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Klient: 92jährig joggt immer noch

Mit 84 Jahren kam ein leicht übergewichtiger Mann in unsere Sprechstunde. Diagnose: An beiden Knien starke Arthrose. Bereits fünfmal operiert. Immer wieder wurde geschliffen, gesäubert und gebastelt. Er wollte keine künstlichen Gelenke. In unserer Sprechstunde hat er dann erfahren, dass seine Arthrose keine Schmerzen verursachen, sondern die verkümmerten Muskeln in den Beinen. Und zwar vor allem an den Sehnen-/Muskelübergängen.

Wir haben ihn aufgeklärt und ihm gezeigt, wie er diese Muskelnschmerzen schnell lösen kann und was er danach tun soll.

Nach einigen Monaten hat er uns angerufen, dass es ihm sehr gut gehe und dass er täglich jogge und seine Muskeln in einem Fitnessstudio trainiere.

In dieser Woche hat er uns wieder einmal angerufen und erzählt, dass er mit 92 Jahren immer noch täglich, bis auf sonntags, joggen gehe. Immer etwa eine Stunde. Dreimal in der Woche gehe er ins Fitnessstudio.

Ich habe ihn gefragt, ob er sich in der jetzigen Krise irgendwie schütze. Er lachte und fragte zurück, schützen Sie sich? Ich habe zurückgelacht. Seit neun oder zehn Jahren habe er keinen Arzt mehr aufgesucht. Er nehme kein einziges Medikament.

An der Stimme an, die immer noch kräftig ist, spürte ich eine Lebensfreude, die man in diesem Alter suchen muss.

Anmerkung: Suizide sind bei Männern in jedem Alter deutlich höher als bei Frauen. Vor allem steigt die Suizidraten mit steigendem Lebensalter und die 85-jährigen Menschen weisen die höchten Suizidraten auf.

Die einzige Sorge, die er hat, ist seine kränkelnde Frau, die zehn Jahre jünger ist. Ihr fehle die Bewegung und sie esse immer noch zuviel und vor allem falsch. Sie wolle nicht.

Er sei schon immer ein Bewegungsmensch gewesen. Aber ab 50 bis 84 habe er nachgelassen. In dieser Zeit kamen die Knieprobleme.

Gott sei Dank kam ich zu Ihnen in die Sprechstunde, sagt er immer wieder. Er seit körperlich und geistig fit. Keine unsicheren Beine. Vergesslichkeit kenne er nicht und seine Augen haben sich stark verbessert, dass er nur noch beim Autofahren eine Brille trage.

Er wolle 100 oder noch älter werden – vor allem gesund, nicht im Altersheim.

Seine Hobbys: Die Natur, viel lesen, Musik hören, Fremdsprachen, auf dem Markt frische Lebensmittel kaufen und sich wundern, wie sich Menschen selber mit all dem Zeugs, was sie essen und schlucken frühzeitig umbringen.

Er hat sich lachend verabschiedet, bis zum nächsten Mal.

Bravo. Er weiss was er will und stärkt seinen Körper, seinen Geist und vor allem sein Immunsystem. So kann er auch gut lachen im heutigen Krisen-Theater, das gut eingefädelt wurde, um Panik zu verbreiten.

Wie gesund ist joggen?

Medien haben in letzter Zeit berichtet, dass joggen ungesund sei. Sie haben sich auf eine kleine Studie bezogen mit 400 Teilnehmern. Ergebnis: Man soll keineswegs mehr als 3 Mal in der Woche und nur für etwa 15 Minuten joggen. Es wäre ansonsten lebensgefährlich. Die Blätter, ja sogar das Ärzteblatt in Deutschland hat diese «Schrott»-Studie veröffentlicht.

Betrachten wir eine umfassendere Studie mit fast 420’000 Teilnehmern, die über 8 Jahre dauerte. So sieht das so aus: Joggen verringert die Sterblichkeit, verlängert das Leben, verringert die Krebshäufigkeit. Je mehr joggen, desto besser!

  • 15 Minuten joggen, täglich, ergab 14 % geringere Sterblichkeit.
  • Jede zusätzlichen 15. Minuten joggen, täglich, ergaben zusätzliche 4 % geringere Sterblichkeit, zusätzliche 1 % Krebssterblichkeit weniger.

Gemessen wurde im Bereich 15 Minuten, bis 1 Stunde und zwar täglich. Je mehr, desto besser.

Quelle: https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(11)60749-6/abstract

Wie joggen Spass macht, auch wenn Sie heute noch an Schmerzen leiden, erfahren Sie in unserer Sprechstunde. Nur ein kleines Beispiel aus unserer Sprechstunde: Unsere ALS-Klienten gehen joggen…

Medien berichten: Joggen sei lebensgefährlich

So war zu lesen in den letzten Tagen, in den Medien, die nicht immer die Wahrheit berichten. Ja, ja, auch sehr nahmhafte Zeitungen schreiben einfach ab ohne zu kontrollieren, ohne zu hinterfragen. Einer schreibt eine Lüge und die anderen schreiben diese ab. So wird heute Journalismus betrieben.

Nun jedoch zur erwähnten Studie:

Verglichen wurden die Todesfälle von 1098 Joggern und 413 Nichtjoggern.

Das Ergebnis:

128 Todesfälle bei Nichtjoggern: = 31 %
28 Todesfälle bei Joggern: = 2,6 %
(Zeitraum über 12 Jahre)

Noch Fragen?

In der Studie waren auch exzessive Jogger berücksichtigt.

Das sind übrigens die Medien, die auch russische Panzerkolonnen zeigen, die in der Ukraine Krieg führen. Die Panzerkolonnen sind jedoch in Russland aufgenommen oder die Bilder sind schon bald 10 Jahre alt. Und das sind auch die Zeitungen, die von neuen Wunder-Chemotherapien bei Krebs berichten…

Jogger sollten nur nicht mit übersäuertem Körper joggen gehen!

Sollten Sie Interesse an Joggen haben, bei uns in der Sprechstunde lernen Sie, wie Sie gelenkschonend joggen. Ohne Schläge in die Gelenke… Fragen Sie uns.

Quelle: J Am Coll Cardiol. 2015;65(5):411-419. doi:10.1016/j.jacc.2014.11.023

Jamaika: Die schnellsten Läufer! Warum?

Jamaika stellt die meisten Siegertypen in der Diszplin Laufen (Sprint) an Sportanlässen. Das seit Jahren, ja sogar Jahrzehnten. Schon immer.

Warum das so ist haben Wissenschaftler herausgefunden. Die Knie der Läufer sind symmethrisch. Was die Wissenschaftler leider nicht untersucht und herausgefunden haben, warum das so ist?

Da wir auch immer wieder Sportler bei uns haben, klären wir auf.

Viele Jamaikaner, vor allem die Läufer, laufen ganz einfach menschlich, fusstechnisch perfekt. Sie müssen sich nicht mit Platt-, Spreiz- und Senkfüssen und auch nicht mit O- und X-Beinen oder Arthrose herumschlagen. Sie sind bereits als Kinder korrekt gegangen. Das gibt automatisch symmetrische Knie und Beine.

Taucht bei ihnen ein Schmerz auf, wissen sie sofort was zu tun ist und sie können weiterlaufen oder -springen.

All das, was wir auch in unserer Sprechstunde unseren Klienten vermitteln, vorführen und mit ihnen üben und nochmals üben. Und wissen Sie was? Der Arthrose-Schmerz oder andere Bein- und Fuss-Schmerzen verschwinden und tauchen nicht mehr auf.

Ein Wunder? Nein, einfach korrektes Gehen. Korrektes Leben…

Den ganzen Tag sitzen oder wie alt wollen Sie werden?

Viele, sehr viele Menschen sitzen den ganzen Tag an der Arbeit. Sie sitzen über Mittag und sie kommen abends nach Hause und sitzen oder liegen bis zur Bettruhe.

Fakten vom Weltherztag 2014 von Prof. Dr. Bernhard Schwaab:

  • Sitzen ist ein unabhängiger Risikofaktor.
  • Sitzen fast so schlimm wie Rauchen.
  • Jede Stunde, die wir sitzen, zählt.
  • Maximal 2 – 3 Stunden pro Tag dürfen wir sitzen.

Obwohl vor ein paar Monaten Medien berichteten, dass bereits täglich 10 Minuten Joggen das Leben verlängert, nützt das wenig. Auche eine halbe Stunde ist zu wenig, wenn wir ansonsten den ganzen Tag sitzen. Und wenn wir uns noch komplett ungesund ernähren.

Wie lässt sich das Sitzen vermeiden – wie wird man zum Schrittsammler?

Wie man kinderleicht seine Aktivität konsequent in den Alltag integriert und bewusst steigert, zeigt die Herzstiftung mit den folgenden Tipps:

Tipp 1: Gehen Sie sportlich: Liegt der Arbeitsplatz oder der nächste Einkaufsmarkt nicht allzu weit entfernt, verzichten Sie auf das Auto oder öffentliche Verkehrsmittel und fahren Sie mit dem Fahrrad oder gehen Sie zu Fuss. Oder Sie steigen gezielt mehrere Stationen früher aus und legen den Rest der Strecke in flottem Tempo zu Fus zurück.

Tipp 2: Wenn Sie häufig im Sitzen arbeiten oder am PC Büroarbeiten erledigen, stehen Sie öfter auf. Führen Sie Telefonate im Stehen oder Gehen, lesen Sie die Post im Stehen. Besuchen Sie Ihre Kollegen im Büro oder Ihre Nachbarn zu Hause, anstatt anzurufen oder eine Mail zu schicken.

Tipp 3: Widerstehen Sie der Rolltreppenversuchung: Wenn Sie nicht gerade schwere Koffer, Kisten oder Ähnliches zu tragen haben, dann nutzen Sie die Treppe anstelle des Aufzuges oder der Rolltreppe.

Tipp 4: Schrittzähler helfen, ein tägliches Pensum von mindestens 7’000 Schritten pro Tag zu gehen. Das ist die von der Herzstiftung empfohlene tägliche Mindestschrittmenge mit nachweisbarem Gesundheitseffekt. Optimal sind 10’000 Schritte pro Tag. Jeder kann ganz leicht Schritte sammeln: z. B. in der Wartezeit das Bahngleis auf und ab laufen oder im Park in flottem Tempo spazieren gehen. Attraktiv können in Betrieben Schrittzählerwettbewerbe sein. Wichtig ist flottes Gehen.

Unser Zusatz-Tipp: Planen Sie zusätzlich jeden Tag eine Stunde ein, wo Sie Bewegung haben: Laufen, Joggen, Fahrrad fahren, Gymnastik, Turnen…

Bei Schmerzen und anderen Beschwerden zeigen wir Ihnen in unserer Sprechstunde, wie Sie wieder in Bewegung kommen.

Amerkung: Keine Bewegung fördert nicht nur einen Herzinfarkt, zuerst kommen meistens Schmerzen, andere Beschwerden und Krankheiten. Der Körper spricht mit Ihnen, mit Ihrem Kopf, der einfach nur sitzen willen. Der Körper möchte jedoch Bewegung…

Gehirnjogging: oft nur leere Versprechungen! Nicht ganz…

Wer regelmässig mit speziellen Computerspielen sein Gehirn trainiert, erhöht dessen Leistungsfähigkeit. Das versprechen zahlreiche kommerzielle Anbieter mit Verweis auf wissenschaftliche Studien. Das seien leere Versprechungen, kontern nun über 70 weltweit führende Experten in einer Erklärung. Quelle: SRF

Das stimmt und ist korrekt. Auch so manches Mittelchen, das beworben wird, ist überflüssig und bringt rein gar nichts. Schon gar nicht neue Hirnzellen.

Was schafft jedoch neue Hirnzellen?

Ganz einfach JOGGEN! Ja, Sie lesen richtig: Joggen produziert tatsächlich Hirnzellen und sorgt dafür, dass wir mit einer gesunden Ernährung nicht an Alzheimer leiden. Zudem fällt es leichter zu studieren, Texte auswendig zu lernen usw.

Die Suche nach dem perfekten Laufschuh

Es gibt unendlich viele Laufschuhe. Doch was muss ein guter Jogging-Schuh können? Das ist eine Wissenschaft für sich. Wer regelmässig läuft, sollte sich dennoch unbedingt schlau machen. Denn der richtige Schuh schont die Gelenke und die Knie.

Seit wir immer mehr Lauf- und Jogging-Schuhe auf dem Markt haben, wird immer wieder geschrieben, erzählt, auch vom Arzt und Therapeuten empfohlen, man soll sich mit einer Ganganalyse, die passenden Jogging-Schuhe suchen.

Eben die Gelenke würden geschont werden…

Dass das nicht stimmt, sollte eigentlich jeder wissen, der etwas älter ist, so um die 60ig. Wir mussten früher in der Schule alle Barfuss rennen, wir hatten keine Schuhe und es war auch verboten Turnschuhe im Turnunterricht zu tragen. Barfuss sind wir über Feldwege gesprungen – ohne Probleme. Wieso? Wir rannten schlicht und einfach korrekt, wie Mensch, als Lauftier, gehen und rennen muss. Keiner hat gejammert, dass er Schmerzen hat.

Wenn wir das heute immer noch tun würden, brauchten wir nicht 100 Schuhmodelle, mit denen wir so oder so unsere Gelenke kaputtrennen.

Heute kommen Kinder in die Schule und was haben sie bereits? Knie- und Rückenschmerzen. Der Arzt weiss nicht mehr weiter und die Eltern sowieso nicht, denn die Kinder rennen mit diesen modernen Superschuhen, gefedert ohne Ende in der Gegend herum. Sie machen alles schlimmer.

In unserer Sprechstunde zeigen wir Ihnen, wie Sie gehen und rennen können, ohne Schläge in die Gelenke. Wie Sie plötzlich mit Arthrose wieder gehen können, ohne Schmerzen…

 

Gesundheitsschuhe tragen nur Unwissende

Der moderne Mensch! Der Clevere(!) rollt heute die Füsse ab! Dafür trägt er gerne sogenannte Gesundheitsschuhe (egal welche Marke), die so manches versprechen.

Fragen wir uns einmal, warum haben wir dann von unserem Schöpfer keine Rollfüsse bekommen? Nun gut, dafür gibt es ja die Schuhindustrie. Sie macht uns schmackhaft, dass wir die Füsse beim Gehen, Walken und Joggen abrollen sollen. Was passiert dann mit unseren Füssen, wenn wir Schuhe tragen mit hochgefederten Sohlen und abrollen?

Wir schwächen dadurch unsere Fussmuskeln und haben bereits nach wenigen Wochen Schläge in die Gelenke (Fuss-, Knie-, Hüftgelenke, in die Lendenwirbel, ja sogar bis in die Halswirbel). Die weiche Sohle ersetzt unsere Fussmuskeln. Der Fuss wird schwach und schwächer, bald sieht er aus wie der Gesundheitsschuh selber (wunderbar auf Röntgenbilder zu sehen). Wie Schiffchen sehen die Füsse aus. Die Zehen gehen auf Wanderschaft (Haluxzehen entstehen). Die Füsse schmerzen. Senk-, Spreiz- oder Plattfuss… Dann tragen die Leidenden Einlagen und noch weichere Schuhe. Die Gelenke beginnen zu schmerzen. Ischiasschmerzen in den Beinen sind keine Seltenheit. Rückenschmerzen… – bis hoch zum Nacken oder Kopf plagen wir unseren Körper.

Die Krönung des falschen Gehens: Nordic Walking! Wie Enten watscheln vor allem Frauen, aber auch immer wieder Männer stöckelnd und fussabrollend, mit Hohlkreuz, steifem Rücken und oft mit grimmiger Miene, mit lautem Aufschlagen der Stöcke durch die Landschaft. Sie merken nicht, dass sie so unnatürlich laufen und Schmerzen im Handgelenk, in den Armen, Achseln, Schultern, Nacken und Lendenwirbelbereich fördern oder auslösen. Nein, sie sind der Meinung, dass sie so gelenkschonend laufen. Die Stöcke würden sogar Kniegelenke schonen. Da muss man schon sehr viel Fantasie haben.

Ärgerlich ist für Schmerzleidende, dass Ärzte und Therapeuten, auch in REHA-Centren nicht wissen, wie man tatsächlich korrekt und gelenkschonend geht. Wir als Lauftiere wissen nicht mehr wie wir gehen müssen. Das passiert keinem anderen Tier. Nur uns Menschen. Nur wir Menschen suchen immer nach Krücken (Hilfsmittel), um ganz einfach gehen zu können. Wir vergessen, dass wir vom Körper her bestens ausgestattet sind, um auch BARFUSS über harte Böden gehen zu können.

In unserer Sprechstunde erfahren Sie, wie Menschen gelenkschonend gehen und joggen. Wie Ihre Muskulatur in den Füssen, Beinen und im Gesäss gestärkt werden, wie Ihre Rückenmuskeln der Wirbelsäule entlang «massiert» und bewegt werden. So tauchen keine Schmerzen mehr auf…