Herbizid. Gift

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Vergiftung in der EU und der CH geht weiter: Glyphosat

Das für die meisten Undenkbare – es ist passiert! Das Ackergift Glyphosat ist für weitere fünf Jahre zugelassen worden. Und das obwohl 73 Prozent der deutschen Bevölkerung ein Verbot von Glyphosat fordern! Mehr politische Ignoranz geht nicht. Der noch amtierende Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hat sich einfach über das Votum unzähliger Menschen hinweggesetzt und “Ja” zu dem umstrittenen Ackergift gesagt. Angeblich ein Alleingang, sogar das Kanzleramt hatte den Minister angewiesen, sich zu enthalten. Hätte Christian Schmidt dies befolgt, hätte es in der EU keine Mehrheit für eine weitere Zulassung von Glyphosat gegeben. Ausgerechnet der deutsche Minister war das Zünglein an der Waage für Monsanto & Co., die Hersteller des Unkrautgiftes!

Was hat ihn nur geritten? Er hat nicht nur vielen Menschen, die sich in Petitionen gegen Glyphosat ausgesprochen haben, vor den Kopf gestossen, sondern auch der mitregierenden SPD – und damit das Zustandekommen einer erneuten Grossen Koalition ernsthaft riskiert. Wofür nur nimmt er so viel Krach in Kauf, um Glyphosat gegen alle Bedenken durchzusetzen?

(Die Antwort: $$$, meine Meinung)

Die Entscheidung pro Glyphosat basiert wesentlich auf der Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), das Glyphosat als nicht krebserregend einstuft. Allerdings wurde bekannt, WIE das BfR zu seiner Einschätzung kam. Es hat nämlich ganze Textpassagen fast wörtlich aus Studien von Monsanto übernommen. Ausgerechnet von dem Konzern also, der mit Glyphosat Profit macht! Nicht nur deshalb bestehen Zweifel an der Unabhängigkeit der Behörden.

(Ein Laueri-Betrieb! Übrigens BfR meint Kerne seien nicht gesund, ja sogar giftig. So z.B. Aprikosekerne aber auch Apfelkerne usw. Was gesund ist wird als ungesund geklariert und Gift als gesund!)

Die Krebsforscher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind dagegen der Meinung, dass Glyphosat “wahrscheinlich krebserregend” beim Menschen ist! Auch an ihnen gibt es Kritik.

(auch ein Laueri-Betrieb!)

Ganz offen: Wir können diesen Streit der Wissenschaftler nicht auflösen. Wir können Ihnen nicht sagen, ob Glyphosat nun krebsauslösend ist oder nicht. Aber eines wissen wir: Genau für solche Fälle gibt es in Europa das Vorsorgeprinzip, fest verankert im Umwelt- und Lebensmittelrecht! Der Gesundheitsschutz muss absoluten Vorrang haben, auch wenn es keine wissenschaftliche Klarheit über die Risiken gibt. Soweit die gesetzliche Theorie – in der Praxis erleben wir gerade wieder, wie das Vorsorgeprinzip ausgehöhlt wird. Ob bei der Zulassung von Unkrautvernichtern oder Zusatzstoffen für Lebensmittel: Immer wieder werden unnötige Risiken für die Menschen in Kauf genommen. Damit muss endlich Schluss sein! Jetzt braucht es eine starke Verbraucherlobby, die dafür sorgt, dass das Vorsorgeprinzip nicht nur auf dem Papier steht.

Quelle: https://www.foodwatch.org/de/startseite/

In der Schweiz will man kein Verbot. Der oberste Bauer meint: «Das Parlament muss nicht die Aufgaben der Zulassungsbehörde machen, das wäre ein politischer Entscheid und somit nicht seriös.» Für ihn ist ausschliesslich entscheidend, was die Zulassungsbehörde, also das BLW, entscheidet: «Solange die es zulässt, ist es sehr schwierig zu erklären, warum es nicht mehr verwendet werden darf.» So blick.ch

Toll, dass so der oberste Bauer spricht!