oft wird gedacht, was kann ein einzelner Mensch schon gegen das Artensterben ausrichten?
Sehr viel, wie der Film „Racing Extinction“ bildgewaltig und eindrücklich mit vielen interessanten Fakten und Hintergründen zu diesem Thema belegt. Der Regisseur Louie Psihoyos und sein Team aus Umweltaktivisten begeben sich auf eine teilweise gefährliche Reise, um das verborgene Artensterben für alle sicht- und greifbar zu machen.

Mit versteckter Kamera fängt die Crew noch nie zuvor gezeigte Bilder ein. So zum Beispiel beim Besuch eines Haifischflossenhändlers. Der Handel mit Haifischflossen ist in Asien weit verbreitet, etwa 250.000 Haie werden deshalb täglich für den Flossenhandel gefangen und getötet – kein Wunder also, dass sich der Bestand dieser uralten Tierart inzwischen um 90 Prozent verringert hat.

Steigt die globale Temperatur um sechs Grad an, führt das zu einem Massensterben in den Ozeanen. Doch wenn jeder Amerikaner ein Jahr lang einen Tag in der Woche auf Fleisch und Käse verzichten würde, würde das einen Unterschied ausmachen, als wären 7,6 Millionen Autos weniger auf den Strassen fahren. Dies alles zeigt, wir Menschen haben es in der Hand etwas zu verändern, wir müssen nur damit anfangen.

Vier Jahre haben Psihoyos und sein Filmteam an der Doku gearbeitet. Den Abschluss der Dreharbeiten bildet ein einzigartiges, bildgewaltiges Projekt. Die Crew macht die bedrohten Tierarten für alle sichtbar indem sie überdimensionale Aufnahmen der Tiere auf Hochhäuser und Wahrzeichen in verschiedenen Städten projiziert und somit tausenden von Menschen berührt.

Der Film wird als exklusive Premiere am Filme für die Erde Festival am Freitag, 23. September 2016 gezeigt. Vor dem Film wird ein 20-minütiges Podium das Thema Artensterben in der Schweiz thematisieren und diese drei Experten sind dazu eingeladen: Dr. Alex Rübel (Zoodirektor, Zoo Zürich), Philippe Ammann (Pro Specie Rara) und Andreas Hasler (Pro Natura).

Weitere Informationen zu dieser gratis Film-Vorführung und den 17 Austragungsorten auf www.filmefuerdieerde.org/festival.

Der monatliche Filmtipp wird von Filme für die Erde präsentiert. www.FILMEfürdieERDE.org ist die weltweit grösste Übersicht zu Film und Nachhaltigkeit, mit bald 100 Filmen, die man direkt online streamen kann.

Anmerkung: Gibt es in 100 Jahren noch Menschen, wenn sie so weiterleben wie heute? Gute Frage!

Plastikmüll: Umweltkatastrophe für Tiere, Gewässer und Menschen

Schätzungen zufolge gelangen jedes Jahr sechs Millionen Tonnen Plastik in die Meere der Welt – mit steigender Tendenz. Nach Jahrzehnten leichtfertigen Umgangs mit dem vielseitigen Werkstoff sind die Ozeane zugemüllt mit den Relikten der Wegwerfgesellschaft. Die Folgen für das längst nicht vollständig erforschte Ökosystem sind nicht abzusehen. Wissenschaftler weltweit warnen vor den Konsequenzen des unbedachten Handelns. Die Dokumentation bietet einen Überblick über den Stand der Forschung und zeigt, dass jeder Einzelne Verantwortung trägt, damit es nicht zur Katastrophe kommt.

Vor einigen Jahren entdeckte man weit draußen im nordpazifischen Ozean eine kreiselnde Strömung mit etwa 100 Millionen Tonnen Plastikmüll. Das Phänomen fand sich auch im Nordatlantik. Inzwischen vermuten Strömungsforscher einen Müllstrudel auch südlich des Äquators.

Die Dokumentation begleitet ein Expeditionsteam um den Umweltaktivisten Marcus Eriksen. Er will den Südpazifik durchqueren, um den bisher nicht eindeutig nachgewiesenen Müllstrudel auf der Südhalbkugel zu finden. Irgendwo zwischen Osterinsel und chilenischem Festland soll er sich befinden. Aber wie muss man sich so eine riesige Ansammlung von Abfällen vorstellen? Und was würde es bedeuten, wenn Eriksen fündig würde?

Parallel zu Eriksens Suche versuchen Wissenschaftler herauszufinden, was Plastik im Meer eigentlich anrichtet. Dabei geht es nicht nur um strangulierte Seelöwen, erstickte Vögel und tödlich verletzte Schildkröten. Chemiker und Meeresbiologen haben festgestellt, dass die eigentliche Gefahr in der toxischen Wirkung des Plastiks auf die Meeresfauna und -flora liegt. Sie scheint wesentlich höher zu sein, als bisher angenommen.

Die Dokumentation ist eine Spurensuche nach den wahren Auswirkungen der Plastikflut. Wie ein Puzzle setzen sich einzelne Erkenntnisse nach und nach zu einem erschreckenden Gesamtbild zusammen. Erst kürzlich fanden Wissenschaftler heraus, dass sich – in weitaus größerem Rahmen als bisher angenommen – in der arktischen Tiefsee große Mengen Müll am Meeresboden befinden. So ist der Plastikmüll längst zu einem globalen Problem geworden, dessen Lösung der Anstrengungen aller bedarf.

Und die Staaten machen nix! Sie Pennen! Plastik-Nanopartikel wird heute schon mit Asbest verglichen. Die Nanopartikel lagern sich im Körper ab. Was dann geschieht, weiss noch keiner. Wie zur guten alten Asbest-Zeit.

Müllhalde Weltmeere: Wale, riesige Tintenfische u.a. Meerestiere sterben massenhaft

Nicht nur die rapide ansteigende Verschmutzung der Weltmeere, die zunehmende Schifffahrt, die Lärmemission (Tiefseesonare, Bohrungen oder die Suche nach Gas- und Ölvorkommen mittels Druckluftkanonen, die Schallwellen auslösen, welche die empfindlichen Sinnesorgane der Tiere irritieren und ihnen die Orientierung nehmen) rotten diese Meeressäugetiere aus, auch die brutalen Fangmethoden treiben Wale und Delfine qualvoll in den Tod. 

Doch nicht nur Wale sterben, auch riesige Tintenfische sind vor der Küste der Provinz Arauco (Chile) angeschwemmt worden. Experten schließen nicht aus, dass El Niño im Zusammenhang mit der „Flut“ von Kopffüßern auf der Insel Santa Maria in Verbindung gebracht werden kann. 

Wir hatten erst vor ein paar Tagen über das Sterben der Wale berichtet. An der Ostspitze der ostfriesischen Insel Wangerooge waren zwei tote Pottwale angeschwemmt worden und einer der letzten Killerwale im britischen Gewässer ist tot. An der Kalifornischen Küste sind allein im letzten halben Jahr 31 Wale entdeckt worden, die sich in Leinen verstrickt hatten.

Mittlerweile sind an der Nordseeküste  mindestens 12 Pottwale verendet. Fünf Tiere starben nach einem stundenlangen Todeskampf an der Küste der niederländischen Wattenmeer-Insel Texel. Drei Pottwale kamen an der Küste Schleswig-Holsteins ums Leben. Ein Meeressäuger trieb in der Wesermündung. Weshalb die Tiere sich in die Nordsee verirrten, ist noch unklar.

Anfang der Woche sind 100 Wale im indischen Distrikt Thoothukudi gestrandet. Fischer versuchten stundenlang, die Tiere zu retten, etwa die Hälfte der Tiere verendeten. Auf einer Entfernung von 15 Km seien diese Tiere an unterschiedlichen Stellen angeschwemmt worden. Einige der Wale waren 15 Meter lang.

Weiterlesen →

Der Mensch zerstört die gesamte Umwelt: PCB macht Orcas, Delfine und Tümmler unfruchtbar!

Zuerst werden die Stoffe angewandt, um der Industrie die Profite zu sichern. Erst wenn die Giftigkeit nicht mehr zu bestreiten ist, es aber schon zu spät ist, werden Verbote erlassen. Im Augenblick läuft mit Glyphosat das gleiche Drama ab.

Und der Mensch, der (fr)isst in seiner Ernährung das PCB auch (amtlich bestätigt vom BAG), täglich in kleinsten Mengen. Täglich in kleinsten Mengen über ein paar Jahre oder sogar Jahrzehnte = ebenfalls Unfruchtbarkeit = Krankheiten wie Krebs. Was meinen Sie wieso so viele Eltern keine Kinder mehr bekommen? Und alle Hoffnungen in Ärzte setzen, die sich damit bereichern und dann sagen, wir haben alles versucht, was in unserer Macht steht.

Wirklich? Nein, Sie haben das Allerwichtigste vergessen, dass ein gesund ernährter Körper plötzlich wieder (besser) funktionieren kann. Und der Kinderwunsch in Erfüllung gehen kann. Aber mit diesem Tipp lässt sich kein Geld verdienen.

Wenn Sie mehr wissen möchten, wir klären Sie in unserer Sprechstunde auf. Garantieren können wir auch nichts, aber wir haben Klienten, bei denen es nach einer gewissen Zeit (ca. 1/1 – 1 Jahr) bestens klappt.

Wir haben keinen Planeten B

Über vier Milliarden Jahre herrschte auf der Erde ein empfindliches, aber stabiles Gleichgewicht. Weniger als 200’000 Jahre hat der Mensch gebraucht, um dieses Gleichgewicht vollkommen durcheinander zu bringen. Globale Erwärmung, Verknappung der Bodenschätze, bedrohte Artenvielfalt:

der Mensch – die Krone der Schöpfung – gefährdet die Grundlagen seiner eigenen Existenz.

Fakten:

  • 20 % der Weltbevölkerung verbraucht 80 % der Ressourcen.
  • Die Welt gibt 12 mal mehr für Militär aus, als für Entwicklungshilfe.
  • 5.000 Menschen sterben täglich durch verschmutztes Trinkwasser.
  • 1 Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.
  • Knapp 1 Milliarde Menschen hungern.
  • Über 50 % des gehandelten Getreides dienen als Futter oder Bio-Kraftstoff.
  • 40 % des Ackerlandes sind nachhaltig geschädigt.
  • Jährlich werden 13 Millionen Hektar Wald vernichtet.
  • Jedes 4. Säugetier, jeder 8. Vogel, jede 3. Amphibie wird wohl aussterben.
  • Das Artensterben erfolgt 1’000 mal schneller als im natürlichen Mass.
  • Drei Viertel der Fischbestände sind erschöpft, dezimiert oder gefährdet.
  • Die Durchschnittstemperaturen der letzten 15 Jahre sind die Höchsten der jemals aufgezeichneten.
  • Das Eisschild ist 40 % dünner als vor 40 Jahren.
  • Bis 2050 sind mindestens 200 Millionen Klimaflüchtlinge zu erwarten.

Unsere Ozeane im Jahr 2048

ocean

Wenn der Mensch so weiter macht, werden die Ozeane im Jahr 2048 gleichzeitig LEER und VOLL sein!

LEER: Fische und Meeressäuger werden verschwunden sein.

VOLL: Die Ozeane werden eine riesige Müllhalde für Plastikabfälle sein, was sie leider heute schon grossenteils sind! Quecksilber und andere Umweltgifte werden noch höher konzentriert sein als heute schon.

Man kann auch sagen, wenn es keine Bienen mehr gibt, stirbt der Mensch. Denn das Gentechzeugs wird uns umbringen. Wenn wir keine Ozeane mehr haben, werden wir auch sterben. Das Klima verändert sich dermassen, dass wir nicht mehr überleben können.

Foto: Captain Paul Watson

Wir müllen alles zu mit Mikroplastik. Der moderne Mensch!

Eine UN-Studie zeigt: Mikroplastik in Pflege- und Kosmetikprodukten bedroht nicht nur Seehunde, Fische und andere Meeresbewohner, sondern auch die Gesundheit des Menschen.

Das ist nicht die erste Studie!!!

Vom Peeling bis zum Duschgel, viele Pflegeprodukte enthalten winzige Kunststoffpartikel. Für Mikroplastik gibt es natürliche Alternativen. Doch die Kosmetikindustrie setzt auf Kunststoff, weil er kostengünstiger ist.

Günstiger — für die Konzerne. Denn tatsächlich zahlen wir einen hohen Preis. Die Plastikpartikel belasten Ozeane und Tierwelt für Jahrhunderte und landen über Umwege in unserem Essen.

Besonders besorgniserregend: Plastik enthält nicht nur selbst Giftstoffe, es zieht im Meer zusätzlich Umweltgifte an. Dieser Plastikgift-Cocktail ist mittlerweile Teil unserer Nahrungskette.

Erste Staaten haben auf die Erkenntnisse reagiert und ein Verbot von Mikroplastik beschlossen. Wenn sich genug Menschen an den deutschen Verbraucherminister Christian Schmidt wenden, können wir erreichen, dass Deutschland endlich nachzieht. Ein deutsches Verbot hätte Signalwirkung für ganz Europa.

Fordern Sie den deutschen Verbraucherminister Schmidt auf, Mikroplastik in Pflegeprodukten und Kosmetika zu verbieten!

Der Anteil an Mikroplastik in Kosmetikprodukten ist mitunter enorm: Er kann bis zu 90 Prozent ausmachen. Bei einem herkömmlichen Duschgel steckt im Inhalt genau so viel Plastik wie in der Verpackung.

Der Bericht der Umweltorganisation der Vereinten Nationen (UNEP) beleuchtet das Problem mit den winzigen Plastikpartikeln: Über unser Abwasser landen sie in Gewässern und Ozeanen — denn sie sind so klein, dass sie nicht herausgefiltert werden können. Sie werden von Fischen verschluckt und landen so wieder auf unseren Tellern. Selbst in Milch und Honig wurden bereits Rückstände nachgewiesen.

Die Gefahr ist erkannt, Reaktionen folgen bereits: Der US-Bundesstaat Illinois hat als erster Staat die Verwendung von Mikroplastik verboten. Umweltschützer haben ein Programm entwickelt, das Verbraucher schnell darüber informiert, ob ein bestimmtes Produkt Mikroplastik enthält. Einige Konzerne wie ‘The Body Shop’ haben auf Grund des öffentlichen Drucks angekündigt, in Zukunft auf Mikroplastik zu verzichten.

Der deutsche Verbraucherminister, Christian Schmidt, aber bleibt untätig und schützt anscheinend lieber die Industrie als Umwelt und Verbraucher. Machen wir ihm klar, dass wir nicht bereit sind, dabei zu zusehen, wie weitere tausend Tonnen Mikroplastik unsere Gewässer verunreinigen.

Rufen Sie den deutschen Verbraucherminister Christian Schmidt auf, Mikroplastik zu verbieten!

Wir kennen das Spiel: Wenn sich ein Geschäft auf Kosten der Umwelt machen lässt, sind Konzerne gern dabei — denn den Schaden tragen andere. Nestlé gräbt den Menschen das Grundwasser ab, um es ihnen abgefüllt in Flaschen zu verkaufen. Und Coca-Cola geht soweit, einen Bundesstaat in Australien für die Einführung eines Recycling-Systems zu verklagen.

Wir lassen uns das nicht gefallen: Weltweit erheben SumOfUs-Mitglieder ihre Stimme und sorgen dafür, dass Großkonzerne mit dieser Strategie nicht durchkommen. Sorgen wir jetzt gemeinsam dafür, dass dem Geschäft mit Mikroplastik ein Riegel vorgeschoben wird!

Vielen Dank für ihre Unterstützung!
Wiebke, Christian und das Team von SumOfUs

Wussten Sie schon, dass Ihr Körper mit grösster Sicherheit voller Nanopartikel, Mikroplastik, ist? Nicht! Dann wird es höchste Zeit. Nanopartikel verdauen wir nicht, scheiden wir auch nich unbedingt wieder aus. Nanopartikel lagern sich in unserem Körper ab, wo es ihnen passt. Sie atmen Nanopartikel ein. So enthalten heute viele Farben, Duftsprays, Putzmittel, Nahrungsmittel, wie Fisch, Ketchup und andere Leckereien, die schön aussehen müssen, feinste Nanopartikel. Auch der all zu schöne Kaffee mit Zeichnung… Schaum usw. ist mit diesen kleinsten Dingerchen versehen.

The Ocean Cleanup – Lasst uns das Meer aufräumen!

Der junge, tauchbegeisterte Schüler Boyan Slat hat die Schnauze voll von der zunehmenden Vermüllung der Meere. Aber anstatt zu jammern, entwickelt er eine Idee, wie man den Müll einfach und effizient aus den Ozeanen filtern könnte. Sein Konzept erreichte unlängst in einer spektakulären Crowdfundingkampagne mit dem Namen “The Ocean Cleanup” über 2 Millionen Doller.

Maritimer Alptraum: Plastikteppiche auf den Meeren – teilweise viermal so groß wie Deutschland

Think big! Boyan Slat ist Holländer, 19 Jahre alt und taucht leidenschaftlich gern. Doch das Tauchen wurde ihm zehmend verleidet, denn immer häufiger schwammen ihm Plastiktüten entgegen und am Strand häuften sich die Vogelkadaver – tot, weil sie statt Fische bunte Plastikteilchen gefressen hatten. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen landen jedes Jahr 6,4 Millionen Tonnen Müll in den Ozeanen. Aktuell dürften es insgesamt Hunderte von Millionen Tonnen sein, der sich in spiralförmigen Wirbeln sammelt. Mehr als eine Million Seevögel und 100.000 Säugetiere sterben jährlich daran und der Müllteppich wächst weiter: So zum Beispiel der “Great Pacific Garbage Patch” – ein Abfallstrudel im Nordpazifik. Er ist bereits viermal so groß wie Deutschland. Ein maritimer Alptraum.

Klar: Konzerne wie Verbraucher sind zu einem nachhaltigerem Umgang mit unseren Meeren und zur Müllvermeidung aufgerufen, aber was macht man mit dem ganzen Müll, der sich jetzt schon darin befindet? Bisher fährt man ihm hinterher und fischt ihn heraus – eine aufwändige und zudem wenig effiziente Methode. Boyan Slat und ein Schulfreund haben in 2011 eine andere Idee: “Warum sollten wir uns durch die Ozeane bewegen, wenn die Ozeane sich durch uns bewegen können? Wieso Energie damit verschwenden, dem Plastik hinterherzujagen, wenn es von selbst zu uns kommt?”

The Ocean Cleanup – kann das wirklich so einfach sein?

2012 stellt der damals 17-Jährige sein Konzept zur passiven Müllbeseitigung öffentlich vor. Am Meeresboden fixierte Plattformen sollen mit riesigen, bis zu 50 Kilometer langen Fangarmen den Plastikmüll aus dem Wasser filtern, der allein durch Wind und natürliche Strömungen dort hinein getrieben wird. Diese Filter sollen an ganz bestimmten Stellen in Atlantik, Pazifik und dem indischen Ozean installiert werden. Angeblich befindet sich das meiste Plastik in einer Höhe von drei Metern unterhalb des Wasserspiegels, was bedeutet, dass es von den Armen der “The Ocean Cleanup”-Filter erreicht würde. Da die Filter passiv auf den Müll “warten”, der in sie hinein getrieben wird, räume sich das Meer quasi selbst auf. In einer großen Plattform unterhalb der Filter würde der Müll gesammelt und komprimiert. Achtmal im Jahr würde er per Schiff abgeholt und schließlich an Land recycelt und verkauft. Durch den Verkauf sollen sich der Ausbau der Anlagen, Betrieb und die Verwertung refinanzieren. Die Filter seien angeblich ungefährlich, Meeresbewohner wie Delfine und Wale schwimmen problemlos unter den Plattformen und Fangarmen durch.

Kurz darauf hält Boyan Slat einen Vortrag auf der TedX-Konferenz in Delft und wirbt dort sehr überzeugend und selbstbewusst für das Projekt: “Und ja, es wird eine der größten Rettungsmissionen für die Umwelt sein, aber wir haben diesen Mist verursacht, (…) also erzählt mir nicht, dass wir es nicht zusammen aufräumen können.” Sein Einsatz zahlt sich aus: Viele, teilweise auch die Fachwelt, sind von dem Engagement und der Idee des Holländers, der inzwischen Luft- und Raumfahrttechnik studiert, begeistert. Im April 2013 gründet er das Projekt „The Ocean Cleanup“ und startet eine Crowdfunding-Kampagne, um die Machbarkeitsstudie für seine Idee zu erstellen.

Für die Machbarkeitsstudie benötigt das Team 80.000 Dollar. Die Kampagne erreicht 89.000 Dollar. Slat und sein Team benötigen ein Jahr, um ihre Idee sowohl in technischer wie auch rechtlicher Hinsicht zu prüfen und versuchen, die kritischen Einwände zu klären. Darunter wichtige Fragen wie die nach der Umweltverträglichkeit der Filter und was mit dem gesammelten Plastik geschehen soll. Kleinere Prototypen werden entwickelt und getestet. Ein Jahr später veröffentlicht das Team die 528 Seiten umfassende Studie, die besagt, dass die genannten Probleme angeblich lösbar sind.

Zweite Crowdfunding-Kampagne für den Bau des Ocean-Cleanup-Prototypen erziehlt über 2 Millionen Dollar!

Slat und sein Team starten 2014 eine zweite Crowdfunding-Kampagne mit dem ehrgeizigen Ziel, innerhalb von 100 Tagen 2 Millionen Dollar für den ersten voll funktionsfähigen Prototypen zu sammeln. Auch dieser Plan gelingt scheinbar mühelos. Bis zum heutigen Tag haben Unterstützer aus der ganzen Welt insgesamt 2.154.282,00 Doller gespendet. Der Bau des Prototypen läuft.

Das Konzept “ist wahrscheinlich eine praktikable und tragfähige Methode, um fast die Hälfte der Kunststoffe aus dem Nord-Pacific Garbage Patch in 10 Jahren zu entfernen, während sie schätzungsweise 7900 x schneller und 33 x billiger ist als herkömmliche Methoden” liest man auf der Webseite des Ocean Cleanup Projekts. Namhafte Kritiker bezweifeln jedoch, ob darin wirklich alle Faktoren berücksichtigt wurden und ob das Team um Boyan Slat überhaupt kompetent genug für das Erstellen so einer Studie sei. Unklar ist unter anderem, was mit den nicht schwimmfähigen Meeresbewohnern passiert, die eventuell genau wie die Plastikteilchen in den Filter getrieben werden. Auf die teilweise massiven Einwände von Meeresbiologen und Forschern antwortet Slut mit der Ankündigung einer weiteren Studie und erklärt, dass es sich ja um eine komplett neues Verfahren handle, was eben ausprobiert werden müsse.

Boyan Slat hat eine Vision, genug Antrieb und nun auch das Kapital, die Vision Realität werden zu lassen. Damit ist er vielen anderen Konzepten, den Müll aus dem Meer zu fischen, voraus. Ob es sich am Ende als die geniale Lösung herausstellt, wird der erste Einsatz seines Filtermodells zeigen. Wie nötig funktionierende aber solche Konzepte sind – sowohl zur Müllvermeidung wie auch zur Müllbeseitung und zwar nicht nur in den Meeren – ist unbestritten. Dass es einem Studenten gelingt, dafür über 2 Mio. Dollar zu sammeln, macht Hoffnung.

Quelle: sein.de | www.theoceancleanup.com