Lungenkrebs

now browsing by tag

 
 

Marchionne: Wie gesund ist Rauchen? Man weiss es doch!

Der Tod Marchionnes (Fiat/Chrysler) vor einem Monat führte zu zahlreichen Spekulationen. Verunglückte Schulter-OP? Hirntumor? Gehirnembolie? Nichts von alledem.

Wie die Rekonstruktion seiner letzten Monate zeigt, starb der langjährige Kettenraucher Marchionne – drei Pakete am Tag – an Lungenkrebs. Seit mehr als einem Jahr war er in Behandlung, er wurde mehrfach operiert, bis er nach einem weiteren Eingriff an den Folgen der Krankheit starb.

Quelle: Bilanz https://www.bilanz.ch/people/was-von-magier-sergio-bleibt

Lungenkrebs: Rauchen, Grillieren, Anbraten und Kochen

Rauchwerbung ist verboten. Grillwerbung sehen wir vom Frühling bis in den Herbst täglich im Fernsehen und in anderen Medien. Das Grillfeisch zu Spottpreisen.

Warum ist das so? Die Tabaklobby ist längst nicht so riesig wie die Fleischlobby. «Schweizer Fleisch, alles andere ist Beilage». Wenn möglich grilliert oder sicher auch in der Pfanne angebraten.

Doch das Grillieren und Anbraten von Fleisch, Fisch und Würsten ist nicht harmlos. Davon können Köche, die ein Leben lang täglich anbraten und grillieren, ein Lied singen. Sie erreichen im Durchschnitt ein Alter von 58 Jahren. Sie sterben in der Regel an Lungenkrebs.

Natürlich will das niemand wissen, wir sind doch Erwachsen und mündig, hört man immer wieder. Und früher haben wir auch das Fleisch im Feuer gebraten. Nun ja, das stimmt natürlich. Aber auch früher sind die Grillmeister nicht so alt geworden. Die Cleveren haben jedoch das Fleisch oder den Fisch in Blätter eingewickelt und ins Feuer gelegt. Sie sassen nicht davor und atmeten den Rauch ein.

Ein Kilogramm Fleisch, so ist es auf verschiedenen Internetseiten nachzulesen, enthalte so viel Benzopyren (eine krebserregende Verbindung, die bei Verbrennungsprozessen entsteht) wie der Rauch von 600 Zigaretten. Ob das tatsächlich so ist, weiss man nicht.

Sicher ist jedoch, dass der Grillierende und Bratende Benzopyren einatmet und beim Essen über den Magen-Darm-Trakt aufnimmt. Tropft Saft (Fett) auf die Kohle wird krebserregende polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, PAK, eingeatmet. Ausserdem entsteht beim langen, sehr heissen Grillen und Anbraten von Fleisch oder Fisch eine weitere schädliche Stoffklasse: die heterozyklischen aromatischen Amine, HAA. Gepökeltes, also verarbeitetes Fleisch und Würste sollten gar nicht grilliert oder angebraten werden. In vielen Wurstwaren ist Nitritpökelsalz (E 250) enthalten. Das Nitrit aus dem Salz verbindet sich mit den Aminen aus dem Fleisch zu krebserregenden Nitrosaminen. Ausnahme normale Bratwürste.

Generell ist zu erwähnen, dass Dampf beim Kochen, nicht nur braten und grillieren, das Lungenkrebs-Risiko erhöht. Ebenso schädlich kann das Dämpfen, Anbraten und Kochen mit Öl sein.

Beim Anbraten, Grillieren ist das Lungenkrebs-Risiko dreimal höher als beim (Dampf-)Kochen.

Quellen: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de / spiegel.de und eigene Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis

Anmerkung: Sie können das selber auch feststellen, achten Sie sich mal wie Köche immer wieder hüsteln oder husten und sich räuspern. Genau gleich wie bei Rauchern. Ein Koch müsste geschützt werden wie bei anderen Berufen, die ohne Schutz ein hohes Lungenkrebs-Risiko ausweisen.

Vergessen wir zu guter letzt den Darmkrebs nicht. Er liegt weit oben in der Krebsstatistik. Je nach Land folgt Darmkrebs nach dem Lungenkrebs.

Rauchen: Frauen haben vermehrt Lungenkrebs

Wegen ihrer hormonellen Situation haben Raucherinnen ein zwei- bis dreimal höheres Lungenkrebsrisiko als Raucher. Die Krankheit wird jedoch oft erst entdeckt, wenn es zu spät ist.

Die Vorstellung, an Brustkrebs zu erkranken, macht vielen Frauen Angst. Ärzten bereitet allerdings auch eine andere Krankheit Sorgen: Lungenkrebs nimmt bei Frauen deutlich zu – in Industriestaaten sterben sie heute häufiger daran als an bösartigen Brusttumoren.

Lesen Sie hier weiter… Link zu welt.de