Folsäure

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Folsäuren lindern Stresssymptome schnell und zuverlässig

An der McGill‐University in Montreal wurden Testpersonen 3 Wochen lang ohne ihr Wissen mit Lebensmitteln, die sehr wenig oder keine Folsäure enthält, ernährt. Sie wurden reizbar, nervös, bekamen Schlafstörungen. Sie selbst beschrieben ihren Stresspegel während dieser Zeit als «sehr hoch» bis «extrem».

Wurde daraufhin die Ernährung umgestellt, so dass sie Folsäure enthält, verschwanden diese Stresssymptome innerhalb von 2 Tagen.

Wo sind Folsäuren enthalten?

Folsäure ist für den Aminosäurestoffwechsel und zusammen mit Vitamin B12 für die Blutbildung im Knochenmark wichtig.

  • Es ist u. a. in grünem Blattgemüse, Bohnen, Spargel, Rosenkohl, Sojamehl, Weizenkeimen, Nüssen und Hefeextrakten enthalten.
  • Schwangeren mit jedweder Ernährungsform wird zum Schutz des ungeborenen Kindes eine zusätzliche Gabe Folsäure empfohlen.
  • Empfohlene Aufnahmemenge pro Tag: 150 – 400 μg

Nicht nur Veganer, Vegetarier oder Rohköstler sondern auch Omnivoren (Allesesser auch mit tierischen Produkten) sollten Vitamin B12 zu sich nehmen, oder zumindest immer mal wieder im Blut messen lassen. Sie sind keine Gemüseliebhaber, dann versorgen Sie Ihren Körper mit guten Nahrungsergänzungen, B-Vitamine.

Wenn unser Gehirn schrumpft: Stichwort Alzheimer

Niedrige Folsäure und hohe Homocystein-Spiegel während der Schwangerschaft sind mit geringeren kognitiven Fähigkeiten beim Nachwuchs assoziiert.

Kleineres Gehirnvolumen und unterdurchschnittliche sprachliche und visuell-räumliche kognitive Fähigkeiten bei Kindern könnten mit niedrigen Folsäure und hohen Homocystein-Spiegeln ihrer Mütter während der Schwangerschaft zusammenhängen – so eine im British Journal of Nutrition publizierte Studie. Die Studienautoren arbeiten am medizinischen Zentrum der Erasmus-Universität Rotterdam und gehören zum Team der «Generation R»-Studie, an der fast 10.000 schwangere niederländische Frauen teilnahmen.

Doch auch im Alter, bei Erwachsenen, fehlen wichtige Nährstoffe, sowie Folsäure. Dafür ist der Homocystein-Spiel zu hoch, oft viel zu hoch.

In dieser Ernährung finden Sie Folsäure

Folsäure in der – rohen – Ernährung ist wesentlich besser als in Tabletten.

  • Dunkelgrüne Blattgemüse und Kräuter
    z. B. Spinat, Blattsalate, Petersilie, Mangold etc. Der Begriff «Folsäure» leitet sich vom lateinischen Wort «Folium» für «Blatt» ab und zeigt bereits an, welche Lebensmittelgruppe mit Abstand der beste Folsäurelieferant darstellt.
  • Grüne Kohlgemüse
    z. B. Rosenkohl, Grünkohl, Wirsing und Brokkoli
  • Alle anderen Gemüse,
    vor allem die Aubergine
  • Manche Früchte und Fruchtsäfte
    Viele Früchte liefern nur wenig Folsäure. Fruchtsäfte liefern nur Folsäure, wenn sie unmittelbar vor dem Verzehr frisch gepresst werden. Früchte mit relativ viel Folsäure sind z. B. Orangen, Erdbeeren, Sauerkirschen, Mangos und Trauben. Trockenfrüchte sind folsäurearm, weil die Folsäure im Trocknungsprozess abgebaut wird.
  • Nüsse
    z. B. Hasel- und Walnüsse, Erdnüsse
  • Hülsenfrüchte

Folsäurenkiller sind

  • Medikamente. (Wir dürfen keine mehr Nennen!)

Worin steckt das schädliche Homocystein?

Der Körper produziert das Stoffwechselprodukt Homocystein selbst. Es wird aus einem lebensnotwendigen Eiweissbaustein (Methionin) gebildet. Bei einer guten Vitaminversorgung macht das Homocystein keine Probleme – es wird in Cystein umgewandelt und mit dem Urin ausgeschieden.

Welche Krankheiten kann ein hoher Homocystein auslösen oder fördern?

  • Alzheimer
  • Depression
  • Parkinson
  • Makuladegeneration

Was fördert einen hohen Homocystein-Wert?

  • Rauchen
  • hoher Kaffeekonsum
  • Einnahme von Verhütungsmitteln
  • entzündliche Magen-Darm-Erkrankungen
  • Vitaminmangel (B6, B12 und Folsäure)
  • Schuppenflechte
  • Alkoholismus
  • genetische Enzymdefekte
  • Hormonersatztherapie
  • Medikamente: u.a. zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte, Magensäureblocker

Sie sehen wie wichtig unsere Ernährung ist und wie schädlich Medikamente wirken können. Jeder kann so seine Gesundheit selber gestalten. Die Prognose, dass im Jahr 2050 (schon früher) jeder zweite Mensch an Alzheimer erkrankt wird wohl eintreffen, wenn wir sehen, wie wir Menschen sei Jahrzehnten leben.

Wenn wir nur mal schauen, wieviele Menschen Blutverdünner aus Jux und Tollerei schlucken. Nur weil Ärzte meinen, das gehöre zum älter werde, verschreiben Sie ihren oft völlig gesunden Kunden Blutverdünner. Ab 40 gehört Blutverdünner zur täglichen Dosis «Gesundheit». Ein Blutverdünner für trendige Menschen! Nebenwirkungen u.a. innere Blutungen. Toll oder Wahnsinn?

Wie erreicht Mann eine bessere Samenqualität?

Bekannterweise wird werdenden Müttern, die sich nicht gesund ernähren, empfohlen, Folsäure (Folat) einzunehmen, um Missbildungen des Fötus zu vermeiden.

Doch auch für Männer sollte eine ausreichende Folsäure-Versorgung wichtig sein.

Untersuchungen an der Universität Berkley (USA) haben gezeigt, dass bei einer guten Folsäure-Versorgung weniger Samenzellen Defekte im Erbgut aufweisen. Um Mangel vorzubeugen, werden immer mehr Nahrungsmittel mit dem Vitamin angereichert. Noch besser wäre jedoch eine Ernährung mit reichlich Blattgemüse, Nüssen und Hülsenfrüchten, wie es bei einer gesunden Ernährung der Fall ist.

Und es funktioniert tatsächlich, wie wir schon mehrmals von unseren Klienten gehört haben. Der Kinderwunsch wurde erfüllt. Natürlich gehört noch mehr dazu. Wir klären in unserer Sprechstunde auf. Vor allem wenn die Blutversorgung nicht mehr optimal ist und die Potenz leidet. Viagra oder andere Aufsteller gehören nicht zu unserer Empfehlung.