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Sterbebegleitung oder doch noch ein Funke Hoffnung

Ich schreibe hier aus Erfahrung. Menschen, die nicht mehr leben wollen. Schmerzmittel auch nichts mehr bringen, ausser neue Schmerzen und zahlreiche Nebenwirkungen… Chemotherapien, die Schmerzen erst auslösen und sehr stark fördern, den ganzen Körper zerfressen…

Ja, wie können sich Menschen selber von ihrem Leid erlösen.

Viele wollen wegen ihrem Glauben nicht Exit oder eine andere Sterbehilfe in Anspruch nehmen. Das sei Selbstmord. Nun gut, das hat was, doch es wäre ein würdevolles Sterben.

Andere werden in den Tod begleitet… Und viele die dann doch das Sterben beschleunigen wollen, essen nichts mehr und zu einem späteren Zeitpunkt trinken sie auch nichts mehr. So stirbt der Körper langsam. Auch hier ist eine Begleitung wichtig, denn der Mundbereich muss immer wieder befeuchtet werden, da ansonsten starke Schmerzen auftauchen.

Immer wieder kommt es vor, dass nach einigen Tagen Verzicht auf Nahrung die Schmerzen abklingen und komplett verschwinden. Die Betroffenen wollen dann logischerweise weiterleben. Nur, dann passiert der grosse Fehler, sie essen wieder so wie vorher. Komplett falsch, und so kommen die Schmerzen nach wenigen Stunden zurück.

Aus diesem Grund wissen wir, was Ernährung heisst – gesunde Ernährung. Denn mit einer korrekten gesunden Ernährung geht es den Menschen besser und besser und können weiterleben.

Die brutale Ausnahme: Wenn Ärzte schon dermassen gewütet haben, mit Chemo, Bestrahlung, Operationen und allen möglichen, äussserst giftigen Medikamenten wird es verdammt schwierig, dass sich der Körper noch erholen kann. Verdammt schwierig. Sorry für den Ausdruck, aber Klartext bringt mehr als verschönerte Worte.

Nun ein Wort zu Sterbebegleitern.

Hut ab vor diesen Menschen. Das braucht viel Energie… sehr viel.

Doch aufgepasst, es gibt auch andere, sogenannte Gutmenschen, die ein Problem mit sich herumtragen und meinen sie würden tatsächlich gutes tun.

Ich kenne so einen Sterbebegleiter recht gut. Seine Ansichten erschrecken jedoch:

  • Nur gläubige Menschen sind gute Menschen.
  • Homosexuelle Menschen sind krank, unheilbar.
  • Wer keine Kinder hat dafür ein Haustier, ist kein guter Mensch.
  • Raucher sind ebenfalls keine guten Menschen.
  • Tiere sind für uns Menschen da. Z.B. für Tierversuche und für unsere Nahrung.
  • Frauen, die sich im Sommer zu leicht anziehen, sind doch irgendwie Huren.
  • Als die USA erstmals in den Irak einmarschierten, freute er sich wie ein kleines Kind.

In meinen Augen ist das ein Unmensch und ist ungeeignet als Sterbehelfer. Was meinen Sie? Was ist sein Hauptjob, damit er gut leben kann?

Na?

Er ist Pharmavertreter!!!

Alles klar. Gift und Tod ist so nahe…

Ärzte sind auch nur Menschen: Selbsttötung

Weisser Kittel als Riskikofaktor für erfolgreiche Selbsttötung.

Ärzteorganisationen erwägen eine Einschränkung

des Selbstbestimmungsrechtes ihrer Patienten bei

der Suizidhilfe. Doch über die überdurchschnittlich

vielen Suizide in den eignen Reihen schauen sie

vornehm hinweg.

 

Mediziner bringen sich laut einer Analyse des Giessener Psychiatrie-Professors Christian Reimer bis zu 3-mal häufiger um als Nicht-Mediziner. Eine neue Studie ging nun der Frage nach, welche Merkmale Ärzte aufweisen, die sich umbringen und welche Methoden sie wählen. Anhand des Nationalen Registers über gewaltsame Tode (National Violent Death Reporting System, USA) analysierten die Autoen die Daten von 31’636 Suizidopfer. Aus den Auswertungen ausgeschlossen waren Medizinstudenten. (Doch auch diese bringen sich um. Red.).

dr. med. arzt
Er kann gut lachen, ist er doch kein Arzt, sondern «nur» ein Model.

Die Autoren stellten fest, dass die suizidierten Ärzte etwa genauso häufig an psychischen Störungen und Depressionen litten wie die Opfer anderer Berufe: 46 % der Ärzte und 41 % der Menschen anderer Berufe wiesen eine psychische Erkrankung auf. Zum Zeitpunkt des Suizids waren 42 % der Ärzte und 39 % der Nicht-Ärzte in einer depressiven Stimmung. Bei den verstorbenen Ärzten waren Antidepressiva nicht häufiger nachweisbar als bei den verstorbenen Menschen anderer Berufe.

Deutlich häufiger als bei den Nicht-Ärzten konnten bei den Ärzten jedoch Antipsychotika, Benzodiazepine oder Barbiturate nachgewiesen werden. Professor Reimer und Kollegen kamen zum Ergebnis, dass 23 – 31 % der jungen Assistenzärzte Depressionen aufweisen, aber nur ezwa 15 % der gleichaltrigen Allgemeinbevölkerung., was einen signifikanten Unterschied darstellt.

In der US-Studie wiesen Ärzte signifikant seltener eine Alkohol- oder andere Substanzabhängigkeit auf als Nicht-Ärzte: 14 % der Ärzte und 23 % der Nicht-Ärzte waren substandabhängig.

Ärzte erschiessen sich genauso häufig wie Nicht-Ärzte. Sowohl die Ärzte als auch die Nicht-Ärzte brachten sich am häufigsten durch den Gebrauch einer Schusswaffe um (48 % bzw. 54 %). Hier wird vielleicht besonders deutlich, dass es sich um eine US-Studie handelt. Am zweithäufigsten starben die Ärzte infolge einer Vergiftung: 23,5 % der Ärzte waren betroffen. Hier vermuten die Autoren, dass sich die Ärzte ihr Wissen um die Wirkungen und Dosierungen der verschiedenen Medikamente und Giftstoffe zunutze machen. Ausserdem haben die Ärzte einen leichten Zugang zu Medikamenten. Im Gegensatz hierzu starben «nur» 18 % der Nicht-Ärzte infolge einer Vergiftung, Jeweils etwa 14 % der Ärzte starben an einem Aufpralltrauma bzw. infolge einer Asphyxie durch Erhängung. Bei den Nicht-Ärzten stand der Tod durch Asphyxie an zweithäufigster Stelle (22 %), gefolgt von Vergiftung (18 %) und Aufpralltraume (6 %).

Die Autoren erklären, dass die Identität und das Selbstwertgefühl der Ärzte eng mit dem Beruf zusammenhängen. Unzufriedenheit im Beruf könne daher eine wichtige Rolle bei der Entscheidung der Suizidalität spielen. Die Autoren weisen darauf hin, dass gezielt Hilfs- und Präventionsprogamme für Ärzte eingerichtet werden müssten, um die Situation zu verbessern.

Quellle: Deutsches Ärzteblatt | Exit Schweiz

Meine Meinung: Würden Ärzte korrekt und gut ausgebildet und könnten Sie tatsächlich Patienten mit Wissen und Erfahrung helfen, würde der Job Zufriedenheit geben. Kein Arzt müsste sich frühzeitig aus Frust, Depression und Krankheit umbringen. Doch die Ärzte haben kein Wissen, sind abhängig vom ganzen Gesundheitsmoloch, gesteuert von der Pharmaindustrie.

Wir haben immer wieder selber Ärzte bei uns in der Praxis, da hören wir sehr oft die Unzufriedenheit. Eine Ärzte sprach mal Klartext: «Herr Schudel, ich habe einen Scheissjob. Ich weiss eigentlich nichts und behandle zu 90 % Nebenwirkungen von Medikamenten. Ich selber schlucke den ganzen Tag Medikamente, dass ich über die Runden komme…»

Unser Bundesrat Berset hätte viel zu tun, aber auch ihm sind die Hände von oben gebunden. Er kann nichts bewirken.

Sterbefasten

Wir haben in unserer Praxis nicht nur mit jungen Menschen zu tun. Viele ältere Klienten machen sich Gedanken, wie sie ihrem Leid, ihren Schmerzen und ihren Krankheiten ein Ende setzen können. Menschen, die nicht bei einer Exit oder anderen Sterbeorganisation sind und diese auch nicht beauftragen wollen ihrem Leben ein Ende zu setzen.

Sterbefasten – Ein Ausweg am Lebensende

Wenn das Leben durch Alter und/oder Leiden zur Last wird, möchte man irgendwann vielleicht den Tod „herbeirufen“, doch wenn er nicht kommen will, stellt sich die Frage, ob man warten oder sein Schicksal selbst in die Hand nehmen will. Man wird dann möglicherweise zu schwach sein, sich auf geeignete Weise das Leben zu nehmen oder bei solch einem Versuch scheitern, sei es am Widerstand anderer, sei es durch ein Misslingen – mit oft sehr traurigen Folgen.

Hierzu gibt es eine Alternative: Man unterlässt das, was natürlicher Weise dem Erhalt des Lebens dient und hört auf zu essen und zu trinken. Schon in der Antike wurde diese Möglichkeit des Sterbens im Alter beschrieben, und vermutlich wird überall auf der Welt immer wieder dieser Ausweg am Lebensende beschritten. Doch ist das Wissen hierüber nicht allgemein verbreitet, und immer wieder „erfinden“ einzelne diese Möglichkeit für sich neu.

Das Buch „Ausweg am Lebensende“ soll dies nun ändern. Erstmals wird das gegenwärtige Wissen über diesen Ausweg, genaue Angaben darüber, was zu tun ist, sowie ethische und juristische Abwägungen, der Allgemeinheit zugänglich gemacht.

Manche werden das Versterben aufgrund eines Freiwilligen Verzichts auf Nahrung und Flüssigkeit (im Folgenden kurz FVNF) als einen natürlichen Tod betrachten. Aus Sicht von Juristen und Ärzten ist dies zwar nicht so, aber es gibt keine triftigen juristischen oder medizinischen Gründe (ausser bei jüngeren Menschen), die prinzipiell gegen diesen freiwilligen Abschied vom Leben sprechen (zumal in Deutschland selbst ein Suizid, sowie die Beihilfe dazu, straffrei sind).

Möchten Sie das Thema mit uns diskutieren, sprechen Sie uns darauf an. Wir haben in all den Jahren immer wieder mal Klienten, die unsere Meinung schätzen.