Fettleibigkeit

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Schrottstudie: Deshalb wächst der Bauch mit zunehmendem Alter

Forscher aus Deutschland und den USA unter der Anleitung von Vishwa Deep Dixit, Professor für Vergleichende Medizin und Immunbiologie an der Yale School of Medicine, haben herausgefunden, warum der Bauch mit zunehmendem Alter dicker wird. Die Ergebnisse ihrer Studie sind im Fachmagazin „ScienceDirect“ veröffentlicht worden. Geforscht wurde nicht an Menschen, sondern an Mäusen.

Mit zunehmendem Alter nimmt laut der Studie die Fähigkeit des Körpers zur Fettverbrennung ab, und das Fett lagert sich nun verstärkt unter der Haut, in den Muskeln und um die inneren Organe herum ab. Besonders auffällig ist die Ansammlung von innerem Fett in der Bauchhöhle. Dies ist das sogenannte Bauch- oder viszerale Fett. Sein Überschuss führt zu Fettleibigkeit, Typ-2-Diabetes und entzündlichen Erkrankungen.

Somit ist alles entschuldigt und Menschen schlucken weiter Medikamente.

Mit einer gesunden Ernährung und Bewegung gestalten wir unsere Gesundheit und unseren Körper (schlank, dick, fettleibig). Auch im hohen Alter ist jeder selber für seine Gesundheit verantwortlich. Ausreden oder solche Studien, die nichts taugen bringen nichts.

Krankhafte Wissenschaft: Ein Wirkstoff soll Fett schrumpfen lassen

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Ärzte warnen deutsche Regierung vor einer Diabetes-Epidemie

«Knapp 100 Milliarden Euro kosten Diabetes und Adipositas jedes Jahr, heisst es in einem offenen Brief von Ärzten und Verbraucherschützern.»

«Jeder sechste Mensch in Deutschland zwischen drei und 17 Jahren gilt als übergewichtig oder fettleibig, zitiert der Offene Brief Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI).»

«Unter Erwachsenen gelten demnach 67 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen als übergewichtig oder adipös. Vor allem bei den Fettleibigen gibt es deutlich wahrnehmbare Anstiege.»

«Vorschläge der Gesundheitspolitiker werden in schöner Regelmässigkeit vom Landwirtschafts- und Ernährungsministerium kassiert. Auch der aktuelle Minister (Christian Schmidt (CSU) lehnt “jede Konsumsteuerung durch Werbeverbote und Strafsteuern für vermeintlich ungesunde Lebensmittel” ab.»

Ärzte sehen die Auswirkungen unserer ungesunden Ernährungsweise jeden Tag in ihrer Praxis oder in ihrem Klinikalltag. Sie wissen, dass es wenig hilft, Patienten, die an ernährungsassoziierten Krankheiten leiden, eine gesündere Lebensweise zu empfehlen. Die allermeisten Patienten scheitern mit ihren guten Vorsätzen, sich mehr zu bewegen und ausgewogener zu essen. Warum? Weil sie in einer ungesunden Umwelt leben. Fast Food an jeder Ecke, billiges Kantinenessen und aggressives Marketing für ungesunde Lebensmittel aufs Smartphone. Die Weltgesundheitsorganisation und internationale Fachgesellschaften haben schon lange erkannt, dass sich die Rahmenbedingungen ändern müssen, in denen wir leben – hier ist die Politik gefragt.

Wir fordern vier konkrete und wirksame Massnahmen:

  • eine verständliche Lebensmittelkennzeichnung,
  • verbindliche Standards für die Schul- und Kitaverpflegung,
  • Beschränkungen der an Kinder gerichteten Lebensmittelwerbung
  • sowie auch steuerliche Anreize für die Lebensmittelindustrie, gesündere Rezepturen zu entwickeln.

Quelle: foodwatch.org

Anmerkung: Das gilt natürlich auch für die Schweiz.

Fettleibigkeit kostet etwa zehn Lebensjahre

«Übergewicht verkürzt die Lebenserwartung – das ist der eindeutige Befund der bislang umfangreichsten medizinische Studie zum Zusammenhang zwischen Gewicht und Sterberisiko.»

«Die Gefahr von Herzkrankheiten, Schlaganfällen, Diabetes, Krebs und Atemwegserkrankungen steigt.»

Quelle: www.mdr.de/nachrichten/vermischtes/uebergewicht-lebenserwartung-risiko-internationale-langzeitstudie-100.html

Was hier nicht erwähnt wird, Medikamente kosten oft auch noch ein paar Jahre. Und der Zerfall des Körpers geht über Jahre und Jahrzehnte. In dieser Zeit leiden Betroffene, haben keine Lebensqualität mehr, haben Angst und Panikattacken, die mit Psychopharmaka behandelt werden. Diese Psychopharmaka kosten auch ein paar Lebensjahre.

Gesunde Ernährung und Bewegung schon als Kind bringt Lebensfreude und ein langes Leben ohne Beschwerden und Krankheiten. Ein wichtiges Thema in unserer Sprechstunde, fast immer.

Gefährlich: die Pille und Fettleibigkeit

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Fettleibigkeit ist eine Behinderung

Europäischer Gerichtshof erklärt Fettleibigkeit zur Behinderung

Dicke sind jetzt in der EU geschützt: Der Europäische Gerichtshof, das höchste Gericht der Union, hat Fettleibigkeit zur Behinderung erklärt. Wie berichtet wird, könnte diese Entscheidung bedeuten, dass Arbeitgeber ihren übergewichtigen Angestellten mehr zahlen müssen, entweder in Form von Pflegekosten oder als Ausgleichszahlung. Der Wirtschaft der EU sollen also die Kosten für den schlechten Lebensstil einiger Arbeitnehmer aufgebürdet werden.

Quelle: kopp-online.com

Sinnvoller wäre, anstatt Übergewichtige zu schützen, dafür zu schauen, dass sie abnehmen können. Denn dieser Schutz nützt nichts vor Krankheit und frühzeitigen Tod.

Immer mehr Übergewichtige in Europa

OECD-Gesundheitsreport:

Übergewicht und Fettleibigkeit haben in nahezu allen europäischen Ländern in den vergangenen zehn Jahren zugenommen. In Deutschland etwa stieg allein der Anteil der Fettleibigen an der Bevölkerung von 13 Prozent (2003) auf 16 Prozent (2013).

Das hält die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in dem in Paris und Berlin veröffentlichten Bericht “Gesundheit auf einen Blick: Europa 2014” fest.

Inzwischen ist in Europa jeder Sechste fettleibig, während es nach den OECD-Daten im Jahr 2002 jeder Achte war. Dabei dürfte auch die Wirtschaftskrise eine Rolle spielen.

Denn die Analysen in einigen Ländern zeigten einen Zusammenhang zwischen wirtschaftlicher oder sozialer Not und Fettleibigkeit.

Davon seien Menschen mit Finanzproblemen unabhängig von ihrem Einkommen bedroht.

Viel zu viel Gewicht erhöht das Risiko, an Bluthochdruck, Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauf-Problemen zu erkranken, betont die Studie, die von der OECD zusammen mit der Europäischen Kommission erstellt worden ist.

Die erfolgreiche Behandlung solcher Krankheiten in den meisten Ländern habe zwar Fortschritte gemacht.

Fettleibigkeit führe jedoch alles in allem zu mehr chronischen Erkrankungen, was dann auf Dauer die Kosten der Gesundheitsversorgung ansteigen lasse. Sie beginnt bei einem Body-Mass-Index (BMI) von 30.

Dabei wird das Gewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Größe in Metern.

Quelle: aerztezeitung.de

Fettleibigkeit = Krebserkrankung

Etwa eine halbe Million Krebsfälle jährlich seien auf Übergewicht oder Fettleibigkeit der Menschen zurückzuführen, und dieses Problem sei besonders in Nordamerika akut, sagte die Abteilung für Krebsforschung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gestern. In einer Studie, die im Journal The Lancet Oncology veröffentlicht wurde, sagte das Internationale Büro für Krebsforschung der WHO (IARC), ein hoher Body-Mass-Index (BMI) sei inzwischen ein Hauptrisikofaktor für die Erkrankung an Krebs geworden und für etwa 3,6 Prozent oder 481.000 Fälle der Neuerkrankungen an Krebs im Jahr 2012 verantwortlich.

Vor der Krebserkrankung warnt der Körper mit Schmerzen, Unwohlsein, Entzündungen, Darmprobleme, Diabetes… Diese Warnsignale sollte jeder sehr ernst nehmen. Das Problem taucht nicht nur in Nordamerika auf. Wir haben heute sehr viele fettleibige Menschen, auch in der Schweiz.

Jeder 2. Schweizer (Frauen und Männer) zu dick.

In Deutschland sind es 2/3 der Männer, die zu dick sind. Schon wie in den USA.

Das verursacht bei uns in der Schweiz jährliche Kosten von 5 Milliarden Franken (für Medizin und Krankheitsausfälle in Unternehmen. SRF Tagesschau von heute). Zivilisations- und Autoimunerkrankungen sind am explodieren.

Die Folgen von Übergewicht sind vielfältig. Nicht zuletzt ist es jedoch ein Risikofaktor für Krebs, Herzerkrankungen und Diabetes. Der Grund für das hohe Gewicht sind meistens falsche Ernährung und zu wenig Bewegung; doch auch bestimmte Medikamente, Stress, Schlafmangel und sehr selten genetische Veranlagungen zählen zu den Ursachen von Übergewicht und Fettleibigkeit.

Total sind 2,1 Milliarden Menschen auf der Welt zu dick (2013). Im Jahr 1980 waren es 857 Millionen, die zu dick waren.

Quelle: Britische Medizinzeitschrift “The Lancet”.

Fett, Zucker, Salz

Da das Gehirn normalerweise bei einer gewissen Menge an Fett ein Sättigungsgefühl meldet, suchten die Lebensmittelforscher nach Möglichkeiten, den Fettgehalt zu kaschieren, was wiederum durch den Einsatz von Zucker gelingt. Salz wiederum verbirgt grosse Mengen Zucker.

fett

Quelle: https://www.deutschlandradiokultur.de/ernaehrung-schmausen-bis-zum-glueckspunkt.950.de.html?dram%3Aarticle_id=287360

Laufen Sie durch Dörfer und Städte, sie werden überrascht sein, wie viele dicke Menschen Sie sehen. 40, 50jährige Menschen, die kaputt gefressen sind. Aber auch Kinder und junge Menschen – sie sind einfach noch etwas beweglicher als diese zwei auf der Bank.