Energydrinks

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Welche Nahrungsmittel machen süchtig?

Es erstaunt nicht, dass ausschliesslich ungesunde Nahungsmittel süchtig machen. Die Universität von Michigan ging der Frage nach.

Das Ranking sieht so aus:

  1. Pizza ist am beliebtesten. Die heisse Kruste und der schmelzende Käse machen es aus. Salz, Fett und natürliche Opiate der Milch im Käse. Nährstoffe gegen Null!
  2. Milchschokolade belegt den zweiten Platz. Zucker, natürliche Opiate der Milch u.a. Zutaten. Nährstoffe gegen Null!
  3. Chips. Salz und Fett u.a. Zutaten. Nährstoffe Null!
  4. Kekse. Zucker, natürliche Opiate der Milch u.a. Zutaten. Nährstoffe gegen Null!
  5. Eisprodukte. Zucker, natürliche Opiate der Milch/Rahm u.a. Zutaten. Nährstoffe gegen Null!

Bei den Getränken sind es Lightprodukte, Soft- und Süssgetränke und Energydrings. Nährstoffe Null!

Unser Gehirn sagt uns leider, was wir essen und trinken und nicht der immer mehr leidende Körper. Unser Gehirn ist darauf abgestimmt Salze, Zucker und Opiate zu lieben. Das Wohlfühl-Neurotransmitter Dopamin wird dadurch von den Gehirnzellen produziert und stimuliert benachbarte Zellen. So wird das Gehirn zum «Belohnungszentrum». Sie fühlen sich wohl und zufrieden.

Der Körper reagiert später mit Gewichtszunahme, Bluthochdruck und Krankheiten, die sich langsam, oft über Jahrzehnte erst, entwickeln.

Opiate in Milchprodukten! Zum Teufel, stimmt das?

Die Natur ist perfekt, bis der Mensch an ihr herumbastelt. Kuhmilch passt perfekt für Kälber! Menschenmilch passt perfekt für Menschen-Babys!

Bei den Casomorphinen handelt es sich um opiatähnliche Stoffe, sogenannte Peptide, die bei der Verdauung aus dem in Milchprodukten häufigsten Protein, dem Kasein entstehen. Es passiert die Blut-Hirn-Schranke und reizt die Rezeptoren im Gehirn, die auch für den Rausch nach der Einnahme von Morphinen verantwortlich sind.

Casomorphine dämpfen das Bewusstsein, sie lindern Schmerzen und beeinflussen den Blutdruck und die Bewegung des Darms. Die Morphine in der Milch sollen dazu dienen, die Beziehung des Kälbchens zu seiner Mutter zu stärken, beim Säugen wirken sie beruhigend auf das Junge. Dabei darf nicht vergessen werden, dass Kälber nicht nur über einen völlig anderen Verdauungsapparat verfügen, als wir Menschen, sondern dass es sich dabei um deren Muttermilch handelt, die wir Menschen ihnen wegnehmen.

Die menschliche Muttermilch hat einen sehr viel geringeren Anteil an Protein und somit auch an Casomorphin. Sie ist genau auf die Bedürfnisse eines menschlichen Säuglings angepasst.

Kasein selber ist schwer verdaulich!

Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Sprechstunde. Welche Milchprodukte sind tatsächlich gesund…? Sie denken nun an laktosefreie Milch. Falsch gedacht!

Wie viel Koffein vertragen wir

Millionen von Menschen brauchen jeden Tag Koffein – einerseits um richtig wach zu werden, andererseits um konzentriert, fokussiert und „dran“ zu bleiben. Mit der richtigen Dosis Koffein steigert die Konzentrationsfähigkeit: Herzschlag und Stoffwechsel kommen richtig auf zack, die Körpertemperatur steigt und die Blutgefässe verengen sich. Dann kommt der Energie-Kick: Etwa 15 bis 30 Minuten nach dem ersten Schluck fühlen wir einen Energieschub, der sogar mehrere Stunden andauern kann.

Wer das jedoch braucht, lebt nicht unbedingt gesund. Er braucht und wird Abhängig von Koffein. Ohne Koffein geht immer weniger.

Wann ist es zu viel? Wenn folgendes auftaucht: Insomnia (Schlaflosigkeit) und Schlafstörungen, jedoch auch Müdigkeit, Nervosität, Zittrigkeit, Ruhelosigkeit, Gereiztheit, Verdauungsbeschwerden, erhöhter Herzschlag, Muskelzuckungen, Muskelschmerzen, Ängste auftauchen, Depression, Burnout…

Ein gesunder Körper verträgt:

  • vier Tassen Brühkaffee (die Medizin spricht von 3 – 4 Tassen Kaffee)
  • zehn bis elf Coladosen
  • zwei Energydrinks
  • fünf Espresso-Shots
  • einem Starbucks Venti Kaffee oder
  • zweieinhalb „Monster“-Energydrinks (die kleinere Dose) entsprechen.

Kinder und Jugendliche sollten auf Koffein grundsätzlich verzichten.

Quelle: u.a. codecheck.info

Berücksichtigen Sie auch den massiven Zuckergehalt einiger Getränke!

Wirtschaftsvertreter rechnen Energy-Drinks-Problem klein

Eine gestern veröffentlichte Studie der EFSA bestätigt, dass vor allem Jugendliche durch Energy Drinks gefährlich viel Koffein zu sich nehmen. Doch sowohl das Bundesernährungsministerium als auch die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke rechnen die Problematik von Energy-Drinks weiter klein – und argumentieren dabei mit alten Zahlen. 

foodwatch fordert Bundesernährungsminister Christian Schmidt auf, die Warnungen aus der Wissenschaft endlich ernst zu nehmen und den Verkauf der umstrittenen Wachmacher an Kinder und Jugendliche zu untersagen. Das Bundesministerium lehnt dies bislang ab – obwohl neben der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) auch die zuständige deutsche Behörde vor Gesundheitsrisiken warnt und Experten der Weltgesundheitsorganisation WHO schon länger eine Altersbeschränkung für den Verkauf von Energy Drinks empfehlen.

Jeder vierte überschreitet Höchstmenge

Die gestern in einer endgültigen Fassung veröffentlichte EFSA-Studie, deren Entwurf bereits im Januar an die Öffentlichkeit gelangt war, zeigt, dass viele Jugendliche durch Energy Drinks zu viel Koffein zu sich nehmen. Erstmals hat die EU-Behörde einen Höchstwert für Koffein ermittelt, wonach Erwachsene bei einer Einzeldosis von 200 Milligramm Koffein keine Nebenwirkungen zu erwarten hätten. Doch laut der EFSA-Untersuchung trinkt jeder vierte Jugendliche in der EU (zwischen 11 und 17 Jahren), der zu Energy Drinks greift, drei oder mehr Dosen davon – und überschreitet dadurch die maximal empfohlenen 200 Milligramm Koffein (vgl. Table 4, S. 29 der EFSA-Studie).

Wirtschaft und Politik argumentieren mit alten Daten

Sowohl das Bundesernährungsministerium als auch die Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) rechnen die Energy-Drinks-Problematik jedoch klein. Das Bundesministerium behauptete kürzlich, Energy-Drinks hätten „so gut wie keine statistische Bedeutung“ für die Koffeinaufnahme von Jugendlichen. Auch die wafg behauptete gestern in einer Pressemitteilung, der Anteil von Energydrinks an der gesamten täglichen Koffeinaufnahme bei Jugendlichen läge in Deutschland „unter einem Prozent“. Diese Aussagen sind allerdings nicht haltbar: Die zugrunde liegende Statistik aus der EFSA-Untersuchung (Appendix E, S. 106 der EFSA-Studie) basiert im Falle Deutschlands auf einer Erhebung, die zum einen bereits neun Jahre alt ist und zum anderen nur 6-11-jährige Kinder umfasst – beides hat die EFSA gegenüber foodwatch bestätigt. Aussagen über den Energy-Drink-Konsum von Jugendlichen sind auf dieser Basis nicht machbar.

68 Prozent der Jugendlichen greifen zu Energy Drinks

Energy Drinks sind vor allem bei bei Kindern und Jugendlichen beliebt: Der EFSA zufolge greifen 68 Prozent der Jugendlichen in der EU zu den Getränken. Hochverzehrer sind besonders gefährdet, Nebenwirkungen wie Herz-Rhythmus-Störungen, Krampfanfälle oder Nierenversagen zu erleiden. Durch den süßen Geschmack und das gezielte Marketing mit Extremsportlern sind die kalten Getränke nicht vergleichbar etwa mit dem ebenfalls stark koffeinhaltigen Kaffee.

Quelle: foodwatch.de (Petition unterschreiben)

Jetzt protestieren: Keine Energydrinks für Kinder!

Bunt, zuckrig, mit viel Koffein: Energydrinks sind vor allem bei jungen Leuten sehr beliebt. Doch die Wachmacher stehen in Verdacht, Herzrhythmusstörungen, Krampfanfälle, Nierenversagen und sogar Todesfälle zu verursachen. Experten der Weltgesundheitsorganisation WHO hatten erst im Oktober in einer Studie vor den Risiken gewarnt und ein Verkaufsverbot an Kinder und Jugendliche empfohlen. Als weltweit erstes Land hat jetzt Litauen durchgegriffen: In dem EU-Staat dürfen Energydrinks nicht mehr an Minderjährige verkauft werden. Gut so! Wir fordern seit langem: Red Bull, Monster und Co. dürfen nicht länger an Jugendliche unter 18 Jahren verkauft werden, die noch stärker konzentrierten kleinen Energy “Shots” sollten grundsätzlich verboten werden. Unterstützen Sie jetzt unseren Protest und schreiben Sie direkt an Bundesernährungsminister Christian Schmidt – keine Energydrinks mehr an Kinder und Jugendliche:

www.foodwatch.de/aktion-energyshots

Problematisch ist übrigens nicht allein der erhöhte Koffeingehalt: Gesundheitliche Risiken werden auch mit möglichen Wechselwirkungen mit dem hochkonzentriert zugesetzten Inhaltsstoff Taurin sowie in Zusammenhang mit Alkohol und Sport begründet. Hinzu kommt: Durch den süßen Geschmack und das gezielte Marketing sind die Produkte gerade bei Kindern und Jugendlichen beliebt. Die kalten Getränke werden zudem viel schneller und in viel größeren Mengen getrunken als etwa Kaffee.

Quelle: foodwatch.de