Schlagwort: Klinik

 

Gesundheitswesen = Haifischbecken: Bericht aus einem Klinikalltag

Schlimmer als in einem Haifischbecken…

Lesen Sie hier:

«Was für eine Ärztin bin ich bloss geworden?»

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/bericht-aus-dem-klinikalltag-was-fuer-eine-aerztin-bin-ich-bloss-geworden-a-1213586.html

Shopping und Event mit Arztbesuch verbinden

Der Mensch ist schon so krank, dass er sich immer mehr vom Gesundheitswesen einnehmen lässt. Von Praxen, Kliniken und Ärzten, die immer mehr und überall Medikamente und Behandlungen anbieten und den Menschen regelrecht aufschwatzen.

So wird das Ziel spielend erreicht:

Jeder Mensch muss krank sein, erst dann ist er ein guter Mensch!

Spitalareale oder Praxen von morgen sind immer seltener nur Kliniken oder Arztpraxen. In welche Richtung dieser Trend gehen könnte, zeigt das Beispiel der Mall of Switzerland in Ebikon.

Lesen Sie hier weiter: https://www.medinside.ch/de/post/mall-of-switzerland-jan-wengeler-medical-cluster-shopping-arzt

KRANKENhaus: Jeder 17. Patient wird im Spital krank

Eine Messung in 96 Schweizer Spitälern zeigt, dass 6 Prozent der Patienten eine Spitalinfektion erleiden. In grossen Spitälern kommt es häufiger dazu als in kleinen. Die grössten Keimschleudern sind periphere Venenkatheter.

Zum vollständigen Bericht von Swissnoso (auf Englisch)

Anmerkung: Sie wissen nun wieso es Krankenhaus heisst. Die oben genannten Zahlen werden durch Infektionen durch Keime, vor allem mit peripheren Venenkatheter, erreicht. Medikamenten-Fehlbehandlungen oder Medikamenten-Nebenwirkungen und andere Komplikationen, die auftauchen könnten, sind nicht inbegriffen!

Im Krankenhaus ist der Mensch kein Mensch mehr

Ex-Chefarzt rechnet ab

Krankenhäuser als Fabriken, die Mediziner entmündigt – so beschreibt der ehemalige Chefarzt Ulrich Hildebrandt das System privater Klinikkonzerne. Für Patienten bringe das ein hohes Risiko mit sich.

Lesen Sie hier weiter… Link zu spiegel.de

Wir Schweizer gehen nur zu den besten Ärzten und in die besten Kliniken! Am besten privat versorgt. Höre ich immer wieder, wenn Klienten zu uns kommen.

Warum müssen sie zu uns kommen, wenn sie bei den besten Ärzten, Kliniken und Therapeuten waren?

Na… begreifen Sie…? Nur mit einem kranken, schmerzleidenden Menschen können sie Geld verdienen. Viel Geld über Jahre, Jahrzehnte, bis zum Lebensende. Es heisst ganz klar Krankenhaus. Die Menschen bleiben oder werden krank! Sogar die Besucher. Mund-Atemschutz beim Besuch ist angebracht und danach gründlich Hände waschen…!

Viele Behandlungen könnten Ärzte und Kliniken sparen

Die Medizinfakultäten von Grossbritannien haben 52 Untersuchungen und Therapien festgemacht, die unnötig sind – oder zumindest begrenzt werden sollten. Zum Beispiel:

Anästhesie und Chirurgie:

  • Wenn die Beratung und Vorbereitung richtig gemacht wird, müssen viele Patienten nicht schon am Vortag ins Spital bestellt werden.
  • Die meisten Patienten benötigen vor kleineren oder auch mittelgrossen operativen Eingriffen keine präoperativen Tests.
  • Bei allen Operationen ist eine Zweitmeinung oder eine Beratung mit einer weiteren Person angebracht, damit jeder Patient beurteilen kann, wie gross die Chancen und Gefahren sind.

Notfallmedizin:

  • Es hilft einem schwer betrunkenen Patienten wenig, wenn ihm mittels Infusion intravenös Flüssigkeit zugeführt wird. Auch trägt dies nicht dazu bei, dass er schneller entlassen werden kann.
  • Kinder mit kleinen Brüchen (Stauchungsfraktur an einer Seite des Handgelenks) benötigen normalerweise keinen Gips. Eine entfernbare Schiene, untermauert mit schriftlicher Information, genügt.
  • Gewisse Verletzungen – beispielsweise Ausrenkungen an Hüfte und Schulter – können mit Sedierung in der Notfallabteilung ausreichend behandelt werden. Eine allgemeine Anästhesie im OP ist nicht nötig.
  • Hahnenwasser ist zur Reinigung von Wunden genauso effektiv wie eine sterile Kochsalzlösung.

Allgemeinmedizin, Innere Medizin:

  • Wenn ein Patient sehr gebrechlich oder am Ende des Lebens ist, sollte die Zahl der Medikamente, sofern es keine klare andere Präferenz des Patienten oder seiner Angehörigen gibt, eingeschränkt werden: nur noch jene, welche zur Kontrolle der Symptome dienen.
  • Seien Sie immer sensibel für die Möglichkeit der Demenz bei einem einzelnen Patienten. Aber screenen Sie nicht ganze Patientengruppen.
  • Ziehen Sie medikamentöse Blutsenkungs-Behandlungen zur Vorbeugung von Herzkrankheiten oder Hirnschlägen nur in Betracht, wenn der Blutdruck konstant über 140-159/90-99 ist und der Patient zusätzliche Risikofaktoren aufweist.

Gynäkologie und Geburtshilfe:

  • Blutverdünner wird nicht empfohlen als Methode zur Thromboseprophylaxe bei schwangeren Frauen, also um die Gefahr zu senken, dass sich Blutgerinnsel entwickeln.
  • Sofern die Mutter nicht Diabetes hat, sollten Ultraschalluntersuchungen nicht zur Prüfung verwendet werden, ob das Baby grösser als normal ist.
  • Eine einfache Ovarialzyste mit einem Durchmesser unter 5 Zentimetern muss bei einer Frau vor der Menopause nicht weiterverfolgt werden.

Opthalmologie:

  • Überprüfen Sie unkomplizierte Katarakt-Fälle nicht am ersten Tag nach der Operation.
  • Wenn eine Bindehautentzündung vermutlich viral ist, muss man keine Proben ins Labor schicken und auch keine Antibiotika einsetzen.

Radiologie:

  • Bei fortgeschrittenem Krebs ist der Einsatz von Chemotherapie wahrscheinlich nicht nützlich, kann sogar schaden und sollte aufs Minimum gesenkt werden.
  • Unkomplizierte Rückenschmerzen, die nicht mit Red-Flag-Signalen oder Radikulopathie in Verbindung stehen, benötigen keine Bildgebung.
  • In Fällen von kleineren Kopfverletzungen ist Bildgebung wahrscheinlich nicht nützlich.

Quelle: medinside.ch

Wenigsten ein paar Tropfen auf einen heissen Stein, denn die Angst von Einkommenseinbussen dürfte sehr gross sein, resp. werden.

So sind weitere Eingriffe überhaupt nicht notwendig und bringen auch keine gesundheitlichen Vorteile. Vor allem wenn Ärzte und ihre Patienten Irrtümern nachrennen und Dinge behandeln, die komplett falsch sind. Wir sehen das immer wieder in unserer Praxis.

 

Wie gross ist die Ansteckungsgefahr im Spital?

Antwort: Kommt ganz drauf an, wer zuvor in Ihrem Bett lag.

Dies legen jedenfalls Daten nahe, die jetzt in «JAMA Internal Medicine» veröffentlichst wurden – erarbeitet an vier Spitälern in New York und der dortigen Columbia University.

Der Gedanke befremdet vielleicht auf den ersten Blick, aber die Aussage der Studie lautet: Wenn der Vorgänger im Spitalbett Antibiotika bekam, steigt die Gefahr, dass der nächste Patient eine bakterielle Durchfall-Erkrankung erleidet.

Lesen Sie hier weiter… Link zu medinside.ch…

Was wissen Ärzte über Ernährung? Nichts!

Ich war im November mehrmals in einer «namhaften» Klinik in Basel und konnte so den Menüplan für die Patienten auch einsehen. Erschreckendes habe ich da gelesen. Vor allem für Diabetiker.

Bei jeder Mahlzeit, wenn man das überhaupt als Mahlzeit bezeichnen kann. Nichts frisches, alles verkocht – alles nur «Kleister» – immer dabei einen süssen Dessert!

Ganz toll fand ich das «Abendbrot», vor allem auch für Diabetiker: Kaffee Complet mit Nutella!!!

Ich war selber anwesend als eine Krankenschwester alle «gepixt» hat und den Zuckerwert mass. Da alle einen hohen Zuckerwert hatten folgte die obligate I.-Spritze. (Name dürfen wir nicht veröffentlichen, Zensur!) Wie am Fliessband…

Sie sehen, so macht man Umsatz und Gewinn. Man stopft Patienten voll mit falschem Essen und kann dann wunderbar die Klinik finanzieren. Übrigens alle sassen in Rollstühlen, auch jüngere Patienten. Bewegung wird nicht gross geschrieben, sondern warten bis der HERR die Patienten in den Himmel ruft. Wir alle zahlen dafür mit unseren Krankenkassenprämien. Dabei wäre Diabetes Typ 2 heilbar oder die Krankheit kann stark gemindert werden.

Spitalaufenthalte: Diese Zahlen lassen erstaunen

Statistiken der Gesundheitsversorgung in Spitälern 2014: Provisorische Zahlen

Kosten im ambulanten Spitalbereich wachsen schneller

Neuchâtel, 26.11.2015 (BFS) – Im Jahr 2014 wurden in den Schweizer Spitälern 16,8 Millionen ambulante Konsultationen und 1,4 Millionen stationäre Spitalaufenthalte gezählt. Die Kosten wachsen im ambulanten Bereich schneller als im stationären. Ein Trend der sich die letzten fünf Jahre abzeichnet. Bezüglich Ausrüstung sind die Spitäler mit bildgebenden Geräten ausgestattet, die mehrheitlich im ambulanten Bereich zum Einsatz kommen. Dies sind Ergebnisse der Spitalstatistiken des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Der ambulante Spitalbereich verbuchte 6,7 Milliarden Franken Kosten. Dies entspricht einer Zunahme von 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bei den stationären Aufenthalten waren es 17,9 Milliarden Franken (+3,9%). Ein stationärer Fall kostete 2014 im Schnitt rund 12‘800 Franken, 300 Franken mehr als 2013. Im Schnitt nahmen die ambulanten Kosten in den letzten fünf Jahren 2 Prozent stärker zu, als die stationären.

46‘000 ambulante Konsultationen pro Tag in den Spitälern

Fast ein Viertel (23%) aller ambulanten Konsultationen (z.B. Tageschirurgie, Bestrahlungen, Endoskopien usw.) fallen in den fünf Universitätsspitälern der Schweiz an, weitere 39 Prozent in den 34 grösseren Krankenhäusern der allgemeinen Pflege (Zentrumsversorgung) und 19 Prozent in den kleineren Spitälern dieses Bereichs. Die restlichen ambulanten Konsultationen verteilen sich auf die Spezialkliniken: 9 Prozent in den Psychiatrischen Kliniken und 10 Prozent in Kliniken mit diversen Spezialisierung wie Rehabilitation, Chirurgie oder Pädiatrie.

Stationäre Spitalaufenthalte für eine Million Personen

Die 1,4 Millionen stationären Spitalaufenthalte verteilten sich auf über eine Million Personen. Dies entspricht rund 12 Prozent der Gesamtbevölkerung und einer Steigerung um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wohingegen das Bevölkerungswachstum nur 1,2 Prozent betrug. Insgesamt leistete das Ärzte-und Pflegepersonal der Schweizer Spitäler beinahe 13 Millionen Behandlungstage.

Im Jahr 2014 wurden 288 Spitalbetriebe erfasst, wovon 19 Geburtshäuser waren. Diese Spitäler verteilten sich auf 560 Standorte in der ganzen Schweiz. 43 Prozent der Standorte bieten Akutpflege an.

Rund 200 Computertomographen im Einsatz

2014 standen den Schweizer Spitälern 172 Magnetresonanztomographen (MRT) zur Verfügung, mit denen durchschnittlich 3100 Untersuchungen pro Gerät durchgeführt wurden. Dies sind 3 Prozent mehr als im Vorjahr. 17 Prozent dieser MRT-Geräte standen in den Universitätsspitälern und 44 Prozent in den Spitälern der Zentrumsversorgung. Durchschnittlich werden mit einem MRT in den Schweizer Krankenhäusern pro Tag 9 Untersuchungen getätigt, wovon 7 mit ambulanten Tarifen verrechnet werden.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Computertomographen (CT) mit jeweils 11 Untersuchungen pro Tag und einem ambulanten Anteil von 60 Prozent. Die 201 CT-Scanner kamen in den Schweizer Spitälern 804’455-mal zum Einsatz. Dies ergibt eine Rate von 97,7 CT-Untersuchungen pro 1000 Einwohner. Im Bereich der bildgebenden Verfahren wurden weitere 29 PET-Scanner (Positronen-Emissions-Tomographie), 138 Angiographie-Geräte und 65 Gamma-Kameras gezählt.

Fast 100‘000 Hospitalisierungen wegen Psychischen- und Verhaltensstörungen

Seit 2012 sind Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems der häufigste Grund für einen Spitalaufenthalt. Dazu zählen Arthrose, Gelenkprobleme und Rückenprobleme, die zu 184‘000 Spitalaufenthalten führten. Die mit Abstand häufigsten Einzeldiagnosen sind die Kniearthrose und die Hüftarthrose. Zweithäufigste Ursache waren Verletzungen (172‘000 Fälle), mit der Gehirnerschütterung als häufigste Einzeldiagnose. An dritter Stelle folgten die Erkrankungen des Kreislaufsystems (154‘000), beispielsweise wegen einem akuten Myokardinfarkt (Herzschlag) oder einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche), gefolgt von Krankheiten des Verdauungssystems (115‘000) und Tumoren (114‘000).

95‘000 Hospitalisierungen erfolgten aufgrund von psychischen oder Verhaltensstörungen (einschliesslich Demenzerkrankungen und Schizophrenie). Häufige Hospitalisierungsgründe sind hier affektive Störungen wie Depressionen und Störungen durch Alkohol, etwa Abhängigkeit und akute Intoxikation.

Quelle: Bundesamt für Statistik

Was nicht erwähnt wird, dass die meisten Notfälle in Kliniken von Menschen sind, die Blutverdünner nehmen. Und was auch nicht erwähnt wird, wie viele Spitalbesuche nicht notwendig waren. Es gibt hier diverse Zahlen von 70 bis 90 %.

Unsere Meinung: bei Arthrose, Gelenk- und bei Rückenproblemen liegen wir bei 90 %, die nicht notwendig waren. Und trotzem liegen die Patienten oft ein bis zwei Wochen im Spital, einfach mit Schmerzmitteln, die nicht wirken, versorgt.

Diagnose Krebs: Das tödliche Geschäft mit der Angst und dem blinden Vertrauen

In den USA erhebt die Staatsanwaltschaft unglaubliche Vorwürfe gegen einen Arzt aus Michigan. Der Onkologe soll Hunderten Menschen gesagt haben, dass sie Krebs haben – damit er sie behandlen kann. Er verdiente viel Geld damit…

…Laut der Anklage hat der Arzt 553 Patienten bewusst falsche Diagnosen gestellt. Nicht alle wegen Krebs, aber alle, um seinen Kontostand zu verbessern.

Quelle: https://www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Arzt-wegen-falscher-Diagnosen-vor-Gericht

Sie denken nun, das ist ein Einzelfall, eine Ausnahme. Wenn Sie so denken ist das mit grosser Sicherheit ein Irrtum! Der Mensch zählt auch im Gesundheitswesen nicht viel. Er wird als Umsatz- und Gewinnträger gesehen und hilft so mancher Praxis und Klinik, damit sie gut über die Runden kommt. Bei Krebs ist die Falschdiagnose, wie überall sehr hoch. Alle schweigen und behandeln. Und siehe da, so entstehen positive Behandlungsraten. Patienten schwören nach solchen Behandlungen sogar, dass es die Chemotherapie und Bestrahlung war, die ihnen das Leben gerettet haben. Doch die Medizin weiss, dass die Erfolgsrate bei einem echten Krebsleiden nur um die 2 % liegt. Bescheidene 2 %. Nicht mehr, wei Sie vielleicht denken, oder Ihr Arzt meint 50 zu 50…

Wieder einmal: Abzocke im Spital

Es gibt schon noch gutgläubige Menschen, die alles glauben, was Menschen in weissen Kitteln erzählen.

So ging vor ein paar Jahren eine Frau mit Ischiasschmerzen zum Arzt. Da dieser nichts wusste, landete sie bald bei einem Chirurgen. Dieser schickte die Schmerzleidende ins Radiologiezentrum des Spitals. Die Diagnose sichtbar auf den MRI-Bildern: Ein leicht verschobener Wirbel, 3 mm.

Daraufhin meinte der Chirurg, dass muss operiert und korrigiert werden. Die Frau war anscheinend so begeistert, dass Sie ja sagte. Nach der Operation merkte sie, dass der Schmerz immer noch da war. Ja sogar noch stärker als vorher.

Der Rückenchirurg meinte, er habe alles gemacht, was möglich ist. Doch er hat die Patientin weiterempfohlen zum Hüftspezialist, auch in der gleichen Klinik. Und so wurde der Patientin ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt.

Mit dem Ergebnis, dass der Schmerz immer noch da war.

Hmmm? Der Arzt überlegte und meinte, wahrscheinlich liegt das Problem in den Knien. Und so liess sich die Patientin nicht nur ein künstliches Kniegelenk einsetzen, sondern gerade beide.

Sie kennen das Ergebnis schon, sie litt und leidet bis heute immer noch an Ischiasschmerzen. Neu hinzu kamen Schmerzen um die Knie, die auch immer massiv angeschwollen sind.

Irgendwie fand die Patientin wieder den Weg zum Rückenspezialist, der neue MRI-Bilder angefertigen liess. Seine Antwort, wir können noch mehr Schrauben in die Lendenwirbel setzen, vielleicht ist das die Lösung.

Doch nun endlich wurde die Patientin skeptisch und hat uns in der Sprechstunde aufgesucht.

Ich sah mir die Bilder an und musste ihr mitteilen, dass die Schrauben-Operation ein Pfusch ist und völlig unnötig war. Nichts wurde korrigiert. Der Wirbel war immer noch verschoben. Doch der verschobene Wirbel drückte weder auf den Spinalkanal noch auf andere Nerven. Auch die anderen Operationen mit den künstlichen Gelenken waren völlig unnötig.

Sie war und ist mit mehreren Medikamenten (Schmerzmitteln, Antidepressivas usw.) behandelt worden. Von Pfuschern, die überhaupt keine Ahnung haben, was sie den ganzen lieben langen Tag machen. Horror-Medikamente, die seitenweise Nebenwirkungen in den Beipackzetteln aufführen. Und na klar tauchten auch bei ihr immer mehr Nebenwirkungen auf. Was machten die Ärzte, sie haben ihr einfach noch mehr Medikamente verschrieben.

Wie kam die Frau zu uns: Mit Krücken, sehr schwach, sehr schwach, konnte kaum gehen, mit angeschwollenen Knien und das Hauptproblem liegt ganz einfach im massiven Übergewicht und dass sie keine Muskeln mehr hat. Wenn wir keine Muskeln haben, schmerzt die kleinste Bewegung und Gelenke schwellen an.

Wir haben ihr in der Sprechstunde alles erklärt und aufgezeichnet. Zuerst natürlich die korrekte Behandlung der Ischiasschmerzen. Das ist eine Sache von wenigen Tagen. Die Beratung war sehr umfassend und beinhaltete: Gewicht reduzieren, korrektes Gehen, Muskeln schonend und langsam aufbauen, Umgang mit dem Körper usw.

Die Patientin kann nur hoffen, dass die Wirbel halten. Denn der Künstler von einem Arzt hat die Schrauben dermassen gesetzt, dass oben nur wenige Millimeter Knochen sind. Ein Ausreissen der Schrauben ist bei der kleinsten Bewegung möglich.

Fazit: Die Klinik hat sich scham- und skrupellos bereichert und hat den Körper der Frau zerstört.