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Internet der Dinge: Der moderne Mensch!

Internetstatistiken sind so genau wie ärztliche Diagnosen

Mal ein etwas anderes Thema, das mir auch zu denken gibt. Ich sehe täglich Diagnosen, die unvollständig oder einfach nur falsch sind. Betroffene haben mehrere unterschiedliche Diagnosen. Also verschiedene Aussagen über ein gesundheitliches Problem und jeder Arzt gibt dann seine spezifischen Medikamente ab. So schlucken die Patienten Unmengen von Pillen.

Klartext: Kraut und Rüben in der Medizin.

Aber so ist es auch im Internet. Ich betrachte immer mal wieder meine Statistiken und ich habe mehrere installiert, weil ich keiner so recht traue.

Ein Beispiel vom Mai 2018:

  • Webalizer sagt aus, dass ich 119’391 Besucher auf meiner Seite hatte.
  • Awstats nur noch 43’073
  • Jetpack 50’453
  • Analytics 37’523

Zählen wir alle Zahlen zusammen, kommen wir im Mai auf rund 63’000 Besucher. Was wollen wir mehr? Wir wissen, dass wir mind. 20’000 Besucher im Monat auf unserer Internetseite brauchen, um genügend Klienten ansprechen zu können. Das geht nur mit Internet.

Bei Alexa war ich im Ranking auf Platz 2’105’446 Bei Similar Web auf Platz 1’006’414

Bei Alexa war ich mit wesentlich weniger Besuchern vor zwei Jahren im Ranking auf dem Platz 197’000. Trafficestimate hat das bestätigt mit rund 130’000 Besuchern im Monat. Nach Webalizer war ich dazumal bei rund 70’000 Besuchern im Monat.

Klartext: Kraut und Rüben im Internetbusiness.

Ist es nicht erstaunlich, dass wir mit all unserem modernen Schnickschnack keine klaren Aussagen haben, weder in der Medizin, noch im Internet oder sonst wo?

Und von der Suchmaschine werden wir zensuriert und mit unseren Keywords im Ranking massiv nach hinten versetzt. Das nur – weil wir aufklären. Hanswurste und andere treue Schafe, die ins Schema passen rücken dafür nach vorne.

Likes, Daumen hoch, Abonnenten, Einträge auf youtube, facebook, twitter und Co. kann man kaufen für wenig Geld

Der gewiefte Internet-User weiss, dass viele Likes, Daumen hoch, Abonnentenzahlen und Einträge über spezialisierte Agenturen gekauft werden können. So. z.B. 2000 Likes für ein paar Euros. Der Seitenbetreiber verbietet solche Machenschaften, doch es fällt kaum auf, wenn man nicht direkt 500’000 Likes innert 24 Stunden mehr hat. So kann jeder Mist unendlich gelobt werden. Das geschieht auch auf Gesundheitsseiten. Es ist grösste Vorsicht geboten, wenn jemand so lieb ist und all sein Wissen kostenlos ins Internet stellt. Mit dem Slogan: «Wir wollen, dass niemand mehr an Schmerzen leidet» – oder so ähnlich. Z.B. Filme auf youtube. Im Hintergrund wollen die Betreiber teure Waren verkaufen, zum Teil nutzloses Zeugs und rufen alle User auf, wieder einen Like zu setzen. Das wird auch brav gemacht, denn die Filme sind einfach und ansprechend.

Wir distanzieren uns von solchen Plattformen und Angeboten.