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Kein Haarverlust bei Chemotherapie

Ein Haarverlust macht die Krankheit sichtbar. Davor haben viele Menschen Angst. Nun soll es eine Methode geben, bei der man die Haare bei einer Chemotherapie nicht mehr verlieren soll.

Die Kopfhaut wird auf 4 Grad abgekühlt. Bei dem sogenannten «DigniCap»-System des Herstellers Sysmex wird die Kopfhaut der Patientinnen während einer Chemotherapie auf drei bis fünf Grad heruntergekühlt. Dadurch verengen sich die örtlichen Blutgefässe, das Medikament (Gift der Chemotherapie) kommt lokal nicht so gut an, die Haarwurzeln werden geschont. So die Idee.

Diese Kühlkappe ist kaum auszuhalten bei drei bis fünf Grad.

Kostenpunkt in Deutschland 1’600 Euro. Keine Krankenkasse zahlt.

Was verschwiegen wird, dass die Chemotherapie Nährstoffe killt und der Körper sich Nährstoffe besorgen muss, wo es vorhanden ist. Zum Beispiel in den Haaren. Ist das nicht mehr möglich holt der Körper die Nährstoffe aus den Zähnen. Was ist nun besser: Haar- oder Zahnverlust?

Der Effekt sei nicht bei allen Frauen gut, zudem wirkt das Verfahren nicht bei allen Tumorarten.

Sie merken, das Verfahren taugt nichts. Chemotherapie ist und bleibt giftig und schwächt den Köper extrem. So wird mit dem Leid und der Angst noch mehr verdient. Denn der Ansturm ist sehr hoch. Alle hoffen…