Dioxin

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Wale sterben an unserem Plastikmüll und Gift im Meer

Schon wieder starb ein Wal grausam, weil er Plastik gefressen hatte.

Ungefähr 80 Plastiktüten wurden in einer Operation aus seinem Bauch in Thailand entfernt und bereits während des Rettungsversuches erbrach der gestrandete Wal fünf Plastiktüten. Erst kürzlich verendete ein Pottwal, der an einen Strand in Spanien angeschwemmt wurde, auf Grund von fast 30 Kilogramm Plastikmüll, der sein Verdauungssystem blockierte. Der in Thailand gestrandete kleine Grindwal hatte etwa 8 Kilogramm in seinem Bauch und starb nur wenige Tage vor dem Welt-Ozean-Tag. Der 8. Juni ist der Tag des Meeres zur Erhaltung und zum Schutz der Ozeane. Doch das Massensterben der Wale geht weiter, denn zur gleichen Zeit, als der Wal in Thailand auf Grund von Plastik verendete, strandeten in Neuseeland  12 tote Pottwale aus unerklärlichen Gründen.

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Der Mensch zerstört die gesamte Umwelt: PCB macht Orcas, Delfine und Tümmler unfruchtbar

Zuerst werden die Stoffe angewandt, um der Industrie die Profite zu sichern. Erst wenn die Giftigkeit nicht mehr zu bestreiten ist, es aber schon zu spät ist, werden Verbote erlassen. Im Augenblick läuft mit Glyphosat das gleiche Drama ab.

PCP kommt übrigens auch in Tierprodukten reichlich vor.

Die “Krone der Schöpfung” ist so irre, dass sie sich wegen des Profits einiger weniger und wegen des Gaumenkitzels selbst vergiftet.

Zur Erinnerung:

Laut Untersuchungen des Schweizer Bundesamts für Gesundheit (BAG) von 2009 und 2013 stammen 92 % der giftigen und krebsauslösenden Substanzen in der Nahrung (Dioxine und PCB) aus Tierprodukten. Milch und Milchprodukte sind mit einem Anteil von 54 % die grössten Lieferanten für diese Giftstoffe! (Die entsprechende Internetseite beim BAG wurde leider gelöscht oder ist unauffindbar. Wahrscheinlich hat die Industrie reklamiert.)

Der Mensch isst heute täglich Nanopartikeln aus Plastik. Dieser Plastikschrott ist ebenfalls in vielen Kosmetik-, Putz-, Wasch-, Duftspray-, Kleider-, Farb- und natürlich in Nahrungsmittelprodukten enthalten. Ja sogar in moderner (Sport-)Kleidung. Der moderne Mensch braucht das, er kauft es, er will es. Es sieht einfach alles besser aus. Toll!

Der irre Mensch!

Wir sterben auch ab diesem Zeugs, nur wir merken es nicht einmal.

Dioxin-Skandal mit Eiern

im Januar 2011 waren in Deutschland fast 5’000 landwirtschaftliche Betriebe gesperrt. Der Dioxin-Skandal hatte damals seinen Höhepunkt erreicht. Alles begann wenige Wochen zuvor mit stark dioxinbelastetem Legehennenfutter aus Niedersachsen. Dioxine sind giftig und zum Teil krebserregend. Die EU und auch das Umweltbundesamt gehen davon aus, dass etwa 90 Prozent der menschlichen Dioxinbelastung über die Nahrung aufgenommen werden.

Was glauben Sie, hat sich seitdem getan? So gut wie gar nichts!

Erstens: Von dem von der damaligen Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner ausgerufenen 10-Punkte-Plan ist nicht viel übrig geblieben.

Zweitens: Nur wenige Ermittlungsverfahren wurden überhaupt eingeleitet. Erst im Juli wurde das Verfahren gegen zwei ehemalige Geschäftsführer endgültig eingestellt, obwohl das stark belastete Futteröl aus ihrem Unternehmen stammte. Ein anderes Verfahren zieht sich seit Monaten in die Länge und wird erst im Herbst fortgesetzt. Fest steht: Wegen einer Straftat wurde noch niemand verurteilt.

Drittens: Die Geldbussen für Futtermittelpanscher wurden erhöht. Alle Erfahrungen zeigen jedoch, dass die blosse Androhung schärferer Strafen Betrug nicht immer verhindern kann.

Soll es das also gewesen sein? Lässt sich so in Zukunft giftiges Dioxin auf unseren Tellern vermeiden? Nein, ganz im Gegenteil.

Wir fordern: Futtermittelhersteller müssen verpflichtet werden, jede Charge einer Futtermittelzutat auf Dioxine und weitere “Kontaminanten” zu testen – und zwar bevor sie die Zutat in das Futter mischen. Es darf keine einzige Zutat in das Futter gelangen, die nicht die Grenzwerte einhält.

Das Kontrollsystem hat gravierende Schwachstellen. Weil Futtermittel nicht konsequent auf Dioxin getestet werden müssen, gelangt immer wieder Gift über Futter in Milch, Eier oder Fleisch. Im Supermarkt ist dieses nicht zu erkennen. Futtermittelhersteller müssen deshalb verpflichtet werden, jede Charge jeder Futtermittelzutat vor der Verarbeitung auf Dioxine zu testen. So wird ein Haupteintragspfad für Dioxine in Lebensmittel geschlossen.

Hinzukommt: Die Grenzwerte für Dioxine orientieren sich noch immer nicht an der Gesundheit der Menschen, sondern sie werden nach der tatsächlichen Belastung der Produkte festgelegt. Ein absurder Fehler im System: Je höher zum Beispiel Fisch belastet ist, desto höher darf er es auch sein – wie schlecht das für die Verbraucher ist, spielt keine Rolle.

Quelle: foodwatch.de

Sie denken nun, das geht uns doch nichts an, wir leben in der Schweiz. Da haben Sie recht, wir leben in der Schweiz, importieren jedoch viele Lebensmittel auch aus Deutschland und viele Schweizer kaufen in Deutschland ein, weil es dort billiger ist. Lebensmittel sind in Deutschland (auch in den anderen EU-Ländern) tatsächlich billiger im Preis und in der Qualität.

Doch auch wir in der Schweiz haben immer mal wieder Dioxin in unseren tierischen Nahrungsmitteln. Kleinste Mengen werden verschwiegen, doch sie sind da und bereichern unseren Körper immer wieder über Jahre und Jahrzehnte, bis… !