Grünkohl

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Pestizide im gesunden Grünkohl. Bio kaufen, bio essen

Die jüngste Analyse der EWG ergab leider, dass der typische konventionell angebaute Grünkohl im Durchschnitt mindestens 5 (und bis zu 18) verschiedene Pestizide hatte – auch nachdem das Gemüse gründlich gewaschen wurde! Guten Appetit für alle, die meinen, dass Sie sich gesund ernähren.

Ebenso schlimm ist die Situation für die Landwirte, die direkt mit diesen Agrochemikalien arbeiten müssen und ihre Lebensmittel vergiften.

Es gibt Hinweise darauf, dass die Exposition von Pestiziden bei Landwirten mit einem erhöhten Risiko für Nicht-Hodgkin-Lymphom  und anderen Gesundheitsproblemen, einschliesslich unangenehmer Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Taubheitsgefühl und Kribbeln in den Gliedmassen, zusammenhängt.

Aber auch für Konsumenten sind Pestizide mit einem grossen Risiko für Erkranungen, wie Parkinson, Krebs usw. verbunden.

In der Schweiz essen nur rund 10 % Bioprodukte. Die leider teurer sind. Weil die Konsumenten keine Kraft haben, bessere Preise durchzusetzen.

Quellen:

ScienceAlert.com 
MedicalNewsToday.com
NIH.gov 
NAP.edu 
NIH.gov 
FoodSafetyMagazine.com 
EWG.org 
EWG.org

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Nun aber, für was ist Grünkohl in Bioqualität gut:

  1. Grünkohl enthält ein starkes Antioxidans, genannt  Alpha-Liponsäure, das die Ins.-sensitivität (Name dürfen wir nicht ausschreiben, Zensur) erhöht, oxidativen Stress verhindert und gesunde Mitochondrien unterstützt
  2. Gründkohl ist eine gute Quelle für Ballaststoffe – was für die Darmgesundheit und den Gewichtsverlust unerlässlich ist (eine Tasse gekochter Grünkohl enthält 2,6 Gramm)
  3. Es ist eine grossartige Kaliumquelle, die das Risiko für Schlaganfälle und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringert und auch vor Knochenschwund und Muskelschwäche schützen kann (eine Tasse gekochter Grünkohl enthält 296 mg dieses wichtigen Minerals).
  4. Es enthält Chlorophyll – es bindet sich an krebserregende Verbindungen, die durch das Grillen von tierischem Eiweiss erzeugt werden, und verhindert, dass der Körper sie absorbiert.
  5. Schliesslich ist Grünkohl reich an Beta-Carotin, das im Körper in Vitamin A umgewandelt wird und gesunde Haare, Augen und Haut unterstützt (eine Tasse gekochter Grünkohl enthält 17.707 Internationale Einheiten Vitamin A, ganz zu schweigen von 53,3 mg Vitamin C).

Vitamin C Bomben

Spinat
Frischer Spinat enthält pro 100 Gramm um die 50 Milligramm Vitamin C. Damit ist der Anteil in etwa so gross wie bei einer Orange. Zudem liefert Spinat viel Folsäure, sowie Beta-Carotin, Eisen und Kalzium.

Paprika
Der Gehalt an Vitamin C hängt von der Farbe und Zubereitung ab. Rohe rote Paprikas beinhalten mit rund 140 Milligramm pro 100 Gramm am meisten, grüne, gekochte oder gebratene Früchte deutlich weniger.

Brokkoli
Er ist eine reichhaltige Quelle an Vitaminen und Mineralstoffen. Roh verfügt das Kohlgemüse über 95 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm. Brokkoli am besten schonend dünsten oder garen. Noch besser roh essen.

Rosenkohl
Wie Brokkoli gehört Rosenkohl zur Familie der Kreuzblütengewächse. Im Rohzustand enthalten 100 Gramm etwa 110 Milligramm Vitamin C. Leider geht beim Zubereiten ein guter Teil davon verloren. Deshalb die empfindsamen Röschen nur kurz und mit wenig Wasser dünsten.

Grünkohl
Im erntefrischen Zustand entfallen auf 100 Gramm etwa 105 Milligramm Vitamin C. Auch hier gilt: Schonend zubereiten.

Petersilie
Petersilie ist eine wahre Vitamin-C-Bombe und enthält rund 160 Milligramm des wertvollen Nährstoffs auf 100 Gramm. Einziger Nachteil: Von dem Küchenkraut verzehrt man meist bedeutend geringere Mengen als beispielsweise von Zitrusfrüchten. Dennoch lohnt es sich auf jeden Fall, Gekochtes regelmässig mit Petersilie zu garnieren.

Schwarze Johannisbeere
Die Schwarze Johannisbeere hat im Vergleich mit anderen Beerenfrüchten nicht nur einen hohen Eisengehalt, sondern auch einen grossen Anteil an Vitamin C – etwa 175 Milligramm pro 100 Gramm.

Guave
Diese unbekannte Frucht liefert etwa 270 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm und enthält zudem Provitamin A.

Sanddorn
Roh ist die Sanddornbeere wegen ihres säuerlichen Geschmacks kaum geniessbar. Deshalb werden die Früchte meist zu Saft verarbeitet und in geringen Mengen Kompott beigegeben. Das reicht aber auch schon: 100 Gramm Sanddorn enthält um die 450 Milligramm Vitamin C. Das ist rund das zehnfache des Gehalts in Zitrusfrüchten.

Hagebutte
Hagebutte ist reich an den Vitaminen A, B1 und B2 sowie Flavonoiden. Ihr grösstes Plus ist allerdings ihr Vitamin-C-Gehalt, der jedoch je nach Sorte und Reife stark variieren kann. Ein Beispiel: 1250 Milligramm pro 100 Gramm.

Natürlich immer nur in Bio-Qualität und wenn immer möglich roh, nicht erhitzt, gekocht oder gedämpft.

Quelle: apotheken-umschau.de

Übrigens grünes Gemüse und grüne Salte sind zudem blutverdünnend, ganz normal, ohne Risiko wir bei med. Blutverdünnern.