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Und nun kommts!!! Für Diabetiker. Wir denken einen Irrum auf.

Wissenschaftlich bewiesen und wieder eine Bestätigung für unser Arbeit.

Laut einer in der medizinischen Fachzeitschrift „Diabetologia“ veröffentlichten Studie trägt Gluten dazu bei, das Risiko für Typ-2-Diabetes zu senken. Die Forscher verfolgten den Glutenkonsum und die Inzidenzrate von Diabetes der Teilnehmer der „Nurses’ Health Study“ and der „Health Professionals Follow-Up Study“. Diejenigen, die das meiste Gluten aus Lebensmitteln wie Weizen, Roggen und Gerste konsumierten, hatten ein geringeres Risiko für Typ-2-Diabetes als diejenigen, die weniger Gluten assen. Die Forscher vermuten, dass die Effekte mit der Ballaststoffaufnahme und den Darmbakterien zusammenhängen.

Referenz: Zong G, Lebwohl B, Hu FB, et al. Gluten intake and risk of type 2 diabetes in three large prospective cohort studies of US men and women. Diabetologia. 2018;61:2164-2173.

Menschen mit Zöliakie, Autoimmunerkrankungen und Diabetes Typ-3 sollten allerdings glutenhaltige Lebensmittel meiden, resp. komplett weglassen.

Unsere eigenen Erfahrungen mit Diabetikern

Wir waren auch der Meinung, dass Diabetiker auf Glutenprodukte verzichten müssen, haben jedoch in den letzten Jahren selber eng mit Diabetikern zusammengearbeitet und so fanden wir heraus, dass Gluten bei Diabetes Typ-2 keine Blutzucker-Probleme verursachen. Das Problem besteht jedoch, dass der Arzt kaum Typ-2 und Typ-3 (Bauchspeicheldrüsen-Entzündung) unterscheiden kann. Deshalb empfehlen wir den Blutzuckerwert, wenigstens zu Beginn, nach Mahlzeiten mit Gluten zu messen. Steigt der Blutzuckerwert, dann verzichten Sie auf Glutenprodukte. Es ist dann auch ein Zeichen dafür, dass Sie am Typ-3 erkrankt sind. Unsere Living Nature® Diabetesfreitherapie berücksichtigt alle Diabetes-Typen mit Erfolg. Beim Typ-1 darf die Blutzuckermessung jedoch nicht abgesetzt werden. Die Kontrolle ist wichtig!

Auf wertvolle Kohlenhydrate muss niemand verzichten. Diese sind gesund.

Wie gesund sind Gluten im Getreide?

Eine Langzeitstudie amerikanischer Universitäten mit mehr als 100.000 Männern und Frauen hat ergeben, dass ein Glutenverzicht keinerlei gesundheitliche Vorteile bringt und sogar mit gesundheitlichen Nachteilen behaftet ist. Denn Vollkornprodukte mit Gluten haben nachweislich gesundheitsfördernde Eigenschaften. Deshalb sollten nur Menschen mit Zöliakie, Weizenallergie oder Glutensensitivität auf Gluten verzichten. Diese Erkrankungen sind aber äusserst selten. Die Forscher weisen darauf hin, dass der Verzicht auf Gluten (und damit auf Vollkornprodukte) das Risiko von Herzerkrankungen sogar erhöhen könnte.

Referenz: Benjamin Lebwohl, Yin Cao, Geng Zong, Frank B Hu, Peter H R Green, Alfred I Neugut, Eric B Rimm, Laura Sampson, Lauren W Dougherty, Edward Giovannucci, Walter C Willett, Qi Sun, Andrew T Chan. Long term gluten consumption in adults without celiac disease and risk of coronary heart disease: prospective cohort study. BMJ, 2017; j1892 DOI: 10.1136/bmj.j1892

https://www.sciencedaily.com/releases/2017/05/170502204553.htm

Anmerkung: Vollkornprodukte mit Gluten sind kein Problem. Der Anteil an Gluten ist gering, gegenüber Weizen mit etwa 50 % Glutenanteil. Natürlich sehen das die Ernährungsbetrüger anders, doch lassen Sie sich nicht in die Irre führen.

Getreide – Vollkorn: Übersäuerung und Blähungen

Getreide kann vor allem dann zu Übersäuerung führen, wenn es nicht lange genug gekaut wird. Die Verdauung der komplexen Kohlenhydrate beginnt im Mund durch ein Enzym names Ptyalin, das im Speichel enthalten ist und dessen Produktion durch den Kauvorgang angeregt wird. Vor allem bei Vollkorn, bei dem das Korn nicht ganz vermahlen ist, kann es passieren, dass durch zu wenig langes Kauen die Körner im Magen liegen bleiben und Völlegefühl und in weiterer Folge Aufstossen oder Blähungen verursachen. Es gibt Getreidearten wie Hirse und Hafer, die von sich aus alkalisch und daher leicht zu verdauen sind als zum Beispiel Vollkornbrot, bei dem noch Hefe und/oder Sauerteig zugesetzt ist.