Himalayasalz

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Essen wir zu wenig oder zu viel Salz: Neue Ansichten

Ein führender Wissenschaftler für kardiovaskuläre Forschung hebt den salzarmen Mythos auf und beweist, dass Salz eine Lösung für chronische Krankheiten ist – und nicht als Ursache dafür.

Wir alle haben die Empfehlung gehört oder gelesen: Essen Sie nicht mehr als einen Teelöffel Salz pro Tag sonst leiden die Blugefässe, vor allem das Herz. Bluthochdruck! Herzinfarkt! Hirnschlag! Arteriosklerose! Aber es gibt ein grosses Problem damit: Die überwiegende Mehrheit von uns braucht keine salzarme Diät zu essen. Für die meisten von uns wäre mehr Salz besser für unsere Gesundheit als weniger. (Nicht zu vergessen, vieles wird dadurch schmackhafter.)

Dr. James DiNicolantonio enthüllt nun in seinem Buch die unglaubliche, oft verblüffende Geschichte, wie Salz unfair dämonisiert wurde. Ein Jahrhundert überspannendes Drama von konkurrierender Egos und Interessen. Wir haben es nicht nur falsch verstanden, wir haben es auch genau umgekehrt verstanden: Wenn Sie mehr Salz zu sich nehmen, können Sie sich vor einer ganzen Reihe von Beschwerden schützen, einschliesslich Hunger, Insulinresistenz, Diabetes und sogar Herzerkrankungen.

“Die Ärzteschaft hat Millionen von Menschen einen schlechten Dienst erwiesen, indem sie sie in die Irre geführt hat, sie müssten Salz in ihrer Ernährung vermeiden. Unser Blut ist salzig; unsere Gewebeflüssigkeiten sind salzig. Wir brauchen Salz, um zu gedeihen. In The Salt Fix zeichnet Dr. DiNicolantonio das schlechtnachgebildete Denken auf, das uns zu diesem traurigen Zustand der fast universellen Salzvermeidung gebracht hat, und liefert einen unschätzbaren wissenschaftlich fundierten Ratschlag, um diese gesunde Substanz wieder in Ihre Ernährung aufzunehmen. Das Buch von Dr. DiNicolantonio wird Ihnen dabei helfen, Ihre Gesundheit zu verbessern, indem Sie Ihren Lieblingsspeisen Salz hinzufügen.”

Wo ist überall Salz zu finden? Fast überall:

  • Im Boden, Erde, Ton
  • im Regenwasser, besonders innerhalb 200 km vom Meer
  • in den Bergen, Stein
  • Ozean/Meer
  • in Gewässern, nicht so viel wie im Meer
  • in Tieren dazu gehört auch der Mensch (Haut, Knochen, Knochenmark, Organe, Fleisch/Muskulatur, Flüssigkeiten wie Blut, Urin, Stuhlgang)
  • generell in Pflanzen/Bäume

Wieviel Salz assen Menschen früher?

Heute essen wir etwa 3,2 bis 3,6 Gramm Salz. Früher waren es etwa 8 bis 9 Gramm. Die alten Römer konsumierten etwa 25 Gramm Salz. Im Jahr 1725 lag der tägliche Salzkonsum bei 13 bis 15 Gramm, in Baden in der Schweiz bei 15,5 Gramm und in Zürich bei 23 Gramm.

Im 16. Jahrhundert lag der Salzkonsum bei 50 Gramm in Dänemark, im 15. Jahrhundert bei 100 Gramm in Schweden.

Salz war schon immer wichtig und so findet man beim recherchieren weitere ähnliche Zahlen. Der Salzkonsum war immer höher als heute empfohlen.

In der Antike wurden Salz- und/oder Salzlösungen zur Behandlung von Prellungen, Oestoarthropathien, Schwellungen, Infektionen (Schwitzen, Erbrechen und Durchfall) und als antseptisches Mittel verwendet.

Nun kommt die Antwort von Ihnen: Ja aber die wurden nicht alt, 30, 40 oder max. 50jährig. So haben wir es in der Schule, wenn überhaupt, mitbekommen. Doch beim recherchieren finden Sie andere Zahlen von 70, 80, 90, 100jährigen oder sogar noch älter. Die Säuglingssterblichkeit war hoch, deshalb drückte es die Statistikzahlen nach unten. Was wir jedoch nicht wissen, wieviel Salz die alt werdenden tatsächlich konsumiert haben. Salz war teuer und konnten sich nur Wohlhabende und Reiche leisten, die wiederum durch ständige Völlerei nicht alt wurden.

Salz ist wichtig für:

Ohne Salz können wir nicht leben. Ohne Natrium hätten Sie keine Nervenimpulse, das Herz würde nicht schlagen können und Sie könnten sich nicht bewegen. Salz ist essentiell für alles Leben, vor allem aber für Menschen, denn wir regulieren die Temperatur, indem wir Salz und Wasser schwitzen.

Nicht Salz, sondern Zucker kann eine Hauptursache für Nierensteine sein. Ebenso bei hohem Blutdruck

Quelle. Das Buchen können Sie hier bestellen (englisch): thesaltfix.com

Warum braucht unser Körper mehr Salz?

Andere Meinungen sehen so aus:

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) nennt für Kochsalz einen Orientierungswert von 6 g pro Tag. Bei den vor Kurzem überarbeiteten Schätzwerten für die angemessene Zufuhr empfiehlt sie jedoch täglich 1,5 g Natrium und 2,3 g Chlorid, umgerechnet in Kochsalz wären das 3,8 g (DGE, 2017). Damit stimmt sie mit der Empfehlung der American Heart Association (AHA) überein, die täglich nicht mehr als 1,5 g Natrium (= 3,8 g Salz) empfiehlt (AHA, 2013). Die Empfehlung der WHO liegt bei 2 g Natrium (= 5 g Salz) pro Tag (WHO, 2013).

In Deutschland nehmen die meisten Menschen deutlich mehr Natrium auf: Bei den Männern sind es im Durchschnitt 3,6-4,5 g am Tag (Elliot und Brown, 2006; MRI, 2013), das entspricht 9,2-11,4 g Kochsalz täglich. Die Hauptquellen für Natrium sind Brot, Fertignahrungsmittel, salzige Würzen und Fleischwaren.

Salz ist jedes Jahr verantwortlich für weltweit 1,65 Millionen Herz-Kreislauf-Todesfälle

Stimmt das? Das sind angenommene Zahlen und kein deutlicher Beweis.

Hier Referenzen, die eher für wenig Salz sprechen:

  • AHA (American Heart Association) (2013): Diet and Lifestyle Recommendations. URL: http://www.heart.org/HEARTORG/GettingHealthy/Diet-and-Lifestyle-Recommendations_UCM_305855_Article.jsp (03.09.2013).
  • DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.) (2017): DGE aktualisiert die Referenzwerte für Natrium, Chlorid und Kalium. Presseinformation der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. vom 03.01.2017. URL: http://www.dge.de/presse/pm/dge-aktualisiert-die-referenzwerte-fuer-natrium-chlorid-und-kalium/ (01.12.2017).
  • Diets in Review (2013): Sugar and Salt: The Battle to See Which Kills More of Us; URL: https://www.dietsinreview.com/diet_column/04/sugar-and-salt-the-battle-to-see-which-kills-more-of-us/ (20.04.2018).
  • Elliott P, Brown I (2006): Sodium intakes around the world. Background document prepared for the Forum and Technical meeting on Reducing Salt Intake in Populations (Paris 5-7th October 2006). URL: http://www.who.int/dietphysicalactivity/Elliot-brown-2007.pdf (03.09.2013).
  • Mozaffarian D, Fahimi S, Singh GM, Micha R, Khatibzadeh S, Engell RE, Lim S, Danaei G, Ezzati M, Powles J; Global Burden of Diseases Nutrition and Chronic Diseases Expert Group (2014): Global sodium consumption and death from cardiovascular causes. N Engl J Med; 371(7): 624-634.
  • MRI (Max Rubner-Institut) (2013): Kochsalzzufuhr der deutschen Bevölkerung. Max Rubner-Institut präsentiert aktuelle Zahlen. Pressemitteilung des Max Rubner-Instituts vom 26.03.2013. URL: http://www.mri.bund.de/no_cache/de/aktuelles/pressemitteilungen/pressemitteilungen-infoseite-neu/Pressemitteilung/kochsalzzufuhr-der-deutschen-bevoelkerung.html (03.09.2013).
  • WASH (World Action On Salt & Health) (2008): Finland. Salt Action Summary. May 2008. URL: http://www.worldactiononsalt.com/worldaction/europe/finland/ (24.04.2018).
  • WHO (World Health Organization) (2013): Global Strategy on Diet, Physical Activity and Health. Population sodium reduction strategies. URL: http://www.who.int/dietphysicalactivity/reducingsalt/en/ (03.09.2013).

Update: 3.5.2018

Meine Meinung und Erfahrungen

Kaum habe ich diesen Artikel veröffentlicht, kamen Fragen, was meine Meinung zu Salz ist.

Ich halte mich nicht so sehr an Meinungen von Forschern, Ärzten und Buchautoren. Denn ihre Meinungen ändern mit dem Wind. Ich frage mich immer wieder, wie haben sich gesunde Menschen früher (über Millionen von Jahren) oder auch heute noch ernährt, resp. wie ernähren sich Tiere, vor allem unsere Vorfahren, die Primaten.

Salz (Natriumclorid, NaCl) gehört nicht zu unserer artgerechten ursprünglichen Ernährung, obwohl auch Primaten immer wieder salzige Erden aufnehmen. Aber nicht so wie wir heute alles entweder versüssen oder versalzen.

Wir haben mit Klienten festgestellt, dass ein Basaliom (häufiger Hauttumor) halb-bösartig bzw. halb-gutartig mit dem kompletten weglassen von Salz automatisch nach ein paar Wochen spurlos verschwindet.

Salz wird schnell aus dem Körper ausgeschieden. Auch über die Haut. Wir sehen bei Klienten, dass eine Wundheilung ohne Salz schneller funktioniert, als wenn sie weiterhin Salz zu sich nehmen. Bei Krebs empfehlen wir kein Salz zu essen.

Ich selber konsumiere kein bis sehr wenig (unter 2 g) Meer-Salz, täglich. Kein Koch- oder Tafelsalz!

Sehr wichtig hören Sie nicht auf Ihr Hirn, das verlangt immer wieder nach Süssigkeiten oder Salz. Hören Sie auf Ihren Körper und beobachten Sie ihn.

Nun kommt der grosse Unterschied und die Erklärung

Wenn von Salz negativ gesprochen wird geht es um Koch- und Tafelsalz (Speisesalz). Im weissen, synthetisch jodierten Kochsalz finden wir kleine Mengen Aluminium, Chlorbleiche, Ferrocyanid, Natriumcarbonat, Trennmittel und zum Teil noch Fluorid. Koch- und Tafelsalz finden Sie in Fertiggerichten, Fast Food und Co., in Restaurants und leider immer noch in Haushaltungen.

Warum ist Kochsalz weiss? Es wird gebleicht, genau wie Weissbrot und weisser Zucker. Bleichmittel verursacht Krebs der Filterorgane, wie Bauchspeicheldrüse und Blase. Mit all den giftigen Elementen in Koch- und Tafelsalz steigt der Blutdruck schnell an, da das Blut versucht, das Gift vom Herzen auszuleiten. Dieses Salz fördert auch Entzündungen, löst Leber- und Nierenprobleme aus und verursacht Fehlfunktionen der Schilddrüse.

Himalaya-Meersalz ist natürlich, rein, unverfälscht und kristallisiert in der Erde über Millionen von Jahren 

Vor über 250 Millionen Jahren wurden in den Ausläufern des Himalaya-Gebirges unbelastete Lagerstätten geschaffen und das Sediment in die alten Ozeane gespült, wodurch die ultimative Kombination aus therapeutischen, bioverfügbaren Mineralien und Spurenelementen entstand. Die reinste Form von Salz auf dem Planeten ist das genaue Gegenteil von Koch- und Tafelsalz, vor dem Ärzte warnen. Tatsächlich enthält Himalayasalz 84 Mineralien und Spurenelemente, die Ihr Körper brauchen könnte.

Doch auch dieses Salz kann die Schleimhäute verätzen und ist nicht zu empfehlen.